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Hallo,

nachdem die letzte Woche in China recht verrückt und anstrengend war, hatte ich am Sonntag trotzdem einen sehr guten Wettkampf. Anschließend hatte ich ziemliche Kopfschmerzen bezüglich des trainings vor dem kommenden HM Wochenende. Ich hatte mir vorsorglich 4 Tage Urlaub genommen, allerdings kamen dann doch einige wichtige Termine rein.

Naja, nach dem Wettkampf erst einmal nach Hause Mittagessen, packen und von Heidelberg nach Hamburg mit dem Auto. Meine Frau hatte mir schon die Öffnungszeiten der Alsterschwimmhalle rausgesucht: bis 23:00. Dort konnte ich dann noch locker 1500M ausschwimmen. Mein Rücken dankte es mir. Nach einer Nacht im Flugzeugsitz und dann 2 Tage später 8 Stunden Autofahrt (inkl. Fahrt zum Wettkampf), war doch recht unangenehm für den Rücken. Dann noch 12 Minuten Aquajoggen um die Beine aufzulockern.

Danach, da es Montag sehr früh werden würde noch 1,5 Alsterrunden drangehängt. Der Plan sagte 12km locker/zügig: Spulte ich in einer 4:59 Pace runter. Danach war ich wirklich ko, ab zum Hotel und dann um 0:30 im Bett.

Montag Wecker um 4:00, anschließend Copenhagen - Göteborg - Termin - Göteborg - Frankfurt - Neapel. Um 0:30 war ich dann endlich sehr KO im Bett, im Crown Plaza etwas außerhalb von Neapel.

Heute dann Wecker um 5:30, also relativ ausgeschlafen und es standen 5km sehr langsam auf dem Plan.

5:45 war ich dann auf der Straße und gleich kam mir eine Joggerin entgegen. Ich war überrascht, da es doch sehr ländlich hier war. Was mir gleich aufgefallen ist, war der Müll der überall herumlag.

Sehr viel Brachland entlang der Strecke, heruntergekommen und dreckig. China war wirklich sauber und deutlich weiter entwickelt. Zusätzlich hat die Gegend eine der höchsten Kriminalitätsraten von Italien (und Europa?) und die organisierte Kriminalität ist der größte Arbeitgeber (kein Scherz).

Das im Kopf die erste Runde von 2.6km gemütlich gelaufen. Am Anfang der zweiten Runde kam mir ein italienischer Kollege entgegen! Wir sind dann die zweite Runde gemeinsam gelaufen. Er ist für unseren Standort hier verantwortlich aber lebt in Mailand (auch aus Sicherheitsgründen). Er meinte ich sollte am besten nicht so auf den Boden schauen. Der Himmel ist ja auch schön - so kann man es auch sehen.

Mittlerweile haben wir dann recht viele andere Jogger gesehen. Das war schon erfreulich. Ich fragte dann was denn ein riesiges Crown Plaza hier auf dem Land macht. Er meinte: es wurde nicht gebaut um Gewinne zu erwirtschaften, sondern um Geld zu parken bzw. waschen. Aha. Mittlerweile karren einige Touristikunternehmen Busladungen von Chinesen hierher, welche Italienrundereisen buchen. Damit ist die Auslastung ok.

Wärend der Runden habe ich 5 Müllabfuhrautos gesehen - trotzdem überall Müll. Mein Kollege meinte, das Problem ist bekannt. Die Regierung hatte bei uns "Blackboxes" angefragt um die Bewegungen der Müllabfuhr kontrollieren zu können, da niemand weiss was die machen. Aus nachvollziehbaren Gründen wurde das Projekt durch Gewerkschaften und Vertreter "anderer" Interessen gestoppt.

Hier kam ich mir doch sehr fremd vor. Das war ja eine ganz andere Welt als bei uns. Der Lauf war sonst sehr angenehm, die Temperatur war bei knapp 20° und es gab um die Uhrzeit kaum Verkehr. Pace 5:30 bei 130er Puls. Optimal.

Jetzt noch ein Meeting und dann zum Flughafen. Ab nach München & Hamburg. Mal gucken wie meine "Urlaubswoche" läuft.

Schönen Gruß

4
Gesamtwertung: 4 (4 Wertungen)

Paß bloß auf!

.. und meide vor allem die Landstraßen und kleinen Orte rund herum! Wir sind in Torre Annunciata sehr dreist überfallen worden!

Müll??

Wo liegt da Müll?? Das ist Kunst oder vllt auch was Archäologisches!! *fg*

Naja zum Laufen gibt es echt schönere Orte wie Neapel!! Auf der Insel gegenüber (Ischia) kann man eigtl ganz gut laufen.

GT

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wo du so alles läufst

ich fand Mexiko City schon recht exotisch ;-))

Neapel kenne ich vom Autofahren, nie wieder...

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

aus der Not eine Tugend

was die Orte angeht. Man sieht dann zumindest auch ein bisschen mehr als nur Flughafen, Hotel und Fabrik.

In Mexiko City hatte ich meinen schwersten Radsturz (im Rennen). Mit 60km/h auf den Po..... Die ärztliche Versorgung war aber super.

Schönen Gruß aus München

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