Benutzerbild von mas_joggt

Das ewig gleiche Thema. Was ist richtig, was ist falsch. meine Meinung war eigentlich immer, das man gar nicht genug Kilometer sammeln kann um eine vernünftige Grundlage zu haben für alles was danach kommt. Also habe ich angefangen Kilometer zu sammeln. Immer nach dem Motto bloß nicht zu schnell sondern immer schön den Puls im Auge behalten der Rest kommt dann schon. Das geht einige Zeit gut bis dann die Literatur und gute Tipps kommen. Da stehen dann Dinge wie Tempoläufe und Intervalltraining drin (in den Büchern) und du musst aufpassen das du nicht nur gleichmäßig läufst, du musst auch auf unterschiedliches Tempo achten (auch mal richtig Bolzen -- sagt der Tippgeber), sonst hast du einen langsamen Rhythmus und wirst nicht mehr schneller. Na toll. Ich würde es recht leicht schaffen in der Wochen 4-5 Tage (ein Tag Ruhetag) zu laufen (von Montag bis Freitag). Jeweils früh und Abends (der "Kenner" erkennt zur und von der Arbeit :-) ). Dabei sind Strecken zwischen 6,5 und 15 km vermessen und "leistbar" (Scheixxwort - aber egal). Am Wochenende ist auch ab und zu ein langer Lauf drin. Dabei kann es ja auch variabel sein in der Geschwindigkeit, aber Intervalle sind das definitiv nicht. Was nun? Ziel ist es Strecken zwischen 10 km (00:50 aktuell 00:55) und HM (unter 1:50 aktuell 1:56) zu laufen.

Geht es ohne Intervalle? Ging ja bisher auch ohne? Oder sollte ich mir die Zeit dafür regelmäßig nehmen. Oder reichen Tempoläufe von 6 - 10 oder 12km aus?
Und dann soll das ganze auch noch Spass machen wie bisher.

Fragen über Fragen :-(

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Abwechslung

Hallo,

als so erst einmal ist das laufen wichtig und im ersten Jahr macht man mit den Umfängen sicherlich nichts falsch.

Wenn man 10km in 0:45 - 0:50 laufen möchte muss man meines erachtens nocht nicht auf die Bahn. Für HM noch weniger.

Was meines erachtens wichtig ist die Umfänge zu variieren. - check ist ok.
Genauso das Tempo. Wichtig ist hier der Wechsel. Für viele ist der Wechsel Schnell-Langsam-Schnell-Langsam sehr effektiv. d.h. Langsam zur Arbeit hinlaufen und schnell zurück. Oder umgekehrt. Das ganze macht mir auch mehr Spaß als immer nur das gleiche Tempo.

Was heißt hier langsam oder schnell? Laut Runnersworld:
Langsamer DL: Puls etwa 65 – 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz
Ruhiger DL: Puls etwa 70 – 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz

Lockerer DL: Puls etwa 75 – 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz
Zügiger DL: Puls etwa 85 – 88 Prozent der maximalen Herzfrequenz

Die ersten beiden sind für mich langsam, die nächsten beiden Schnell.

Wenn dann noch Fahrtspiel
Fahrtspiel: Wechselndes Tempo über verschieden lange Teilstücke. Der Läufer bestimmt Tempo und Länge der Belastungen selbst.

und Langintervalle (von 2x2000 bis zu 3x3000, trabpausen dazwischen) hinzukommen reicht das meiner Ansicht nach vollkommen um in Richtung 40 Minuten zu kommen. Das alles ohne Bahntraining. Wenn es jedoch wirklich 40 Minuten oder 1:30 auf HM werden sollen, dann ist Bahntraining sehr sinnvoll.

Schönen Gruß

Fahrtenspiel

Ich denke mal, bis zu einem gewissen Grad, wird man von ganz allein schneller, danach brauchts aber schon "Dembo für Dembo" (Zitat eines großen Läufers :-))

das kann mal ein Tempolauf sein, also mach doch mal deine 15 km mit 10 min einlaufen, 10 km Tempo, der Rest auslaufen - oder so.

Oder du kannst auch mal unter dem Begriff Fartleg/Fahrtenspiel schaun ...
meiner Meinung nach ebenso eine gute Alternative zu Intervallen.

und wie immer - Spass soll es halt machen !!!

Viele Grüße

Edit: ach ja, ich denke auch, für Intervalle muss man nicht unbedingt auf eine Bahn - das würde auch in der Pampa funktionieren - mit GPS-Uhr, oder Strecken mit Fahrrad abmessen, oder so ähnlich ...

Intervalle

sind ein dehnbarer Begriff (streng genommen bezeichnet der Begriff sowie die Pause dazwischen *klugscheißermodusaus*). Natürlich geht es ohne. Aber warum nicht mal probieren? Es müssen nicht die 400er sein und schon gar nicht auf der Bahn. Ich laufe gerne mal auf der Bahn, aber am meisten auf meiner Hausstrecke (Coach übrigens auch gerne von der Arbeit nach Hause ;-)). Wenn du die kurzen schnellen Einheiten nicht magst: auch 3x3000m sind Intervalle; oder 2x5000m mit Trab- oder Gehpause. Vermiss deine Heimstrecke, leg die Intervalle fest, definier die Pausen, hau alles in die Uhr und los geht's. Und wenn es nicht mehr geht: als Auslaufen definieren ;-)) Aber wenn du eine 10-12km Strecke hast, teste doch mal: 2km einlaufen, dann 5x1000m Tempo (nicht bis zur berühmten K...grenze, aber schon so, dass es anstrengend ist) mit jeweils 400m Trab-/Gehpause, Rest auslaufen. Das bringt dich schnell unter die 50min Grenze!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Abwechslung

ist also das Zauberwort. Das Fahrtenspiel kenne ich. Das kann man gut in längere Läufe einbauen und die Tempoabschnitte wohl auch. Das schafft Abwechslung und Tempo. Danke an die Kommentatoren für die wiedermal schnellen und fundierten Kommentare.
Danke!

Guckst du hier :P

Klick!
Da gibbet was Intervalle angeht ein paar Tipps ^^

LG
Jaimy

...?!

einfache frage=einfache antwort...

wenn man besser werden möchte als man ist//helfen (bei den strecken um die es hier geht) nur power intervalle.
tempo/sprint etc...
ansonsten// - dauert es jedenfalls viel länger bis man besser wird.
allerdings...- gehen TUT das auch!

meine erfahrungen das sind...

ps: bei deiner beschriebenen zeit reichen meiner meinung nach wirklich noch tempoläufe aus...wobei hier zu wenig infos vorliegen.
wie leicht baust du auf?
wie groß und wie schwer bist du?
sollte das im "normalen" rahmen liegen ,dann reichen tempoläufe wie gesagt.
nun ja//des is mei meinung halt :-) .

lg

andreas

Details: Größe 1,83

Details: Größe 1,83 Gewicht 77kg
Wie schnell ich aufbaue k.a. Ich denke am Anfang recht gut dann dauert es halt.

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