
Die Almwiese ist feucht und dampft. Die Sonne steht tief. Der Weg führt hinein in ein verwurzeltes Waldstück. Ein leises Geräusch am Baum rechter Hand. Ich drehe mich um und stehe Auge in Auge mit einem Eichhörnchen. Das Tier schaut rüber. Keine Angst. Kein Fluchtinstinkt. Seine Brust hebt und senkt sich vom Atmen. Dann klettert es ein paar Äste weiter. Ich setze meinen Weg fort. Kaum hörbar. Auf leisen baren Sohlen.
Hüpfend über Wurzeln und Steine. Sanfte Landung auf nachgiebigen Tannennadeln. Dann wieder raus aus dem Wald auf die Almwiese. Durchsetzt mit warmen Felsbrocken. Und durch einen kleinen Sumpf. Das Wasser kühlt die nackten Füße.
Der Atem geht gleichmäßig. Am letzten Urlaubstag habe ich mich vollständig an die Höhe akklimatisiert. Die Schritte am Anfang der Woche noch tastend und haltsuchend. Jetzt trittsicher, leicht, fast beschwingt. So muss sich eine Bergziege fühlen.
Ich will mehr. Die Bergsaison kann jetzt kommen.
- Blog von sarossi
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Bist du fast schon ein wenig spät dran
wenn im Oktober schon die ersten Schneefälle erwarten werden lt. dem Wettschmöcker :-)
Gruss us de Schwiiz mal rüber zu dir
Ute
Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.
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Da bleibt mir ein ganzer Monat.
Da bleibt mir ein ganzer Monat. Vielleicht mehr. Im Bregenzer Wald kommt der Winter vielleicht ein paar Wochen später...
chic
ich möchte auch so ein Almwiesel sein. Und was dampfen und feucht werden. Dann kämen auch so schöne Blogs heraus. Haaach...