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Gut überstanden.

War gestern wieder zum gewohnten Blutspendetermin und habe dann mit murren im Bauch
am Run of Colors in Köln teilgenommen. 10 KM standen auf dem Programm. Hatte bisher immer einen Tag mehr Pause gemacht, sprich Sonntags einen leichten Lauf.

Wetter war ja zum Nachmittag gut, nicht allzu heiß, Strecker am Rheinauhafen auch bekannt, da ein Teil der Strecke zu meinem abendlichen Laufen gehört, wenn ich die Rheinrunde laufe bis zum Schokoladenmuseum und zurück bis hinter die Rodenkirchener Brücke. Die Strecke lässt zum bis auf gut und gerne 15 km ausdehnen, so habe ich es am Mittwoch Abend bei meinem letzten Lauf gemacht.

Zur Sache: Starttempo nicht allzuforsch, ein klein wenig zurückgehalten, aber nach gut einem KM kam dann die Wegteilung und da ging es eh nicht schneller. Bis KM 3 hatte ich etwas Probleme und die Gedanken, wird das noch was, aber langsam weiter.

Erste Runde nach 5 km mit 29 durch...oh, was kommt da noch. Wasserstelle, langsame
Schlucke, Traubenzucker nee, steckenlassen, hatte noch keinen Hunger, heute mittag beim Chinesen gebratenen Reis, Gemüse und ein bischen Hühnerfleisch schön scharf gegessen. Dann was war das, meinen Sohn eingeholt, der sonst immer schneller ist, hatte gestern mitgespendet und zum Abend noch das fehlende Blut mit Kölsch ausgeglichen.

Nach und nach die KM abgespult und mit Blicken auf die Uhr. Das gibt ja unter 60,
soweit hatte ich es mir nicht träumen lassen, Wendeschleife, noch 1 km vor Ziel sah ich meinen Sohn, "Dich habe ich gleich" waren nur seine Worte, ja dann weiter,
Seitenstiche fingen an, Gas gegen und 50 Meter vor dem Ziel kam er von hinten an,
beide, Hand in Hand mit 00.58:46 durchs Ziel. Hätte ich mir nicht träumen lassen.

Er auch nicht, war zwar weit von seiner Zeit entfernt.

Fazit, mir hatte es nicht viel ausgemacht und er hatte gleich zwei Schuldige.

Blutspende und Kölsch.

Trotzdem es war ein sehr schön organisierter Lauf, vor allem wenn man bedenkt das es an einigen Stellen eng wurde.

3
Gesamtwertung: 3 (2 Wertungen)

Naja, Glück gehabt würd

Naja, Glück gehabt würd ich sagen.
Aber das ist echt nicht zu empfehlen, die zapfen da immerhin einen halben Liter ab. Da braucht der Körper eigentlich nen bisschen mehr Zeit um das wieder auszugleichen.
Mit einem WK würd ich mindestens eine Woche warten!

LG
Jaimy

bin danach mal Fahrrad gefahren

Hallo, ich bin nach dem Blutspenden im Hochsommer mit dem Fahrrad nach Hause gefahren - unterwegs bin ich fast verdurstet. Es dauert aber nicht so lange, bis der Körper sich regeneriert. Am nächsten Tag klappt das dann immer wieder mit laufen. Allerdings laufe ich die 10 km meistens in ca. +- 70 min. ;-)
Viel Spaß
Renate ;-)

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