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letztes Jahr um diese Zeit steckte ich bereits mitten in den Vorbereitungen zum Köln-Marathon. Ich hatte meine Laktatwerte auswerten lassen, um mir den letzten "Kick" zu geben. Mein anaerober Schwellenwert lag bei 184 s/min und man prognostizierte mir bei kostantem Training eine Zeit von unter 03:30h. Das motivierte.

An einem Dienstag, den 21.09.2008 riss dann mein linker Wadenmuskel bei einem Tempo von 13,5 Km/h und einer Strecke von 21,5 Km (01:37:42). Das wars dann... irgendwas sagte mir, den Lauf kannst Du vergessen am 05.10.2008. Ich besuchte einen Facharzt in Düsseldorf, der Sportverletzungen solcher Art zu Hauf therapiert hatte. 5 Sitzungen und 13 Spritzen in die Wade, aber es wurde nicht besser. Vier Tage vor dem Lauf ein Rückfall. Jetzt blieb mir nur noch Frankfurt. Es sollte doch nicht alles umsonst gewesen sein? Aber auch Frankfurt/ Dresdner Kleinwort sollte leider nicht sein... Was für ein mieses Jahr. Erstmal Pause. Radfahren, Schwimmen, Aquagymnastik und viel Physiotherapie/ Drainagen.

Im Februar diesen Jahres fing ich wieder langsam an zu trainieren. Wochenkilometerzahl von max. 30. Leider habe ich das hier nicht alles dokumentiert, weil die Polarsoftware macht das alles automatisch.

Heute - nach fast einem Jahr - kann ich sagen, ich habe meine alte Leistung zurück gewonnen. Der Körper ist keine Maschine und bei mangelhafter Pflege und Regeneration rächt er sich brutal. Jeder Lauf beinhaltet nun ein 15 Minütiges Dehnprogramm in Folge. Ausgiebige Regenerationen am Folgetag, Sauna, gute Ernährung.

Ich werde dieses Jahr einen Marathon laufen, in unter 3:30h. Ganz bestimmt!

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Autsch...

Das hört sich mal richtig schmerzhaft an! Dann drücke ich Dir mal die Daumen, dass es dieses mal klappt!

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