Benutzerbild von Schalk

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Es ist Freitag, der 19.10.2012 um 15:50Uhr. Ich sitze in Cilaos auf la Reunion in einer kleinen Baracke direkt am Stadion des Ortes. Vor mir steht ein Klamottenbeutel voll mit quatschnassen Laufklamotten, pottdreckigen Socken und Schuhen. Daneben steht mein Laufrucksack. Stirnlampe, Rettungsdecke, Sanipäckchen, trockene kurze Laufsachen sind drin. Mir ist wieder warm. Lange Hose, langes Flies und Windjacke sowie trockene Socken und Schuhe sind hierfür wohl vor allem verantwortlich.
Ich warte.
Sicherlich eine Stunde wird es noch dauern, bis Silke da ist. Um mich herum kommen Läufer an, essen, gehen. Viele Leute sind es nicht. 72km haben wir alle hinter uns. 98km haben die anderen noch vor sich. 72km. Das ist gerade mal der Rennsteiglauf. Die kann man auch mal in 6:15h laufen. Ich brauchte heute 15:24h dafür.
Wie viele Lauf-km habe ich in diese Vorbereitung gesteckt? Wie viel Zeit investiert? Was an Equipment noch gekauft. Und nun sitze ich hier und warte, dass Silke mich einsammelt. Blasen. So was doddal Triviales. Nicht irgendeine heroische Verletzung, kein Kopf unterm Arm, keine Krämpfe, keine lädierten Knochen, nichts. Muskulär ist alles top in Ordnung. Die Beine sind ausgeruht und bei jedem Schritt den ich bergab nach Cilaos gegangen (!) bin, hätte ich schreien können – ein wenig vor Schmerz und vor allem vor Wut. Weitere 98km so etwas? Nein! Das geht nicht.
Der Kopf ist nicht mehr im Wettkampfmodus. Ich habe ausgeschalten, keine Lust mehr auf irgendeinen km. Mir ist warm und ich habe fertig.
Aber die Blasen sind doch versorgt. Ja, man merkt sie schon noch deutlich, aber die Schuhe sind trocken, die Socken frisch. Warum sollte es jetzt nicht weitergehen? Alle anderen, die sich an den Füßen versorgen ließen, hören die jetzt auch alle auf? Wozu ist das denn dann gut? Vielleicht solltest du doch einfach mal aufhören zu heuln und es einfach mal angehen. Gegenüber denen, die da erst mitten in der Nacht planmäßig hier sein werden hast du doch wohl ein ernsthaftes Luxusproblem!
Es ist 15:55Uhr. Ich schaue in die Gesichter der ankommenden Läufer. Ich sehe den Optimismus in den Augen. Sie holen sich was zu Essen und dann wird es weiter gehen.
Ich ziehe die Schuhe aus, um die lange Laufhose gegen eine kurze zu wechseln. Die lange kommt in den Klamottenbeutel zu den alten Sachen. Das Gepäck im Laufrucksack wird noch mal angeschaut. Ein trockenes kurzes Shirt ist in ner Tüte im Rucksack. Das Flies habe ich an. Ein dünnes langes Shirt würde wahrscheinlich reichen. Das habe ich aber nicht hier anbei. Schuhe und Jacke wieder an, Trinkblase kontrolliert. Die reicht bis zum nächsten VP. Silke anrufen: „Wo seid ihr jetzt? Danke fürs schnelle losfahren, aber Ihr könnt wieder umdrehen. Ich laufe weiter.“ Der Beutel wird abgegeben, geschaut wo es raus geht zurück auf die Strecke und los. Langsam laufe ich an. Es geht. Nicht schön, aber es geht. Jetzt gilt es. Der Wettkampf ist zwar vorbei, aber jetzt wollen wir doch mal sehen, ob ich das überlebe! Was soll auf diesem T-Shirt stehen? „Ich habe es überlebt!“ So sieht also Teil 2 aus.
Nach einem knappen km weiß ich, dass ich auch wieder laufen kann. Nicht schnell, aber es geht. Die Beine sind so wie so in bester Ordnung. Es wird warm. Rucksack ab, langes Shirt aus, Kurzes an. Noch rechtzeitig bevor es naßgeschwitzt ist, kommt es wieder in die Tüte. Und jetzt wird durchgestartet! Läufer vor mir gehen die Straße hoch. Ich laufe. ;-) ein fettes Grinsen huscht über mein Gesicht. Es ist kurz nach 16Uhr. Es ist bedeckt, aber es regnet nicht mehr – ideales Laufwetter. Bis zum Col de Tabit sind es 11km inkl. 1300Hm. Dann kommen 500m Abstieg. Es sind noch zweieinhalb Stunden Zeit bis es dunkel wird. Schade, den Abstieg hätte ich gern noch im Hellen gemacht. Aber dann sehen wir wenigstens zu noch so weit wie möglich im Hellen zu kommen. Und es geht los! Spaß macht es wieder. Hoch geht immer gut. Vorhin auch. Am VP bei km79 mache ich nur einen kurzen Stop. Die Blase ist noch voll genug. Bei der Ankunft dort wird mein Chip nicht eingelesen. Nur die Startnummer wird kontrolliert. „Alles OK“, heißt es. Das Lesegerät ist wohl ausgefallen. Deshalb tauche ich auch mit keiner Zwischenzeit dort auf. ;-) So dauert es bis Marla.
Den Col de Tabit erreiche ich in der Dämmerung. Jetzt heißt es Lampe auf und los. Die zweite Nacht. Wie kommt man da durch? Wann greift die Müdigkeit? Im Moment bin ich Putzmunter und einfach nur unterwegs. Der Weg ist das Ziel. Vom Weg sieht man 20-25 Meter und ob es hoch oder runter geht und wie weit es hoch oder runter geht sieht man zum Glück eher nicht. So langsam ist der Lauf in Routine übergegangen. Auf die Uhr schaue ich lange nicht mehr wirklich. Die Höhenmeter sind mir auch ziemlich egal. Es geht einfach immer weiter bis zum nächsten VP und dort wird sich was eingeworfen. Suppe ist eigentlich Pflicht – so es welche gibt und dann gibt’s dazu ein paar Riegel oder Baguette. Hinterher noch nen Kaffee und ne Cola, kurz verschnaufen dabei und dann weiter. Vorher kurz ne Frage wie weit der nächste VP ist, kurz prüfen, ob die Trinkblase bis dahin reicht und dann aber los. Ich weiß, dass ich den Mafat erst wieder im Hellen verlassen werde. Irgendwie ist das etwas ernüchternd, aber was soll‘s. Der nächste richtige Anstieg kommt dafür eben auch erst im Hellen. Eigentlich ist es schade das Mafat nur im Dunkeln zu sehen. Es soll sehr schön sein. So ist es nun mal. Gegen 1Uhr erreiche ich den VP vor Roche Plate. Ich bin immer noch nicht müde, aber ich weiß, dass es nun ein Stück ist bis zum nächsten VP. Ich esse kurz und beschließe dann doch kurz zu schlafen. Am Telefon stelle ich mir den Wecker auf 20min später und mache die Augen zu. Nach 5min bin ich kurz wieder da, schaue hoch und mache die Augen wieder zu. 10min später bin ich wieder wach. Das reicht. Vom Prinzip bin ich von Marla aus fast durchgelaufen. Die Beine wollten etwas Ruhe. Die hatten sie. Jetzt kann es weiter gehen. Der Weg nach Roche Plate ist etwas ätzend. Es geht steil hoch, um ne Ecke und den ganzen Dreck wieder runter. Unten angekommen durch nen Bach und wieder hoch, um nach ner Ecke wieder runter zu gehen und dann das gleiche wieder von vorn. Wenn du da das Ziel Roche Plate auf dem Zettel hast, gehst du kaputt, du kommst nie da an. Immer wieder ne Ecke, immer wieder hoch und runter. Es nervt.
Immer wieder sieht man mal wieder einen Raider in eine Wärmefolie eingehüllt mitten im Wald liegen. Ich hatte davon in Berichten schon gelesen. Drollig fand ich das trotzdem. Nein, es war nicht wirklich kalt. Somit ging das. Da ich eh nicht müde war, kam mir das so wie so nicht in den Kopf. Geschlafen hätte ich vermutlich aber auch eher an einem VP. Irgendwo weit vor Roche Plate hatte sich eine Frau zwei Meter neben dem Weg einfach lang gemacht, lag auf dem Rücken, den Kopf auf nem Stein, die Arme an der Seite, den Rucksack auf dem Bauch liegend und schlief. Ich dachte ich wär im falschen Film. Es war wohl der richtige, ein verrückter Film.
Irgendwann erreiche ich den letzten VP im Mafate. Die Füße brennen längst wieder. Zu den vorhanden Blasen haben sich neue gesellt. Zum Glück sind es aber nur welche vorn an den Zehen. Der Ballen und die Ferse geben diesbezüglich Ruhe. So ist es nur in Bergabpassagen etwas anstrengend. In Roche Plate verweile ich wieder sicher eine halbe Stunde. Es heißt Kraft tanken für den letzten großen Anstieg hoch zum Maido. Ab da kenne ich weite Teile der Strecke. Das wäre alles laufbar. Haha!
Egal. Gegen 5Uhr breche ich wieder auf. Hoch mag ich. Das ist nicht so schlimm. Und ich hoffe nun ernsthaft mal nur hoch zu müssen. Der erste Hahn fängt an zu krähen. Noch ist es stockfinster, aber langsam muß es doch beginnen zu dämmern. Schnell kräht es gefühlt im ganzen Mafat um die Wette. Sonst ist es ruhig. Weit über mir sehe ich Lichter. Das muß Maido sein. Ok, das Ziel ist definiert. Nun einfach immer schön stetig bergan. Es läuft. Die Sonne geht auf. Es dauert nicht lange und man spürt die Kraft, die sie hat. Na Prost Mahlzeit. Gegen 10Uhr wollte ich in St. Dennis sein. Wenn ich Glück habe, ist es noch nicht wieder dunkel bei dem Schneckentempo. Weiter schraube ich mich den Berg hoch. Auch dieser Abschnitt ist nicht technisch anspruchsvoll. Man braucht einfach nur Geduld. Die Höhenmeter kommen dem Ziel immer näher. 1600m, 1700m, 1900m. Ich dachte bei 2000 wäre ich da. Das muß mehr sein. Bis da oben sind es nicht nur noch 100Hm. OK, dann ist das so. Aber dann ist auch die Hürde genommen. Mir brennen die Füße. Ich will zum VP. Essen, Trinken, Ruhe, Fragen, ob da vielleicht auch die Füße verarztet werden können. Die Sonne hat irre Kraft. Es ist warm. Zum Glück weiß ich, dass es bis Sans souci viel im Wald geht.
Im Ausgang des Aufstiegs angekommen stehen wieder Leute und applaudieren. Ich halte Ausschau nach dem VP. Nix zu sehen. Man zeigt nach rechts. Ich weiß, dass es da lang geht. Aber der VP muß doch hier irgendwo sein? Ja, da lang. OK, dann da lang. Nächste Lichtung, nichts, noch ne Kurve, nichts. Sollte ich mich so geirrt haben? Ist der nächste VP doch erst wieder gegenüber dem Col de Orange (Ilet Alcide)? Das wären noch ein paar Meter! Ich mag nicht mehr. Es geht jetzt doch nur noch abwärts. Da schmerzt es richtig ordentlich unter den Zehen. Da muß einiges dazugekommen sein. Nachsehen? Besser nicht. Ich bin km121. Das sind noch mal 50km mit sofort kommenden 1700Hm runter und im Anschluß geht es auch mehr nach unten, als hoch. Nach der nächsten Lichtung ohne VP beschließe ich Ausschau nach nem Plätzchen zu suchen, wo ich mich hinsetzen und Blasenschau machen kann. Dann werden die eben selber aufgemacht und mit Vaseline abgeschmiert. Schuhe aus, Socken aus und schauen. Ein super Bild bietet sich. Beidseitig eigentlich die gleiche Katastrophe. Und so willst du also nach Sans souci und im Grunde eigentlich noch weitere 50km bis St. Dennis. Mit dem Füßen? Wie lange bin ich jetzt schon seit Cilaos unterwegs? Wie lange tue ich mir diesen Müll hier nun schon an? Ist das hier ein Laufwettkampf? Ist diese Wanderei mein Anspruch eines Laufs? Ist es das wirklich, was ich will?
Laufen will ich. Von mir aus auch länger Strecken. Aber doch nicht diese Wanderei. 18h seit Cilaos! Für 50km! Es ist 7Uhr. Noch mal 18h drauf wäre ich Sonntagnacht erst da. Will ich das? Will ich das wirklich?
Andreas muß irgendwann in drei, vier Stunden in St. Dennis ankommen. Dem ging es in Cilaos wieder richtig gut. Wenigstens einer von uns der ankommt. Hat doch was.
War jetzt zwar ein bissl dämlich diese weiteren 18h auch noch hier rumzudümpeln, aber ein bissl Vernunft an der richtigen Stelle hat doch auch was. Schalk, mach Schluß mit dem Quatsch. Dann eben nächstes Jahr beim UTMB der zweite Versuch. Is nich schlimm. Das paßt schon.
Ich schnappte mir das Telefon und rief Silke an.

;-)
PS: Die Strecke kann man in Goggle-Earth hier anschauen.
Ich habe sie aber auch auf GPSiesgeladen.

5
Gesamtwertung: 5 (16 Wertungen)

wie geil,

Endlich Teil 2. Genau zum richtigen Zeitpunkt, ich hab Mittagspause!
Unfassbar in wahrsten Wortsinn, was du da abgeliefert hast. Bin zutiefst beeindruckt!

Beste Grüsse

Manni Pander

MANNOOOO SCHALKI,

ich dachte, der Krimi sei vorbei? Weit gefehlt, er fängt mit Deinem Geschreibsel erst richtig an. Was bin ich froh über die Gewissheit, dass Du gut angkommen bist! Sowas von spannend!!! Ohjeohjeohje, Deine armen Füße, *puuuuuuuhhhhhhst* Ich habe schon sehr, sehr fiese Blasen gesehen. Die, die ich sah, brauchten aber keinen Meter mehr weiter. Und Deine? Oh Mann!!!

Tame:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Perfektes timing

Auch ich hab grad Pause!! Mein lieber Schalk, da kann man richtig mitfühlen, super geschrieben!!

Andererseits komm ich mir grad ganz klein vor mit meinem Sorgen vor dem M.

So und nun wart ich auf Teil 3

GT

"laufend laufen, laufen wir laufend!"

Das tut mir schon beim Lesen weh

unglaublich so weiter zu laufen...

Gruß stachel

Take your time and remember slow is the new fast ...

"voll mit quatschnassen Laufklamotten,"

was hast du denn da gemacht, quatschnasse Klamotten, so kann das ja auch nicht laufen.... ;o)

ansonsten weiter sprachlos....
Rico

als ich das von

deinen Blasen gelesen habe, hatte ich ganz starke Erinnerungen an den SH-Ultra- so was kann einen ganz schön nerven und aus der Bahn werfen. Dann den Schritt zurück machen und den Kopf zu überzeugen, sich bestärken, dass es eben trotz 'sowas' laufen kann, DAS ist eine ganz großartige Leistung- allein dafür chapeau. Aber jetzt schreib mal weiter, ich bin schon soooo gespannt. Eigene Abenteuer läßt mein armseliges Hausfrauendasein nicht zu- da muss man zum Fremdemotionsverwerter mutieren. Also her damit:)...pain only hurts...

Hörbuch

ich bleib dabei, ich will das als Hörbuch :-) Thrill ...

Fremdemotionsverwerter

@mainrenner: du sprichts mir aus der Seele !!!

Eigentlich ist man fit...

...aber diese scheixx Blasen quälen einen bei jedem Schritt.
Eine furchtbare Situation, die ich nachvollziehen kann. (MIAU 40 flache km in 8Std.)
Also auf zum 3.Teil!

Sprachlos....

und völlig gefangen bin ich!!!
Blasen?...Nä, die mag ich überhaupt nicht...und Wetter hätt ich Euch auch anderes gewünscht, aber das habt Ihr anscheinend schon vorher im Urlaub verbraucht?!;o)

Schalk, das klingt fast so, als wenn dieser ganze verrückte Lauf NICHT, aber so 20-30 Kmchen davon, bei Sonnenschein ein wunderschönes unvergessliches Urlaubsläufchen hergeben würden....
alles darüber hinaus...
weitere 140 km,
Regen,
Matsch,
Kälte,
BLASEN...näää,
unvorstellbar für mich!!!

Da zieh ich lieber nen Rock an, auch wenn ich die gar nicht mag!;o))

Einmal war ich auch kein Mädchen!
Hatte ne fette Riesenblase unterm Ballen vorne von den neuen Einlagen (Anfängerfehler).
Die war auch sofort kaputtgelaufen und entzündet vom Schwimmen, aber mit zwei großen Blasenpflastern drauf hab ich bei jedem Lauf nach ca. 10 km echt nix mehr davon gemerkt!! Ein Hoch auf die Blasenpflaster, die wohl bei Deinen nassen Schuhen und Füßen nix gebracht hätten.

Ach....wie war das, ich war ja sprachlos....*tastaturwegschieb*

Nu erzähl schon weiter....;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

oh manno...

...und ich hab grad so schön zeit zum lesen und nu muss ich noch auf den rest warten...
____________________
laufend ungeduldich hippelt auf die fortsetzung: happy™

Held!

Ich habe immer wieder beim Laufen deinen Spruch damals vom Rennsteig 2011 im Ohr: Der Wettkampf ist vorbei, der Spaß kann beginnen. Hat mir so manches Mal geholfen. Auch hier klingt es bei dir immer wieder durch, trotz Regen, Blasen und allem anderen.
Für mich bist du ein Held.

P.S. Ich sach übrigens nur Rennsteig: Keine Blasen, nix. 18km in 3h20.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ich wiederhole mich ... SCHREIB EIN BUCH ! ...

... über diesen Lauf, deine Eindrücke , Erlebnisse, Gedanken, Schmerzen, usw.
( oder noch besser, schreib EINES mit Andreas zusammen )

Vielen Dank, das du uns so mitnimmst auf dieser DIAGOLNALE 2012.

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Nochmal Gedanken ans Aufgeben?

Ich kann mich nur wiederholen, großartige Leistung, diese Herausforderung zu schaffen.

Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Thriller

Hallo Schalk,

ich glaube, am Wochenende haben hunderte von Jogmappern mit dir mitgefiebert, als du auf der Strecke unterwegs warst. Das war spannender als ein WM-Endspiel mit Deutschland. Deinen Bericht jetzt zu lesen ist ganz toll. Du schreibst irre spannend und man fiebert ein zweites Mal mit dir mit. Ich jedenfalls kann Teil 3 kaum erwarten. Vielen Dank dafür.

Und eines ist klar. Ich werde mir so etwas niemals antun, auch wenn ich Hochachtung vor allem vor deiner körperlichen und vor allem mentalen Leistung habe. Respekt.

:O)

Füße mit so ne Blasen, stelle ich mir furchtbar vor, wie konntest du nur weiter laufen?? Und wieso sahst du bei Kilometer 151 noch aus wie der Schalk den ich kenne??

Deine arme...

....Frau!
;-)

Ja, alles verstanden!

DEINEN Spuren werde ich NICHT folgen....

Aber lesen, lesen will ich auch den 3. Teil...

"Ein Leben ohne alle Folgen ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

Du verstehst es eindeutig

Spannung aufzubauen.

Ich warte und warte und warte und warte ..... auf Teil 3

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Ich gebe schon mit Dir an!

"Einer meiner jogmap-Kumpel" läuft Stunden ... Tage... Mit oder ohne Blasen durch Urwald, Regen, knallende Sonne.. Sage ich dann.
Dabei kenne ich Dich ja "in echt" gar nicht!
Ist nicht schlimm, oder? Irgendwie muß ich meine Bewunderung ja mal lassen!! Und bewundern tu ich Euch wirklich sehr!

das ist

ja fast so spannend wie der Blog vom Lauf war.
Toll wie Du das schreibst, dass Du nach all dem noch Deine Empfindungen so gut beschreiben kannst - das geht mir unter die Haut.
Gut, dass wir wissen, dass Du heil bis zum Ende gekommen bist.

Die Idee mit dem Buch finde ich auch gut.
Pat

Oh ja...

... Schalk, irgendwie habe ich das Gefühl, deine Gedankengänge dort zu verstehn...

:0)

@ Conny

Danke:))

LG Silke

Kaw, ...

... das glaube ich dir auf's Wort!
;-)

Genau diese Fragen

"Ist das hier ein Laufwettkampf? Ist diese Wanderei mein Anspruch eines Laufs? Ist es das wirklich, was ich will?" hab ich mir auch gestellt als ich bei der Tortour de Ruhr einige Läufer durch die Gegend wanken sah. Aber da gab's fast keine hm im Vergleich zur Diagonale und keinen Urwald und kein...

Ich glaube solches Laufen findet NUR im Kopf statt. Zeiten und Wegstrecken werden irrelevant.

Ein Riesenapplaus für die Supporter, die tagelang auf ihre Liebsten verzichtet haben, sie unterwegs motiviert haben, zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar und einsatzbereit waren, ... Und das im Urlaub auf einer Trauminsel!

Riesig spannend das aus erster Hand zu lesen!

Danke Schalk ...

...wieder ein Morgen wo ich zu spät los komme ...

In bin sowas von gefangen in deinem Bericht.
Wenn ich überlege für welche Lappalien ich über ein DNF nachdenke... Ich Schätze, ich muss mal ein ernstes Wort mit mir über meine Einstellung reden.

Du bist echt ein Großer! Schaffst es wie kein zweiter das halbe Jogmap-Universum an den Rechner zu fesseln.

Teil 3??!! ... Lechz ... Sabber ... !!!

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