Benutzerbild von Schalk

Ist es Zufall? Sind es die Vorbereitungen für die Herbst-Marathons?
Ick weeß et nich.
Vorhin stieß ich auf diesen Forenbeitrag. Und da war plötzlich wieder das Körperfett und die Kohlehydrate. Es paßt zu dem diese Woche erlebten.
Ich war vorhin im Wuhletal unterwegs. Ein schöner, entspannter, regenerativer 20er. Das Wetter war herrlich. Früh genug, um auch andere Läufer zu treffen. Ein Läufer kam mir entgegen. Das Berlin-HM-T-Shirt von diesem Jahr an, Trinkrucksack auf. Also eine längere Tour. Er ging. In der Hand ne Dose Red Bull. Mag sein er wollte testen, wie ihm das Zeugs unter Belastung bekommt. Mag sein es war die Motivation für den Heimweg. Es paßt aber gerde zu dem Thema carboloading.
Letzte Woche. Ein Gespräch mit einem anderen Freizeitsportler. Er kommt aus dem Kraftsportbereich, ist begeisterter Radfahrer und schwimmt ein bissl und will nun auch etwas Laufen. 50min schafft er schon am Stück. Sieben, acht km sind dann weg. Laufen immer im Bereich 60-70Pmax. Das ist gut.
Er weiß, dass ich etwas weiter laufe und fragte wie das denn ginge. So nach ner halben Stunde merkt er wie es deutlich schlechter läuft und wenn er ein Gel nachschiebt, dann rollt es wieder. ??? "Wie bitte? Nach ner halben Stunde ein Gel?" War meine Spontanreaktion. "Wie kommt man denn auf die Idee nach ner halben Stunde was nachzufüttern?" Ich habe keine Ahnung wo solches Denken herkommt. Ich hoffe es ist eher die Ausnahme.
Wieso muß(!) man während des Lauftrainings überhaupt Energie nachschieben? Wir haben doch ausreichend davon an Bord - und das 24h am Tag. Wir schleppen einen riesengroßen Reservetank mit uns rum und laden trotzdem während des Laufens nach? Wie doof ist das denn? Rü hat es in seinem Kommentar recht schön zusammengefaßt.
Ja, man muß langsam damit anfangen. Vor Jahren war ich fix und alle nach einem 30km-ldl. Heute geht es nach ner Schnitte oder auch ohne und mit nem Kaffee im Magen Früh los und dann ist Wasser im Rucksack und Peng. Und bis 50km im Trainingstempo muß ich da auch keine Energie nachschieben. Später vielleicht auch nicht. Nur laufe ich so weit eher nicht im Training.
Sicher verdient sich ein ganzer Industriezweig an den Freizeitsportlern eine goldene Nase. Aber Energie während des Trainings nachschieben? Wie soll der Körper lernen ohne klarzukommen? Und er kommt klar ohne. Nein, man braucht das nicht.
Ich bin vielleicht ein Laufjunkie. Aber so 'n Kram gibts maximal vor oder nach dem Laufen. Aber nicht währenddessen.
;-)
PS: Und recht passend gabs heut Mittag Eierkuchen (anderswo heißen die Pfannkuchen) mit Apfelmuß und fett Zucker drauf. ;-))

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Hmm, ...

... den "Hunger" bekämpfe ich mit Wasser. Das funktioniert ganz gut.
Ja, ein Notfallgel ist schon im Rucksack, stimmt. Bisher hab ich es zwei Mal gebraucht. Einmal in Griechenland bei 35°C und Wasser fast alle und noch 15km bis Zivilisation. Das zweite Mal bei nem 40er nach nem schnelleren 40er am Vortag. Paßt also.
;-)

mal so mal so

Um Jahreswende haben mir Gels und Minibananen geholfen auf längere Distanzen bei den Trainingsläufen zu kommen. Vieleicht war das auch psychologisch ein Weg den Schweinehund auszutricksen. Jedenfalls klappte es so. Mittlerweile brauche ich das nicht mehr. Bei HM im WK lasse ich sogar die Getränkestände aus. (Bei 30°C allerdings nicht). Bei den längeren Kanten im Training (3x) nehme ich mittlerweile nur noch einen mit Wasser gefüllten Trinkrucksack mit. Bei längeren Läufen im WK bei denen es mir auch um Tempo geht, finde ich allerdings (noch) Gels ganz hilfreich.

Individuelle Unterschiede

Ich denke auch, dass des da individuelle Unterschiede gibt, so wie chamm es schreibt. Im Lauftraining versuche ich immer ohne Energiezufuhr auszukommen, wobei ich da momentan aber auch eher nicht so lange Läufe mache, dass das kritisch werden könnte.
Aber beim Radfahren ist mir inzwischen aufgefallen, dass ich deutliche Tempoeinbußen hinnehmen muss, wenn ich nicht spätestens nach 40 bis 50km ein Gel nehme. Und wenn ich da in der Gruppe unterwegs bin, werde ich zwangsläufig zum Bremsklotz, also nehme ich das Gel.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Was für Dich 50 Trainingskilometer sind,

sind für mich wohl etwa 30. Bis dahin geht das bei mir auch, also morgens nach dem Aufstehen nur `ne Tasse Kaffee und dann los. Hab ich immer schon so gemacht. Da brauche ich tatsächlich nur Wasser. Wenn ich aber von vornherein weiß, es werden über 30 km (2 mehr reichen da schon aus), halte ich unterwegs beim Kiosk an (fast in jede Laufrichtung habe ich einen zwischen 13 und 18 km) tanke nochmal Wasser nach und MUSS mir so eine oder gar zwei kleine Zuckerschaumerdbeeren gönnen. Also da kann ich gar nicht anders, eben weil ich sie sehe. Kopfsache??? Und wenn schon. Meinst die schaden??? 2 klitze kleine Zuckerschaumerdbeeren.....hm.....sind ja sooooo lecker;-)

Tame:-)

der Kopf spielt da eine ganz

große Rolle, neben dem Magen meine ich. Leer kann ich gar nicht, zumindest ein Becher Kaffee muss rein, 50km ohne weiß ich nicht- geht wahrscheinlich auch, aber nur mit lecker Abendessen am Vorabend, 30km gehen ohne Probleme und ohne drüber nachzudenken. Trinken musste ich heute auch nicht. Mh? Am Ende alles nur Kopfsache. Aber manchmal bin ich zumindest, einfach nicht stark genug mich durchzubeißen. Da zisch ich gern mal ein alkohlfreies Bierchen zwischendurch. Der ganze Speck auf den Hüften allerdings, der reicht sowieso für 100 Marathone.auch ohne Schaumerdbeeren( das war mal mein Lieblingsnaschkram bevor die Allergien kamen)
...pain only hurts...

Nachdem ich im Training...

etwas hin un her getestet und probiert habe, ob und welche Gels und Riegel und dieser Krimskrams gut schmecken und funktionieren bei mir, nehme ich sowas nur noch für Wettkämpfe, und da auch nur für die längeren ab Marathon.
Im Training nur Wasser und vielleicht mal ne Banane oder nen Riegel der weg muss, sonst nichts.
Bin eben seid langem mal wieder 25 km gewollt und gemusst langsam im Training gelaufen mit einer 500ml Wasserflasche dabei, sonst nichts.
Eine halbe Stunde davor hab ich ein mit Schinkenwurst belegte Laugenstange gegessen.
Scheint optimal gewesen zu sein, denn Hunger oder einen Hungerast hatte ich nicht.
Allerdings war nach 15 km das Wasser alle und ich dachte, ich könnte irgendwo nachfüllen, aber niemand weit und breit und ins Dorf laufen hatte ich keine Lust.
Also hab ich die letzten 10 km ohne gemacht. Es war schwül und stickig, aber es ging verhältnismäßig gut ohne Einbussen.
Grade verdunstet vor mir jedoch das zweite Erdinger alkfrei, so schnell kannste gar nicht gucken! ;o)
Und der Pflaumennusskuchen löst sich auch grad in Luft auf!
Eigentlich fühlte ich mich vor dem Lauf nicht unbedingt körperlich fit, jetzt aber fühlt sich alles richtig klasse an, etwas gebraucht, aber das ist ja normal.
Jeder so, wie er/sie halt Typ dazu ist.
:o)

Lieben Gruß Carla

und ich bleibe dabei

nüchtern laufen geht bei mir gar nicht und nur Wasser geht auch nicht. Morgens muss was in den Magen, bevor ich laufe, und beim Training Wasser mit Geschmack. Ab 30m ein Notfallgel, ob ich es nehme, entscheide ich auf der Strecke. Ebenso beim Marathon, alles drunter wird ohne gelaufen. Es sei denn, ich brauche für 30km 5 Stunden, dann wird nachgefüllt.
Ist bei mir allerdings ärztlich abgecheckt und erwiesen: aus unerfindlichen Gründen gerate ich schnell in den Unterzucker mit den entsprechenden Auswirkungen (Hamburg 2009 lässt grüßen!). Da hilft auch kein Training. Aber jeder Jeck ist anders ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

mhhhhhhhhhhhh...

ich laufe zb. zu 95 % wald/leicht bis staerker huegelig.artet sometimes echt in arbeit aus.also hab ich fürn notfall gel/traubenzucker je nach lauf kohlehydratdrink bei.

ich glaube ich habe die harten sachen so langsam hinter mir und gönne mir das.
ich brauche keine wettkämpfe mehr,
ich brauche keine spitzenzeiten mehr,
ich muss keinen mehr uebertrumpfen...

allerdings verstehe ich trotzdem was du meinst.
nun ja was mich angeht ist laufen auch nich meine favorite sportart/obwohl ich ne ganz gute bewegung mit 40-50 km die woche habe/und das wie gesagt nur im huegeligen wald.

in meiner favorit sportart sehe ich es tatsaechlich auch disziplinierter!
interessant finde ich allerdings auch /abgesehen von der täglichen ernährung/was die sportmediziner diesbzgl. sagen.
und ich weiss nich viel zu dem thema nur diese geschichte mit ca 175.200 ml pro halbe std. als fausregel oder so.naja ca eben.
allerdings wird es doch wohl auch bzgl. feste nahrung/in dem fall also eben gel oder ähnliches/ ne faustregel für die läufer von den medizinern geben.

nun ja ich laufe schon länger und regelmäßig,und grob kann ich nur sagen das sehr viel der leute die mit laufen anfangen,auch recht schnell oft wieder damit aufhören.wobei die ausreden unglaublich vielfältig sind....ist für mich klar das diese ausreden die symptome sind ,nicht jedoch die ursache.
wobei ich oft ,kein warmmachen vor dem laufen als eine typische ursache ermittele.falsche ernährung auch zb.
und falscher ehrgeiz(is nich persönlich gemeint ),wobei ich mir oft echt denke...na wenn du jetzt nen riegel dabei haettest würdest du nicht so hecheln-habe auch laufgruppenerfahrung worauf sich das beispiel bezieht.
und ich will auch in 30 jahren noch sport machen und mich nicht leerbrennen.oder anders ausgedrueckt mir ein symptom schaffen.
das ist glaube ich auch der grund warum ich immer noch dabei bin und das wie gesagt schon mein ganzes leben .
naja das alles ist in meinem fall recht subjektiv,ich mache sport seit ich laufen kann und mache es mir in meinem ausgleichssport eben ein wenig bequem....
wenn ich das kleine huengerchen kriege dann hau ich mir den riegel rein.
ich fahre zb, tagsueber auch alles mit dem fahrrad.also ich hatte nie nen wagen.
naja da biste mal in zeitbedraengnis und hastes nich geschaftt zu kochen.oder da ist schon wieder alles verbrannt wenn du dich auf die bahn machst...

mhhhhhhhhhhhhhh...

bye @ all

andreas
lg

Mhm, hab letztens auch so einen Vortrag

gehört wo es um reduzierte Kohlenhydrate ging - und zwar im Training. Der Grundsatz "Train low, compete high" setzt dann eine im Vergleich vermehrte Kohlenhydrataufnahme vor dem Wettkampf voraus. Wobei Kartoffeln mehr davon liefern als Pasta.

Soll auch Bücher dazu geben, bisher konnte ich mich aber noch nicht dazu aufraffen eins zu holen oder zu lesen oder gar die Ernährung umzustellen. Schon blöd, wenn man halt abends was kochen muss, weil's tagsüber nix "Richtiges" gibt. Nur noch Salat abends kann's auch nicht sein.

Nach dem ersten 20er habe ich noch im Stehen ein Brötchen reingeworfen - inzwischen hat das auch Zeit.

Laufen vor dem Frühstück: ich hab mich dran gewöhnt und es geht auch bei 30km gut. Bin mir nicht mal sicher, ob ich auf M was brauche - ich nehm halt unterwegs das Stück Banane oder den Becher Tee. Ob's ohne auch ginge? Vermutlich. Beim Rennsteig bin ich mir sicher dass es ohne den Haferschleim nicht bis zum Ende gegangen wäre (oder ich am Ende nur noch gegangen wäre?). Da war ich im Ziel im Niedrigzucker.

Der Kommentar eines Sprechers vor dem K42 auf meine Frage ob man denn da mehr bräuchte (viele meinten mindestens 150%) als auf "normalen" M, wo ich nicht viel bräuchte: "Entweder bist Du gut trainiert für Fettverbrennung - oder Du bist noch nie an der Leistungsgrenze gelaufen". Mhm, Recht hat er dann wohl mit beidem :grins: - bin halt Genußläufer. Und vermutlich hab ich halt genug Fett zu verbrennen :D.

Genommen hab ich dann was unterwegs, aber gebraucht? So ein Alpinbrötchenstück musste ich mal probieren, ein Stück Müsliriegel und ein Stück Banane - und halt die Brühe oder Wasser oder Tee. Hatte doch schließlich dafür bezahlt :grins:.

Bin bisher Gel-Abstinenzler und Riegelverächter geblieben. Irgendwie ekelt mich allein der Gedanke daran. Aber nachdenken über die Ernährung "unterwegs" so für längere Tris tue ich schon. Olympischer Tri ging ohne alles - nur Saftschorle auf dem Rad und Wasser beim Lauf (das meiste zur Kühlung drüber). Aber Mitteldistanz? Oder gar mehr? Und bei längeren Läufen als M?

Ichweißnichtichweißnicht.

ja, genau

das ist die Frage, die ich mir auch stelle. Ginge es auch ganz ohne? Ich weiß,dass ich einen 30ger Wettkampf mit Berg fix laufen kann, ohne was. Aber im M oder mehr traue ich mich einfach nicht wenn es ein langer Rundkurs ist. Bei 5km Runden mach ich das immer mal ganz gezielt- aber da ticke ich auch anders, denn die VP wäre ja jederzeit möglich- da habe ich nicht die Angst zu 'verhungern'. Gel oder Riegel mag ich auch nicht. Ist auch nicht nötig, denn bei meiner Laufgeschwindigkeit habe ich Zeit richtiges Essen zu verdauen:).
...pain only hurts...

Moment, ...

... Ich unterscheide für mich schon gezielt nach Wettkampf und Training.
Während im Wettkampf das Zufüttern (von was auch immer) ganz klar zulässig ist, denke ich gerade im Training darauf verzichten zu müssen. Da lernt der Körper die Fettverbrennung, damit trainiert man den Diesel. Ansonsten läuft doch immer der Benziner. Dadurch fällt es uns ja so leicht nur mit Wasser über lange Distanzen bei niedriger Belastungsintnesität (!) ohne große Leistungseinbußen Laufen zu können.
Im Wettkampf steigt die Intensität, und um diese halten zu können, wird eben nachgefüllt.
Striders Erfahrungen stehen da natürlich auf nem ganz anderen Blatt. Das ist individuell zu betrachten.
;-)

Puh, so kurz vor dem TAR ...

... noch so ein Problemthema ;-). Also, bei Trainingsläufen bis zwei Stunden nehme ich in der Regel maximal Wasser mit (wenn's warm ist), ab zweieinhalb bis drei Stunden ein Sicherheitsriegel oder Gel, das ich aber meistens nicht brauche. Für Trainingsläufe über vier bis sieben Stunden packe ich noch Natural Food, wie es neudeutsch so schön heißt, mit ein. Belegte Pumpernickelbrote, Trockenfrüchte etc.. Und dann wird unterwegs auch ordentlich gefuttert. Dazu Isogetränke mit Maltodextrin selbstgemixt in kleinen Flaschen abgefüllt.

Vor einem langen morgendlichen Trainingslauf reicht mir eine Scheibe Brot und etwas Tee oder Wasser. Wenn ich aber wieder zurück bin, gibt's das volle Programm mit Megafrüchtemüsli, Latte Macchiato und bei Hitze vorweg auch mal ein alkoholfreies Weizen. Zwei Stunden später wird dann mit einer deftigen Brotzeit nachgelegt ...

Ja, die Sportfressindustrie würde uns am liebsten sogar einreden, dass wir auf 'nem 10er Trainingslauf unterwegs unbedingt ein Gel, nen Riegel, ne Magnesiumtablette und ein Sportgetränk zuführen müssen, um gesund und sicher anzukommen.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links