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Nachdem ich neulich bei Intervallen an die Grenze des Zwischenzeitenspeichers meiner Handystoppuhr gekommen war, hab ich nun halt doch Nägel mit Köpfen gemacht und mir den Forerunner 210 zugelegt. Ich bin recht angetan, die Bedienung ist einfacher als ich dachte...die GPS-Tracks liegen gern mal eine Parallelstraße daneben, aber die Fehler gleichen sich so gut aus, dass die Streckenlänge bislang sehr gut mit hier vermessenen Strecken übereinstimmt...und während der Textilpulsgurt mir bei den ersten zwei Läufen schon nach 4 km freundlicherweise direkt mittig den Oberkörper aufgescheuert hat, ging das heute schon viel besser.

Nur die Intervallfunktion blieb noch auszuprobieren. Also hab ich mir mal so überlegt, was in der nächsten Zeit an Laufprojekten anstehen könnte, und mir aufs Geratewohl zum Testen 8x400m mit 200m Pause in 2:20 aus Steffnys 10-km-Plan für 59 Minuten ausgesucht. Nebenbei ne Standortbestimmung für mich, so viele Wiederholungen kenn ich nicht und 400er auch nicht. Auf gings, Warmlaufen und dann los: 2:18.3, 2:19.6, 2:19.2, 2:17.4, 2:18.4, 2:17.4, 2:18.2 - das war aber alles keine große Kunst und forderte mich wenig - und deshalb zum Schluss mal etwas Tempo und 1:58:3. Eine Pace unter 5, schick, aber noch sehr ungewohnt, sowas zu lesen und zu laufen. Das war dann auch anstrengend.

Ich hab keine Lust auf einen festen Plan, aber ein Anhaltspunkt wäre mal schön gewesen. Nun steh ich halt wieder da. :-) Die Intervalle des 59er Plans sind mir zu langsam (oder ich muss mehr Wiederholungen machen), die Tempoläufe wären auch machbar, aber die langsamen Läufe sind mir ironischerweise zu schnell, zumindest für den geforderten Pulsbereich. (Außer meine HFmax ist noch höher als ich vermute. Bei 215 würds schon hinkommen...) Und dass man die Pace von heute ne Stunde halten soll, oder wenn mir das Zeug zu langsam ist, vielleicht sogar noch mehr drin wäre, kann ich auch kaum glauben... Das ist alles irgendwie paradox. Der 54er Plan ist außer Reichweite. Herr Steffny, Sie sind raus. Erst mal.

Muss ich halt einstweilen weiter "freestyle" laufen, mir meine Trainingspaces selber zusammensuchen...und mal die HFmax testen. :-) Intervalle kann ich jetzt jedenfalls problemlos laufen, ohne mühevoll Strecken zu vermessen. Bislang fühl ich mich noch nicht "eingeengt" vom Forerunner. Im Gegenteil, ich habe eine zusätzliche Freiheit gewonnen. Und irgendwas ist da in Bewegung gekommen.

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Trainingspläne

Hallo,

das hört sich doch richtig gut an! Es ist übrigens ganz normal das man sich irgendwo zwischen zwei Plänen wiederfindet. Ich sehe mich auch meistens zwischen zwei von Steffny´s Plänen und nehme dann entweder den schnelleren um daraufhin zu arbeiten oder den langsameren um das im Rennen auf jeden Fall zu schaffen oder eine Zeit dazwischen (Quasi mein "Zwischenplan").

Die Intervalle bei Steffny scheinen bei vielen Leuten zu langsam sein (bei mir auch). Feste Pläne schaffe ich nie 100%ig (da viele Dienstreisen) aber als grobe Richtung finde ich die Pläne sehr gut.

Schönen Gruß

Wenn du weisst wo du stehst,

Wenn du weisst wo du stehst, dann gib mal da deine Daten ein:
http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaws?fvals=g2gCZAAEdmRvdGM2LjA1MDAwMDAwMDAwMDAwMDAwMDAwZSswMQAAAAAA&vdot=&newdist=&newtime=&raced=10000&racet=00%3A59%3A00&vdotrace=berechnen&traind=&traint=&trainhr=&trainhrmax=&weekdist=
Der gute Jack quält dich schon und du kannst die Intervalle auch danach machen. Die 400 m darfst du nach dem guten Jack dann auch gern in 2:05 min laufen. bei 400 m geht es darum Laufstil zu verbessern. und bisschen an seiner Grundschnelligkeit zu feilen.

Ich empfehle dir für dein Ziel "Tempodauerlauf an der aneroben Schwelle" und "Intervalle zum Training der max. Sauerstoffaufnahme" im Wechsel. Mit den angegebenen 400 m Zeiten kannst du dir dann die km Zeiten ausrechnen.

Kannst ja die Jack Danielszeiten für die Intervalle nehmen und den Rest vom Steffny

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Den guten Jack

...werd ich mir auf jeden Fall mal zu Gemüte führen, danke! 2:05 auf 400m wär schon ne Hausnummer, da muss ich schon ne Spur anders laufen als bei 2:20, mehr Abdruck, mehr Kniehub...denke so ist das ja auch gedacht. TDL in 5:57 klingt anstrengend, aber machbar (sagt die, die im Frühjahr kaum schneller ihre 5km-PB gelaufen ist...), ähnliche lauf ich ja bereits ab und zu. Irgendwas davon werd ich nächste Woche einfach mal ausprobieren. Ich weiß eben wirklich nicht mehr wo ich stehe, klar ist nur: eindeutig irgendwo anders als vor nem halben Jahr. Wettkämpfe zum Grenzen austesten sind leider grad keine in Sicht.

Leb dein Leben - bevor es zu spät ist.

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