...gerade auf Spiegel-Online gesehen

Link

einerseits verständlich

... andererseits - warum wußte man das nicht 2 Tage eher?!

Sorry

Das tut mir leid für Dich. Ich finds auch frech, das so kurzfristig zu tun, hätte man sich gleich überlegen sollen....


Boah, wie fies! 45.000

Boah, wie fies!

45.000 Teilnehmer...

Angesichts der Naturkatastrophe die richtige Entscheidung,

auch wenn es aus sportlicher Sicht schwer fällt. Und aus der Entfernung eh schwer zu beurteilen....



manchen bei youtube

Haha...

armes Jan...

Ärgerlich für alle, die schon da sind...

Monatelanges Training, vierstellige Kosten - und dann platzt der Traum zwei Tage vorm Start. Nachvollziehbar, dass man dann down ist. Einen Marathon kann man immer noch einmal laufen, aber wer kommt so schnell wieder nach New York?

Der Marathon wäre sicher ein Zeichen gewesen: New York lässt sich nicht unterkriegen. Und es wäre sicher auch sehr viel Geld für die Flutopfer gesammelt worden. Andererseits: Es wird immer noch nach Menschen gesucht, viele haben alles verloren - wäre ein Volksfest wie ein Marathon da passend gewesen?


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://nichtnocheinlaufblog.wordpress.com/

lauft trotzdem :-)

vielleicht ist es keine hilfe ,aber spontan fällt mir dazu ein,
wenn dir das leben zitronen gibt dann mach limonade draus.
wenn ich da wäre dann würde ich meinen marathon laufen.
eigene strecke und ab geht s .etc...
viell. findet man sogar noch mitläufer.
nichtsdestotrotz tut es mir natuerlich leid für euch...

libe gruesse
andreas

Jan

Das mit dem Autofinden wird bei Jan bestimmt nicht so einfach, wahrscheinlich steht das auch noch im Solling :-) Sorry, der musste jetzt sein.

Gruß, Michael


New York Marathon

Laufen ist Leben ( E.Zatopék )
Ein Volksfest wäre jetzt nicht passend,nach dieser Katastrophe konnte
man mit so etwas rechnen, es tut mit leid für alle die sich vergeblich vorbereitet
haben, wie schon jemand meinte kann man so was auch einige Tage früher absagen.
Es gibt bestimmt schlimmeres wie einen geplatzen Marathon.
Glücklicherweise sind wir von solchen Katastrophen verschont geblieben.
Meine Hochachtung an alle Helfer. Die Politik sollte sich mal Gedanken machen um die Erderwärmung, ich habe am Donnerstag den Film von Al Gore zu dem Thema gesehen.
Das sollten viele Politiker auch mal machen,gerade in den USA.

"Ein Volksfest wäre jetzt

"Ein Volksfest wäre jetzt nicht passend" ist wahrscheinlich der eigentliche Grund, aber das hätte man gleich nach Sandy so kommunizieren können/sollen/müssen. Stattdessen hieß es bis zu der überraschenden Absage, daß die Veranstaltung stattfindet. Sicher, es gibt immer Schlimmeres. Aber für einen Privatmenschen, der nicht von Sponsorengeldern lebt, ist es schon ganz schön schlimm. Da sind nicht nur die Monate Vorbereitung, sondern auch die nicht ganz unerheblichen Kosten buchstäblich in den Wind geschrieben.

"Na, dann sehen wir uns halt im nächsten Jahr" kann nur ein US-Politiker sagen, für den Geld keine Rolle mehr spielt...

Leid tun mir...

...die Läufer nicht!! Überhaupt nicht... Vorbereitung hin oder her, Marathon laufen kann ich überall...

Aber die Menschen die dort leben "müssen" und von den Läufern noch als Attraktion betrachtet werden :0(... Um die tut es mir wirklich leid!!!!

Und "ÜBERRASCHEND"!!!???! Sandy hat sich schon vor 2-Wochen angekündigt und wer mal was von einem Hurrican gehört hat, der weiß auch das es sich hierbei nicht um eine Windböhe handelt.
Zum "Glück" haben sich mal andere als "Blooomberg" durchgesetzt...

Es grüßt David Bowie

Zitat:... andererseits -

Zitat:... andererseits - warum wußte man das nicht 2 Tage eher?!
Das hat sich der Bürgermeister mit seinen Leuten genau ausgerechnet.
Alle sollen erst einmal da sein, dann wird abgesagt und die Stadt verdient trotzdem kräftig.
Leider auf Kosten der Läufer.

Nicht unbedingt absehbar

Ich bezweifle den Vorsatz, unbedingt Kasse auf Kosten der Läufer zu machen. Anfangs der Woche war das Ausmaß der Schäden doch noch gar nicht so klar, das zu einer Absage hätte führen müssen.

Polizei und Ordnungspersonal werden jetzt an wichtiger Stelle gebraucht, die Aufwendungen für einen Marathon sind schließlich nicht nur auf den reinen Veranstaltungstag begrenzt.

- cnijogmap -

Und....

... darüber eine diskussion zu führen, welch ein Schaden die Läufer haben, wo in diesem Moment vielleicht gerade noch ein paar Leichensäcke aus den Häusern getragen werden!?! "Was für einen Schaden haben denn diese Menschen"!? Nicht nur einen seelischen Dachschaden :0(....

Was wäre wenn!?! Umgekehrt meine ich in einer unseren Städte!?

Hauptsache Veranstaltung...;0), ne!

Unmöglich!

Ich finde es unmöglich, dass der NYC-Marathon abgesagt wurde und Sandy dafür verantwortlich gemacht wird... Das stimmt doch einfach nicht. Die Schäden waren auch schon am Tag nach Sandy sichtbar. Dann hätte der sofort abgesagt werden müssen und nicht erst 35 Stunden vorher! Und die Marathon-Expo wird trotzdem stattfinden - wie passt das denn zusammen?

Wenn man nicht betroffen ist, kann man immer sagen, dass die Betroffenen einem leid tun und man deswegen schon nicht laufen würde. Aber mal ehrlich: Wenn ihr einen vierstelligen Betrag bezahlt hättet, würdet ihr doch auch laufen wollen! Das bedeutet ja nicht, dass einem die Betroffenen nicht leid tun. Man hätte eine Spendenkasse aufstellen können - sicher hätten viele Leute auch noch einige Dollar darein geschmissen. Zudem wollte der Veranstalter 26,2 Dollar für jeden Läufer bezahlen... da wäre einiges zusammen gekommen und das ist auch gut so. Aber auf diese Art und Weise wie es nun gelaufen ist?

Mir tun alle Läufer leid, die immense Kosten haben für Flüge (und die sind sicherlich z.T. wegen notwendiger Umbuchungen noch gestiegen), Hotelkosten und Teilnahmegebühren.

Bitte Läufer, tut euch zusammen, trefft euch auf Staten Island und lauft den Marathon trotzdem... Mal ohne Zeitmessung und ohne Druck - einfach nur um zu zeigen, was ihr von dieser fragwürdigen Entscheidung haltet!!!

Macht das Beste draus und für nächstes Mal: Meldet euch lieber für den Boston Marathon an!!! Schönere Strecke, super Stimmung und klasse organisiert - und einen Kleidertransport zum Ziel gibt es auch :)

Warum nicht früher?

Meine Freundin hat am Freitagmittag auf der Marathonmesse die Startunterlagen abgeholt. Nicht der kleinste Hinweis auf eine eventuelle Absage. Zwei Stunden später habe ich ihr aus Deutschland mitgeteilt, dass der Marathon abgesagt sei. Sie wusste es noch nicht und wollte es mir zunächst nicht glauben!
Die Entscheidung an sich ist angesichts der Lage in NY verständlich, aber das hätte man früher entscheiden müssen! So fühlen sich die Teilnehmer, die mehr als 2.000 Euro bezahlt haben, einfach nur verarscht!

Mein Mitleid mit den

Mein Mitleid mit den Läufern hält sich angesichts dessen was die Bevölkerung vor Ort in diesen Tagen mitmacht doch in engen Grenzen.Da ist eine dreistellige Anzahl an Menschen gestorben, viele haben ihr Hab und Gut verloren und hier jammern die Leute das sie nicht laufen dürfen,obwohl sie doch dafür bezahlt haben.
Wer unbedingt meint er muß nach New York um einen Marathon zu laufen der hat eben ein Luxusproblem. In Zeiten weltweiter Klimakatastrophen und dem ständigen Rufen nach nachhaltigem Handeln, für einen Marathon dorthin zu fliegen zeugt für mich nur von verantwortungslosem Handeln. Aber anfangen zu handeln könnnen ja immer erst einmal die anderen.
Den ganzen Spaß könnnen sich meistens eh nur Leute leisten für die Geld nicht die ganz große Rolle spielt, da muß dann mal ein bißchen Verlust einkalkuliert werden.

Gabs Direktflüge ...

... aus dem Nirvana nach JFK? Hab ich bei den Landungen gar nicht gefunden.
Aber dann kannst du ja jetzt reichlich Spenden dort.
;-)

Hallo???

Was ist ein Marathon, der jedes Jahr stattfindet gegen diese Katastrophe, die dort gerade passiert ist??? Ich verstehe Euch nicht. Da sind Menschen gestorben!
Ganz viele noch ohne Strom und Wasser, ohne Heim und Arbeitsstelle...unbegreiflich und ihr wollt da dirchlaufen und den weinenden menschen dabei ins Gesicht Sehn?? Hab ich kein verständnis für! "Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hab ich auch nie verstanden,

Hab ich auch nie verstanden, warum man den Marathon nicht sofort abgesagt hat, bei dem Leid was die Menschen rund um New York und New Jersey haben ertragen müssen. Unglaublich!

die Veranstalter haben es sicherlich nicht leicht gemacht

ich glaube nicht, dass die Veranstalter die Läufer verarschen wollen. Sie haben sich diese unpopuläre (im Sinne der Läufer) Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht. Wer nach NY gereist ist kann sicher auch eine schöne Zeit haben ohne den Marathon gelaufen zu sein. Daher beschränkt sich der monetäre Verlust eigentlich hauptsächlich auf die Startgebühren. Das mit dem Luxusproblem sehe ich eigentlich auch so, wobei ich natürlich jeden verstehen kann der enttäuscht ist.
Ich denke, man sollte in dieser Situation einfach das Beste draus machen und seinen Urlaub trotzdem geniessen.
Nächstes Jahr einfach im Ländle bleiben;)) warum in die Ferne schweifen.......ist auch viel ökologischer.

Laufen ist für mich

absoluter Spaß.Es macht mir Freude und mein Kopf wird frei.Ich baue Streß ab und fühle mich nach dem Laufen super.Ich betrete immer mit einem ausgeglichenem Lächeln die Wohnung und freue mich,was getan zu haben.Ich bin dieses Jahr in Köln meinen ersten Marathon gelaufen und mußte mich konzentrieren,aus meinem zwischendurch mentalen Loch rausholen.Ohne Cola und sonstige Energieriegel hätte ich das sicher nicht so gut geschafft.Ich bin durchs Ziel und habe geweint vor Erleichterung,Freude es geschafft zu haben.Jetzt gehört der NYC Marathon zu DEM Marathon der Welt.Viele machen den bestimmt auch zum Ersten Mal.
Hat man Freude und Spaß daran ,durch eine Stadt zu Laufen in der gerade die größte Naturkatastrophe stattgefunden hat ?? Empfindet man Freude und Spaß durch Viertel zu Laufen,wo Menschen Ihre Häuser verloren haben ?? Empfindet man Freude und Spaß daran an den Verpflegungsstellen Energieriegel,Cola,Schokolade,Isodrinks zu sich zu nehmen,während andere Menschen nebenan nichts an Nahrung oder Wasser zu Verfügung haben ??? Läuft man durchs Ziel,fühlt sich gut,freut und weint man wenn man vielleicht 5 Std durch zerstörte Stadtviertel gelaufen ist ??
Und die Frage ist,tun mir Menschen,die davon verschont blieben leid,daß sie in NYC angereist sind ???Nein,ich empfinde für diese Menschen,wenn ich ehrlich bin Verachtung,da sie diese Menschen verachten,die in New York so Ängste und Verluste erlebt haben.Ätzend überhaupt die Frage ob man anreist oder nicht..
Und wenn ich die Sätze lese wie :"Wegen so ein bischen Wetter" könnte ich kotzen und wärst Du bisher mein Freund/in gewesen,so wärst Du das jetzt nicht mehr.Auf so Leute,mit so wenig Achtung vor menschlichen Katastrophen kann ich wirklich verzichten.
Und die liebe Sabrina Mockenhaupt,die heute ihr weinendes Gesicht postet,hat für mich heute die letzten Symphatiepunkte restlos verspielt.
Dekadent ,maßlos , verletzend und ein Schlag ins Gesicht von Menschen,die dort wohnen.

"wollt weinenden Menschen ins Gesicht sehen"???

Oh je, liebe Carla, ganz spontan kam mir in den Sinn: Drama, Baby, Drama...

Ja, mir tun die Menschen leid, furchtbar leid. Ich bin auch in gar keiner Gefahr, weil ich NY nie laufen wollte und nicht laufen will (und das Geld mal überhaupt nicht habe).
Aber ich kann den Frust einiger Läufer (nein, Jan, gehört nicht dazu, soviel Ironie kann ich lesen ;-)) verstehen, die erst hörten: der Marathon findet statt und kommt bitte auch um euere Solidarität zu zeigen (und weil wir euer Geld brauchen *flüster*), daraufhin anreisten und dann zu hören bekommen, dass der Marathon doch abgesagt ist. Aber ihr Geld dürfen sie da jetzt lassen und New York ist ja so eine tolle Stadt. Hm, dort im Hotel herumhängen ist aber politisch korrekt, oder wie? Dann sehe ich ja auch keine weinenden Menschen....

Ich finde die Absage zu DIESEM Zeitpunkt daneben und würde mich als Läufer schwarz ärgern (und auf jeden Fall versuchen mein Geld wiederzukriegen, denn ob das jetzt noch "höhere Gewalt" ist weiß ich nicht so recht....).

P.S: auch bei uns sterben Menschen und trotzdem wird Marathon gelaufen... *klugscheißermodusaus*

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Es hat mich beruhigt, am

Es hat mich beruhigt, am Ende Kommentare wie den von Carla-Santana u.a. gelesen zu haben. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Ich bin leidenschaftlicher Läufer aber kann kein Verständnis dafür finden, dass manche (sogar viele) ihr Hobby für so wichtig halten, dass sie sich als "Opfer" darstellen, weil ihre schöne Freizeitunternehmung abgesagt wurde... Angesichts der Umstände der wirklichen Opfer finde ich das wirklich menschenverachtend. Bei aller Liebe für den Laufsport... es gibt Menschen, die größere Probleme haben als das.

Tja Jan...

... du könntest noch etwas an deinem Ton arbeiten, der Witz kommt ein bisschen zu ruppig oder üppig ;0)))))))))))))))))....!!

ich muss jetzt erst mal googeln, was "Ironie" und "Kopfschüttelnd" heißt.

;0) Kaw.

Ahhhhh :0) ...

... Und was steht da über Kopfschüttelnd !?

mehrgeteilt...

... sind meine Gedanken (denn eine Meinung habe ich noch nicht wirklich, wegen der fehlenden Informationen):

Der Lauf hätte bestimmt viel Geld in die Kasse von NY gespült, das für die Katastrophenhilfe gut gebraucht werden könnte.Man hätte aus dieser Sicht den Lauf stattfinden lassen sollen.

Sportlich hätte mir der Lauf keinen Spaßgemacht, hätte ich doch durch "verbranntes Land" laufen müssen. Für einen solchen Lauf gehört für mich auch immer ein intakte(Stadt)landschaft dazu. Also dann eher nicht starten.

Ethisch finde ich es unzumutbar, eine Spaßveranstaltung (denn das ist es letztendlich für 90% der Teilnehmer) vor den Schäden des Unwetters durchzuführen. Die Organisationskräfte werden mit Sicherheit bei den Opfern mehr benötigt als beim Marathon.

Organisatorisch war es sehr ungeschickt, die Absage so kurzfristig bekannt zu geben, die Entscheidung war aber auch nicht "mal eben so" zu treffen.

Natürlich finde ich es für jeden, der sich vielleicht einmal im Leben die Chance auf den NYM ausgerechnet hat, sehr entteuschend und bedauerlich. Das kann aber auch auch hier bei jedem Lauf oder bei einer Urlaubsreise passieren.

klar, dass es jeder Betroffene unterschiedlich aufnimmt.

Und noch ein Wort zu Sabrina Mockenhaupt: ich habe zu ihrem Foto, (das mittlerweile nicht mehr im Netz ist)geschrieben, dass ich es situativ sehr authentisch finde,im Gegensatz zu ihren sonstigen Strahlebildern.

keep cool!
Chris

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Ironie

Ironie und Sarkasmus sind ein Stilmittel,das sehr vorsichtig einzusetzen ist. Manchmal ist es einfach unangebracht (s. NY-M) oder wird einfach nicht verstanden (so selbst erfahren bei den ersten blogs über mein Krabbeltier).
Bei so krassen Themen ist einfach nur klare Stellungnahme angebracht, dann gibts auch keine Missverständnisse.

chris

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Warum bin ich traurig und total sauer?

Es spricht doch einiges dafür, dass solche Klimakatastrophen nun alle Jahre wieder eintreten.
New Orleans, New-York... Das fällt ins Auge, weil es eine Weltmacht trifft. Über die täglichen Katastrophen in anderen Pazifischen Inselstaaten wird ja nicht so sehr im Fernsehen berichtet. Und verantwortlich ist dafür der Klimawandel. Und an dem haben die USA als einer der größten CO2-Emittenten eine Hauptschuld.

Nun traf es New-York, das Herz des amerikanischen Kapitalismus mit Wall-Street und weiteren Statussymbolen.

Reflexartig also - ganz Weltmacht - findet der Lauf statt. "Wir lassen uns doch nicht unterkriegen." Opfer waren da egal. Und nun stellen die Verantwortlichen fest, dass sie es einfach nicht auf die Kette kriegen. Sie packen es einfach nicht, in dem Chaos den Lauf durchzuführen. Das wird nicht eingestanden, sondern es werden Pietät-Gründe vorgeschoben. Total erbärmlich.

Hätte man den Lauf direkt abgesagt, jeder hätte dafür Verständnis gehabt. Es war eine unvorstellbare Katastrophe. Aber dies wäre ein Eingeständnis gewesen, dass die USA die Welt und die Natur nicht komplett im Griff hat.

Also haben wir die Opfer, die armen betroffenen Menschen und natürlich auch die Läufer. Diese natürlich in wesentlich anderem Umfang betroffen.

Dieses New-York wird wegen steigender Meeresspiegel mittelfristig absaufen. Und die USA sind ein abgehalftertes Land mit maroden Stromnetz und Massenarmut.

Ich fahre da nicht hin. Es widert mich an, dieses Land der Angeberei, des Imperialismus und der Menschenausbeutung.

Träfe es nicht die einzelnen unschuldigen Menschen, könnte man sagen, es hat mit dem Sturm genau die Richtigen getroffen!!!!!!!!!


"Wenn Du eines Tages vor den großen Schiedsrichter trittst, so wird er Dich nicht fragen, ob Du gewonnen hast, sondern wie Du gespielt hast."

eifelsteiger ... das hast du

eifelsteiger ... das hast du super geschrieben. du hast nur bei deiner aufzählung noch eines vergessen: kriegstreiber ...
lieben gruß - christiane

Hey, hey...

... wir triften ein bisschen vom Thema ab... es ist wie immer und überall nur eine Minderheit die Verantwortlich sind und das geschützt, immer schön im Hintergrund, an die kommt man nur selten ran!? Aber die Masse trifft es und schon sind es alle...

Aber was ich tun und lassen darf, entscheide immer noch ich selbst.
Und manchmal entscheide ich auch falsch, dafür kann keiner was.

Lies Deinen Beitrag nochmal...

denn:

Was Du tun darfst, entscheidest Du nicht immer selbst. Stimmt's?
Und wenn Du Dich falsch entscheidest, ist daran nicht niemand Schuld, sondern Du. Stimmt auch?

Ich finde, wenn man nur das "Kleine" betrachtet, kann man das "Große" nicht sehen.
Das bedeutet nicht, dass man nicht das "Kleine" verändern kann oder sogar soll. Aber ob man es richtig verändert, kann man nur beurteilen, wenn man das "Große" versteht. Dafür muss man das "Große" betrachten.

Die Absage des New-York-Marathons ist ein kleines Ding. Aber es deutet auf ein größeres Problem hin. Das kann man ignorieren (tun die meisten Menschen, kein Problem) oder eben nicht (bedeutet nicht, dass man sich vom Thema entfernt, sondern das Gegenteil).

Eifelsteiger Ende.

was geht denn hier (mit einigen) ab ?

Bloß gut dass Eifelsteiger hier die Welt erklärt.
Die Absage eines unter diesen Bedingungen völlig unwichtigen Laufes führt zu fast schon Hasstiraden gegen ein ganzes Land. Endlich die gerechte Strafe - oder was?
Ärgerlich ja, wenn gute Vorbereitung jetzt nicht in Taten umgesetzt werden kann. Ärgerlicher, wenn die späte Absage jetzt dazu geführt, dass einzelne umsonst angereist sind.
Aber, das wars auch schon. Der Flug war doch gebucht/bezahlt, das Hotel etc. auch.
Nebenbei habe ich genügend Berichte wirklich betroffener US-Bürger gesehen, die kein Verständnis für die bei Durchführung erforderliche zusätzliche Sperrung von Strassen und anderen Zufahrten hätten. Angesichts der existenziellen Probleme ist die Absage schade, aber richtig. Ich nehme mich als Läufer nicht so wichtig.
Mit sportlichen Grüssen

@HenryIIV

Ich empfehle den Beitrag von Eifelsteiger, vom 3.11.,
21:42, zu lesen sowie die ergänzende Zustimmung eines anderes Jogmapers um 21:52 Uhr.
U.a.
....Hauptschuld am Klimawandel....., ....es widert mich an, dieses Land der...., ... USA ein abgehalftertes Land..., ...
Anschliessend Zustimmung von mani pejuta: ...super geschrieben..., ...Kriegstreiber....
Also, ich finde das sind Hasstiraden, die ich hier in einem Läuferforum und unter diesen Umständen mehr als ungeeignet empfinde.
Sorry, vielleicht bin ich ja ein Weichei.

@wobjog

Also, ich habs jetzt nochmal gelesen. Mal abgesehen von der Wortwahl, die sicher Geschmackssache ist: den aufgezählten Fakten ist ja wohl kaum was entgegenzusetzen:
- steigender Meeresspiegel wegen Erderwärmung
- größter pro-Kopf-CO2-Emittent
- abgehalftert meint wohl die runtergewirtschaftete Infrastruktur
- Kriegstreiber - liest Du keine Zeitung?

Der Rest fällt für mich unter "freie Meinungsäußerung" und dafür kann gar nicht genug Platz sein. Hier und anderswo. Ich bin in einem Land aufgewachsen, da ging man dafür u.U. in den Knast. Will ich nicht wiederhaben.

...aber was hat das mit der späten Absage zu tun?

Hat das das Land zu vertreten,, evtl. Der Präsident oder der oberste militärische Befehlshaberr? Oder einfach nur der Veranstalter.

New York

ganz klar Nein!!!!Auch wenn es Natürlich Bitter ist.(Zeit, Geld, Urlaub usw.) Aber
Stellt Euch vor ihr sitzt da mit eurer Kaputten Wohnung.
Nutzt die Zeit und geht Helfen.

Blues Brother

New York, Bloomberg und Sandy

Hallo Zusammen,
ich war eine der Betroffenen, die noch Freitagnachmittags die Startunterlagen abholen konnten, und dann im Hotel erst erfuhren, daß der Marathon gecancelt wurde.
Ihr könnt Euch das Gefühlschaos nicht vorstellen,das alle mitgemacht haben, natürlich Auch wegen der schlimmen Situation der Menschen vor Ort!
Aber Euch Gutmenschen+Weltverbesserern hier im Forum: habt Ihr mit den Menschen in NY gesprochen??wohl kaum, ich schon, denn ich war vor Ort und kann die Situation beurteilen!....und selbst bei den Einheimischen waren unterschiedliche Meinungen dazu zu hören.........Haiti war weit schlimmer betroffen, hat da ein Hahn nach gekräht???glaubt nicht, das da Hilfe angekommen ist....
Ich fühle auch mit den Menschen dort die ihr Hab-und-Gut verloren haben und habe vollstes Verständnis dafür, daß der Marathon gecancelt wurde.Jedoch denke ich,daß es mein gutes Recht ist darüber enttäuscht zu sein,daß ich den Marathon nicht laufen konnte.Ich habe lange darauf gespart, und weiß nicht wann sich mir diese Gelegenheit nochmal bietet.
Sei`s d`rum !
Ich war enttäuscht, aber ich fühle mit den Menschen dort und hoffe, daß sie sich schnell wieder aufrappeln können!

Die andere Seite der Medaille

@babsi
das ist schon 'ne Frechheit, dass die Daheimgebliebenen und vor allem solche, die einen Marathon-Start in N.Y. nicht einmal in Erwägung ziehen, ihre Meinung (Mitgefühl) posten! Die können ja auch leicht reden! ;-))

Auch wenn du glaubst, die Lage vor Ort beurteilen zu können (was ich ehrlich gesagt stark bezweifle ;-)), versetze dich doch mal in die umgekehrte Lage! Stell' dir vor, du hast kein Dach mehr über dem Kopf, dein ganzes Hab und Gut ist verloren, weißt evtl. nicht, wie du den nächsten Tag überstehen kannst (Drama Baby 2.0) - das Thema tote Angehörige mal ausgeklammert. Da wäre es dir nur wenige Tage später sicher auch noch nicht nach Party (Lauf-Parade -> Gaffer???) zumute. Jetzt rechne mal deinen finanziellen Verlust dagegen. Das sind dagegen Peanuts, auch wenn der Verlust eines vierstelligen Betrags den allermeisten von uns sehr weh tut!

Klar, dass du enttäuscht bist und die so kurzfristige Absage war natürlich schon 'ne Sauerei für sich! Vermutlich hatten die Entscheidungsträger nun doch kalte Füße bekommen. Denn die Bilder von Läufern, die durch verwüstete Stadtteile waten, hätten sicher weltweit für Kopfschütteln und Missbilligung gesorgt.

Babsi2,du scheinst die

Babsi2,

du scheinst die Katastrophe in Haiti überhaupt nicht verfolgt zu haben. Die war nämlich weltweit monatelang ein Thema. Millionen Menschen haben geholfen, auch praktisch alle internationalen Institutionen und viele Staaten. Haiti hat extrem viel Hilfe bekommen, jedoch leider nicht ausreichend. Als jemand der für Haiti gespendet hat und den Aufbau des Landes verfolgt (was mich in deinen Augen wahrscheinlich zu einem stupiden "Weltverbesserer" macht), wenn ich deinen Kommentar lese "...hat da ein Hahn nach gekräht???glaubt nicht, das da Hilfe angekommen ist...." muss ich denken, dass du dich überhaupt nicht für Haiti interessiert hast und somit nicht genügend Information hast, um solche Vergleiche zu ziehen.

Natürlich tut es mir sehr leid, dass dein Urlaub in New York leider ein Urlaub ohne Marathon war. Ich hoffe, du kannst ein so schweres Schicksal verkraften. Schließlich ist unser Hobby, der Laufsport, das Wichtigste auf der Welt...

Haiti und Kuba

Mein lieber Laufloser: Haiti und Kuba nach 'Sandy'.

Hast Du nur New York verfolgt? Zitat: "Die Schäden, die „Sandy“ angerichtet hat, belaufen sich in Haiti, der Dominikanischen Republik, auf Kuba, Jamaika und den Bahamas auf mehrere Hundert Millionen Dollar. .... Besonders hart getroffen wurden Haiti und Kuba. In Haiti, dem ärmsten Land der westlichen Hemisphäre, starben mehr als 50 Menschen. In Kuba, wo vor allem der Osten der Insel im Umkreis der zweitgrößten Stadt Santiago de Cuba in Mitleidenschaft gezogen wurde, sind elf Menschen getötet worden."

Und jetzt nenne mir einen Hahn, der da lauthals gekräht hat. Das fragt sich auch die WELT. Du hast da anscheinend auch noch nie was davon gehört, sonst hättest Du nicht auf das Erdbeben verwiesen, das wohl eine Weile vor 'Sandy' statt fand...

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