...oder ist das übertrieben?

Seit nun ca 1,5 Jahren hoppel ich munter von Volkslauf zu Volkslauf; immer voller Motivation und Vorfreude. Doch am letzten Wochenende trübte ein bisher unbekannter Gegenspieler ebendiese Freude. Mein Zwerchfell. Bisher ungeachtet bereitete es mir kontinuierlich fiese Schmerzen die mich dann doch in die Knie, bzw. zu einer Gehpause, zwangen.
Hilfe, wiso das denn nun so plötzlich?! Damit hatte ich doch nie etwas zu tun. Dutzende Erklärungsansätze gehen mir durch den Kopf und auch einige liebe JM-ler standen mir mit Rat und Tat zur Seite.
Meine heile Lauf-Welt ist ein wenig ins Wanken geraten und nun sehe ich mit gemischten Gefühlen dem city-Lauf morgen entgegen.
Naja, manchmal ist ein bisschen Irritation ja nicht das schlechteste und kann durchaus dazu beitragen Gewohnheiten zu überdenken und neue zu schaffen. So habe ich nun in dieser Woche viele viele neue Vorsätze gefasst um morgen so beruhigt wie möglich an den Start zu gehen.

Wahrscheinlich mache ich mir viel zu viele Gedanken wegen so ein paar läppischer Seitenstiche. Aber das Gefühl "ich könnte theoretisch (hätte ich keine Seitenstiche) auch schneller laufen" ist schon ziemlich fies. Vielleicht sollte ich es mal mit positivem Denken versuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das was man erwartet auch eintritt ist ja doch ziemlich hoch. Also erwarte ich einen wunderschönen Altstadt-Lauf, bei dem ich (ohne Mucken im Bauch) über die Pflastersteine schwebe...
Ja, das fühlt sich doch schon besser an.

Also werde ich es morgen erst einmal entspannt angehen lassen und nur wenig auf den Garmin lauern...

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Gesamtwertung: 2 (1 Bewertung)

schweben

wie eine feder wirst du über die pflastersteine denn ich werde in gedanken mit dir laufen

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