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Liebe Jogmapper. Nachdem ich meine Tagesblogs inklusive Fotos schon hierveröffentlicht habe, möchte ich mein Erlebnis beim Transalpine Run noch mit einem exklusiven Bericht für die vielen Jogmapper, die mitgefiebert haben, abschließen und ein wenig mehr über meine Gefühlswelten während dieser besonderen Tage ausbreiten. Bleibt ja unter uns ;-).

So pathetisch es auch klingt, aber es war nicht weniger als ein Kindheitstraum, den ich vom 1. bis zum 8. September zwischen Ruhpolding und Sexten gelebt habe. Die Hannibal-Geschichte hatte den Traum damals in Gang gesetzt, und er war über die Jahre immer wieder mehr oder weniger intensiv in meinem Hirn herumgespukt.

Nach kurzem Zwischenstop mit kleiner Besuchstour in München, erreichte ich Freitagmittag, einen Tag vor dem Start des Rennens Ruhpolding. Meine Teampartnerin Birte, vermittelt übrigens über einen Jogmap-Kontakt von Unit-MK1, wartete am Bahnhof. Es schiffte aus Kübeln, und die neue Hardshell hatte gleich ihren ersten Einsatz.

Bei der Anmeldung wartete meine erste Bewährungsprobe. Würde das ganze Geraffel aus meinem mitgebrachten Reisesarg in die Salomon-Normtasche passen? Inklusive Isomatte und Schlafsack? Es dauerte ein Weilchen, aber dann hatte ich irgendwann tatsächlich alles drin. Uff.

Ich wuchtete die Tasche hinüber zum Gemeindesaal (oder was immer das für ein Gebäude war), um meinen Schlafplatz einzurichten. Ab morgen würden die Taschen immer am Eingang des Camps abgeholt und im Camp am Zielort wieder aufgestellt werden. Also kein Geschleppe mehr.

Schon seit dem Morgen traktierten mich Nackenschmerzen, die durch die Schlepperei nicht besser geworden waren, aber als dann alle anderen aus unserer Tortour-de-Ruhr-Bezugsgruppe auftauchen, bin ich erst mal abgelenkt. Da waren Oliver und Frank, die in der Masters-Kategorie ein bisschen auf Zug laufen wollten, Stephan und Raimund, die in der Senior Masters antraten, Julia und Jens, die Tortourmacher, Betty und Susanne, das einzige Frauenteam unserer Runde, die Finishen als großes Ziel ausgegeben hatten und eben Birte und ich. Mir ging es um maximalen Genuss bei möglichst minimalem Peinigungsgrad. Birte wollte, nach ihrem Aus in 2010, unbedingt finishen. Ohne Platzierungsambitionen. Das schien also gut zusammenpassen. Im Vorfeld hatten wir zwar nur einmal gemeinsam laufen können. Aber das sollte reichen. Ich wusste, dass meine Teampartnerin runterwärts sehr vorsichtig unterwegs sein würde, jedoch hochzu und auf den Flachstücken gut zurecht kam. So stand auch schnell unsere Strategie.: In den Flachstücken und hochzu genügend Zeit aufs Cut Off rauslaufen und in den Abwärtspassagen vorsichtig und zurückhaltend agieren.

Es ist Samstag 8:30 Uhr. Der Nacken schmerzt immer noch – die Nacht auf der Isomatte hatte nicht gerade zur Verbesserung beigetragen –, aber die Vorfreude auf das Rennen mildert die Pein. Als ich Richtung Startblock gehe, begegnet mir Philipp "Zauberlehrling" Reiter. "Hey, Philipp, wusste gar nicht, dass du hier startest." "Wusste ich bis vor 24 Stunden auch nicht. Verrückte Geschichte. erzähle ich dir nach dem Rennen mal genauer." Ich nehm's hier mal vorweg. Philip war in Chamonix gewesen, um sich den UTMB anzusehen. Durch die Absage von Kilian Jornet galt Iker Karrera als großer Favorit, doch als man aufgrund dramatischer Wetterverhältnis das Rennen verkürzte, entschied Iker, lieber den TAR laufen zu wollen. Er fragte Philipp, ob er Zeit und Lust hätte, der bejahte und sie setzten sich ins Auto und fuhren rund 9 Stunden nach Ruhpolding rüber. Gerade noch rechtzeitig für eine kleine Mütze Schlaf und eine Nachmeldung, die Topteams offenbar immer offensteht. Aber es gab ja auch viel Absagen im Vorfeld. Platz war also genug.

Der Hubschrauber kreist, AC/DCs Highway to Hell wird gespielt. Wie oft hatte ich diese Szene im Video gesehen. Ein Schauer läuft mir über den Rücken, auch ein zweiter und dritter. Tränen schießen mir in die Augen. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet. Wieviele Kilometer und Quälixfaktoren im Training abgerissen. Jetzt, um genau 9:09:01 Uhr laufe ich mit meiner Teampartnerin über die Startmatte. Aus dem großen Traum ist Realität geworden. Nun werde ich mich auf den Weg machen. 8 Etappen, 320 Kilometer, 15.000 Höhenmeter.

Die Etappe, so die Ankündigung von Streckenchef Wolfgang Pohl, musste durch eine kleine Umleitung auf 49,9 km verlängert werden, und wir sollten schon bald merken, dass man nicht im Schongang in dieses Rennen hineinkommt. Ein endlos langer, matschiger Singletrail mit einer für meinen linken Problemfuß unangenehmen Hangneigung, produziert mal gleich solide Sehnenschmerzen. Aber egal, da muss ich jetzt durch, und außerdem vergesse ich dabei den lädierten Nacken, auf dem ein Rucksack mit rund 4 kg Gewicht hängt. Man muss das Positive sehen. Auf einer dieser abschüssigen Matschwiesen, runter von der Straubinger Hütte, treffe ich auf einen verzweifelten Spanier, der vor meinen Augen innerhalb weniger Minuten dreimal den Abflug macht und schimpft wie ein Rohrspatz. Ich versuche ihn zu beruhigen, in dem ich ihm sage, dass es bald besser würde. Aber ich habe natürlich nicht den Schimmer einer Ahnung, ob es wirklich besser wird. Als wir endlich in St. Johann einlaufen, ist das Wetter trocken und erleichtert nehmen wir von ORGA-Chefin Uta Albrecht, die jeden Ankömmling im Ziel persönlich begrüßt, den heiß begehrten TAR-Buff und ein TAR-Armband entgegen. Im Zielbereich schlürfe ich noch eine heiße Tomatensuppe und gluckere ein alkoholfreies Bier hinterher. Es wird das erste und letzte alkoholfreie Bier dieser Veranstaltung für mich sein.

Am Abend bei der Pastaparty treffen wir die anderen. Oliver und Frank waren am schnellsten durchgekommen und als 16. der Masterskategorie und 68. overall eingelaufen. Wir waren eher am Ende reingekommen, aber Platzierungsdruck wollten wir uns ja auch nicht machen. Also alles gut.

Der zweite Tag. Die Nackenschmerzen haben nachgelassen, die Fußschmerzen auch. Wir machen die ersten 2 Kilometer mit 5:20er Pace deutlich mehr Dampf als üblich, um nicht am Ende am Berg zu stehen, zu dem es durch einen Zaun nur einen Einpersonenzugang gibt. Aber es half nix. 20 Minuten Megastau am Fuß des Kaisernieders. Als wir endlich vorankommen, wird's ein elendiges Hochwuchten auf teils extrem engen, wurzeligen und steilen Trail. Wie gut, dass es Stöcke gibt. 550 Höhenmeter auf gerade mal 1,5 Kilometern - da weißt du, was du getan hast, wenn du dich dann oben auch noch durch eine seilversicherte Passage kämpfen musst. Die scheinbar kurze 34,8-km-Etappe entpuppt sich schnell als ein echtes Biest. Und an der oberen Regalm bei km 11 sind's nur noch 10 Minuten aufs Cut Off. Also schnell weiter. Und nicht verrückt machen lassen. Es sind noch so viele Teams hinter uns, die können sie doch nicht alle aus dem Rennen nehmen, und wenn der Stau kein Grund ist, die Cut Offs zu verlängern, dann die extrem matschigen Trails.
Am Ende führt beides zu einer Verlängerung der Cut Offs um 1 Stunde. Wir schaffen es aber 45 Minuten unter der ursprünglichen maximalen Zielzeit. Und es geht mir gut. Der Nackenschmerz weg, der Fußschmerz auch. Nur ganz normale Muskelpein – das ist fein, so muss das sein. Auch Birte ist noch gut beieinander. Im Ziel von Kitzbühl Sonne pur. Eine Freundin ist extra aus München angereist, um uns im Ziel zu begrüßen und von der Atmosphäre begeistert. Ich trinke ein Vollbier. Und auch noch ein zweites. Meine Schlammschuhe unterziehe ich derweil einer Dauerwäsche in der legendären Schuhwaschmaschine, die im Zielbereich aufgestellt ist und laufe dann barfuß durch den Ort. Zur Belohnung für die Etappe gibt's ein üppiges Eis in der Eisdiele und eine doppelte Portion Abendessen. Jetzt, so habe ich das Gefühl, bin ich wirklich drin im TAR.

Dritter Tag. Wie immer nur knapp 5 Stunden Schlaf gehabt. Eine der beiden Königsetappen wartet. Die Cut Offs sollten heute trotzdem kein ernstes Problem für uns darstellen, so hofften wir. 10:45 Stunden für die 46,5 km und 2.256 hm sollten allemal ausreichend sein. Zunächst ging's die Streif rauf, ein langer und steiler Anstieg zwar, aber technisch unproblematisch. Piste halt. Anders der Anstieg zum Schöntaljoch, an dessen Ende wir in einer Art riesige Tundralandschaft geraten, neblig und mit Unmengen Früchte tragender Blaubeersträucher gesegnet. Wow, ist das geil hier. Aber kalt und windig. Ich ziehe die Hardshell über, und wir laufen und laufen und laufen. Ganz ohne Druck. Bis wir die Bergstation der Wildkogelbahn erreichen. Danach ein feiner, leicht technischer Downhill, den ich mit ausdrücklicher Genehmigung meiner Teampartnerin, oder ich sollte besser sagen, mit ihrer eindringlichen Aufforderung, in Vollspeed runtersprang. Es war offensichtlich als Belohnung für meine bisherige Geduld an den Abstiegen gedacht, und ich nahm dankend an. Und wartete unten. Wohl wissend, dass die bisher sehr ruhig absolvierten Abwärtspassagen Gold für mein anfälliges Chassis waren. Jeden Downhill mit Speed gebrettert, und mich hätte ziemlich sicher das Schicksal so vieler Läufer ereilt, die sich an den ersten Tagen abschossen und dann, nach dem dritten, vierten, fünften und sechsten Tag, mit nicht mehr auszuhaltenden Schmerzen die Segel streichen mussten.

Vierter Tag. Neukirchen - Prettau. 43,3 km. 1.997 hm. Zweite Königsetappe. Über die Birnlücke. Heute wollten wir mal eine Spur mehr auf Zug laufen. Die ersten 11 km sind eher flach, und wir halten uns ran, zügig zum Berg zu kommen. Alles passt, nix schmerzt. Erste Verpflegung zu Beginn der endlos langen, tosenden Krimmler Wasserfälle. Einmal querbeet gefuttert, Melone, Salamibrot, Tomaten und Gurken, dann weiter hochzu Richtung Birnlücke. Italien wartet. Jippie. Die letzten 200 Höhenmeter gibt's Schnee als Untergrund. Das Atmen fällt schwerer. Ich spüre die Anstrengung der letzten knapp 30 km. Und die Höhenluft auf knapp 2.700 m üNN. Dann machen wir rüber. Nach dem ersten steilen technischen Abstieg wid's bald laufbarer. Eine Läuferin, der erst ihr Mann als Teampartner, dann das Ersatzteam abhanden gekommen war, fragt, ob sie mit uns zusammen einlaufen darf. Oh Unglück, ich seh' dich drohend über mir schweben, aber scheiß was auf Aberglauben, natürlich darf sie mit und wir laufen nach 7:58 Stunden gemeinsam ein. 29 Plätze bringt uns diese Etappe in der Gesamtwertung aller Teams nach vorne, und denkbar knapp rauschen wir an der Auszeichnung "Best Improver" vorbei, die jeden Abend dem Team zugedacht wird, das im Gesamtklassement die meisten Plätze nach vorn gemacht hat. Aber egal, die entsprechenden Buff-Shirts sind so eigenwillig designt, dass die bisher ohnehin kaum jemand anziehen mochte. Trotzdem eine schöne Idee. So kommen auch mal Leute aus den hinteren Regionen in den Blickpunkt. 21:20 Uhr Termin beim Physio. Einmal durchkneten lassen. Macht aua, aber hilft.

Fünfter Tag. Von Prettau nach Sand in Taufers. Das etwas ambitioniertere Herangehen gestern macht sich vor dem Start nicht negativ bemerkbar. Heute geht's über die Gipfelkette der Zillertaler Alpen. Das Laufvergnügen auf den wunderschönen Trailpassagen wird schon früh von einem fiesen Schmerz am Sehnenansatz im linken Knie torpediert. Scheixe. Ich muss gestehen, dass mich das nervös macht. Schmerzen, die ich sonst nicht habe, türmen sich im Kopf ganz schnell zu einem unkalkulierbaren Problem auf. Ich glaube, ich gehe meiner Teampartnerin damit eine ganze Weile solide auf den Wecker. Aber sie beruhigt. Wird schon, geht wieder weg, sagt sie. So soll's sein im Team, immer schön aufbauen. Irgendwann verschwindet der Schmerz tatsächlich wieder, aber wie lange wird er wegbleiben? Ich entscheide, mir abend das erste Tape meines Lebens pflastern zu lassen. Aber zuvor bringen wir auch diese Etappe noch rechtzeitig ins Ziel. 7:18 Stunden - für Quälixfaktor 57. Wobei das eigentlich Anstrengende die noch üppigeren Höhenmeter abwärts waren. 2.403 auf 32,8 km - ein 75er Quälix abwärts. Uiuiui. Kein Wunder, dass es hier Tag für Tag über 20 Teams zerschreddert.

Sechster Tag. Mit blauem Tapeverband am linken Knie. Gut für den Kopf, hoffe ich. Die 38,5 km haben mit 2.289 Hm quälixmäßig auch wieder richtig was zu bieten. Faktor 59. Obwohl auch lange Flachstücke dazwischen sind. Aber der erstmals zusätzlich eingebaute Buckel (550 Hm auf 2,5 km - hat der Hermannslauf auf 31,1 km) zieht schon mal reichlich Sprit aus dem Tank. Doch es läuft rund bei uns und das scheiße dauersteile Stück zum Kronplatz hoch (1.400 Hm auf 7 km) kommen wir gut hoch, obwohl ich mit einem Kältegefühl am Kopf hadere, trotz sonnigem Wetter. Also Mütze auf. Raimund plagen schon seit vorgestern Erkältungsprobleme. Sollte ich etwa .... nein, verzieht euch, ihr bösen Gedanken! Erst kurz vor dem Ziel setze ich die Mütze ab, es hätte einfach unverantwortlich bescheuert ausgesehen. Immerhin kommen wir in 6:55 Stunden reichlich 2,5 Stunden vor Cut off rein. Na, geht doch.

Siebter Tag. St. Vigil - Niederdorf. Meine Teampartnerin, die bisher jede Etappe generalstabsmäßig durchdacht und taktisch geplant hatte, war erstmals ernsthaft nervös. Die Menge der technischen Abstiege in Tateinheit mit dem Cut Off an der dritten Verpflegungsstelle machten ihr Sorgen. Jetzt war es an mir, für Beruhigung zu sorgen. Allerdings erschrak ich ein wenig über meine Formulierung, kaum dass ich sie ausgesprochen hatte. Es klang vollrohr bescheuert nach Hollywood Billigproduktion: "Ich bring' dich im Limit zum dritten Verpflegungspunkt. Versprochen. Vertrau' mir!" Tatsächlich war die siebte Etappe für uns das heikelste Stück. Trotz elf vergleichsweise gering ansteigenden Kilometern zu Beginn fraßen die steilen technischen An- und Abstiege das Polster unerfreulich schnell wieder auf. Derweil waren die Ausblicke fantastisch, insbesondere die Sicht auf den Pragser Wildsee, der bei Kaiserwetter von oben wie ein Juwel funkelte. Zum Heulen schön. Am See unten nahm ich mir ein paar Minuten Auszeit an der Verpflegung während Birte schon wieder Richtung nächsten Anstieg strebte. Aber ich fühlte mich heute richtig gut, also mit Tempo wieder ran. Passte. Genauso wie die Zeit am dritten Kontrollpunkt. 30 Minuten aufs Limit und jetzt nur noch 5 km flach. So holten wir noch mal 30 Minuten raus und kamen zeitlich scheinbar völlig ungefährdet im Ziel an. Aber das es vorher sehr viel enger war, wussten wir sehr wohl. Am Abend dann bei den Bildern des Tages, die besser denn je waren, obwohl die großartigen Fotografen und Filmleute immer tolles Material ablieferten, kullerten mir ein paar Tränen über die Backen. Ich wusste, morgen würde mein großer Kindheitstraum in Erfüllung gehen. Und notfalls würde ich auf allen Vieren ins Ziel kriechen.

Tag 8. Niederdorf - Sexten. Ich musste nicht auf allen Vieren kriechen. Es lief locker, rauf zu den drei Zinnen. Wieder Kaiserwetter. Viele Bergwanderer applaudierten, Fliegen im Auge. Eigentlich will ich, dass es auf dieser Etappe noch Stunden so weitergeht. Wissend, dass man es schafft, gedopt von Endorphinen, gestreichelt vom sanften Wind und gebannt vom Blick auf das fantastische Panorama. Aber dann ist da dieses Ziel. Wir genießen jeden der letzten Meter, machen die La-Ola-Welle, weil uns nix anderes einfiel, denn über die Zielperformance haben wir uns erst ein paar Minuten vorher Gedanken gemacht. Eine Umarmung. Natürlich. Wir haben es geschafft!

Tränen? Rührung? Erstaunlicherweise nicht. Nicht im Ziel. Ein bisschen bei der Abschlussfeier mit all' den anderen. Alle unsere Teams sind durchgekommen. Das Tortouristenumfeldkommando war mit allen Schäfchen ins Trockene gelangt. 40% aller Teams hatte es unterwegs leider zerlegt, umso größer die Freude, dass wirklich jeder von uns ein Finishershirt anziehen konnte. Und dann wurde getanzt und getrunken bis Mitternacht.

Abstand hab' ich noch nicht gewonnen. Die leichte Erkältung, die mich nun plagt, sehe ich als Orden. Jetzt, wo ich die Bilder durchsehe, kommen die Emotionen hoch. Ich werde noch einige Zeit brauchen, um zu verstehen, was da in den acht Tagen in den Alpen mit mir passiert ist.

5
Gesamtwertung: 5 (20 Wertungen)

Klasse!

Was für eine Leistung und welch schöner Bericht. Danke! Der emotionslose Zieleinlauf und die notwendige Zeit, solch einen Lauf geistig zu verarbeiten, kann ich voll nachvollziehen. Ging bzw. geht mir nach dem CCC genauso. Physisch war ich schnell wieder fit, aber die psychische Verarbeitung dauert immer noch an.

LG Udo

Ich bin vollends begeistert!

und kann es nicht oft genug wiederholen:

Danke für die Mitnahme, ohne Beinaua, dafür mit nem Kloß im Hals!

ZüperOli

"Weine sind wie eine Frau - unbeständig, zurückhaltend und schwer zufrieden zustellen. Wann immer man sie öffnet, riskiert man enttäuscht zu werden, sind sie aber in Form - und das sind sie bei guter Pflege meistens - welche Wonnen!"
(Baron P

Dein Blog nebenan

... war schon toll zu lesen. Aber die Exklusivvariante für Jogmap ist echt sensationell toll. So spannend zu lesen, und jetzt bin ich ernstlich gerührt von diesem ungeheuerlichen Finish.

Meine allerherzlichsten Glückwünsche zum erfüllten Traum und vielen, vielen Dank fürs sprichwörtliche Mitnehmen.
yazi *schnief*

Nahezu wortlos bin ich nach dem Lesen.

Welch ein Bericht. Habe vielen, vielen Dank dafür.
Glückwünsche und eine eine ganz tiefe Verbeugung für eine solch grandiose Leistung!


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

klada...

...das war ganz ganz großer sport! der lauf und auch der blog. ich danke dir für´s teilhaben lassen und freue mich für dich, dass du dir deinen traum erfüllen konntest!
____________________
laufend ist ganz hin und weg: happy™

Auh ja, ...

... die Bergabpassagen mit Vollspeed sind die Hölle für die Knochen - jedenfalls für unsere. Das Durchkneten haben wir jeden Abend in Anspruch genommen. Das hilft wirklich ordentlich.
Es ist schon erstaunlich, wie man jedne Tag aufs neue diese Leistungen abrufen kann. Da ist doch eigentlich jeder Lauf für sich schon der Hammer. Ja, man läuft die Läufe langsamer als Einzelwettkämpfe. Aber das schmälert die Leistung mitnichten.
Eine grandiose Leistung, die ihr da vollbracht habt. Laß es sacken und dann genieße es!
;-)

-ohne viele Worte-

ich lese, genieße und bin sprachlos...

tiefe Verneigung von
Tame:-)

Leider Geil!;o)

Danke Danke Danke !!!
Genial gelaufen und genial geschrieben!
Ich denke genauso, wie der Waxl...und der weiß, warum!!;o)
Ihr seid Helden der Berge!:o)

Lieben Gruß Carla

schwede schwede !!!

hab ja schon den kompottsurferblog genossen
aber dieser ist...mit das beste ewas ich je auf jm gelesen habe

auch mit kloss im hals : c.

Danke

für das emotionale Plus! Und gute Besserung für die Erkältung!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Kaiserwetter, Königsetappen

Du bist für mich jetzt einer der Könige der Berge. Den Kindheitstraum gelebt - das muss man erst mal verpacken. Dieses hammerharte Stück Dauerarbeit geleistet - da muss man sich von erholen.

Aber mal ehrlich: Du hast nicht zufällig den Elefanten im Schlepptau gehabt?

Danke für die Blogs - und vor allem die Exklusivvariante hier.

TARum möchte ich das auch mal ...

machen. Ich war schon im letzten Jahr von Schalks Expedition TARifiziert. Mit jedem Bericht, den ich lese, insbesondere solche wie deine beiden, steigert sich die Lust und der Wunsch das auch zu machen...
...und ich bin sicher, ich werde es versuchen... ;-)

30.09. Berlin Mara
06.10. 1. Pfalz-Trail (70 km)
28.10. Röntgenlauf (63 km)
24.11. Kleiner KoBoLT (106 km)

Danke !

auch dieses Jahr war der TAR wieder absolut faszinierend für mich !!! Ein Traum ... kann er irgendwann in Erfüllung gehen ? Keine Ahnung ... wohl eher nicht :-(

Für dich klada und deine Teampartnerin Birte meine allerherzlichsten Glückwünsche ! Jeden Tag habe ich die Ergebnislisten verfolgt und jedes mal wart ihr weiter vorne zu finden. Besser kann man das wohl kaum machen ! Schön, dass ihr gesund durch gekommen seid !

Vielen Dank für deinen superg..len Bericht !!!

Viele Grüße
Uwe

Ich mach es einfach...

Danke für den Bericht und meine Hochachtung vor eurer Leistung - einzeln und im Team.

"Ein Leben ohne TAR ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

Emotionen pur!

Danke fürs mitnehmen. Auf eigenen Füßen werde ich das niemals meistern. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass Du uns mitgenommen hast.

Gruß Nicole

Hab Fliegen ins Auge bekommen

beim Lesen.....

Toller Bericht und Glückwunsch zur Wunscherfüllung!

Rosko

Du kannst das, Thor!

... Ganz sicher. Nicht nur Versuchen. Du kannst das!
Wann? Wie? Egal. Aber versuchen? Nein. Können!
Und (vielleicht?) machen.
;-)

Man muß das wollen Uwe, ...

... sich die Zeit für die notwendige Vorbereitung nehmen und das Geld dafür inverstieren wollen/können. Dann geht das auch.
Eine riesen Leistung ist es trotzdem!
;-)

...und noch einen

passenden Teampartner / eine passende Teampartnerin finden.

Alles ganz einfach :grins:. Aber ich werde auch erst mal kleinere Brötchen backen im nächsten Jahr. Wobei der TAR auch auf der "Wunschliste" steht - soviel sei verraten. Nur: da stehen noch soooo viele schöne Läufe. Bleibt die Qual der Wahl.

Danke Schalk !

wer weiß, vielleicht irgendwann ... schön wärs ja schon :-)))

aber immer schön langsam mit den alten Gäulen, dann schau ich weiter ...

Viele Grüße

Danke für den Flashback, Klada!

Spätestens mit "Der Hubschrauber kreist, AC/DCs Highway to Hell wird gespielt." war es um mich geschehen.
Mit dem Verfolgen Eurer Ergebnisse und dem Blog und den täglichen Videoclips eines befreundeten Teams (Team Alpine SharxX powered by High5, Platz 10 "Men" bzw. 17 Gesamt) war ich ohnehin schon wieder im TAR-Fieber gewesen.

Ihr habt unglaubliches geleistet. Gerade Eure Wetterbedingungen zu Beginn waren schon etwas anspruchsvoll. Lasst es sacken und genießt es. So lange es geht. Ich wünsche Euch, dass die positiven TAR-Emotionen und -Erinnerungen immer wieder aufflammen, so wie ich es gelegentlich immer noch erleben darf.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Toller Bericht, einfach

Toller Bericht, einfach klasse, mal sehen ob ich es auch mal schaffe. Geplant habe ich es für nächstes Jahr, aber auch nur wenn nichts dazwischen kommt. Danke für die tolle Einblicke in diese 8 Etappen.

Der richtige Teampartner ...

... im Zusammenspiel mit der richtigen Strategie - das ist aus meiner Sicht der Schlüssel zu einem erfolgreichen Finish beim TAR. Guter Trainingszustand natürlich vorausgesetzt. Aber wenn im Team einer zieht und der andere hinterherhechelt, dann geht das nicht lange gut. Der Stärkere muss Rücksicht auf den Schwächeren nehmen, anders geht's nicht. Das kann entweder, bei einigermaßen gleichstarken Läufern, von Tag zu Tag unterschiedlich, oder prinzipiell so angelegt sein. Was die Strategie betrifft, so sollte man sich vorher klar sein, was man gut kann und was weniger gut. Für uns, als Flachlandtiroler, hieß das: Im Flachen Zeit aufs Cut Off rauslaufen, hochzu nix verlieren und runterwärts nicht abstürzen.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

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