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Gestern hatte ich mein drittes betreutes Schwimmtraining. Ich gehe jetzt immer dienstags zum Vereinstraining (Schwimmverein), wo ich eine Stunde von Schwimmtrainerin Birgit (die ich schon länger als Schwiegermutter eines Freundes kenne) betreut werde. Inzwischen habe ich kapiert, daß ich in der Stunde und auf den Bahnen der sog. Master der Schwimmsparte trainiere, und bisher war ich immer als einziger Master unterwegs, während nebenan eine lebhafte Meute jugendlicher Schwimmer die übrigen Bahnen belegt. Ich habe bei der Gelegenheit auch gleich gelernt, daß man die Vereins- und Wettkampfschwimmer (und ja auch die Triathleten) ab Mitte 20 nicht als "Senioren" sondern lieber als "Master" bezeichnet. Finde ich gar nicht schlecht, irgendwie auch besser als "Altersklasse-Athleten". Wobei natürlich "Master" schon ein wenig nach "Meister" klingt… ok, ich werde daran arbeiten, dieser Bezeichnung in meiner Master-Stunde auf meiner Master-Bahn gerecht zu werden.

Nach meiner ersten Stunde vor zwei Wochen hatte ich ja schon mitbekommen, daß Birgit davon ausgeht, daß ich außerhalb des Vereinstrainings zusätzlich 3mal pro Woche schwimmen gehe. Schon aufgrund dieser Aussage hätte ich gewarnt sein können, daß meine Ausbildung zum Schwimmer hier ernst genommen wird. Ich habe diese Vorgabe aber bisher erfüllt, kenne mich nach dem Ende der schönen Freibad-Saison jetzt auch im 500m von zuhause entfernten Hallenbad aus, habe dort gelernt, daß man sein Pensum auch in der kleinsten Eintritts-Einheit von einer Stunde (2,50€) schaffen kann (wenn man aufs Haareföhnen und jegliches Trödeln in der Umkleide verzichtet), und bin gestern erwartungsvoll zu meiner dritten Dienstags-Stunde aufgekreuzt.

Dieses Mal gab es zunächst eine Vorbesprechung am Beckenrand. Birgit eröffnete mir, ab sofort "anziehen und mich mehr fordern" zu wollen. Die Stichworte "Puls messen" und "Intervalle" ließen mich schon erahnen, daß ich hier ab sofort wohl nicht nur lernen soll, überhaupt 1000m am Stück zu kraulen, sondern dies auch noch in einer für Schwimmer akzeptablen Zeit. Ab sofort ist Schluß mit dem möglichst relaxten 45-Minuten-Gepaddel im Wasser, meine Kraultechnik ist wohl nicht mehr soooo dem Untergehen geweiht, ab sofort gibt es Trainingspläne für mich. Erstmal jeweils für die anstehende Stunde (und entsprechend die darauffolgende Alleine-Übungswoche), um meine Belastbarkeit zu testen. Birgit trainiert ja sonst jugendliche Wettkampfschwimmer und keine werdenden erwachsenen Triathleten. Äh - "Master" :)

Mein Einsteiger-Programm gestern lautete:

1. 250m Einschwimmen ("mach mal noch Brust")
2. 300m Kraulbeine und Kraulübungen mit Flossen
3. 4x 4x25m Kraul-Intervalle, noch mit der für mich notwendigen 5s-Pause zwischen den 25m-Bahnen, und die Pause zwischen den 100m-Streckenserien sollte vom Runtergehen des Pulses bestimmt werden. Intervalltraining auf noch niedrigem Niveau eben.
4. Ausschwimmen (Rücken, -kraul und -altdeutsch)

Meinem Einwand, daß ich voraussichtlich bei den Intervallen nicht mehr so technisch hochwertig schwimmen könnte, wurde mit "macht nichts, dabei geht es nicht mehr primär um Technik" begegnet. Aha, gut, auf ging es:

Schon bei den Flossenübungen wurde mir bewußt, daß ich nicht ganz unbelastet im Wasser war. Am Tag zuvor hatte ich auch schon viel Kraulbeine geübt (nachdem ich die Schwimmeister in unserem Hallenbad mühsam überredet hatte, mich wenigstens für ein paar Bahnen Kurzflossen anziehen zu lasen), und vor dem Dienstags-Schwimmen war mir zuhause eingefallen, daß ein paar Rumpf-Stabi-Übungen mal wieder nicht schlecht wären. Ich möchte ja schön aufrecht durch das Brandenburger Tor laufen. Dies machte sich jetzt bemerkbar. Die Beine wurden schwer. Uff, bisher waren Schwimmtage doch eher Ruhetage gewesen?!

Dann kamen die Intervalle. Die jeweils ersten und zweiten 25m waren noch schön, einigermaßen locker und sogar gefühlt "gleitend".Das dritte war gerade noch kontrolliert, und beim vierten mußte ich jeweils auf Zweieratmung umschalten, um das rettende Ufer noch kraulend zu erreichen. Und dann noch Puls messen (Btw: Ich brauche eine Schwimmsport-Uhr! Bahnen zählen kann ich auch nicht.) Wie immer bei Intervallen vergißt man ja in den Pausen zumindest etwas, wie fies sich das Ganze anfühlen kann, und so bin ich auch noch die dritte Serie hoffnungsvoll angegangen. Nach der Birgit dann aber meinte, es reiche für heute. Es sah wohl auch vom Rand so aus, wie es sich anfühlte. Lockeres Ausschwimmen, und schon im Auto merkte ich nicht nur meine Beine sondern auch meine Rücken- und Oberarmmuskeln.

Nachdem ich geschlafen habe wie ein Stein und im Traum auch noch ein paar Runden geschwommen bin, muß ich sagen: Schwimmen macht riesig Spaß, hat aber dann doch auch für mich plötzlich wesentlich mehr mit Sport zu tun als ich bisher dachte. Wie gut, daß ich heute abend ganz in Ruhe eine Runde laufen gehen kann. Nach Berlin, wenn ich dann mein Schwimmen weiter intensiviere (Bahntraining mit den Triathleten) werden dann wohl die Lauftage die Ruhetage werden.

LG Britta

4.75
Gesamtwertung: 4.8 (4 Wertungen)

Puh

das klingt ja grausam!!

Master bedeutet hier wohl eher, dass du einen Meister hast, dem du gehorchen musst!!

Andererseits beneide ich dich, da ich leider nicht mehr Schwimmen gehen kann. Außer die stellen hier auf Ozon um. Aber auch dann würd ich untergehn!

GT

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Nee, nicht grausam, kam das so

furchtbar rüber? Das muß ich sofort dementieren. Fordernd, ja, aber das soll ja auch. Birgit ist eine ganz Nette, aber als Trainerin ist sie eben leistungsorientiert und auch gegenüber ihren Jugendlichen durchsetzungsbereit, und ich bin absolut froh, daß sie sich so um mich kümmert. Und "master" heißt das bei allen Schwimmvereinen... aber Du hast Recht, dadurch, daß Schwimmtrainer eben am Rand oberhalb der Schwimmer stehen und gehen, haben sie was "Meister"-haftes :)

Du hast Probleme wegen des Chlors? Im Freibad auch? Als Kind war ich mal wegen Nasenproblemen durch Chlor vom Schul-Schwimmen im Hallenbad befreit, aber momentan merke ich nichts.

LG Britta

Hach,...

da schau ich schon etwas neidisch, durfte ich doch bisher lediglich an einem langen Schwimmseminarwochenende solch ein kontrolliertes beaufsichtigtes Training genießen.
Du wirst merken, dass das intensive Schwimmen Dir auch für das Laufen mehr Stabilität gerade im Oberkörper/Rücken gibt.
Pass nur auf, dass Du jetzt nicht ins Übertraining kommst, weil Du das Ganze in Summe unterschätzt. (wirst Du wohl wissen, wenn Du aus dem Leistungssport kommst)

An den Tagen mit Laufpause baue ich immer möglichst Schwimmen oder Radfahren ein, nutze allerdings dann die Beine nicht so intensiv bzw. mache dann nur lockeres Schwimmtraining mit Technikübungen ohne Powersprints. (launenabhängig)

Es gibt aber auch Tage, da schwimme ich morgens vor der Arbeit belastend und laufe abends locker länger ohne Tempo oder höhere Pulsbelastung oder umgekehrt.
Mit der Zeit kann man das ohne Probleme hochfahren, allerdings muss man immer schauen, nicht ins Übertraining zu kommen und zur Not sofort gegensteuern und Pause oder nur REKOM-Einheiten 1-3 Tage einlegen.

Superkompensation ist eine tolle Sache, wenn man es schafft, die notwendige Pause einzuhalten...ich bemühe mich, schaffe es aber selten (Kopfsache) und mixe daher die Sportarten, wobei auch Triathlon abfällt.;o)

Lieben Gruß Carla

Danke für die Tipps, Carla,

Danke für die Tipps, Carla, ja, ich werde mich mit diesen Themen jetzt wohl auseinandersetzen, auch was das Schwimmen betrifft. Für kommende Woche (also die Tage vor Berlin) wurde mir entsprechend auch bereits ein deutlich entspannteres Dienstags-Schwimmtraining angekündigt.

Aus genau diesem Mix-Bedürfnis nach dem Hamburg-Mara bin ich auf die Triathlon-Idee gekommen, und ich muß sagen: Es macht Spaß, es tut gut (keine Wehwehchen in der zweiten Mara-Vorbereitung) ich möchte dabei bleiben. Aber das Ganze im Winter auf solide Beine stellen, auch was den langsamen Aufbau angeht... auch ich neige noch dazu, lieber zuviel zu tun. Wie immer schön, daß hier so viele Gleichgesinnte sind :)

LG Britta

Noch 12 Tage!!

Hallo cocobolo, ( was bedeutet das eigentlich) ich fühl mich heute ganz mies. Ich wache jede Morgen gegen 5 Uhr auf und kann nicht mehr einschlafen Heute bin ich deshalb morgens schon 6,5 km im Dunkeln gelaufen. Der Lauf war ok (34 min) aber irgendwie denke ich, eine Erkältung ist im Anmarsch. Blos das nicht wieder. Die letzten 2 Jahre musste ich in den letzten Tagen zu Medikamenten greifen, um halbwegs auf den Beinen zu bleiben. Da ich in einem Großraumbüro mit 200 Leuten zusammen arbeitete, kann ich mich kaum gegen das Gehuste und Gepruste wehren.
Ich habe seit letzten Montag auch nur einen wirklichen Pausentag eingelegt und überlege ernsthaft Freitag noch einmal 30 km zu laufen. Mein Schatz ( der Schwimmer!!) liest immer fleißig die Kolummnen von Greif und der sagt angeblich, mann sollte in der vorletzten Woche noch einmal 35 km "locker ohne Anstrengung" laufen. Wie das gehen soll, ist mir schleierhaft. 35 km ohne Anstrengung????
Also kurz : es ist wie jedes Jahr vor dem großen Lauf - ich hadere und zweifele an meiner Vorbereitung ....

Einen schönen (lauffreien???) Tag an alle Marathonis!!

hm, also kommt es doch auf

Bahnen ziehen an? Und die Trainerin nimmt sich viel Zeit für Dich während der Stunde? Scheinbar machst Du schnell Fortschritte - sieht bei mir ganz anders aus.

Zum Training: ich hab gehört (von Trainern), dass ein Schwimmtraining z.B. nach einer Lauf-Intervall-Einheit am Vortag (!) wenig Sinn macht. Also da müsstest Du vielleicht mal einen Triathlon-Plan anschauen, wie das da so gemischt wird. Oder die Trainerin kann helfen (unser Trainer will dafür bezahlt werden, dass er Trainingspläne macht - Deine macht das nur für die Vereinsmitglieder so?).

Wenn Du allerdings aus dem Leistungssport kommst (ich nicht; bin einfach zur Entspannung jahrelang just for fun gelaufen ohne WK) kannst Du vielleicht auch Deine eigene Belastung gut erspüren und weißt wie und wann Du regenerieren musst.

Hört sich so an, als ob es bei Dir läuft - äh, schwimmt.

Viel Erfolg (und Spaß) in Berlin!

@Zockermaus: Ui, das klingt in meinen Ohren

nach viel Zuviel bzw. Übertraining! Schlafstörungen, nicht eingehaltene Pausentage, Dein hier bei JM angegebenes Motto (speziell das "härter"), Selbstzweifel, schlechte Abwehrlage...!? Und dann noch Greif-Zitate hören zu müssen... als Freizeitsportler kenne ich dessen Pläne und Meinungen zwar, viele schwören ja drauf, aber für mich ist das eine andere Liga. Nicht meine. 35km in der vorletzten Woche...? Meiner Meinung allerhöchstens noch mit 2 Wochen Abstand zum Wk als letzten langen Lauf, aber schon gar nicht mit Erkältung in den Knochen und ohne Pausentage. Ich an Deiner Stelle würde DRINGEND Pause machen und alles gegen die Erkältung tun (evtl. Zink/Wärme/Ruhe/Sauna/..., noch ist Zeit).

Aber nun bist Du ja eine erfahrene Marathonläuferin mit super Zeiten, und meine eigene Erfahrung reicht bei weitem nicht so weit. Vielleicht postest Du Deinen Beitrag noch einmal besser hier in den Foren unter "Laufen und Gesundheit" oder unter "Marathon"? Da bekommst Du bestimmt viel mehr kompetente Beratung, auch von Läufern, die Erfahrung mit Deinem Trainingspensum haben.

Gute Besserung, LG Britta

Hallo Britta

.. in Deinen Worten liegt bestimmt viel Wahres!
Ich versuche mich jetzt definititv etwas herunter zu fahren.
Heute Abend wir pausiert und ein Glas Rotwein getrunken. Und der letzte lange Lauf kann ja auch ne halbe Stunde kürzer werden!!
Ich find diese Plattform hier echt gut. so erfährt man, dass viele Läufer sich mit ähnlichen Problemchen rumschlagen.

Ich setze mich leider selbst oft zu stark unter Druck.Etwas lockerer wäre bestimmt besser - ich arbeite dran!!

Dir einen schönen Tag - und dann sehen wir uns bestimmt im Ziel - grins!!

Ich denke, die Mischung macht es.

@fazer:

Ich denke, die Mischung macht es.Ich werde schon zusehen, immer mindestens an einem Technik-Aspekt zu feilen bzw. feilen zu lassen. Also mal Übungen für den Unterwasserarmzug, mal für Überwasserarmzug, mal für Beine, mal für Atmung, mal fürs Gleiten. Die Trainerin sagt aber auch zum Glück, was ich selbst ja auch schon weiß: Immer auf alles gleichzeitig zu achten bzw. bearbeiten geht gar nicht. Und gestern sagte sie, ohne eine gewisse Grundlagenausdauer ginge auch das Strecken-Schwimmen nicht, da könne man noch soviel in Richtung "alles muß gaaaanz easy gleiten" üben. Also wie ja auch beim Laufenlernen: Intervalle mit noch kurzen Pausen schwimmen, bis man die dann irgendwann zusammensetzen d.h. am Stück schwimmen kann. Sei es dann wegen Technikverbesserung oder wegen mehr Ausdauer. Ich werde weiter berichten.

Ja, die Trainerin guckt auf mich. Nicht z.B. beim kompletten Einschwimmen, aber bei allen Übungen, manchmal auch vom gegenüberliegenden Beckenrand, wo sie (zusammen mit einem anderen Trainer) ihre Jugendlichen betreut. Ich würde mal sagen: Ich werde punktuell einzelbetreut. Aber durchaus an den richtigen Stellen.

Trainingspläne für Geld? Naja ok, kommt darauf an, was Dein Trainer ansonsten von Euch oder vom Verein bekommt. Wenn er Euch ehrenamtlich trainiert und selbst in seine Ausbildung investiert hat, kann ich ein Sonderentgelt verstehen. Ich selbst habe z.B. jahrelang ehrenamtlich Trompeter in einem Musikzug ausgebildet und parallel auf eigene Kosten Trompetenunterricht an der Musikschule genommen. Da hätte ich mir vielleicht auch "Sonderwünsche" meiner Schüler bezahlen lassen. Meine Trainerin ist jetzt wohl ein Sonderfall, ich kenne sie ja privat. Bzw. Tochter und Schwiegersohn. Momentan bezahle ich nur den Schwimmbad-Eintritt, ich bin da ja nicht im Verein. Und sie betreut die Master wohl auch sowieso, wobei ich nun anscheinend zufällig die einzige bin. Nach noch ein paar Stunden werde ich mal fragen, ob ich das Ganze mit ihr oder dem Verein irgendwie "abrechnen" kann.

Ich habe übrigens ein paar Deiner tbc-Blogs gelesen. Euer Training erscheint mir echt hart im Vergleich zu meinem jetzt. Alleine schon diese "Bleienten-" bzw. "Treibholz-" -Diskriminierung... aber dieses hierarchische Bahnen-Prinzip scheint im Schwimmsport gang und gäbe zu sein. Auch bei den anderen Jugendtrainigs, die ich im Schwimmbad jetzt hin und wieder beobachte, finde ich, daß erstaunlich wenig Technikübungen gemacht werden. Bahnen, Bahnen, Bahnen... Aber vielleicht kommt bei den Kindern eine Verfeinerung mit dem Alter von alleine, während wir Master uns sofort aktiv darum kümmern müssen, um nicht unterzugehen?!

So richtigen Leistungssport (GA1, GA2, Superkompensation, Periodisierung, ...) habe ich übrigens nicht gemacht. Oder es nicht so wahrgenommen, vielleicht haben die Trainer das so etwa entsprechend gesteuert. Ich war Leichtathletin (Hochsprung, Weitsprung, 5- / 7-Kampf bis auf Landesebene) zwischen 8 und 17. Ja, wir haben auch 5mal pro Woche trainiert, aber da war sehr viel Abwechselung drin, weil die Leichtathletik ja an sich viele Disziplinen hat. Also Mo-Waldlauf, Di-Mehrkampftraining, Do-Mehrkampftraining, Fr-Krafttraining, So-Sprungtraining. Mehr weiß ich aus der Zeit an Theorie auch nicht, ich lerne jetzt vieles ganz neu! Nur Lauftechnik (2mal pro Woche Lauf-ABC über viele Jahre) sowie vielleicht eine gewisse motorische Grundausbildung sind von damals wohl übrig geblieben. Und Spaß am Sport :)

Noch mal zu Deinem Schwimmen: Wenn man mal die ersten und die letzten Deiner tbc-Blogs herausgreift, liest man aber schon sehr viel Fortschritte heraus. Bist Du nicht ein wenig kritisch mit Dir? Allerdings scheint Deine Schwimm-Umgebung auch manchmal etwas fies eingestellt zu sein. Das ist ein Tria-Verein, oder? Läuferisch und Fahrradtechnisch bist Du doch ein riesiges Goldstück für die, und trotz Deiner gefühlt schlechteren Schwimmleistungen bist Du doch eine absolut wertvolle Mannschafts-Bereicherung für die, ich schaffe Deine Laufleistungen bei weitem nicht, und schon gar nicht derart locker! Ich finde, man könnte Dich da mal etwas netter und wertschätzender behandeln. Einfach und freundlich ausgedrückt...

LG Britta

Ach weißt Du liebe Britta,

ich finds plötzlich gar nicht mehr wichtig, gut schwimmen zu können. Triathlon wird auch völlig überbewertet. Ähem ja, ich bleibe bei meinen Laufschuhen, überredet, Punkt, Basta, Aus! ;-))

Tame:-)

Tame, jetzt willst Du mir aber nicht

weismachen, daß ausgerechnet Du plötzlich sportscheu geworden bist? Allerdings müßtest Du wohl zunächst ein paar mehr Ruhetage in Deinem üblichen Laufpensum einplanen, so wie das momentan aussieht, hätte ich auch keine Zeit für Schwimmtage mehr übrig. Deine Laufschuhe kannste übrigens trotzdem behalten, die sind auch bei Triathlon noch nützlich ;)

Aber mach' mal wie Du meinst, ich bin ja froh, so viel Lauferfahrung in der Gegend zu haben! Aus Berlin rufe ich Dich dann an, wenn ich mal wieder desorientiert irgendwo vor den Dixis sitze.
LG Britta

schluck ...

... ähem, also ich schwimme wie ein Stein, den man über das Wasser ditscht. Geht also eine Weile gut, auf dem Rücken auch etwas länger gut. Aber bei einem Triathlon würde ich wohl eher mit den Karpfen unter Wasser um die Wette schwimmen.

Toll was du dir da vornimmst und wie du das durchziehst. Aus dir wird so wohl eine super Schwimmerin. Viel Erfolg dabei. Aber pass bitte auf dich auf und lass die Regeneration nicht zu kurz kommen.

Heiner


... gelaufen seit März 2011

Das machen wir ganz einfach:

Kurz vor dem Rennen schreibst Du Dir folgendes auf Deinen linken Arm. NEIN, nicht die Zwischenzeiten, den Lauf packst Du und zwar super gut! Da bin ich sicher. Ich spreche von den Minuten "danach".
1. hinter der Ziellinie nicht stehenbleiben, zügig bis zum Verpflegungspunkt weitergehen.
2. EIN alkfreies Weizen pro Hand reicht! Nein, mit dreien kann Frau nicht ins Duschzelt, ausgeschlossen. Also maximal zwei, eines austrinken und mit dem 2. dann meinetwegen bis zum Duschzelt.
3. nach dem Duschen zügig zum Treffpunkt Buchstabe J wie Jogmap. Nicht c wie cocobolo und auch nicht H;-) Ihr trefft Euch alle bei J.

Alles klar??? Und die Strecke unterwegs ist ja Gott lob ausgeschildert. Ach ja, und ich habe mir sagen lassen, es seien noch mehr Läufer/innen unterwegs. Also immer der Masse hinterher;-)

Du schaffst das! Ich glaub ich Dich! Natürlich auch, was das Tempo betrifft.
Rock Berlin!!!

Lieben Gruß
Tame:-)
PS: das mit den vielen Laufeinheiten kommt immer nur deshalb zustande, weil ich während des Laufens überlege, welche Sportart ich jetzt in diesem Moment machen könnte. Dann ist es immer schon zu spät, weil ich ja bereits laufe...

Lautes Kichern durchzieht

Lautes Kichern durchzieht mein Büro... Tame, danke, you made my day, genau so mache ich das. SO ausgestattet finde ich das Ziel, die Duschen und das J. Solltest Du mich im TV grinsend sehen, habe ich zwischendurch mal auf den Arm geguckt :)))

@Heiner: Ich glaube, einen Triathlon darfst Du auch unter Wasser schwimmen. Leider aber nicht mit Schnorchel oder Ähnlichem :( - Yep, heute und morgen mache ich schwimmfrei. Und Intervalle aller Art werden dosiert betrieben, die gestern waren ja nicht geplant. Jedenfalls nicht von mir.

LG Britta

Übrigens....

find ich lockeres Schwimmtraining nach hartem Lauftraining am Tag vorher sehr angenehm und regenerationsfördernd.
Der Muka wird quasi ersäuft....ich bin ja totaler Tierfreund, aber da hab ich jetzt echt kein Problem mit!;o)

Deine Technik muss schon ganz schön gut sein,

wenn du bereits Intervalle ueben darfst. Meine ersten zwei Trainingseinheiten sahen so aus, dass wir 5 Master immer für 50m eine Technikaufgabe bekamen und meist bereits nach 25m eine Rueckmeldung gegeben wurde, ob das o.k. sei oder was man besser machen kann. Das habe ich als sehr effektiv empfunden.
Was die Trainingseinheiten an sich an geht, finde ich allerdings auch langsam, dass eine 7d-Woche zu kurz ist ;-)

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Sonnenblume, dass meine

Sonnenblume, dass meine Technik schon irgendwie "gut" ist, bezweifle ich. Denn ich bin am Ende einer Bahn oft noch außer Atem, das spricht sicher nicht für meine Technik. Ich vermute aber, daß die weitere Verbesserung dieser jetzt bei mir durch die Mischung aus Technik-Übungen plus "einfach mal Schwimmen und Ausdauer bekommen" hervorgelockt werden soll.

Deine Stunden klingen super! Mein Zweit-Kraul-Kurs mit den Triathleten steht gerade mal wieder in den Sternen. Plötzlich geht es da nicht ums "wann" sondern wieder ums "ob". Es bleibt spannend, und man muß sich echt kümmern.

Und das mit der Woche sehe ich auch so. Schlicht zu kurz. Nach Berlin muß ich mich mal zum Thema "intelligentes Wintertraining für berufstätige beginnende Triathleten mit Schwimmschwäche" fortbilden. Viel hilft ja nicht viel, das habe ich schon kapiert. Aber wie geht es clever und mit noch genügend Zeit für Familie, Freunde, herbstliche Unternehmungen, Advent, Weihnachtsmarkt...?

Wir bekommen das schon hin. Man kann alles lernen, wenn man will :)
LG Britta

Unglaublich!

Wie diszipliniert Du Deine Trainings durchziehst! Das sieht man aber auch an der Freude, mit denen Du bei Wettkämpfen unterwegs bist.

Du wirst Berlin rocken! Und nächstes Jahr viele tolle Erlebnisse haben.

Liebe Grüße Nicole

Toll!!

Ich finde das toll, musste aber bei dem Beitrag schmunzeln weil ich an meine Anfänge dachte. Ich war ja auch schon über 20 als ich mit dem Schwimmen anfing und es war wirklich SEHR beschwerlich. Insbesondere wenn man die anderen Schwimmer sah:

Bei uns im Becken haben auch die Zikarsky Zwillinge trainiert (waren bei den Olympischen Spielen 1988, 1992 & 1996). Wenn die geschwommen sind war es nur Wahnsinn zuzuschauen.

Selbst die Kinder waren beim Beintraining so schnell wie ich bei meinen Sprints. Wobei eines der Kinder, Hannah Stockbauer, dann auch 2004 bei Olympia in Athen gestartet ist. Zu dem Zeitpunkt war ich da schon Schwimmrentner. Das waren Zeiten!

Im Augenblick schwimme ich auch nur noch 2mal die Woche und meistens so 1000-1500M. Insbesondere das Schwimmen nach den Laufwettkämpfen tut mir sehr gut und auch nach langen Autfahrten bzw. Flügen. Kann ich sehr empfehlen. Das ist dann auch meistens locker und dafür kontinuirlich.

Ich bin mal gespannt wann es bei Dir mit Paddles losgeht. Das ist dann quälerei :-)

Gruß vom

Boah, Monti, in welchen

Boah, Monti, in welchen berühmten Pool durftest Du denn da mit rein? Ich kann mir natürlich auch schonmal vorsorglich die Namen der Kiddies auf den Nachbarbahnen geben lassen, falls die auch mal so berühmt werden :)

Mit dem regenerativen Schwimmen nach Wettkämpfen (also montags) habe ich auch schon Erfahrungen gemacht. Ja, das ist wie Beine-Ausschütteln. Oder, wie Carla schrieb: MuKa ersäufen. Werde ich für den Tag nach Berlin (und damit am Tag vor dem regenerativen Anschluß-Weißbier-Kurzurlaub in den Bergen) auch einplanen.

LG Britta

@Zockermaus

*räusper

Ich LESE ab und zu bei Greif. Was hier vorab ebenfalls geschrieben steht: Seine Pläne (z.B. der Countdown) sind für Läufer die 3 Stunden und schneller laufen wollen, jedenfalls sehr erfahren und läuferisch entwickelt sind.
Für solche wie mich (mehr als 4 Stunden) hat er nur den mitleidigen Vorschlag, doch einfach mehr längere Ausdauerläufe zu machen. Das würde schon ausreichen, um erstmal besser zu werden: *grmpf

"Voraussetzung für den Erfolg ist, dass das geplante Rennen nicht dein erster Marathon ist, und dass du vorher mindestens ein Jahr, besser zwei bis drei Jahre, regelmäßig trainiert hast. Dabei ist es völlig belanglos, ob du nun 3.45 oder 2.20 läufst, ob du 18 oder 50 Jahre alt bist. Es ist sicher aber nicht sinnvoll, das folgende Programm durchzuziehen, wenn du noch oder schon in der Gegend von 4 Stunden läufst. In diesem Bereich genügt es, wenn du nur Dauerläufe machst, diese entwickeln deine Leistung vorerst schnell genug."

;-)

Respekt

Du trainierst wirklich sehr fleissig. Um dreimal pro Woche ins Schwimmbad zu kommen, müsste ich meinen Zeitplan gründlich überarbeiten.
Intervall-Läufe am Tag nach intensivem Schwimmtraining machen übrigens keinen Spaß ;-)


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