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Für die „family“ ist der Köln-Marathon super gelaufen:

Sohn Thilo („colognerunner23“) als Einzelläufer in 3:47:39 Stunden – pace: 5:24 (geplant waren 5:40).

Enkelin Carolin, 12, („Kleines Wiesel“) in der „Schul-Staffel“ des Gymnasiums Rodenkirchen 5 km unter 29 Minuten – pace: 5:40 - nach nur zwei Trainingsläufen unter den Fittichen ihrer Sportlehrerin in den letzten Wochen. Davor ist sie zwei Jahre lang überhaupt nicht mehr gelaufen. Ich bin deswegen so stolz auf sie, weil ich quasi ihr erster Lauftrainer war: mit mir lief sie auch 30 Minuten – aber nur 4 km (und jetzt war sie schneller als ich!). Ich werde ihr nichts mehr beibringen können ...

Hauptevent für uns: die Staffel mit dem Namen „We are family“ - Die „Drei-Generationen-Staffel“:

Startläufer „Opa Heiner“, 71, (alterwalker) von Deutz über Niehl, wo es schön ruhig war: die Zuschauer waren freundlich, aber nicht sehr laut, das liegt mir, zurück bis zum Rheinauhafen – 12,07 km in 70:40 Minuten (geplant waren 70:35; "nobody is perfect") – macht 5:51 Min./km (schneller als 2011 mit 6:00).

Übergabe an Tochter Ute: Lauf nach Rodenkirchen – gegen heftigen Südwind - und zurück wieder bis zum Rheinauhafen – 7,93 km in 49 Minuten; pace: 6:11 (gegen 6:40 im vorigen Jahr); Hauptsache, der Fersensporn hat Ruhe gehalten.

Dann Schwiegertochter Carina („colognerunner 03“): durch Lindenthal an der Uni vorbei bis zum Neumarkt – 12 km in 77:45 Minuten: 6:29 Min./km (gegen 6:30) zuverlässig wie ein Uhrwerk.

Und last, but not least, die dritte Generation: Jonas, 16, unser finisher, „shooting star“ in diesem Jahr, ohne große Lauf-Erfahrung, aber voller Ehrgeiz, mit 49:16 Minuten für die letzten 10,195 km und einer pace von 4:50 (2011 hatten wir als Schluss-Läufer noch Sohn Thilo mit einer pace von 4:30).

Das ergab nach Addition von 1:53 Minuten (nicht gemessen, sondern grob geschätzt gemäß den Schilderungen der beteiligten Akteure) für den Zeitverlust bei den drei Wechseln 4:08:34 Stunden als Gesamtzeit – gegen 4:13:58 in 2011.

Youngster Jonas´ Kommentar: „Also war ich mehr als 5 Minuten schneller als „er“ (gemeint mit „er“ ist sein Vater Thilo), denn die ersten drei Läufer waren dieselben wie vor einem Jahr.“ (Wo er – Jonas – recht hat, hat er recht? In der Wissenschaft nennt man seine Art des Vergleichs die „Methode der Isolierung des kausalen Faktors“. Ob die Methode hier wohl richtig angewendet wurde? „Er“ hat Jonas´ Analyse beim Staffel-Treff nach dem Zieleinlauf in Deutz nach allen Regeln der Kunst zerpflückt.)

Für das nächste Jahr hat sich Schwiegersohn Thomas als weiterer Interessent für einen Staffelplatz beworben: dann hat die „family“ 7 Läufer.

Wenn Enkelin Nina 2014 ihren 16. Geburtstag feiert, darf sie auch Staffel laufen: dann reicht es für zwei Staffeln - „We are family 1“ und „We are family 2“.

2016 wird Enkelin Carolin von der Schul-Staffel abgeworben und in die "family"-Staffel integriert – der oderdie Langsamste wird zum „Ersatzläufer“ degradiert; dafür habe ich beste Chancen - als frischgebackenes Mitglied der AK 75.

Ohne Wermutstropfen ging es nicht ganz ab. Nach meinem Staffel-Einsatz auf dem Rückweg neben der Renn-Strecke bin ich über eine Unebenheit gestolpert – gehend, nicht joggend! – und lag wieder einmal auf der Nase – passenderweise direkt neben einem Sanitätsfahrzeug. Die haben sich richtig gefreut, etwas zu tun zu bekommen: sie haben mir ein überdimensional großes Pflaster auf den rechten Unterarm verpasst; andrücken musste ich es selbst, „denn ich will Ihnen doch nicht weh tun“ – rührende Fürsorge. Dass auch noch die Knie zerschunden waren und die Brille verbogen, habe ich erst zu Hause bemerkt - die ¾-Tights haben die blutenden Kniescheiben verdeckt. Leider gibt es bei jogmap keine Funktion „Sturz-Statistik“; dort hätte ich bestimmt – uneinholbar - Platz 1 inne. (Um besorgten Kommentaren zuvorzukommen: die Brille muss ich noch beim Optiker geradebiegen lassen – ansonsten bin ich gestern ohne Beschwerden wieder gelaufen - es sind also keine bleibenden Schäden zu befürchten.)

Heiner alias alterwalker

Hallo Heiner,

vielen Dank für diesen tollen Bericht.
Ich finde es beispielhaft, wie Deine Familie zusammenhält und immer wieder am Kölnmarathon teilnimmt.
Alle sind dabei und haben Spaß.
Das ist einfach großartig.
Deinen Bericht zu lesen hat richtig Spaß gemacht.
Ich wünsche Euch noch viele solcher Läufe.
Paß schön auf beim GEHEN ;) und
die Brille hätte ich Dir gerne gerade gebogen ;)
Sehen wir uns am 3.11. in T?

GLG LS

"Wenn du eine Düne erklimmst, verschwende deine Energie nicht damit zu beschreiben, was auf der anderen Seite sein könnte, warte, bis du oben bist, um es zu entdecken." Maxime Chattam

Drei Antworten

Hallo, Laufspaß,

danke für Deinen freundlichen Kommentar!

Ich arbeite intensiv am Kniehub - beim Gehen U N D beim Laufen.

Die Brille ist leider schon gerade gebogen worden von der Optikerin; da kannte ich Dein freundliches Angebot noch nicht. Ist das Dein Job?

Ob ich am 3.11. in T sein werde, hängt ab: von der Form; vom Wetter; und von der "family" (wie fast alles bei mir).

Herzliche Grüße

Heiner

falls T....

... übernehme ich auch gern wieder Hol- und/oder Bringedienste inkl. Sporttaschen-Aufbewahrung!
Würde mich freuen!
Viele Grüße, Conny

Was für ein Angebot!

Hallo, Conny,

wer könnte da widerstehen?

Form stimmt (auf den ersten 25 km); "family"´s Bedenken sind (weitgehend) ausgeräumt; bleibt nur noch das Wetter (und evtl. Mangel an Busfahrern bei der KVB).

Ich melde mich, wenn ich mich angemeldet habe (Frist bis zum 28.).

Dankende Grüße

Heiner

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