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Nee, ein eisgekühltes Knie war das Ergebnis nach dem ersten längeren Lauf (22km, 6:00-6:30 am Schluss) von heute morgen.

Seit ca. 4-6 Wochen, komischerweise irgendwann in der Regenerationsphase nach Hamburg, begann es ab und zu links zu muckeln. So am äußeren Rand, scheinbar hinter der Kniescheibe.
Komischerweise nicht in der eigentlichen Vorbereitung. Bzw. glücklicherweise. Ist doch toll gewesen, dass ich die Vorbereitung und den Marathon selbst ziemlich problemlos absolvieren konnte. Danke@Universum. :-)

Inzwischen weiß ich, dass "Läuferknie" das mit am weitesten verbreitete Wehwehchen ist. Jedenfalls bei Läufern. Außerdem gaaanz viele verschiedene Ursachen haben kann. Meistens jedoch wenig mit dem Knie zu tun hat.

Eher mit unterentwickelter oder nicht ausreichend gedehnter Stütz- und Haltemuskulatur von Hüfte, Bauch, Po und Beine.
Mit Dehnen bin ich meist ziemlich fleißig, fast nach jedem Lauf. Mit Athletiktraining habe ich (leider) irgendwann in der MT-Vorbereitung aufgehört. Vielleicht ist das schon der Grund.
Das viele Sitzen im Job, Auto, zu Hause macht genau das natürlich auch "nicht besser".
Jedenfalls ist mal wieder Marquardts Laufbibel mit den entsprechenden Übungen gefragt. So 2-3 mal die Woche kommen nun also wieder Kräftigungsübungen dazu.

Oder ob doch die neutralen Nimbus was damit zu tun haben könnten? Die Überpronation - die durch Muskelschwäche verstärkt sein könnte - nicht genug ausglichen wird?
Jedenfalls waren nach langer Zeit mal wieder die orthopädischen Einlagen im Einsatz. Und es lief von Beginn an gut mit dem Knie. Merkte natürlich noch, dass irgendwas ist, aber ich konnte schön laufen, sogar etwas schneller als notwendig anfangs.

Wollte es auch nicht darauf anlegen und habe die Strecke so gewählt, dass ich auch deutlich hätte verkürzen können. Wollte nichts riskieren. Habe ja keinen aktuellen Wettkampf aufm Plan. Sondern vielmehr geplant, die Grundlagen wieder etwas zu verbessern. Wieder länger Laufen können. Tommit bolzt ja auch schon wieder 30er für Rostock.
Und Wolfenbüttel in 6 Wo ruft. Und vielleicht noch der eine oder andere Volkslauf spontan zwischendurch.
Drücken wir dem Knie mal die Daumen. Immerhin nett von ihm, sich erst NACH dem Lauf wieder bemerkbar zu machen.

P.S. Hat eigentlich jemand Erfahrung mit solchen "Wundermittelchen" wie Lyprinol?

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mal ne Frage

Hab ich Dich richtig verstanden: Du läufst weiter und wartest nicht erst, bis die Schmerzen komplett weg sind?
Ich schiebe meine Kniebeschwerden (gleicher Art) gerade auf die neuen orthopädischen Einlagen. Vorher war alles gut :-(
Alles Gute für Deine Knie, WWConny

Wenn ich loslaufe,

habe ich keine Schmerzen. Die kamen heute erst danach.

Gruppenduell Bornies vs. Ruhries

Hatte auch Wochenlang mit

Hatte auch Wochenlang mit dem linken Knie zu kämpfen, bei mir war es gereizter Meniskus, hervorgerufen durch einen Wachstumgeschädigenten Rücken, der bei mir X-Beine verursacht! Jedenfalls sagte das mein Ortophäde. Bei mir halfen 3 Wochen Pause, Reizstrom und Schmerzsalben.
Jetzt ist alles wieder guuuuut =)

Ich drücke dir die Daumen,...

...dass dein Daumendrücken für's Knie Wirkung zeigt! Das braucht kein Mensch, ein muckelndes Knie! Und zum Thema Lyprinol: Ich habe Gott sei Dank noch keine Erfahrung damit, aber ich habe mir schon oft gedacht, wenn ich mal ein Problem habe, bei dem Lyprinol helfen könnte, probier ich es aus...

Gruß maecks


Wir sind BORN - Laufen wie bekloppt!

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