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So. Geschafft!
Löwenlauf 2012 ist gelaufen, auch von mir, aber anders als gewohnt!

Aber mal ganz von vorne:
letztes Jahr bin ich hier in Hachenburg beim Löwenlauf, DAS Laufevent hier im Westerwald, den Marathon gelaufen.
Organisiert wird der Löla vom DJK, ehrenamtlich, der Erlös geht an ein Kinderheim in Indien (Madras Hilfe), diese Veranstaltung gibt es seit 26 Jahren. So weit, so gut, wie so viele andere *kleinere* Laufveranstaltungen auch.

Nachdem der Löla letztes Jahr vorbei war, ist der Veranstalter an *meinen* Lauftreff herangetreten und hat uns dringend um Hilfe gebeten für die Organisation dieses Jahr, da ihnen die Helfer so nach u nach abgesprungen sind. Falls sie nicht (mehr) genügend Leute zusammenbekommen, könne er dieses Jahr nicht mehr stattfinden.
Und mein Schwager, Vorsitzender des Lölateams, hat mich persönlich stundenlang angebettelt, doch bitte, bitte die Orga der Kuchentheke zu übernehmen. Nach tagelangen Beschuss hatte er mich dann mürbe und ich habe zugesagt.
Nichts ahnend, was da auf mich zukommt!!

Der Vorteil: ich habe Einblick bekommen, wie so ein Event aufgezogen wird, woran alles gedacht werden muss, was für ein Behördenmarathon im Vorfeld gelaufen werden muss für div. Genehmigungen, wieviel Manpower gebraucht wird, was alles eingekauft werden muss und wieviel persönliches Engagement von jedem gefordert ist!
Der Nachteil: siehe Vorteil;), wie gesagt, ich habe es hoffnungslos unterschätzt!

Um es nicht zu lange werden zu lassen: nach dem Lauf ist vor dem Lauf u die Orga fing schon wenige Wochen nach dem vergangenem Lauf wieder an. Unzählige Treffen, Telefonate und emails, Arbeitsgruppen werden gebildet, jedes Team eigenverantwortlich für seinen Bereich.
Die Männer vom Lauftreff als Streckenposten und ich als *Chefin* mit den Frauen des LT für die Kuchentheke.
Oh Gott, worauf habe ich mich eingelassen!!!
Ich habe mich mehrmals mit der Frau getroffen, die es bis letztes Jahr immer gestemmt hatte. Sie hat mir eine Einkaufsliste gegeben, was alles gebraucht wird, denn ich muss auch für die Verpflegungsstände und die Zielverpflegung einkaufen.
Alles zusammentragen, eine Einkaufsliste schreiben, mit dem Supermarkt telefonieren, welcher immer für den Löla zuständig ist, Liste mailen, Ansprechpartner kennenlernen, ...
Den halben Westerwald um Kuchenspenden anbetteln, hießige Bäckereien ebenfalls.
Wie gesagt, unzählige Telefonate u emails...(hauptsächlich in den letzten 14 Tagen vorher)
Nur mal so nebenbei, ich bin ja auch noch in der Marathonvorbereitung für Ffm, dockter mit kranken Zähnen rum, muss arbeiten u Familie stemmen, naja, der ganz normale Wahnsinn eben ;)

Vier Tage noch, Countdown läuft:
Industriekaffemaschine, welche immer von der Stadt gestellt wird, steht dieses Jahr nicht zur Verfügung, da noch andere Veranstaltung stattfindet. Na klasse, hecktisches Suchen nach Ersatz..
Drei Tage: Kuchen backen, habe danach keine Zeit mehr. Am besten Nussecken, die schmecken eh besser, wenn sie drei Tage alt sind.
Zwei Tage: morgens Frühdienst (6.00-14.00 Uhr), sofort danach in die Sporthalle, wo schon fleißig der Fußboden abgeklebt wird, massenhaft Tische u Bänke reingeschleppt werden u aufgestellt, die Jungs von Peak Event sind da u bauen die Anlage auf, der Kühlwagen mit den Getränken steht parat, die Theke wird aufgebaut.
Irgendwer ist schon die gesammte Laufstrecke mit dem MTB abgefahren u hat Markierungen angebracht, Hinweisschilder aufgehangen und am Start zT. gesperrt u markiert.
Jetzt meinen *Kollegen* gesucht (VP) und mit zwei Pkw erst mal einkaufen.
Zum Supermarkt, die vorbestellten Waren abholen. Beide Autos voll bis unters Dach..
Abends um 18.30 endlich nach Hause. Hab ich alles gemacht? Theke vernünftig aufgebaut? Reicht der Platz?
Die Nacht vorher: naja, Schlaf wird völlig überbewertet...

20.Oktober, Löwenlauf
7.00 Uhr aufstehen, etwas Frühstücken. Ich komme mir vor, als wolle ich den Marathon laufen, nicht mein Göga.
Ab 8.30 bin ich wieder in der Sporthalle. Die ersten Kuchenspenden treffen ein, der Bäcker war da und hat die Brötchen gebracht, schon mal Kaffee kochen, die Ersatzmaschine ist klein und braucht dafür länger. Die ersten Läufer sind schon da und wollen frühstücken..
Brötchen schmieren für die Leute an den VP`s und zum Verkauf, meine *Kolleginen* einarbeiten, bereitgestelltes Wechselgeld zählen, Teller, Tassen, Servierten uä. auspacken, Wasser holen (ich muss dafür immer quer durch die Halle in einen Raum, der abgeschlossen ist, mit zwei Kanistern je 20l, da in der Sporthall natürlich kein Wasserhahn ist, aber für den Kaffee brauch ich es..)auf den Schlüssel aufpassen!!!
Immer mehr Kuchen kommt, aufschneiden, darauf achten, das die Spender ihre Kuchenbleche und Platten auch mit Namen gezeichnet haben!!! Hiermit ein Aufruf an alle: wie soll man nachher herausfinden wem welche Tupperschüssel gehört??? NAME drauf!

Und plötzlich sind wir mitten drin, die Halle wird immer voller, immer mehr Kuchen treffen ein, es gibt irre viele Nachmeldungen, jemand kommt u fragt nach Pflaster, eine Läuferin will Bananen (hab ich leider nicht im Angebot), die blöde Kaffeemaschine braucht echt lange, ich koche Kaffee im Akkord, wohin in Gottes Namen mit dem Kaffeesatz?? Zum Glück habe ich mir vorher einen Korb gepackt mit allem möglichen, was ich gebrauchen könnte (Putzeimer, Messer, Pflaster, Zewa, Kuchenschaufeln, Handy...). Nur soviel: der Putzeimer war abends voll mit Kaffeesatz ;)
Um kurz nach elf habe ich mich mal kurz abgesetzt und bin mit einer Lauffreundin zum Start gegangen um den Start des Marathons zu sehen. Ich wollte doch meinen Mann gut auf den Weg schicken und wenigstens etwas von dem ganzen da draußen mitbekommen!
Auf dem Rückweg traf ich Eifelsteiger mit Familie, er wollte den halben, Frau u Sohn den Jedermannslauf (6km) laufen. Schön, euch zu sehen, schade, das ihr nachher nicht mehr da wart..

Und dann haben wir Kuchen verkauft! Unglaublich, was da so durchgeht. Die Brötchen waren nach drei Stunden weg, wärend immer noch Kuchenspenden eintreffen. Wer soll den denn alles essen? (Ich werde mich noch wundern!!)
Zeitweise ist das Gedrängel so dolle das wir mit sechs Leuten ins schwitzen kommen, vielen geht es nicht schnell genug, aber im Großen und Ganzen sind meine Kunden doch sehr zufrieden und begeistert über die Vielfalt und die zivielen Preise.
Und wer steht plötzlich an der Theke vor mir?? Kawi!! Lieber Frank, welch eine Überraschung, ich habe mich total gefreut! Ich hoffe, der Kuchen den ich dir verkauft habe, hat dir geschmeckt :)
So langsam geht uns die Ware aus, das Chaos lichtet sich. Parallel startet die Siegerehrung, es ist total voll in der Halle, es ist warm, die Atmosphäre der Hammer, hach, ich bin mittendrin und doch nicht dabei, irgendwie komisch.

Offiziel ist die Veranstaltung um 18.00 vorbei. Um halb sechs fällt uns der Strom aus, d.h., kein Kaffee mehr! Nach dem ersten Schrecken ist es mir auch egal. Muss der Rest eben reichen, der Kuchen ist ja auch fast alle. Wir fangen so um 17.45 so langsam an, aufzuräumen. Berge von Müll einsammeln, die Kuchenplatten sortieren (nach Verein), kawi hilft mir, den Kaffeesatz zu entsorgen (mann, ist das Zeug schwer), wofür der Mann doch alles gut ist:))
Kaffeekannen am Waschbecken spülen. Jetzt das ganze *rückwärts*, wo kommt was hin, wer ist wofür zuständig, und wo um alles in der Welt wird der Rest gelagert (Tassen, Teller, Servierten, Besteck, ...). Die Lebensmittel, die noch nicht angebrochen sind, wie Kaffee, Milch, Tee...werden vom Supermarkt zurückgenommen und verrechnet.
Also Auto wieder voll, noch ein paar Fahrten deligieren, blankliegende Nerven bei allen beteiligten irgendwie schonen, einige aufgeregte Läufer beruhigen, die verlorene Sachen oder Urkunden suchen, übriggebliebene Lebensmittel (Brot, Obst) verschenken, der Kuchen ist ratzeputz alle, wirklich nichts ist übrig geblieben, und aufräumen, aufräumen, aufräumen!
Um 19.00 mache ich Feierabend. Fertig sind die anderen aber noch lange nicht. Die Halle muss Montag morgen wieder parat sein, die Schule braucht sie ja wieder.

Noch ein paar Zahlen:
ca. 100 gespendete Kuchen, plus die vom Bäcker, 800 Brötchen, 20 Päckchen Kaffee, 15 Leute nur an der Kuchentheke (über den Tag verteilt), wieviele insgesammt mitgeholfen haben, weiß ich garnicht, nur, das insgesammt drei Vereine beteiligt waren,
insgesammt 1009 Läufer, 149 Schüler, über 500 Bambinis, 131 Marathonis. Die Starter, die den weitesten Anreiseweg hatten, waren ein Mann aus Taiwan u eine Frau aus Australien (beide Marathon)

Fazit:
Ich bin platt wie eine Flunder!
Ich habe die zweite Nacht kaum geschlafen, noch immer geht mir total viel durch den Kopf, es war irre viel Arbeit, nochmal will ich das nicht machen, ich bin eigendlich immer noch nicht fertig, habe die kommende Woche noch eineiges nachzubereiten, ABER: es hat auch irre viel Spaß gemacht!
Ist ist total spannend und interesant mal zu sehen, wie so ein Event eigendlich organisiert wird. Unglaublich, wieviel Arbeit darin steckt. Als Läufer und Konsument bekommt man es ja nicht mit und nimmt vieles einfach selbstverständlich so hin. Der eine oder andere meckert ja schonmal, wenn irgendwas nicht so fluppt, aber man sollte sich doch bewusst machen, diese kleinen Läufe leben von Menschen, die sich engagieren! Wenn es sie nicht gibt, gibt es auch ganz viele Läufe nicht mehr. Die großen Stadtevents, die professionell organisiert werden, haben ja ganz andere Möglichkeiten! Indem ich mal die *Fronten* wechsle, habe ich die Möglichkeit, etwas zurückzugeben, was ich sonst einfach selbstverständlich für kleines Geld so hinnehme.

So, ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, kürzer ging irgendwie nicht, ich bin selbst noch total voll mit Eindrücken und heute nachmittag, ja, heute nachmittag...gehe ich erst mal laufen!!
Ach ja, mein Göga ist auch gut ins Ziel gekommen, leider konnte ich das nicht mitverfolgen, meine beiden ältesten haben ihn empfangen, meine jüngere Tochter hat mir geholfen, und beide Mädels haben gestern Abend noch jede Menge Tortenplatten gespült. Vielen Dank ihr lieben!!

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

noch ein Nachtrag: ich habe

noch ein Nachtrag:
ich habe vergessen, zu erwähnen, das ich meinen Mitkuchenverkäuferinnen noch nicht gedankt habe, ohne ihre Hilfe hätte ich den gestrigen Tag niemals stemmen können! Sie haben alle auf einen Start beim Löwenlauf verzichtet um mir zu helfen! Vielen Dank dafür!!
Und die Jungs, die die Streckenposten übernommen haben, ebenfalls!
Eigendlich ist der Start beim Löwenlauf für uns hier der Höhepunkt des Jahres...

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Danke

Löwenlauf mal anders. Toll gemacht. Toll geschrieben.



manchen bei youtube

Sehr interressanter Bericht

Du hast recht, das man als Läufer vieles als selbstverständlich ansieht und sich über den Hintergrund keine Gedanken macht. Man ist ja auch damit beschäftigt, das angepeilte Ziel zu erreichen. Bei den Helfern an den VP's bedanke ich mich zwar immer, aber die Leute, die über Monate die ganze Arbeit in Vorfeld leisten sehe ich ja nie und kann deshalb auch nicht meinen Dank und meine Anerkennung für das Geleistete aussprechen.
Ich finde es toll, dass es Leute wie dich gibt, die neben allen anderen Aufgaben noch so viel Zeit und Energie investieren, um so ein Event zu ermöglichen.

Gruß
good news

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
leben muss man es vorwärts.
Sören Kierkegaard

danke !!!

es ist immer wieder spannend zu sehen und zu erfahren , wie´s auf der anderen seite des tisches aussieht . hier im wörtlichen und übertragenen sinn :)

ruh dich aus und danke für den blick hinter die kulissen !!

c.

Boah! Waaaahnsinn!

"Nochmal möchte ich das nicht machen" versethe ich absolut. Was für ein Aufwand!
Danke fürs trotzdem machen und auch fürs Aufschreiben - Soooo klein ist der Löwenlauf ja nun auch nicht!

Erhol Dich gut!
Herzliche Grüße, Conny

Der Löwenlauf war sehr schön.

Vielen Dank für die gute Organisation.
Fand es auch schade, dass ich den Frankfurter Kranz nicht aufessen konnte.
Der Alte Markt in Hachenburg ist ein sehr schöner Zieleinlaufsort.

Allerdings noch einige Anmerkungen von mir zum LAUF an sich:

1.
Eltern sind echt das Letzte, wenn Sie bei den Bambini-Läufen zugucken. Sie tun wirklich alles, damit andere Kinder (nur nicht ihre eigenen Kleinen) zu Fall kommen. Die Ruhe, mit der euer Moderator das gemanaged hat (ohne Schusswaffengebrauch): alle Achtung!
2.
Als der HM los ging, sagte der Sprecher noch: "Es ist super warm. Trinkt viel. Es sind ausreichend Verpflegungsposten eingerichtet." Nun ja. Es waren 3. Bei km 6, 12 und 18. Und das war dann tatsächlich "ausreichend", also nicht "mangelhaft" aber eben auch nicht "befriedigend".
3.
Ich werde den Marathon da niemals laufen. Habe auf den letzten 10 km des HM jede Menge Marathonis überholt, weil die Strecke von Marathon und HM dort identisch waren. Die taten mir schon ziemlich leid. Diese harte Strecke und dann wird man von lauter HM-Kurzdistanzlern überholt. Stelle ich mir etwas frustig vor... ist nix für mich...

Nochmals Danke an Euren Verein und Gruß vom

Eifelsteiger


"Wenn Du eines Tages vor den großen Schiedsrichter trittst, so wird er Dich nicht fragen, ob Du gewonnen hast, sondern wie Du gespielt hast."

Respekt!

Eine tolle Aktion und vor solchen Menschen und dieser Einsatzbereitschaft kann man nur den Hut ziehen.

Vielen Dank - auch für den tollen Bericht,
Karen

....Nur wer sich auf den Weg macht, wird etwas Neues entdecken.....

Näää jetzt...

... und das ganze Theater nur weil ich mal kurz nach Hachenburg gefahren bin, mir reicht doch ein Käsebrötchen!!!

:0)...Okay, der Punkt geht dieses mal an deine Crew und der Rest der Veranstalter!
Ihr habt ja dort auch einer der schönsten "Landschaftsmarathon", in unserer Region!
Das mit den Getränken fand ich jedenfalls mehr als ausreichend... was will ich denn für die paar Euronen viel erwarten!?! Eigentlich perfekt...

Erhole dich erst mal von diesem Ultra :0)... Ohne Euch, wäre der Lauf nur halb so schön ;0)

LG, Kaw.

Brigitte,

da hast Du ja was gestemmt am Samstag!!!
Hinter den Kulissen ist, nach dem was Du geschrieben hast, wohl anstrengender als laufen.
Toll gemacht. LG aus Bonn, KS

Liebe Brihoha,...

ich finde das auch ganz toll, dass Du das ganze mal von der ganz anderen Seite, und dann auch so ausführlich beschreibst.
Viele denken, bei diesen Veranstaltungen kann man sich doch mal nen paar Stunden hinter die Theke stellen und etwas ausschenken, aber damit ist es lange lange nicht getan.
Man macht und tut und trotzdem läuft nicht alles grade und gemeckert wird immer, da muss man auch mit umzugehen lernen, wenn man sowas unbeschadet überstehen will.
Deshalb scheuen sich auch so viele davor, diese Arbeit auf sich zu nehmen, denn wirkliche kritikfähig ist nicht jeder und arbeiten muss man im Alltag ja auch schon genug.
Du hast ganz entscheidend mit dafür gesorgt, dass dieser etablierte Lauf auch in diesem Jahr so stattfinden konnte.

Klar, kann man die Läufe teurer machen und damit die Helfer dann bezahlen, aber wo führt sowas hin?
Kommerz Kommerz Kommerz, Massenveranstaltungen, wo nichts persönliches mehr ist, keine gute Bekannte, die lächelnd hinter der Kuchentheke steht.
Die kleinen familiären Veranstaltungsperlen würden aussterben ohne Leute, wie Dich!!
Laufen auf einer schönen Veranstaltung kann man an so ziemlich jedem Wochenende, aber einmal im Jahr selber versuchen, für so ein Wochenende zu sorgen, zu unterstützen, zu helfen, das finde ich sollte einem der Sport schon wert sein, auch wenn man sonst jeden Lauf mal mit mehr, mal mit weniger Geldeinsatz bezahlen muss.
Die Helfer arbeiten für uns zu 99% ehrenamtlich.
Deshalb gehört denen immer ein Lächeln und großen Dank für ihren Einsatz!
Danke Brihoha! :o)

Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Es ist schon eine Sau arbeit

Es ist schon eine Sau arbeit einen Lauf zu organiesieren. Alleine der Behördenkram mit Landratrsamt und Gemeinde ist gigantisch. Bekomme es seit letzten Jahr, beim Sigmaringer Sylvesterlauf mit. Da ich dieses Jahr direkt im Orgateam binn, bekomme ich noch mehr mit. Dabei müssen wir nicht mal eine Straße queren. Tausendsachen dürfen nicht vergessen werden.
Ja der Kawie und die Kuchentecke :-))

Helden gesucht!!!

ganz Ganz GANZ GROSSES KINO

danke für diesen packenden bericht
ich war ja mal wieder nicht da (trotz der behauptung "kuchen ratzefatz alle", ICH BIN UNSCHULDIG ;-)
aber ich hab da 2mal den HM gemacht (und HAB ist [und bleibt vermutlich] meine PB!) und ICH kann mir gut vorstellen auch mal den marathon zu laufen wenn er sich nicht mit anderem beißt und/oder ich besser drauf (also zu dichterer taktung fähig) bin
genau weil es so eine kleine aber dann doch gar nicht sooo kleine aber feine veranstaltung ist, liebevoll mit vielen fleissigen insiderhelfern also leuten die wissen was abgeht und wir brauchen, also wie wir läufer dann ticken

der marktplatzeinlauf gehört mit zu den schönsten die ich kenne

also vielleicht (zumindest zum halben) mal wieder nächstes jahr? in der hoffnung daß er nicht untergeht weil niemand sich diese arbeit mehr machen mag!
danke also erst mal Dir und Deinen mitstreiterinnen und startverzichtern für dieses mal in vertretung für alle die gelaufen sind und sich nicht bedankt haben!

The goal of science is to build better mousetraps, the goal of nature is to build better mice!

Trauer

und ich konnte dieses Jahr nicht *schluchz*

Euer Löwenlauf ist einer der schönsten Läufe, die ich kenne, und eure Kuchentheke war schon die letzten Jahre hitverdächtig. Und dein Blog bestätigt mich mal wieder in der These, dass die Leute HINTER den Kulissen die wahren Helden sind....

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

also erst mal: ich bin total

also erst mal: ich bin total gerührt über eure netten Komentare! Vielen vielen Dank!
Es ist aber auch so: viel Arbeit im Hintergrund, ich selbst habe ja bis jetzt auch nie darüber weiter nachgedacht. Und es ist richtig, wir sollten es nicht einfach selbstverständlich hinnehmen, ab und zu ein kleines Danke hat noch nie geschadet. Wir alle lieben diese kleinen, familieren Läufe, aber wenn es keiner machen will, wird es sie nichtmehr geben. Und wenn man um die Arbeit weiß, ist man vielleicht auch etwas gnädiger, wenn es nicht ganz so läuft.
Ach ja, Oliver, ich war zwar beim Start der Bambinis nicht dabei, aber ich kann es mir vorstellen! Eine hysterische Mutter war später in der Halle und hat uns ziemlich angepöpelt, weil der Tee alle war. Ok, es war warm, die Kids hatten Durst, echt blöd gelaufen, wir wurden von dem Ansturm der Bambinis völlig überrollt, damit hatte keiner gerechnet, aber: heute geht doch keine Mutter mehr aus dem Haus, ohne einen Rucksack mit Verpflegung mitzuschleppen, als gings nach Sibirien, kann man dann bei so einer Veranstaltung nicht mal ne Flasche Wasser mitnehmen?? Und Hachenburg ist nicht so groß, das man Stunden braucht um in die Zivilisation zu kommen u ggf etwas zu trinken zu kaufen...

Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr doch nochmal, nur zu anderen Bedingungen...
Ratze, der Marathon hier ist ein Traum, frag strider, es lohnt sich!!!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

engagierte Mütterinnen

heute geht doch keine Mutter mehr aus dem Haus, ohne einen Rucksack mit Verpflegung mitzuschleppen, als gings nach Sibirien...
Ganz genauso! Ich lach mich schlapp! Du hast soooo recht!!!

Ich bin dereinst meinen ersten 10er in Hachenburg gelaufen und irgendwann will ich dort wieder auf Euern schönen Marktplatz laufen!

Das war....

na du, das war demnach dein eigener Marathon völlig anderer Art:-)

ja,das wird oft wirklich unterschätzt was so drumherum alles zu tun ist! Erhol dich die Woche gut und toi toi toi für Sonntag!!!!

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