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„Was, ihr fahret in die Fogese? Da sieht's doch genauso aus wie bei uns! Da könnet ihr doch gleich dahoim bleibe!“ Dieser Satz der Mutter einer Schulfreundin klingt mir immer noch in den Ohren, nachdem sie damals in den 80er Jahren von unserer geplanten Schullandheimfahrt in die Vogesen in Kenntnis gesetzt worden war. Ein Satz, der zu Beginn diesen Jahres meine Entscheidung für den Trail L'Infernal begünstigt hatte.... und doch kommt oft alles anders als man denkt. So auch bei mir. Denn immerhin hatte ich geplant, dafür zu trainieren, was ja verletzungsbedingt kläglich gescheitert war. Aber man sieht ja alles positiv und da man sogar schon den Urlaub auf diesen Lauf ausgerichtet hatte, wäre ein DNS saudoof, zumal ja noch die Franzosen so kulant waren und mich kurzfristig auf den 72er umgebucht hatten! Hierzulande bei so mancher Veranstaltung unvorstellbar.

Kaum waren die Koffer gepackt, gab's erst mal Aufregung wegen eines Krankheitsfalls im nahen Familienkreis. Zwar ist man reif für die Insel, aber kann man unter solchen Umständen dann überhaupt noch verreisen? Zumindest wäre selbst bei bestem Training die ursprünglich geplante große Runde, die ja ein Tag vor dem 72er angesetzt war, zugunsten des Krankenhausbesuchs gestrichen gewesen, wobei dann der Verzicht wesentlich schwerer gefallen wäre. Es ist im Nachhinein immer wieder faszinierend, dass so manche Unpässlichkeit oder auch Ärgernis eben doch einen Sinn ergibt, so dass man rückblickend sagen kann, dass es eben doch gut war, dass es so gekommen ist! Doch zum Glück war unser Patient nach überstandener OP (Früherkennung sei Dank!) schon wieder hopsfidel, so dass wir nun doch guten Gewissens nach Frankreich aufbrechen konnten.

Verglichen mit dem Schwarzwald sind die Vogesen im Grunde genommen tatsächlich das gleiche in Grün und speziell die infernale Gegend von Saint Nabord erinnerte mich stark an unser Bad Liebenzell. Der Zielschluss für den 72er (3000 HM) schien mir daher mit 15 h sehr großzügig bemessen zu sein und beruhigte mich etwas. Zum Vergleich: beim Allgäu Ultra Trail (asphaltreiche 69 km, ebenfalls 3000 HM) ist schon nach 12 h Schluss. Dass es für den 72er zwei UTMB-Punkte gab und die Aussage eines Läufers, dass dieser diesen Lauf nicht noch einmal erleben wollte, verdrängte ich geflissentlich. Laut Ausschreibung sollten 90 % der Strecke aus Wanderwegen und Pfaden bestehen. Wie es wohl mit den restlichen 10 % aussehen mochte, verdrängte ich ebenso, denn jetzt gab es sowieso kein Zurück mehr!

Bei der Abholung der Startunterlagen erlebte ich zunächst eine sehr angenehme Überraschung: ich wurde nicht nur auf den 72er umgebucht, sondern ich bekam wider Erwarten sogar noch den Differenzbetrag der Startgebühr erstattet! Saustark vom Veranstalter! Nach der Pasta-Party wurde sich recht bald auf's Ohr gelegt, denn um 3:00 Uhr (!!) sollte es ja schon losgehen, doch zunächst wurde diese Nacht-und-Nebel-Aktion mit dem Bestücken des Rucksacks eingeläutet. Mit reichlich Gels, Riegel, Traubenzucker und Salz sowie gut gefüllter Trinkblase, da hier teilweise Selbstversorgung angesagt war und demensprechend insgesamt nur 4 Verpflegungsstände zur Verfügung standen. Dazu kam noch die weitere Pflichtausrüstung. Bis an die Zähne ausgerüstet wackelte ich nun zur Rucksackkontrolle. Sogar die empfohlenen Stöcke hatte ich dabei, die ich mir auf Anraten vieler Läufer, nun doch noch zugelegt hatte.

Hier wurde wirklich jeder einzelne Läufer kontrolliert und gecheckt, ob auch wirklich jeder das Geforderte dabei hatte. Rettungsdecke, Handy mit gespeicherter Notfall-Nummer dabei? Eigene Handy-Nummer dem Veranstalter hinterlassen? Nochmaliger Nummernvergleich. Elastischer Verband dabei? Ein treuherziges „Oui“ reichte da nicht aus, sondern das Geforderte musste herausgekramt und gezeigt werden!

Auch das, was nach Laserwaffen aussieht, war Pflicht – reflektierende Elemente. Normalerweise musste eigentlich der Schriftzug an der Hose sowie die Reflektoren am Rucksack ausreichend sein, aber lieber einmal zu viel auf Nummer sicher gehen.

Allmählich formierten sich die Läufer im Startbereich.

Soweit ich es überblicken konnte, dürfte ich die einzige Deutsche gewesen sein. Ich kam mit zwei einheimischen Läuferinnen ins Gespräch, die mit dem Infernal ihren ersten Ultra bestreiten wollten. Kurz vor dem Start wurde noch eine Schweigeminute eingelegt, die vermutlich den tödlich Verunglückten am Mont Blanc gegolten hatte, d.h. wohl insbesondere dem Begleiter von Kilian Jornet, Stéphane Brosse, gedacht wurde. Leider konnte ich nicht mehr bei den Mädels nachhaken, denn schon fiel der Startschuss mit großem Brimborium

und von nun an war höggschde Konzentration angesagt, so dass man sich gegenseitig nur noch „bon courage“ wünschen konnte.

Schnell zog sich das Läuferfeld auseinander, schnell trennte sich die Spreu vom Weizen. Kurzes Eingewöhnen auf Asphalt, und schon ging's ab in den finsteren Wald, garniert mit Höhenmetern vom Feinsten. Da ich bisher das Laufen im Dunkeln höchstens auf Schotterpisten und Waldautobahnen kannte, lief ich vielerorts vorsichtig wie auf Eiern. Doch es folgten auch gut laufbare Passagen, so dass ich immer wieder gut zu meinem Läuferdunstkreis aufschließen konnte. Der nahende Herbst machte sich mit leichten Nebelschwaden bemerkbar und der Morgentau, der das Gras fast schon weiß eingefärbt hatte, schaffte eine gespenstische Atmosphäre und täuschte darüber hinweg, dass wir noch einen sehr heißen Tag vor uns hatten.

Zu nachtschlafender Zeit standen nahe der Ortschaften einige Zuschauer und feuerten uns vor allem an den Stellen an, an denen man mehr oder weniger auf allen Vieren hochkraxln musste. Froh darüber, kurz darauf wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, atmete ich kurz durch. Doch die „Freude“ währte nur kurz, denn sofort ging's wieder kräftig zur Sache, nur dieses Mal bergab. Aber wie! Mir entfleuchte ein „Uuuuuuuuäääääähhhh! Was ist denn das?“ Die Zuschauer lachten. Der Trail ging nämlich direkt in die Pampa über, d.h. hier wurde offensichtlich der Wald etwas ausgelichtet, so dass durch das morsche Holz sowie herumliegender Zweige und überstehender Baumstümpfe der Untergrund besonders tückisch war. Aha. Das war also ein Teil der 10 %, der in der Ausschreibung mehr oder weniger unter den Teppich gekehrt worden war! Zwar haben es die heimischen Trails wie die Wolfschlucht oder das Schweinsbachtal auch mächtig in sich, aber so etwas kannte ich bis jetzt überhaupt noch nicht! Ich musste wirklich kurz stehen bleiben und überlegen, wie ich aus dieser Nummer herauskam, während vor allem die einheimischen Läufer um mich herum hinunter kachelten, was das Zeug hielt. Nun war ich auf mich allein gestellt. Wenig später kam noch ein junger Läufer vorbei gedüst, der sich mit Karacho an den nächsten Abstieg machte. Dummerweise zeigte jedoch der Pfeil in eine andere Richtung, so dass ich ihn zurückrufen musste. Er bedankte sich, gottfroh, dass sein Verlaufer folgenlos geblieben ist. Danach war wieder absolute Ruhe im Wald.

An den Bäumen waren reichlich Wegweiser in Form von floureszierenden kleinen Pfeilen sowie weißen Bändern angebracht. Da man jedoch vor allem ständig den Blick auf dem Boden wegen der vielen Hindernisse haben musste, war die Gefahr, einen Pfeil zu übersehen, respektive sich zu verlaufen, besonders groß. So musste der Blick also immer hin und her wandern.

Ich war mir ziemlich sicher, dass ich nun Letzte war, aber das war jetzt erstmal zweitrangig. Mir ging es vor allem um das Sammeln von Erfahrungen auf einer technisch höchst anspruchsvollen Strecke. Auch die fehlende Kilometermarkierung ist immer noch gewöhnungsbedürftig.

Inzwischen bin ich auch schon kräftig am Stock gegangen. Sie sind einerseits für die Beine entlastend, aber andererseits wird nun der ganze Körper gefordert. Nach überstandener Steigung war ich oben ganz platt! Obwohl Dank des Schwimmtrainings inzwischen meine Trizeps den Föntest bestehen (jawoll, sie schlackern jetzt nicht mehr, wenn man in ihre Richtung fönt!), war dies der erste Lauf, bei welchem ich Muskelkater im Rücken und in besagten Trizeps hatte! In den Beinen wohl bemerkt nicht!

Es wurde Tag und man sah schnell, dass es mal wieder eine Hitzeschlacht vom Feinsten geben sollte, doch zunächst spielte sich das meiste noch in der schattigen grünen Hölle ab. Endlich kam mit dem km 25 das erste Ravito, ein Verpflegungsstand, der für elsässische Verhältnisse spartanisch bestückt war. Wer also auf einen Schlemmerultra spekuliert, ist beispielsweise beim Petit Ballon besser aufgehoben.
Hier bei km 25 gab's noch kein Zeitlimit und Letzte sei ich auch nicht. Einen kurzen Schwatz gehalten und weiter. Landschaftlich wurde es sogar etwas moderater, so dass man endlich auch mal etwas Strecke machen konnte.

Ein Streckenposten rief: „nur noch 5 km bis zum nächsten Ravito!“ Super, dann dauert's ja nicht mehr lange, so dass ich also noch gut innerhalb des Zeitlimits liegen dürfte! Doch ich freute mich zu früh, denn es waren wieder einige Rampen mit jeweils etwa 300 Höhenmetern zu bewältigen. Erst mal einen Riegel gemampft und ab zur nächsten Klettertour. Zwischendurch ging's über einen Bach – immerhin trockenen Fußes.

Wieder ging ich am Stock

und sehnte das nächste Ravito (Km 37) herbei, das ich letztendlich 5 min. vor Zielschluss gerade noch rechtzeitig erreicht hatte. Hier hörte ich von den ersten Ausstiegen. Ein junger Läufer hatte Knieprobleme und eines der Mädels, mit denen ich mich noch vor dem Start unterhalten hatte, hatte Kreislauf. Ich zwang mich, die angebotene Suppe zu essen, obwohl ich sie kaum hinunter bekam. Bei solchen Läufen hat man einfach einen horrenden Kalorienverbrauch, auch wenn man das momentan noch nicht so empfindet. Umso mehr rächt es sich, wenn man da nicht zuzugreift.

Inzwischen heizte die Sonne uns kräftig ein. Passend dazu erfolgten die nächsten Kilometer in der Sonne über Felder und Wiesen. Etwa zweihundert Meter vor mir sah ich einen Läufer und hoffte noch, zu diesem aufschließen zu können, aber immer mehr machte sich meine Müdigkeit und vor allem das fehlende Training bemerkbar. Immer unmotivierter trottete ich vor mich hin. Zwei Läufer schlossen zu mir auf und einer mit einem Transparent („Ich bin der Letzte und laufe bis zum Schluss!“) fragte besorgt, ob ich verletzt sei. Er konnte mich sogar wieder zum Laufen motivieren und auch die folgende Klettertour machte wieder riesigen Spaß. Offensichtlich hatten wir bei dieser Klettertour einen Wegweiser übersehen, woraufhin wir drei uns ratlos am Steilhang festklammerten. Einige Meter weiter entdeckte ich zu unserer Erleichterung ein weißes Band. So mussten wir also wieder die ganze Chose hinunter und ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken, da auf dem Bobbes hinunterzurutschen, aber diese Blöße wollte ich mir dann doch nicht geben. Da mir der Wunschletzte galant herunter half, bin dann auch tatsächlich auf zwei Beinen und heile unten angekommen! Zwei mal ging's durch einen Bach, was dank der Steine sogar trockenen Fußes abging. Besonders schön war eine Unterführung, durch die ein Bächlein führte. Um trockenen Fußes da durch zu kommen, musste man von Betonklotz zu Betonklotz hüpfen.

Immer mehr forderte die Hitze ihren Tribut. Wie lange es noch bis zum nächsten Etappenziel sein mochte? „Ist nicht mehr weit!“, so der Wunschletzte. Weiter ging's durch die grüne Hölle und es zeigte sich, dass es mit dem Zeitlimit knapp werden durfte. Beim Dritten im Bunde ließ mehr und mehr die Konzentrationsfähigkeit nach und nachdem er fast in die falsche Richtung abgebogen war, legte er sich in den Schatten zum Sterben hin. Er hatte keinen Bock mehr und weigerte sich, sich weder von mir mit Traubenzucker oder Salz aufpeppeln zu lassen, noch auch nur einen Schritt weiterzugehen und hatte sich daher mitten in der Pampa abholen lassen. Der Wunschletzte blieb noch eine Zeit bei ihm, so dass ich schon mal mit der Regenwurm-Akkupunktur fortfahren und als Stockente weiterhin in der grünen Hölle schmoren konnte. Gefühlt gut durchgegart erreichte ich dann schließlich die Verpflegungsstation (km 53), die aus meiner Sicht auch noch zur Basta-Station mutiert ist, nicht zuletzt, weil auch das Zeitlimit überschritten war. Ob ich enttäuscht sei, wurde ich gefragt? Nee, eigentlich nicht, denn ich musste damit rechnen. Richtig frustrierend ist es dagegen, wenn man in der Verletzungsphase nahezu untätig zusehen muss, wie mehr und mehr die Trainingswochen weitgehendst ungenutzt verstreichen und man somit sein selbst gestecktes Ziel nicht einmal verfolgen kann. Dennoch war dieser gut organisierte schwabenfreundliche Lauf ein tolles und unvergessliches Erlebnis, das ich nicht missen wollte!

4.77778
Gesamtwertung: 4.8 (18 Wertungen)

Liebe Regenwurmakupunkteurin!

Da hast du einen ganz großartigen Lauf für mit ohne Training hingelegt. Meine Hochachtung!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Akupunktur ist mir nicht

Akupunktur ist mir nicht fremd, aber Regenwurmakupunktur?
Vielen Dank für den tollen Bericht aus der grünen Hölle.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Herzlichen Glückwunsch ...

zu Deiner Hammerleistung und Danke für den tollen Wettkampfbericht! :-)

LG

Ogottogottogott

Trailabstiege im Dunkeln??? Regenwürmer ermorden??? Ich glaube, ich bleibe doch iieber in den heimischen Gefilden! Und gut, dass du dich nicht zum Sterben dazu gelegt hast...

Liebe Ultrakönigin, du hast alles gegeben und der Rest war einfach nicht machbar - nicht dieses Jahr, aber sicherlich im nächsten wieder! Diese unbefestigten Wege plus An- und Abstiege kosten einfach Zeit, das musste ich ja auch lernen... Tapfer geschlagen und Hauptsache, du bist gut durchgekommen! Wir sehen uns beim Albmarathon und ich drück dich mal ganz fest und gratuliere herzlich zum Durchkämpfen über 53km!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Du hast das...

... beste aus dir rausgeholt, was an diesem Tag möglich war und mehr kann man nicht verlangen!?!
Ob mit "mehr oder weniger" Training der Laufspaß besser gewesen wäre, steht auch noch offen!?!
Du hast an einen wunderbaren Lauf teilnehmen dürfen und es dabei noch sehr weit geschafft! Beim lesen konnte ich richtig mitfühlen wie es dir so erging, es ist keine Schande früher auszuscheiden, oder Cutzeiten nicht zu erreichen, das macht uns nur menschlicher und sagt mir, dass wir nicht überirdisch sind ;0), du hast aber ein Überirdisches Erlebnis gehabt, das dir niemand mehr nimmt und hier genauso schön beschrieben...
Danke für den sehr informativen Bericht.

Meinen vollen Respekt hast du für deine Leistung und hoffe das dies unvergessliche Erlebnis noch lange in dir ruht...

GLG,Kaw.

Dein Bericht

weckt Sehnsucht und flößt Ehrfurcht ein!
Coole Bilder, gerne gelesen! Wow.

Lauter

Bekloppte hier!! Wie kann man (Frau) so was machen??

Gratuliere dir von Herzen!!

GT

"laufend laufen, laufen wir laufend!"

MC, isch mag Deine Berichte!! :o)

Und isch mag Deine wunderbare Laufauswahl!
Verletzungspech ist sehr frustrieren, auch die Nachwirkungen, weil man nicht richtig trainieren konnte und eine gewünschte optimale Vorbereitung nicht möglich war.
Trotzdem hast Du einen richtig schönen unvergesslichen Lauf gehabt und diesen größtenteils auch sehr genießen können.
Das ist doch erst mal die Hauptsache und das freut mich für Dich!
DNF...ist nix Schlimmes, ist keine Krankheit und auch kein Verbrechen!
Gibts halt und passiert auf Dauer jedem Läufer, auch den Besten!

Ich freue mich auf weitere so schöne amüsante ansteckende Laufberichte von Dir und bin sicher, Deine Top-Form hast Du mit diesem Lauf jetzt schon fast wieder!:o)

Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Da fehlen...

... mir doch vor Ehrfurcht die Worte. Ui.

Sowas werde ich nie im Leben zu versuchen wagen, deshalb finde ich es umso toller, hier so nah dran sein zu dürfen. Dein Bericht liest sich - wie immer - höchst amüsant, total leicht und bringt doch rüber, was das für eine Strapaze war. Riesengroßen Glückwunsch zu einer Wahnsinnsleistung und vielen Dank fürs Mitnehmen.

Herzliche Grüße
yazi

bin immer wieder fasziniert

davon, was es doch für Lauf(?)Veranstaltungen gibt und an was für Dingern du (und andere) immer wieder teilnehmen ! Was für Leistungen du / ihr da raushaut - Wahnsinn !
Alles Gute

großartig...

...finde ich die leistung, vor allem angesichts der doch recht suboptimalen vorbereitung. ich bin sicher, wenn der cut nicht gewesen wäre, hättest du weiter gemacht und es ganz sicher geschafft!
____________________
laufend sagt danke für den schönen bericht mit den fotos: happy™

Toller Bericht und für dich

Toller Bericht und für dich sicherlich trotz DNF ein tolles Erlebnis!

Sport frei!
Thomas

Läufer-blog.de

Wiedermal ein Lesegenuss von Dir, Danke!!!

Ende gut, alles gut, so soll es sein! Ein wunderbarer aber harter Lauf, eine tolle Leistung und Dein Wasserglas ist stets halbVOLL. Glückwunsch!!!... und ein Ooooohhhhmmmm an die Regenwürmer;-)

Tame:-)

Wunderschöne Fotos -

und wenn ich mir vorstelle den Wörthersee Trail im Dunklen zu laufen, dann kann ich halbwegs nachempfinden was Du da mitgemacht hast: eine Hammerleistung bei der miesen Vorbereitung und Stimmung im familiären Umfeld!

Erhol Dich gut. Ohne Cutoff hättest Du das Ding durchgezogen wie ich Dich kenne.

an sich klingt das nach einem

sehr schicken Lauf. Trotz 'blödem' Ende warst du da bestimmt nicht zum letzten Mal und die deutsche Frauenbeteiligung wird sprunghaft steigen:) Gute Besserung und danke fürs Mitnehmen
...pain only hurts...

Es ist immer schade, wenn

Es ist immer schade, wenn solch große Ziele an äußeren Bedingungen scheitern müssen. Die Vorbereitungszeit ohne Vorbereitung muss wirklich bitter gewesen sein.
Dennoch liest man aus deinem Bericht den Spaß an großen Herausforderungen heraus. Es kommen für dich mit Sicherheit noch viele andere tolle Läufe und für uns noch viele andere tolle Berichte.

Nur noch eine Frage: Was ist ein "schwabenfreundlicher" Lauf???

Gruß

Sirius
...der wie ein Schwabe rennt.

"schwabenfreundlich"

preisgünstig ;-))

sagt die Nichtschwäbin

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Was für ein Lauf!

Ich kann mich den anderen nur anschließen...danke fürs mitnehmen!

Auch wenn es nicht so gut für Dich ausgegangen ist, allein das Du da warst und es versucht hast finde ich bewundernswert. Ich werde solche Strecken wohl nie laufen...und finde es toll was Du und die anderen hier so leisten!

lg

Soco

Ferne Welt...ich komme!

Ah! Da hätte ich auch

Ah! Da hätte ich auch selbst drauf kommen können.

FÖNTEST ???????????

mann mc, was ist das denn nun wieder...grusel....also, ICH probier den sicher nicht aus !!!! trias vor :)))

ansonsten : hut ab , die dame !! schick gelaufen , suppenkaspertest auch bestanden...was will man mehr -
und dnf wird...sowieso !

lg,c

DNF...

...find ich besser als DNS.
Man hat sein Bestes gegeben, gelangt hats leider nicht.
Der Spass an der Freud ist es doch, zumindest bei mir!
Hört sich sehr notierungswürdig an dieser Lauf.

Vielen Dank euch allen!

@Schokorose
hihi, die Akupunktur, die du kennst, ist freiwillig und gibt's auf Rezept, während die armen Regenwürmer diese dagegen rezeptfrei von den Nordic Walkern und seit neuestem auch von bestockten Trail-Läufern bekommen!
@strider
was ja nicht ist, kann ja noch werden! Also DIR traue ich sowieso alles zu! ;-))
@kawi
unmenschlich wäre es dagegen, es nicht irgendwann noch einmal zu versuchen!
... und so schnell geben wir nicht auf, gell?
@carla
Topform: aber nur fast! ***hüstel***
@yazi
sag' niemals nie! Früher hatte ich mich ja noch nicht mal alleine in den Wald getraut! Also tagsüber!
@RitterEd
Bin auch immer wieder überrascht, was es so alles gibt und dann denke ich oft, das will ich auch mal versuchen! Ausnahme: 24h-Läufe auf der Bahn! ;-))
@happy + Fazer
Nä! ;-))
@dietzrun
speziell der 160er wäre etwas für deine 100-Meilen-Sammlung! ;-)
Notierungswürdig ist der Lauf auf jeden Fall! Zwar passt es nächstes Jahr nicht bei mir, aber ich möchte schon nochmals dort hin!

:-)

Von der Glühwürmchenprozession zur Regenwurmakupunktur

Ein schöner Bericht über einen interessant klingenden Lauf. Besonders Dein positives Fazit trotz dem Clinch mit dem Cut finde ich gut. Du scheinst voll auf Deine Kosten gekommen zu sein.

Ist ja cool vom Veranstalter nur die 90% der Strecke zu Klassifizieren und für den Rest muss man sich selbst vorstellen ob es Vogesendschungel oder Asphalthölle ist.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Auf dem Weg sein ...

... ist viel schöner als im Ziel zu sein. Denn da ist Ende. Du hast viel Weg gehabt, und langweilig war's offensichtlich auch nicht, sonst hätte es nicht so einen schönen Bericht gegeben ;-). Also, wir sollten uns mal über einen gemeinsamen Start dort in 2013 unterhalten ;-). Das Ding klingt wirklich verlockend.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Ohne richtiges Training

an so einen Kanten rangehen... Soll ich dir Respekt zollen oder dir einen Vogel zeigen??? ;o)

Also ich hätte, glaube ich, gekniffen, aber so etwas von gekniffen!! Haste ganz schön gekämpft und konntest erhobenen Hauptes dann raus gehen aus dem Lauf!

Sehr schön beschrieben der Föntest, muss ich gleich meiner erbse berichten... Ach ja das Foto im Startbereich mit allen Glühwürmern, sehr schön!

LG
Riggoo

@riggoo

Such dir's aus!
Wäre es ein Hochgebirgstrail gewesen, hätte ich dann allerdings auch gekniffen!
;-))

Sehr schön geschrieben und

Sehr schön geschrieben und eine starke Leistung.

So war es 2011 auf der langen Strecke:

http://ultra-burna.de/trail-l-infernal.html

Ultrafreundlichst Gerhard

SWU 01/2012, JUNUT 04/2012, KUT 05/2012, LUT 06/2012, AST 07/2012, PTL 08/2012

Auch dir vielen Dank!

Also DIESEN Bericht kenne ich inzwischen fast schon auswendig! Sagenhaft!
Es kam sehr gut herüber, was einem beim Infernal erwartet und was verlangt wird, also was man können muss! Mit optimalem Training hätte es klappen können. Hatte es aber nicht. Insofern war dein Bericht auch gleichzeitig eine Warnung, gewisse Realitäten zu akzeptieren, gerade dann, wenn plötzlich alles ganz anders kommt!
:-)

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