Benutzerbild von mas_joggt

Hallo,
seit gestern habe ich ein Problem, wo ich Rat gebrauchen könnte. Früher habe ich gegessen was auf den Tisch kommt (oder selber hingestellt habe). Kohlenhydrate viel, Fleisch, gelegentlich Vitamine und viel viel Zucker. Hatte eigentlich immer Verdauungsprobleme (Blähungen, Magengrummeln usw.). Bei 1,82 ca. 82 Kilo. Seit 4 Monaten jogge ich wieder regelmäßig und zielgerichtet und habe meine Ernährung umgestellt.
Seit dem ich wieder jogge (2-3 mal pro Woche, dazwischen Fahrrad fahren und 1 mal Fitnesstudio), wenig Kohlenhydrate zu mir nehme (abends fast gar nicht mehr) mehr trinke, keinen Zucker mehr nehme und auf ausreichend Eiweiß achte gehts mir wieder gut. Der Magen ist ruhig das Körpergefühl besser und nebenbei 5 Kilo in der Zeit abgenommen. Also alles topi ABER nun war mal wieder Check im Fitnesstudio und da war das Gewicht reduziert und die Leistungsfähigkeit ist objektiv besser geworden, aber der Fettanteil im Körper ist gestiegen!! Das verstehe ich nicht. Ich habe es mir so erklärt, das ich vielleicht zuwenig gegessen habe und der Körper einen "Notvorrat" angelegt hat. Aber so richtig zufrieden bin ich mit der Erklärung nicht. Was ist richtig? Wieviele Kohlenhydrate, wieviel Trinken (wirklich 4 Liter pro Tag - Stichwort Überhydrierung durch zuviel Trinken).

Danke Mas

Da stellt sich mir spontan die Frage,

wie wurde der Fettanteil gemessen?!?

Über die beiden Elektroden auf einer Waage?
Dieses Verfahren ist sehr ungenau. Schon eine Apfelschorle kann das Ergebnis ändern. Am besten selber so eine Waage anschaffen und jeden Morgen nach dem Aufstehen kurz messen und aufschreiben. Dann kriegst du einen verwertbaren Trennt.

Ansonsten wäre mir das Ergebnis egal, so lange ich mich gut fühle und Sport mache.

Lass dich von einer blöden Messung nicht verrückt machen!

schwierig ...

... per Ferndiagnose zu beantworten. Wenn du abnimmst, besteht eigentlich immer auch die Gefahr, das du auch Muskelmasse abbaust. Ob das der Fall ist, hängt vom Kaloriendefizit und der Ernährung ab. - Die spannende Frage ist aber auch, wie dein Körperfettanteil gemessen wurde. Mit Calipper wird die dicke von Hautfalten gemessen, womit man auf den Körperfettanteil schließen kann. Eine häufige Methode ist eine Körperfettwaage. Die Ergebnisse sind aber mit Vorsicht zu genießen, weil es bei der Messung einen Unterschied macht, ob du "dehydriert" bis oder reichlich getrunken hast. Damit verändert sich zwar nicht dein Körperfetanteil, aber die Waage mißt es bzw zeigt es an. Probiere es aus: Miß den Körperfettanteil, trinke einen Liter Wasser und steige wieder rauf. ...
... alternativ messe deinen Bauchumfang. Wenn der abnimmt, bist du vermutlich auf dem richtigen Weg. ;-)

Messfehler?

Da Körperfettanteil-Messung meines Wissens nicht die exakteste Wissenschaft aller Zeiten ist, würde ich mal ganz simpel auf einen Messfehler tippen - Messung davor etwas zu wenig gemessen, letzte Messung ein klein wenig zu viel gemessen et voilà …

Zu der ja letzthin hier@jogmap hitzig debattierten Sache mit der "Überhydration":
4l dürften wohl noch in einem Bereich liegen, der OK ist, vor allem, wenn dabei die Zufuhr von Mineralien (Na, Ca, Mg, K, Fe, etc.) nicht zu kurz kommt.
Aber eine Erklärung für gestiegenen Fettanteil wäre das ja ohnehin nicht.
Dabei ging es ja eher darum, ob die Kombi aus sehr viel trinken (0,5l/h) bei gleichzeitig geringer (oder gar reduzierter) Salz-Zufuhr, womöglich (wahrscheinlich) gefährlich ist.

Du hast abgenommen (deutlich), Du bist objektiv leistungsfähiger, d.h. dann wohl, dass Du an Muskelmasse zugelegt hast und fühlst Dich auch gesund und wohl?
Also pfeif auf die Körperfettanteil-Messung.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

ich tippe auf...

...Messfehler.
Lass Dich nicht verrückt machen! Wenn Du Dich gut fühlst isses doch ok!

Fettanteil messen

oder musstest du so ein "Ding" in die Hand nehmen, was dir sagt, wieviel Wasser, Muskelmasse und Fett du im Körper hast.

Ich vertraue dieses Geräten überhaupt nicht. Wie wollen die denn wissen, wieviel Speck an meinen Hüften sitzt, wenn die Elektroden an meinen Handflächen sind.

Vertrau auf das was du im Spiegelbild und auf deiner Hauswaage siehst.
Oder schau dir ein Foto mit 82kg und mit 77 kg an. Das reicht.

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Mehr Eiweiß - mehr Fett?

Nahrungsmittel mit einem hohen Eiweißanteil können auch einen höheren Fettanteil haben. Käse, Fleisch, Milchprodukte usw. bringen manchmal mehr Fette mit sich als es kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie z.B. Brot, Nudeln, Reis tun.
Diese enthalten in ihrer Reinform so gut wie gar kein Fett. Zu Fettfallen werden Kohlenhydratträger in der Regel erst durch die Art der Zubereitung oder durch Zugabe von Soßen usw.
Gerade als Läufer sollte man daher darauf achten es nicht zu übertreiben mit der "wenig-Kohlenhydrate-Diät", da diese für die Ausdauer wichtiger sind als Eiweiße. Und was der Körper an Kohlenhydrat-Energie dann nicht bekommt zieht er sich aus Fetten und lagert es dann als solches ab.
Und deine Erklärung mit dem "Notvorrat" klingt auch sehr logisch.

Ansonsten freu´ dich weiterhin über dein neues angenehmes Körpergefühl und lass´ dich von den Zahlen nicht zu sehr irritieren.

Viele Grüße!

Laufen und Ernährung

Hallo,

ich befasse mich schon länger mit dem Thema, allerdings mehr als Laie bzw. Leistungssport (immer noch Hobby) bezogen.

Erstens kann man generell sagen das die Fettmessungen meist recht ungenau sind. Ein paar Prozent Abweichung sind normal. Es gibt natürlich in Ausnahmefällen auch professionelle Geräte in Fitnesstudios. Daher würde ich mir nicht soviel Gedanken darüber machen.

Des weiteren gibt es mittlerweile mehrere Studien, welche besagen man sollte trinken wenn man Durst hat. Es sind normalerweise 1 - 3 Liter, teilweise mehr, selten weniger. Die Anregungen möglichst viel zu trinken (mindestens X Liter) sind nicht mehr ganz aktuell in der Wissenschaft, werden jedoch gerne von den Getränkeherstellern in der Werbung verwendet. 4 Liter pro Tag finde ich persönlich zuviel (persönliche Meinung).

Das Thema Ernährung beschäftigt mich seit ich Leistungssport treibe. Bis ich ca. 30 Jahre alt war, konnte ich essen was ich wollte, ich musste sogar in den Wettkampfphasen Kohlehydrat Shakes trinken um mein Gewicht zu halten (bis zu ca. 8000 kKalorien am Tag). Jetzt mit 40 muss ich höllisch aufpassen. Was bei mir sehr gut funktioniert ist das Kalorienzählen. Ich esse im Prinzip auf was ich Lust habe, jedoch nicht mehr die Mengen. Vor kurzem kam hierzu auch ein sehr interessanter Bericht im Fernsehen mit Tim Mälzer, der dies zumindest im Prinzip bestätigt hat. Der Mythos das man Abends nicht so viel essen sollte ist übrigend auch schon überholt.

Ich war letzes Jahr bei knapp 90kg, habe dann wieder mit dem Sport angefangen und pendele mich jetzt langsam richtung 72kg ein (188cm Körpergröße). Ich brauche ca. 3500 kKalorien am Tag um mein Gewicht zu halten. Normalerweise sind es ca. 2500kK die man braucht (bei ca. 80kg Körpergewicht, Bürojob), wenn der Stoffwechsel durch den Sport angeregt wurde können es jedoch im Hobbybereich auch 3000 sein. Zusätzlich die Sporteinheiten. Bei mir sind es im Moment 80-90km Laufen + 3x Schwimmen die Woche.

Was mir sehr hilft ist die Auswahl von niedrig energetischem Essen. In der Regel ist dies mit reduziertem Fettgehalt oder wenig Kohlenhydrate. Wobei das Fett deutlich mehr Kalorien (mehr als das doppelte) als die Kohlenhydrate hat. Beispiele für mich sind: Äpfel & Möhren, Hüttenkäse mit Ahornsirup, Sushi, Miso oder Geflügelsuppen, Salate und Hähnchen. Die Umstellung von Kalorienhaltigen Getränken zu Wasser hat mir auch enorm geholfen, war jedoch ein längerer Prozess.

Da ich ein Schokoholic bin darf die Schokolade nicht fehlen, aber in reduzierten Mengen. Wichtig bei mir ist auch das Regelmäßige Essen. Wenn ich nur 1-2 mal pro Tag esse, werden die Mengen viel zu groß und die Kalorien stimmen nicht mehr. Im Moment bin ich bei 3 Hauptmahlzeiten + 2-3 Zwischenmahlzeiten. Die Zwischenmahlzeiten haben 100-300kK (z.B. Obst oder Hüttenkäse oder ein bisschen Schokolade). Die Hauptmahlzeiten dann 500-1000kK.

Für mich ist das Frühstück nicht so wichtig und eher klein, dafür Mittags und Abend mehr, bei vielen Bekannten ist es umgekehrt. Das ist bei jedem etwas anders.

Ich denke jeder hat da eine andere Meinung, dies sind lediglich meine Erfahrungswerte.

Schönen Gruß

körperfettanteil,aktive Zellmasse

Die einzige objektive Messung erfolgt mit der BIA,Bioelektrische Impedanzanalyse.Geh auf Freund Google und lies einmal nach.Vielleicht hat auch ein Arzt in Deiner Nähe ein Gerät. Die Messung kostet nicht so viel und Du hast dann unter anderem das Ergebnis Deiner Zellaktivität und des Körperfettanteils :-) LG

einfach nicht verrückt machen lassen

Wenn du abgenommen hast, dann hast du - da du während dieser Phase trainiert hast - auch überwiegend Fett abgebaut. Lass dich durch diese Körperfettgehaltmessung nicht verrückt machen.

Laufen & Ernährung - Nachtrag

Nachdem ich in meinem letzten Beitrag doch etwas vom Thema abgekommen bin (sorry), wollte ich doch weiter auf die ursprüngliche Situation antworten.

Bei mir schwankt das Gewicht um ca. 4kg (bzw. 73kg +/- 2). Meine Fettwaage zeigt prinzipiell einen beliebigen Wert zwischen 15.8% und 17%. Eine Korelation zum Gewicht konnte ich bei bestem willen nicht feststellen. Dies noch einmal als Bestätigung zu der Ungenauigkeit (ich versuche eher einen Trend festzustellen. Dies ist auch schwierig).

Meine Gewichtsschwankungen basieren prinzipiell auf 2 Tatsachen. Ich verstehe das noch nicht ganz, habe mich daher die letzten Monate 3-4 täglich gewogen, einfach um die Thematik etwas besser zu verstehen.

1) Wenn ich größere Mengen Fleisch esse (z.B. ein größerer Burger), steigt mein Gewicht über die 1-2 nächsten Tage um bis zu 2kG an um danach wieder normal zu werden. Ich erkläre mir das mit der Tatsache das Fleisch recht schwer verdaulich ist und relativ lange im Körper bleibt. Vermutlich wird der ganze Darm damit blockiert.
2) Das größte Thema ist sicherlich das Wasser. Nach langen läufen wiege ich 2-3kG weniger, im Extremfall (letzte Woche) sogar bis zu 5kG. Auf der anderen Seite scheine ich mehr Wasser zu speichern wenn ich sehr salzig esse (z.B. Sushi, Chips) oder isotonische Getränke zu mir nehme (inkl. Alkfreies Bier). Generell (ohne Salz) bleibt mein Wasserhaushalt/Gewicht stabil, egal wieviel ich trinke.

Schönen Gruß

dass ein läufer viele

dass ein läufer viele kohlenhydrate zum laufen braucht, ist ein mythos! ich habe dazu dieses jahr einen sehr interessanten vortrag im rahmen eines seminars gehört. sehr sehr viele athleten, die an ultraläufen teilnehmen, ernähren sich z.b. während des trainings nach der paläo-diät (wettkampf unberücksichtigt). um lange laufen zu können, ist es also nicht notwendig, kohlenhydrate zu essen.
wie sonst hätten unsere vorfahren stunden- oder tagelang hinter der beute her laufen können? da gabs noch keine kartoffeln, nudeln und co.
etwas schwierig verständlich, da auf englisch, aber doch sehr interessant ist das buch von gary taubes - good calories bad calories. vielleicht findet sich darin ja auch die lösung des problems?

Kenne ich auch

Ich bin ca. 1,65m und hab jetzt 65,5kg (+/-1). Ich laufe seit fast 4 Jahren ca. 3x die Woche, habe nun seit Juli wieder mit Fitness-Studio angefangen (mit 66,5kg), so dass ich auf 5-6x Sport pro Woche komme. Trotzdem hab ich bis jetzt nur ca. 1kg abgenommen (was eigentlich soweit okay ist, da ich ja nicht dick bin und mein Körpergefühl gut ist, nichts hängt oder schwabbelt) aber mein Körperfettgehalt liegt bei etwa 32,5% (was mir definitiv zu viel ist) und da steht wie eingemeiselt. Das ist schon frustrierend. Auch die Umstellung auf mittags wenig und abends keine Kohlehydrate, dafür mehr Eiweiß hat bisher nicht viel gebracht. Nur der Bauch ist ein wenig flacher geworden. Man könnte eigentlich schier verzweifeln und ich frag mich oft, wofür ich das alles mache - die Antwort ist jedoch sehr einfach: weil es mir gesundheitlich und vor allem mental sehr gut tut, weil ich mich auspowern kann als Ausgleich zu meinem Bürojob und weil ich mit vielen tollen Leuten zusammenkomme. Die einzige Frage, die bleibt ist - was passiert, wenn ich aus irgendeinem Grund mal für eine Weile keinen Sport machen kann? Geh ich dann auf wie ein Hefekloss? Und schon deshalb mach ich weiter, vielleicht bekomm ich mein Körperfett dann auch mal in den Griff.

Danke an die die geantwortet haben und die nachgedacht haben

Bevor ich jedem Kommentator einzeln antworte und sinnigerweise ähnliches geschrieben hätte lieber so.
Es war eine Körperfettwaage im Fitnesstudio. Die Ungenauigkeit ist plausibel und beruhigt mich, wenn die Schwankungen normal sind. Beim letzten mal wurde vor dem Training gemessen und gestern danach mit 1,5 Litern Flüssigkeit im Körper und ausgepowert. Was eure Empfehlungen angeht, danke dafür. Die wichtigste Erkenntnis für mich ist - höre gut auf deinen Körper und dein Körpergefühl das kann nicht verkehrt sein. Ich denke aber, ich habe für mich noch nicht die richtige Balance gefunden zum Thema Nahrung vor intensiven Trainingseinheiten. Aber da finde ich sicher Tipps hier in den Foren. Vielen Danke nochmal an alle die geantwortet haben.

Low-Carb versus Pasta-Party

Das ist auch so eine nicht enden wollende Geschichte.
Ich bin da immer noch unentschlossen.
Einerseits: zum lange Laufen braucht man ja tatsächlich nicht so viele Kohlenhydrate, das regelt ja zum hohen Anteil der Fettstoffwechsel.
Andererseits: für kürzere Distanzen (10er, HM) braucht man ja dann doch in höherem Maße aerobe und auch etwas anaerobe Glykolyse. Irgendwie müssen die Kohlenhydrate dafür ja in den Körper kommen oder kann der sich die aus Eiweiß und Fett selber drechseln? Oder reicht dafür auch eine sehr geringe Zufuhr?
Wiederum andererseits: ich kannte mal einen Läufer, der aufgrund von Unverträglichkeit weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichten musste - und der lief 32er-Zeiten.
Nochmal andererseits: Ich selbst bin dann doch eher Pasta-Junkie (und Fleisch mag ich auch gern) und wiege bei 1,90 und leider viel zu wenig Lauferei in den letzten Jahren trotzdem stabil 80kg, was ja nun nicht zu viel ist. Aber vielleicht bin ja auch nur unter einem diesbezüglich günstigen genetischen Stern geboren. Zu meinen "besten Zeiten" wog ich 70-72kg, ausschließlich bedingt durch viel Laufen bei etwa gleicher Nährstoff-Verteilung, und hatte dabei einen extrem niedrigen Körperfettanteil.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Wiedererkannt

dann bin ich ja in der Tat nicht alleine :-) - 3 mal Laufen, 1 mal Studio, 2 bis 3 mal ruhig mit dem Fahrrad zur Arbeit 1 mal Ballsport. Ich kann alles unterschrieben was hier geschrieben steht. Also mach ich weiter bin körperlich und mental gut beieinander und lass mich nicht irre machen.

Wiedererkannt

habe leider hier mit "antworten" nicht soviel Erfahrung deshalb steht meine Antwort auf den Kommentar von unten unter "wiedererkannt"

Hallo Mas, nun, dein

Hallo Mas,
nun, dein Stillstand kann wie immer mehrere Ursachen haben,
aber auf den ersten Blick sieht deine Umstellung vorerst nicht schlecht aus. Natürlich gibt es viele ernährungs- und sportwissenschaftliche Untersuchungen und wie immer ist da das individuelle Konzept ausschlaggebend. Was für eine Körperfettmessung nehmt ihr denn im Studio so, Körperfettanalyse per Waage ist hier z. B nur sehr eingeschränkt aussagekräftig. Eine Fettzangenmessung in Verbindung mit Körperumfänge messen trifft eine bessere Aussage über Fortschritte. Ernährungstechnisch ist hier auf sogenannte Transfette und versteckte einfache Kohlenhydrate zu achten. Wie sieht denn dein Training im Studio aus, wo liegt hier die Intension(Aufbau, Kraftausdauer) und wie sieht dein Lauftraining aus, variierst du oder läufst du immer gleich? Diese Liste der Fragen kann unendlich weiter gehen. Momentan ist man ja auch der Meinung, dass z. B. ein Krafttraining nicht länger als eine Stunde dauern sollte, da der Körper haupsächlich Kortisol statt Testosteron ausschüttet, was wieder dafür sorgt, das Muskelwachstum zu bremsen oder verstärkt Fett einzulagern. Sportliche Grüße und bleib dran

Also das Messgerätwar die

Also das Messgerätwar die Waage. Beim Laufen bin ich noch in der Phase Grundausdauer wieder aufbauen. 6 bis 8km im Tempo aber variert. Das versuche ich 3mal pro Woche durch zu ziehen. Im Studio war ich bisher im Zirkel ergänzt um allgemeines Krafttraining. Da ich jetzt den Focus aufs Laufen lege, gehe ich nun zur Kraftausdauer.Das mit der Trainingsdauer ist interessant. Auf alle Fälle danke für deine Analyse.

Mas

Hallo, wie ich richtig

Hallo,

wie ich richtig verstanden habe, trainierst Du 4x die Woche im Ausdauerbereich und 1x die Woche im Fitness.

Für den Muskelaufbau wird verstärkt Eiweis benötigt - im Ausdauerbereich (als wichtigster Energielieferant) die Kohlenhydrate.

Deine Ernährung hast Du jedoch auf Muskelaufbau ausgerichtet. Das dieser stattfindet und diese Ernährung sinnvoll, muesstest Du jedoch mindestens 2x pro Woche dies tun.

Beim Joggen sind Deine Energiespeicher nicht ausreichend mit Kohlenhydraten gefüllt. Du nimmst ab --> jedoch eben Muskelmasse... Dies erklärt die Gewichtsreduktion und das entsprechende Verhältnis.

Es ist auch so; das Fette nur im Feuer von Kohlenhydraten verbrennen.

Auch ist nicht zu vergessen; das ab einem bestimmten Alter (Deines weiss ich leider nicht) der Abbau von Muskelmasse schneller wie in jungen Jahren automatisch stattfindet.

Mein Tipp: einfach 2x pro Woche gezielt Fitness für Muskelaufbau (Eiweißtag) und vor dem Joggen mal Spagetti etc... zu sich nehmen.

Viel Spass beim Training.

Danke xs Frauke, das stimmt.

Danke xs Frauke, das stimmt. Die Umstellung der Ernährung ist aus der Ecke Muskelaufbau mit getragen worden, den zu dem Zeitpunkt ging es mir um Muskelaufbau und der Eiweißhaushalt wurde mit Eiweißshakes aufgefüllt. Seit Mitte Juni geht es wieder ums Läufen und dem soll es auch das Fitnesstudio untergeordnet werden (mehr Kraftausdauer als reine Kraftentwicklung). Ja das mit dem Muskelabbau ist mir bekannt, aber dem muss man sich ja nicht willenlos hingeben :-) . Denn Spagettitip werde ich mal beherzigen und versuchen. Das Alter ist 46 ;-). Also Kraft mit Eiweiß und laufen mit Kohlenhydraten.

und immer noch gibt es den läufer-braucht-kohlenhydrate-mythos

ich bin rein zufällig auf diesen thread gestoßen und habe mich mächtig erschrocken, wie sehr immer noch der ausdauer-braucht-unbedingt-kohlenhydrat-mythos herrscht.
man kann seinen körper dahingehend trainieren, dass er lernt, wieder enzyme zu bilden, die die energiegewinnung aus dem körperfett unterstützen. dazu muss der körper aber etwas mehr arbeiten, als wenn er auf die leicht verwertbaren kohlenhydrate zugreift.
hat der körper diese enzyme nicht, greift er automatisch auf den kohlenhydratvorrat zurück. pech aber auch, dass dieser nur in kleinem maße zur verfügung steht, insgesamt ca. 2 stunden ausreicht. diesen unterschied bemerkt ein "normalfreizeitläufer" nicht wirklich. interessant wird es, wenn die strecke länger wird. ist der kohlenhydratspeicher leer, kommt z.b. beim marathon der "mann mit dem hammer". läufer, die ihren körper und ihre ernährung dahingehend umgestellt haben, so dass ihr körper die energie aus dem (bei dem meisten doch recht groß vorhandenen) fettvorrat des körpers beziehen können, kennen bei richtiger herangehensweise den hammermann auf der langstrecke nicht.

ich habe meine ernährung seit märz dieses jahres komplett umgestellt und durfte seither nach langer verletzungspause wieder mit dem laufen beginnen. zuerst habe ich es nicht geglaubt, dass diese fettumwandlung in energie möglich ist, mußte mich allerdings schnell eines besseren belehren lassen. seither verzichte ich weitgehend auf kohlenhydrate (auch das hätte ich nie für so leicht durchführbar) gehalten. fazit nach 6 monaten: 30 kg weniger, körperfettreduktion um über 20 % (das geht auch mit über vierzig noch ganz gut!),
meine blutwerte sind topp, ich fühle mich gesund, das laufen macht spaß und ohne kohlenhydrate kenne ich das wort "hungergefühl" wirklich nur noch, wenn die zeit für die nächste mahlzeit auch tatsächlich da ist. denn mit wenig kohlenhydraten bleibt der insulinspiegel konstant und gaukelt uns nicht durch einen massiven insulinanstieg vor, dass wir unbedingt etwas zu essen bräuchten.

abgenommen habe ich anfangs nach dem low-carb-system von strunz (den ich nun wirklich nicht für einen sympathieträger halte, aber seine grundansichten sind wirklich verwertbar). nach intensiver beschäftigung mit der low-carb-ernährung auch im hinblick auf sportliche leistungsfähigkeit habe ich nach und nach das für mich passende aus den vielen gedankenansätzen der verschiedenen vertreter dieser low-carb-geschichte herausgepuzzelt und auf mich und meinen lebensstil zugeschnitten.
ich esse heute sehr viel bewußter, verzichte aber auch nicht auf mein heißgeliebtes eis, essenseinladungen o.ä. allerdings habe ich die zusammenhänge nun verstanden und steuere meinen "sünden" bewußt ausgleichend entgegen.
manchmal fehlt dem körper auch nur ein doofes zusatzstöffchen, vitamin o.ä., das er zu wenig hat - und schon haut das alles nicht mehr hin.

insofern halte ich die körperfettmessung im studio zwar für nicht wirklich aussagekräftig, aber es gibt fast untergewichtige modells, die einen körperfettanteil von fast 50 % haben. deshalb würde ich diesen wert nicht gleich ganz abschütteln. kauf dir eine gute analysewaage und wiege dich jeden morgen gleich nach dem aufstehen - so bekommst du einen guten überblick, was sich in deinem körper tut. (auch da sind die werte nicht immer genau und pendeln auch einmal hoch und runter, je nach verfassung, aber über monate hinweg hast du eine gute übersicht über deine tendenz)

lieben gruß
tina

Mein...

...fetter Vetter ist fetter als Dein fetter Vetter!

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Es empfiehlt sich, immer einen Eddie Vetter im Haus zu haben, dem man die Schuld geben kann.

Buckliige Verwandschaft

"Und unsere Fätter und die Väterfätter und die Fetterfetterfetter und die Väterfätterfetterfetter und die Fätterfettervätervedderväter..." - "Halts Maul"
Gruß, Marco
You'll never dartheddiefetter alone


Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Na da habe ich ja eine

Na da habe ich ja eine Diskussion angezettelt ;-) . Eigentlich fühle ich mich bei dem wie ich und was ich esse wohl. Ich kenne, obwohl ich immer nüchtern laufe keinen Hungerast oder den zitierten Hammer. Ich Laufe zwar nicht extrem weit (erst max. 10 km und in der Regel 6-8 km) und muss beobachten wie es sich entwickelt, aber aktuell fühle ich mich mit wenig Kohlenhydraten wohl. Das wichtigste ist wohl Glaube an das was du tust und dann tue es! Ich habe mich von dem Messgerät verunsichern lassen, aber ihr habt mich mit allen Kommentaren bestärkt und angeregt alles mal zu reflektieren. Danke an alle!

Liebe Grüsse

Liebe xsfrauke, Das stimmt soooo nicht!

Soviel Kohlenhydrate, wie in Pasta, und Co. drin sind "braucht" man nicht!
Wenn dem Körper genug Kohlenhydrate zur Verfügung stehen - warum soll er sich "die Mühe" machen, Fett abzubauen?
Bis man in den Muskelabbau gelangt, muss man schon deutlich mehr Sport machen!
Hat der Körper Kohlenhydrate zur Verfügung, dann verstoffwechselt er die. Hat er keine, muss er Fett abbauen, was er auch tut!
Weiterhin lohnt es sich auch, sich mal über den Zusammenhang zwischen Kohlenhydraten, Insulin und Hunger zu belesen.
Wenn Du Dir vor dem Training Spaghetti einfährst, ist der Hungerast danach vorprogrammiert.

Eigene Erfahrung: "Metabolic power" ist ein Buch von Strunz. Hab ich gelesen, verstanden :-) und partiell probiert. Funktioniert! Leider bin ich nicht konsequent genug.

Es gibt Läufer, die schwören auf morgendliches Nüchtern-Laufen.
Grüße, WWConny

@hexigotchi

hätte ich Deinen Beitrag gelesen, bevor ich meinen geschrieben hab, hätt ich mir letzteres sparen können.
Andererseits: auch gut, dass Du dieselben Erfahrungen mit Strunz gemacht hast - ich gratuliere zur Konsequenz!

"Es ist gut, Loretta, ..."

"... genauer brauchen wir es nicht!"

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Es empfiehlt sich, immer einen Brian im Haus zu haben, dem man das Kreuz geben kann.

Na gut, hier noch...

...was on-theme:

Ein, zwei Mal hat man ein Problem, wenn man nüchtern und besonders mit leergefahrenen Glykogenspeichern trainiert. Dann hat man sich auch schon dran gewöhnt. Vor langer Zeit, als ich noch lief, bin ich mal im Training einen Marathon vor dem Frühstück gelaufen - es war sogar ein Stück länger.

Klar, danach wollte ich zwei Bäckereien ausrauben - aber Fakt ist: Ich habe 44 Kilometer mit vom Vortag und natürlich der Nacht weitgehend geleerten Glykogenspeichern abgerissen.

Woher kam wohl die Energie?

Wenn man schnellstmöglich 18 bis 50 Kilometer im Wettkampf laufen will, sind prall gefüllte Glykogenspeicher zur Maximalleistung unerlässlich - da heißt es vorher Carboloading.
Zum Trainieren braucht man nix extra - das subkutane Fettgewebe eines BMI19-Kandidaten reicht locker für 3 Marathons (schlecht trainiert) bis zur kompletten Tour de France (gut trainiert, natürlich in beiden Fallen mit höchstens 65% der HFmax).

Nachschieben muss dann der BMIegal-Kandidat lediglich, was der Körper ausscheidet oder abbaut und unerlässlich ist - Wasser, ein paar Mineralien und Vitamine. Energie? Reichlichst vorhanden! Bis die alle ist, fließt viel Schweiß die Elbe runter!

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Es empfiehlt sich, immer einen Pinguin im Haus zu haben, dem man die Schuld geben kann.

In der Tat, Conny ....

... die gibt es! Und was Rü schreibt kann ich nur unterstreichen. 44km mit 65%Pmax läuft man nüchtern. Da geht keiner von kaputt. Es ist aber wie alles im Leben. Manm sollte die Distanz die man nüchtern läuft langsam steigern. Von Null auf Hundert führt ganz schnell wieder zurück auf Null.
;-)

also nur zur Sicherheit.

also nur zur Sicherheit. Wenn ich mich also in einen Wettkampf stürzen will, dann mit Kohlenhydraten im Körper und eher nicht "nüchtern"?

ganz genau.

im Wettkampf mit, im Training (und besonders mit Ziel Gewichtsabnahme) eher ohne.

OK, Conny!

... dann bin ich also ab jetzt auch Abnehmläufer.
;-)
PS: Wo soll das bloß hinführen? Aber wenns hilft. *seufz*

Wohin?

DICH führt es ans Schalkoladenragal :-)

da gibts dann

auch Mozartkugel;)
Weiß zufällig jemand, ob das Standardverpflegung beim Salzburg-Marathon ist?
...pain only hurts...

Zumindest vor 2 Jahren nicht...
Aber es gibt da angeblich ein Mozartkugel outlet;)

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