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und ausserdem haben mich Inumi, Laufastra und Nezzwerker gerettet und die letzten Kilometer moralisch geschoben, gezogen, angefeuert und aufgemuntert. :) Ohne Euch haette ich noch mindestens 10 Minuten laenger gebraucht. :) :)

Aber first things first, naechwah?

Anreise war geplant fuer Samstag, den 25.07. damit wir, Strider und ich, noch genuegend Zeit haben wuerden, uns kennen zu lernen, die Startunterlagen abzuholen und nett mit den anderen ordentlich Carbos zu laden.

Schon Wochen vorher begann ich eine Liste all der notwendigen Dinge zu erstellen. Da ich schon so frueh damit begonnen hatte, hielt ich sie fuer vollstaendig und packte genau und nur das ein, was darauf stand. Dass die Liste mitnichten vollstaendig war, fiel mir auf, als ich bereits im Zug sass. Wann auch sonst? Kaum war der Zug angefahren, dachte ich an den Brustgurt, der immer noch daheim im Regal lag. Nagut. Dann eben ohne Pulsmessung. Vielleicht ganz gut, wenn ich nicht sehe, wie hoch die Drehzahl ist. Sozusagen kurz vorm Verdampfen der Kolbenringe. Sowas kann schon beunruhigen und geringfuegig den Spass verderben.

Nach drei Stunden Fahrt kam ich heil und zuversichtlich an und begab mich zur Unterkunft, die in der Tat sehr einfach war. Sehr, sehr einfach. Sehr, sehr, sehr einfach. Naja, fuer ein, zwei Naechte mag's gehen, ausnahmsweise mal, aber wenn ich jemals wieder so einen bekloppten Lauf mitmache, werde ich mir vielleicht doch lieber was Netteres goennen. Oder gleich draussen im Tausend-Sterne-Hotel naechtigen.

Morgens gab es Fruehstueck in einem Stehcafe unten auf der Strasse. Mitohne Toilette. Wo doch der Fruehstuecks-Kaffee immer so schoen meinen Stoffwechsel anregt. Also drei Schluck Kaffee nehmen, dann rasch die 50, 60 Meter um die Hausecke herum, drei Stockwerke rauf (ohne Aufzug), ins Bad und hernach den ganzen Weg zurueck, um das Fruehstueck zu beenden. So es noch nicht weggeraeumt worden war. Es gab zwar einen Teller mit Wurst und Kaese zum Fruehstueck, aber beides war so hauchzart gehobelt, dass man durchaus das Bergparonama durch die Wurstscheibe bewundern konnte. So ein Kaese! Gut, dass ich vor einem Lauf hoechstens eine Honigsemmel esse. :)

Zurueck zum Samstag. In der Touristen-Info erkundigte ich mich, wo man die Startunterlagen abholen koenne. Die sehr nette Dame am Tresen vermutete das Festzelt am Parkplatz Morisse, den sie mir auf einer Karte auch schoen mit Kuli umkreiste. Froher Hoffnung, die Vermutung werde sich als richtig erweisen, machte ich mich auf den Weg. Sie hatte recht. Zum Glueck. Wer macht schon gern unnoetig Kilometer beim Herumirren?

Kaum hatte ich die Startunterlagen abgeholt, fiel mir ein, was ich noch vergessen hatte. Meinen Chip! Ich Nuss! Also zurueck und einen Chip geliehen. Dafuer musste ich natuerlich meine schoene, rote, personalisierte Startnummer wieder hergeben und nachmelden. Grrrmbl. Ich hab jetzt eine neue Liste gemacht und da steht ganz oben: Chip, Uhr, Pulsgurt, Laufschuhe! Jeweils mit Ausrufezeichen. Denn die Schuhe haette ich um ein Haar auch vergessen. Sieht man mal, wie uffjerecht ich war.

Den ganzen Tag ueber froehliches Piepen, SMSen und Telefonieren mit so ziemlich allen anderen BORNs, die sich auf den Weg gemacht hatten, um Treffpunkte und Uhrzeiten zu vereinbaren.

Ines traf ich dann am Festzelt und wir spazierten zu meiner Unterkunft, damit ich mich dort umziehen konnte, denn wir wollten ein kleines Laeufchen zusammen machen. Dieses Laeufchen war einigermassen demoralisierend fuer mich, denn meine Huefte machte mir massiv Schmerzen. Ich konnte kaum ohne Humpeln laufen. Sehr unrund. Sehr ungemuetlich. Mir schwante Uebles fuer den naechsten Tag. Trotzdem war's nett und wir haben sogar wieder zurueck gefunden. Ohne Stadtplan.

Abends gab's Kaesespaetzle und ein kleines Kellerbier im Woaze. Das Bier war gut. Das Essen ganz OK. Hat mich jetzt nicht vom Stuhl gehauen. Aber war geniessbar und hat satt gemacht. Zu Anfang waren wir nur zu dritt, Inumi, ihr Lebensgefaehrte und ich. Dann gesellten sich noch Dadarun48 und Etu58 zu uns. Und zum Schluss haben sogar noch Crema Catalana und Mann zu uns gefunden. Das war eine richtig nette, froehliche Runde! Und ich hab nur ein einziges, jaemmerliches Foto! Schande ueber mich und Asche auf mein Haupt! Ich hatte so schrecklich Hemmungen, die froehliche Stimmung mit Fotografieren zu stoeren. Und jetzt wuenschte ich, ich haette doch „gestoert“. Naechstes Mal bestell ich einen Fotografen, der uns heimlich und unbemerkt aus der Entfernung mit einem Riiiieeeesen-Teleobjektiv ablichtet, damit wir alle ganz natuerlich agieren und uns ungestoert fuehlen koennen. ;)

Dann ab in die Heia. Eingedenk des Laeufchens mit Ines fuerchtete ich mich ein wenig vor dem zu erwartenden Waterloo des naechsten Tages und es dauerte ziemlich lang bis ich in einen unruhigen Schlaf fiel. Den Wecker brauchte ich nicht. Um 5 Uhr stand ich auf, machte mich fertig, packte den Rucksack und begab mich zum Fruehstueck. Danach begab ich mich, schon in voller Montur, unter strahlend blauem Himmel zum Festzelt in Richtung Start. Grosses Hallo bei der ersten Begegnung mit Rue und Marco und Maecks und beim Wiedersehen von MC und c.c.. Was fuer eine Riesenfreude! :) :) :) Endlich (fast) alle meine Helden und Heldinnen beisammen auf einem Fleck und zum Greifen, respektive Umaermeln, nah und wirklich und in echt! Voll 3D und Sensurround. :)

Noch ein bisschen Sonnencreme, noch ein bisschen Lauftaktikbesprechung („Ich? Einfach nur irgendwie durchkommen.“) und bald ist es soweit. Ich will den Forerunner aktivieren, aber der kleine Freund sagt nur trocken: Schwache Batterie. Nee, oder? Das hat jetzt echt noch gefehlt zu vergessenem Brustgurt und Chip. Schaetzchen, Du warst die ganze Nacht an der Steckdose! Gibt's doch gar nicht. Wieviel Saft hat er noch? Nur 11 Prozent! Das reicht nicht fuer 5 Stunden GPS. Also GPS aus. Uhr muss reichen. Wer weiss, wofuer's gut ist, dass die Technk mich im Stich laesst.

Wir begeben uns in unsere Startbereiche. Eingedenk meines desastroesen Laeufchens mit Ines stelle ich mich ganz hinten beim sehr sympathischen 5-Std Pacemaker, Hans-Werner Rehers, an. Anja schaut ein bisschen enttaeuscht, aber die Entscheidung ist richtig, wie sich spaeter herausstellt. Wenn man von 12 Wochen nur 7 im Trainingsplan bleibt und die letzten 5 mehr schlecht als recht absolviert, ausserdem zwei lange Laeufe verpatzt, dann sollte man seine Broetchen gleich von Anfang an in der richtigen Groesse backen.

Wir traben sehr entspannt und locker los. Es geht bald raus aus Fuessen, Richtung Hopfensee. Hans-Werner unterhaelt uns prima und wir sind ein munteres Trueppchen. Elke hat einen Fotoapparat dabei und Hans-Werner laeuft immer mal wieder ein Stueckchen voraus, um uns alle zu fotografieren. Einmal mach ich das ebenso, um auch mal einen Schnappschuss von ihm mit seinen Schaefchen zu machen. Sprich, wir haben eine Menge Spass und sind einfach nur gut drauf. Womoeglich verbrate ich aber auf diesen ersten, lockeren Kilometern mehr Energie als mir bewusst ist. Schliesslich laufe ich sonst immer alleine, oder hoechstens mit meinem Wauzi. Ich unterhalte mich also sonst nie beim Laufen. Hm. Man weiss es nicht.

Das einzige, was wirklich sehr stoert, sind die Sanis auf ihren Quads. Die schnellen Laeufer kriegen das ja nicht mit, aber das Geknatter, die Abgase und das immer wieder Platz machen, damit die Sanis ueberholen koennen, ist schon laestig. Trotzdem ein beruhigendes Gefuehl, sie in unserer Naehe zu wissen.

Bei Kilometer 10 freue ich mich riesig, Ines und Ute am Weg zu sehen. Winkewinke, ein paar Worte zugerufen, ein paar Ermunterungen aufgefangen und weiter. Ab Kilometer 15 merke ich, dass ich eigentlich keine Lust auf Gespraeche mehr habe. Nicht, dass ich nicht gerne noch den Geschichten der anderen lausche, aber selber will oder kann ich nicht mehr schwaetzen. Ab KM 18 fuehle ich mich schlapp und bin entsetzt. Viel zu frueh, altes Maedel, viel zu frueh. Ich bin enttaeuscht und denke mir, dass ich dann wohl den MA nicht schaffen werden, wenn ich so bald schon einknicke. Menno! Beim Training daheim kann ich viel laenger und entspannter in diesem Tempo laufen!

Auch recht, rede ich mir zu. Dann laeufst du eben einfach weiter so lang es geht. Und wenn's nicht mehr geht, dann schwingst dich hinten auf's Sani-Quad. Auf so einem Ding bist du auch noch nie gefahren. Das wird dann wenigstens interessant und entschaedigt bestimmt ein ganz kleines bisschen fuer die verlorene Medaille.

Die meiste Zeit liegen wir eigentlich ganz gut im Plan. Die HM-Matten ueberqueren wir bei 2 Std 31 Min. Kleines bisschen zu langsam, aber durchaus noch im Rahmen. Unsere Gruppe ist ziemlich zusammengeschmolzen. Eigentlich sind wir nur noch zu dritt. Hans-Werner, Elke und ich. Bei KM 24 muss ich die beiden ziehen lassen. Ich kann den 7:00er Pace nicht mehr halten. Wie aergerlich! Aber lieber langsam ins Ziel, als gar nicht.

Nach der Verpflegung bei KM 25 komme ich nicht mehr so recht in die Gaenge. Es geht mal wieder eine kleine Steigung hinauf und ich muss gehen. Am Ende der Steigung beginne ich wieder zu joggen, muss aber schon nach wenigen hundert Metern wieder eine Geh-Pause machen. Was tun? Das ist alles viel zu frueh und ich kann doch nicht schon jetzt so lange Abschnitte gehen!

Hier mein Dank an Uhuohnehu von den Ex-Rauchern! Sie hat uns von Galloway erzaehlt. Taktik: 1 Minute Gehen, 4 Minuten Joggen. Ich beschliesse, das zu versuchen. In einer Minute Gehen kann man sich prima erholen, aber das System faehrt noch nicht so weit runter, dass man sich nicht wieder aktivieren kann. 4 Minuten Joggen ist eine ueberschaubare Zeitspanne. Das kann man eigentlich immer schaffen. Auf diese Weise teilt man die Strecke in kleine Haeppchen auf, die alle machbar sind. Auf die Gehminute kann man sich freuen und man hat das Gefuehl weiterhin die Kontrolle zu haben. Man geht nicht, weil man nicht mehr kann, sondern weil es Zeit ist.

Kaum zu glauben, aber wahr. Mit dieser Taktik hole ich noch eine ganze Reihe Teilnehmer ein. Bei KM 28 sehe ich Hans-Werner mit Elke vor mir. Auch sie muss inzwischen gehen. Zu dieser Zeit ist es schon recht spaet und mittlerweile recht warm. Am Forggensee entlang und bis KM 30 gibt es nur wenig Schatten. Etwa bei KM 29 habe ich die beiden eingeholt. Nach ein paar Worten geht es weiter mit 1 / 4 und Hans-Werner ruft mir nach, so koenne ich noch die Zielzeit 5:00 schaffen. Wohl nicht mehr so ganz, denke ich mir, aber ankommen ist alles.

Jetzt zahlt sich auch das Versagen der Technik aus. Wuerde ich sehen, wie langsam mein Pace ist, wuerde ich wahrscheinlich versuchen, schneller zu werden. Sowas kann dich um den Zieleinlauf bringen.

An der naechsten Verpflegungsstation nehme ich auch mal zwei Orangenschnitze. Welche Erfrischung! Und Cola gibt es auch! Dann mache ich mich weiter auf den Weg Richtung Schatten. Da vorne gibt es Schatten! Leider gibt es da nicht nur Schatten, sondern auch eine lange, fiese Steigung von gut und gern 2 KM Laenge. Egal. Mit 1 / 4 ist auch die zu schaffen, wobei ich einen weiteren Teilnehmer einhole.

An einigen Kreuzungen und Querungen bin ich mir nicht so ganz sicher, wo der Weg lang geht und ich frage ab und zu einige Wanderer. Meist sehe ich dann auch schon die Markierung. Ich bin inzwischen sehr erschoepft und rechne dauernd die Restkilometer aus. Nach Kilometer 32 stehen zwei Zuschauerinnen, die fotografieren und mich anfeuern. Ich rufe zurueck: „Einstellig! Die Restkilometer sind einstellig!“ Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. 10km sind doch immer drin, oder? Und es sind ja auch gar keine 10 mehr, sonder nur noch Neunkommairgendwas!

Ich hab das Gefuehl, dass es dauernd auf und ab geht. Das macht mich ehrlich fertig. Aber wenigstens geht es durch den Wald. Wald mag ich. Wald riecht gut und ist schoen kuehl. Dann kommt eine Verpflegungsstation und ich traue meinen Augen nicht! Da steht Ines in Laufmontur. Und begleitet mich. Hurrah! Nur schade, dass ich ihr meine Freude nicht so recht zeigen kann. Ich bin ziemlich fix und alle und lebe eigentlich nur noch fuer den Blick auf die Uhr. Wenn Radler von hinten kommen und klingeln, reagiere ich reichlich muffelig, weil ich mich bedraengt fuehle. Dabei meinen die's doch gut. Wollen mich nur vorwarnen damit ich nicht erschrecke. Aber, Mann, ey! Mit mir ist echt nicht mehr viel los. Als wir den Lech ueberqueren, fragt mich Ines, ob der Fluss immer so aussieht, weil er eine milchige Toenung hat. Ich glaube, ich lalle ein wenig, als ich antworte, dass ich keine Ahnung habe.

Irgendwann, ich kann mich nicht mehr erinnern, ob noch vor Fuessen, oder bereits nachdem wir das Ortsschild passiert haben, springen Marco und Rue um mich herum. Taufrisch wie der junge Morgen kapriolen sie froehlich und sind ganz offensichtlich ueberhaupt nicht angestrengt. Jungs, ehrlich, Ihr seid mir Vorbild und Ansporn! Eines Tages bin ich auch soweit, dass ich nach einem MA zurueck laufen und andere heim bringen kann. Danke, Ihr drei, Ines, Marco und Rue, fuer Eure Unterstuetzung! Das hat so gut getan! Dass ich die letzten zwei KM ohne weitere Gehpausen geschafft habe, habe ich nur Euch zu verdanken.

Eine letzte Steigung. Marco ruft, dass es danach auf die Zielgerade geht und irgendwie entdecke ich doch noch ein kleines bisschen Energie ganz tief drinnen und mobilisiere mich zu einer Art Endspurt. Unsportlicherweise ueberhole ich auf den letzten Metern vor der Zielmatte noch jemanden, aber Rue ist schuld. Er hat gesagt, ich soll das machen. Kann ich gar nix dafuer.

Im Ziel haette ich heulen koennen, aber weil alle lachten, hab ich lieber mitgelacht und mich gefreut.

So. Und jetzt fuer alle, die den Kopf schuetteln und meinen, man sollte sich nicht fuer einen Marathon anmelden, wenn man nicht ausreichend trainiert ist. Ich hab ja trainiert, aber manchmal laeuft's eben nicht so, wie man sich's wuenscht. Auskneifen gilt nicht. Zumindest hab ich's versucht und mich auch durchgebissen. Zu meinem Glueck hat die Huefte ueberwiegend still gehalten und mich nicht schlimm gequaelt unterwegs. Ab und zu hab ich sogar was von der wunderbaren Gegend mitbekommen und bin trotz viel zu frueh eintretender Erschoepfung nicht voellig blind fuer die Landschaft entlang getrottet.

Man kann's drehen und wenden wie man will. Eine Superzeit ist es nicht. Aber aufgegeben hab ich auch nicht. Eine Hausnummer ist`'s schonmal. 5:21:31 – das muss sich doch knacken lassen, oder?! Jetzt heisst es: Weiter machen. Weiter laufen. Mehr lange, langsame Laeufe. Mehr lange Laeufe. Und ab und zu ein bisschen Tempo forcieren und vielleicht den einen oder anderen Zehner oder HM zur Standortbestimmung. Vorbilder hab ich genug. Und eines Tages, liebe BORNies, eines Tages laufen wir einen MA wirklich zusammen. Und nicht nur am selben Tag. :) Da freu ich mich schon drauf.

Dennoch: In den naechsten 12 Monaten werde ich erstmal keinen Marathon mehr versuchen. Ich hab mal wieder mit dem Kopf durch die Wand muessen und mir dabei die Nase gestossen. Ab jetzt wird mindestens 1 Jahr vorbereitet. Das bedeutet: 10km-Zeit verbessern, HM-Zeit verbessern, Grundlagen-Ausdauer verbessern. Und dann sehn wir weiter.

Sollte ich also vor Ablauf von 12 Monaten anfangen, von einem Marathon rumzuspinnen, dann wascht mir ordentlich den Kopf, bitte. :)

Aber es war trotzdem soooo toll! Und ich hab mich so riesig gefreut, Euch alle kennen zu lernen. Mir fehlen einfach die Superlative. Ihr seids echt so Klasse! :) Dafuer kann man sich auch mal durch einen Marathon quaelen.

4.8
Gesamtwertung: 4.8 (5 Wertungen)

Du bist die wahre Heldin des Wochenendes!

Susa, du bist echt die Größte, den Marathon so durchzuziehen und dann dein Endspurt, den ich ja mit verfolgen durfte - einfach toll! Nicht die kleinen Zahlen auf der Urkunde sind wichtig, sondern dass du es geschafft hast, allen Widrigkeiten zum Trotz! Ganz großes Kino!!!!

Respekt!!!!

Gruppenduell BORN vs. Ruhr
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Ein klasse (und sehr ehrlicher) Bericht!

Und ich finde du kannst irre stolz auf dich sein, dass du das geschafft hast! Und sei doch ehrlich: wieviele Nichtläufer werden dich nach der Zielzeitn fragen?! Du bist Marathon gelaufen und du bist ins Ziel gekommen. Das ist doch die Hauptsache!

Ich war auf alle Fälle sehr beeindruckt, dass du das trotz Schmerzen in der Hüfte so konsequent durchgezogen hast.

Klopf dir ruhig ein wenig auf die Schulter. :-)

42 km durchgebissen.

Riesenrespekt!!!!!
"Auskneifen gilt nicht." Super Einstellung! Gefällt mir seeehr gut!
Erhol Dich gut!
Liebe Grüße, Conny

Bravo!

Ich ziehe meinen Hut vor dieser Ausdauerleistung. ich hoffe, dass Du gesund aus dem Marathon gekommen bist.

Ich mag den Galloway (oder besser seine Anhänger) ansonsten nicht so, aber hier hat seine Lehre wirklich was gutes getan.

Schön, dass Du angekommen bist und auch weisst, wie es weitergeht.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 29. Sommerabendlauf am 07. August

Das Warten hat sich gelohnt!!

Liebe Susa, sehr berührend:-)!
Ein sehr emotionaler Bericht, der sehr anschaulich beschreibt, wie es Dir auf der Strecke ergangen ist!
Und schön, das Ines, Rü und ich Dir auf den letzten Kilometern helfen konnten:-)!! Und die Zeit ist super, denn es war für Dich an diesem Tag und mit der Vorbereitung die einzig mögliche, hättest Du versucht, schneller zu sein, wär die Möglichkeit groß gewesen, den Marathon nicht zu schaffen!
Außerdem bist Du das Vorbild für mich: wenn ich beim Müritz-Ultra bei Km 55 merke, wie mir die Kräfte schwinden, werde ich an Dich, old Galloway und seine 4+1 Regel denken und mich durch das Tief hindurchbeissen:-)!!
Deinen energischen Endspurt werde ich nie vergessen:-)!
Und wehe hier schüttelt jemand den Kopf...der bekommt es mit allen BORN zu tun:-))!
Gruß, Marco
You´ll never taufrisch alone

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Super Lauf und super beschrieben!

Ich hab fast ein bisschen mitgeweint gegen Ende als Du so erschoepft warst. Ich wuensche mir ich haette auch so eine Leistung zu berichten, am Ende! (Mein Marathon hat noch 6 Wochen Zeit, zum Glueck)

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Warum 12 Monate auf den

Warum 12 Monate auf den nächsten warten (ok, nicht warten, sondern vorbereiten) wenn es so toll war. Klar, war es anstrengend, aber Du hast es geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Mit dieser Erfahrung und der Vorbereitung auf den nächsten Marathon läuft es sicher besser. Danke, dass Du uns nachträglich an Deinen Qualen hast teilhaben lassen.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Herzlichen Glückwunsch!!!

Vielleicht magst Du es gar nicht hören, aber ich gratuliere trotzdem von Herzen!

Meine weiteste Laufstrecke waren bislang 33 km, und ich habe mich zum Schluss elendig gequält, daher habe ich größten Respekt vor Deiner Leistung- und setz Dich BLOSS nicht schmollend in die Ecke!!!

Gute Regeneration, beim nächsten MA wird alles anders!!! :0)

Liebe Grüsse, Christine

Keep on Running! :0)

Kannste vergessen!

Also ich wasch' Dir bestimmt nicht den Kopf, wenn Du in zwei, drei Wochen was von einem Spätherbstmarathon derilierst - das, was Du aus der möglichen Vorbereitung und nicht ganz einfachem Hitze- und Wellenlauf gemacht hast, hat eher Vorbild- als Abschreckungscharakter.

Klar war's fies, aber dafür, dass Du es als "Abkacken" verkaufst, sieht das ganz schön souverän aus. Währenddessen, danach und auch mit Abstand.

Heldin!

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Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Eine große Runde für alle am 29./30. August in WF

Gaaaaaaaaaaaaaanz große Klasse!

Hallo susa,

gaaaaaanz große Klasse! Ich hatte Dir doch gesagt, dass Du es schaffst. Zeit ist doch egal. Und dass es kein Selbstläufer werden würde war ja auch klar. Aber, Du hast es geschafft, und dafür gebührt Dir der allergrößte Respekt.

Na ja, und Du hast halt eine Zeit hingelegt, die Du in einem Jahr verbessern kannst. Dann freust Du Dich in einem Jahr über die neue Bestzeit.

Ja, und der Bericht war auch ganz toll. Ich hab richtig mit gelitten. Und ich wäre selbst so gern dabei gewesen, nach all den schönen Füssen-Berichten. Aber Du weißt ja, es geht zur Zeit nicht.

Vielleicht sehen wir uns bei einem anderen Lauf irgendwann mal, würde mich freuen.

Liebe Grüße und genieße den persönlichen Erfolg
Renate

Der Weg ist das Ziel

Jogmap-Ruhr
Machojäger

@Knubbelkaefer

Stimmt, Christine, ich erinnere mich an Deine 33 km auf dem Zahnfleisch.... *duck mich und wech*

LG Renate

Der Weg ist das Ziel

Jogmap-Ruhr
Machojäger

Ich sag zunächst nochmal Danke!

Kein Wunder, dass du zuletzt fast noch deine Schuhe vergisst, wenn du die ganze Zeit nur für uns BORN's am Treffpunkte organisieren, Zeiten ausmachen und Startunterlagen holen bist - DANKE nochmal dafür!

Und was deine Laufleistung anbelangt, auch von mir großen Respekt! Ich war beim Lesen eigentlich überrascht, wie schwer für dich die zweite Hälfte gewesen sein muss. Im Ziel und auch danach hat man dir nämlich nichts angemerkt. Mein Zielfoto von dir ist ja der beste Beweis! Also von wegen nicht trainiert!

Auch für mich hat sich das Warten an der Strecke ausgezahlt und ich war beeindruckt, wie du wirklich noch Richtung Ziel gespurtet bist. Klasse!

Gruß maecks


Wir sind BORN - Laufen wie bekloppt!

Suuuuuper!!!!!!

Auch von mir herzlichste Glückwünsche.Mich beeindruckt eigentlich keine Zeit. Das Durchhalten, kämpfen, weiterlaufen bewundere ich viel, viel mehr!!!Bin gespannt zu hören, was Du nun weiter so treibst.
Bleib gesund
rosalinde

langsam, macht doch nix

Hallo Susa

ich hab die Füssen-Beiträge nur so verschlungen, alle große Klasse und dann die Fotos, wirklich zum neidisch werden.
Aber dein Blog hat mir am meisten imponiert, man konnte richtig spüren, wie es dir gegangen ist.
Wirklich Hut ab, große Leistung, viel Spaß beim Regenerieren wünscht
Gabi

Hey Susa

ich hab dich zum Ziel spurten sehen (manchmal zählt eben nicht der erste sondern der letzte Eindruck) und von deinen Löchern, Leiden unbd Kämpfen unterwegs weiß ich jetzt.
Einer meiner, nein nicht Lauf-, sondern Meditationslehrer sagte häufig: immer dabei bleiben. Und das hast du ja großartig gemacht.
Das finde ich das großartige am Langstreckenlaufen: man kann immer noch langsamer werden und trotzdem ankommen - wenn man bereit ist, in den sauren Apfel der momentanen Schwäche, Slow-Pace, Gehpause usw. zu beißen. Ich kenn das alles gut - und habe noch bei keinem Lauf aufgegeben, so wie du auch weitergelaufen bist.

Kopfwäsche kriegst du von mir auch nicht. Ein Jahr (!?!?) Mara-Vorbereitung wäre ja so oberbekloppt, da fehlen mir die Worte. Du machst dein normales Training (und ich komm auch mal in Freising vorbei und lauf mit dir) und die Marathon-Vorbereitung dauert maximal 12 Wochen.
Außerdem kann man einfach so auch mal einen Marathon laufen, LDL heißt das, eben ein wenig länger, gemütlich nach Hause geschaukelt. Das machen doch die Mara-Sammler jedes Wochenende.

Ich kenn dein Walk-Run-System aus amerikanischen Ultra-Foren und hab es letztes Jahr an der Müritz< auch praktiziert, allerdings mit 5:1.

Ich finde es sehr schön, dass wir uns kennengelernt haben.

Und was mich unglaublich beruhigt: du machst Listen und vergisst trotzdem!!!

BORN to run

angelrunner - Certified Member Of BORN

wirklich schön...

... deinen bericht zu lesen. als ob man selber dabei gewesen wäre.
auf das foto bin ich schon gespannt, gell! ;-)
bis bald dann... und "keep on running...keep on running...!" :-D

-------------

Vielen, vielen Dank

Fuer Euer Lob und Eure Kommentare und ueberhaupt.

Um einen unserer grossen Jogmap-Zen-Meister zu zitieren:

Suchte man Gruende, um Jogmapper zu werden, so waeren Eure Kommentare auf diesen Blog-Eintrag sehr triftige.

Allzeit gutes Training, auf dass Ihr alle Eure Ziele erreicht, und bleibt mir ja alle gesund und munter!!

s:)

--
"Das Missing Link zwischen Affe und Mensch sind wir." - Konrad Lorenz

Hi Buddy

und zu guter Letzt auch noch von deinem Fast-Hasen, der dich so schmählich im Stich gelassen hat. Schande über mein Haupt! Als Wiedergutmachung würde ich dir ja Karlsruhe spendieren, 12 Monate warten halte ich für Quark! Ich bin auch schon Marathon über 5 Stunden gelaufen, und du hättest mich in Rostock im Ziel sehen müssen (nicht wahr, Rü?)...

Du hast dich tapfer gehalten und bist (halbwegs gesund) durchgekommen, das ist alles, was zählt! Und den Galloway werde ich auch mal testen ;-)

Tut mir leid, das nächste Mal plane ich besser! Erhol dich weiter und gib nicht auf!

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Ach, Strider-Fast-Hasi...

Du konntest doch nichts dafuer! Bist doch selbst im Stich gelassen worden. Ich glaub, da haettest Du planen koennen wie bloed und waerest dennoch irgendwie sabotiert worden. Es scheint grade, als sollte es nicht sein, denn es ist ja mehr als nur eine Sache dazwischen gekommen. Wenigstens haben Deine Kinder davon profitiert und das war es doch wert, oder? :) Wer weiss, wofuer's gut war!

Karlsruhe muss ich noch ueberlegen. Ich will ja auch nicht warten, sondern in Ruhe mehr lange, langsame Laeufe machen und die Grundlagenausdauer verbessern. Durch das Taeglichlaufen habe ich zwar jede Menge KM geschrubbt, aber die durchschnittliche Laenge einer Trainingseinheit liegt unter 10km. Also zwar sehr viele kurze Laeufe, viele mittlere, aber zu wenig lange. Das hat sich geraecht.

Im Moment plagt mich immer noch der linke Adduktor und zwingt mich zum Sehr-langsam-Laufen. Recht viel mehr als 10km am Stueck geht auch nicht. Und spassig ist es nicht grade, mit zusammengebissenen Zaehnen unterwegs zu sein.

Wenn das wieder besser ist, dann kann ich ja mal in Ruhe die naechsten Teilnahmen ueberdenken.

Aber ich freu mich ganz doll, dass Du's wenigstens zu Rostock geschafft hast und dann auch schoen unter 5 geblieben bist. Das hast Du gut gemacht. *schulterklopf* :) :) :)

Wir finden schon noch was fuer uns beide!

s:)

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"Das Missing Link zwischen Affe und Mensch sind wir." - Konrad Lorenz

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