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Hallo zusammen,

Durch eine gesundheitsbedingten Laufpause (eine fiese Sommer Grippe) habe ich 5 Wochen meines Marathontrainings - 3:45 nach Steffny- verpasst, so dass es mir insgesamt nur 5 Wochen Vorbereitung für Berlin übrig bleiben. Letzte Woche habe ich 4 Einheiten absolviert, davon einen langen Lauf mit 24Kms. Der Wiedereinstieg fielt mir all nicht zu schwer, wahrscheinlich weil ich das ganze Jahr regelmässig trainiere (55-60 kms/Woche, dabei immer einen langen Lauf von ca. 22+) trotzdem bin ich sehr unsicher, wie ich mich noch einigermassen gut vorbereiten kann, wohlwissend, dass es mit meiner angepeilten Zeit nichts wird. Mir ist es klar, dass die langen langsamen Einheiten am wichtigsten sind. Noch wollte ich einmal 28, dann 32 und eine Woche vor dem Marathon 22 laufen. Dies scheint mir aber zu knapp zu sein, noch einen zusätzlichen langen Lauf wäre besser, aber wo soll ich ihn einbauen, oder sollte ich einmal 2 langen Läufe in einer Woche laufen? Was wäre, überhaupt, die beste Strategie? Noch zur Information: es wäre mein dritter Marathon und ich möchte nicht völlig kaputt ankommen.
Ich wäre für gute Tips sehr dankbar!

Zbrontix

Deine Strategie

klingt für mich sinnvoll. Mach das! Zuviel wäre jetzt das Falsche und dein Körper schafft ja bei deinen Wochenkilometern grundsätzlich die Strecke und dein erster Marathon ist es auch nicht, du weiß also, was dich erwartet. Ich würde es so machen wie du beschreibst, mich auf um 4h einstellen und im Lauf sehen, was geht. Ab 28 kannst du immer noch das Tempo anziehen ;-)) Oder du läufst einfach locker und langsam durch und genießt mal einen Marathon der anderen Art, macht auch Spaß!
Übrigens lief bei mir ein ähnlich "vorbereiteter" Marathon mal mit einer Bestzeit zu Ende, vermutlich weil ich die Bestzeit abgeschrieben hatte und einfach nach Gefühl lief.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ein langer Lauf pro Woche...

...reicht - Du hast einen guten Plan mit den 28, 32 und 22 km, um den Marathon überwiegend genießen zu können. In der Woche vorher bloß nicht hibbelig werden, sondern schön tapern, d.h. ein bisschen in Bewegung bleiben (etwa drei Läufe über 10-12, 6-8, 3-4 km und bitte piano).

Zwei lange Läufe pro Woche halte ich bei Deinen Randbedingungen für kontraproduktiv.

Ich schlage Dir vor, ganz ohne Zeitdruck zu laufen und auf Deine Uhr beim Marathon zu verzichten. Du hast ja bereits Marathonerfahrung und Dich auch von Deinem Zeitziel verabschiedet.

Deine Altersklasse kenne ich nicht, aber ich möchte wetten, dass Du noch etliche Möglichkeiten haben wirst, einen M mit richtig Dembo bei entsprechender Vorbereitung zu laufen.


ich sehe die Sache jetzt

ich sehe die Sache jetzt gelassener. Vielen Dank an euch!

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