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Heute letzer langer Trainingslauf vor dem Füssenmarathon. Hab mich ein bischen verlaufen, sind daher ein paar Meter mehr geworden ;-). Bin aber zufrieden, und sicher, dass ich die fehlenden km bis zur Marathon-Distanz auch irgendwie schaffen werde. Aber: Jetzt habe ich schon so viel gehört vom mysteriösen runners-high oder vom gefürchteten "Mann mit dem Holzhammer" die einen jeweils ab einer bestimmten km-Zahl beglücken bzw. heimsuchen sollen. So richtig kann ich mir da aber immer noch nichts drunter vorstellen, obwohl ich besagte km-Leistung nun schon zum zweiten Mal und heute deutlich überschritten hab. Was ich kenne sind Beine, die ab km 20 gerne nach Hause wollen und ab ende 20 eigentlich nur noch mit großer Willenskraft in Bewegung gehalten werden können ;-). Aber angeblich gibt es doch diesen Punkt, ab dem man immer weiter laufen kann (und will??). Wann kommt der endlich? Macht mir Mut! :-)

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Der Mann mit dem Hammer?

Also ich hab ihn so kennengelernt ;-) Vielleicht reicht das schon zum Mut machen...

Aber jetzt im Ernst: Ich habe sieben Marathonläufe hinter mir und weder den berühmten "Mann mit dem Hammer", noch das mysteriöse Runners-High erlebt.

Allerdings
- jedes mal nervöse Tage, Stunden und Minuten vor dem Start erlebt
- jedes mal mit dem Anfangstempo Haus gehalten, damit ich es später nicht büssen muss
- einmal ein psychisches Loch durchlaufen
- x-fach Gänsehautfeeling erlebt
- nie ernsthaft darüber nachgedacht, aufzugeben
- trotz krampfender Oberschenkel beim Debüt den Marathon zu Ende gebracht
- keinen einzigen der sieben Zieleinläufe je vergessen!!!

Gruß maecks


Wir sind BORN - Laufen wie bekloppt!

Das wird schon!

Den Mann mit dem Hammer kenne ich nicht, Krämpfe auch nicht; Kreislaufschwierigkeiten schon eher. Jeder meiner bislang sieben Marathons war anders, aber alle waren ein Erlebnis! Und ich hoffe noch, dass Füssen der 8. wird ;-))

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Mach' dir keinen Kopp!

Das kriegst du hin!

Deshalb machen wir ja die langen langsamen Läufe (Fettstoffwechseltraining), so dass der Mann mit dem Hammer überhaupt keine Chance hat! Die Kohlehydratreserven reichen zwar nur für ca. 1,5 Stunden, doch die Blutfette reichen für zig Marathons! Durch die langen langsamen Läufe lernt ja der Körper, seine Energie auch aus den Blutfetten zu beziehen, so dass man den Marathon gut zu Ende bringen kann. Hie und da noch ein Stückchen Banane o. ä. an den Verpflegungsständen wirkt auch Wunder!

Wenn du einen Tiefpunkt hast (etwa bei km 33), versuche, an etwas anderes zu denken! Genieße die Landschaft oder von mir aus überlege dir, was du in deinem Alltag noch erledigen musst! Das lenkt ab, so dass es einem irgendwann tatsächlich wieder besser geht! Außerdem sind da ja noch die Zuschauer, die dich mit ihren Anfeuerungen ins Ziel "tragen"!

Bis dann in Füssen!

MC :-))

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born
Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos!

Genusslaufen

Maecks, für den Mann mit dem Hammer warst Du wohl einfach zu schnell. Ist ja auch blöd, wenn man so einen schweren Metallklotz mit rumtragen muss. Jedenfalls: Respekt! Solche Zeiten und dann auch noch bei der Strecke, nicht schlecht ;-). Gruß, und an alle ein Danke für die Anfeuerung! janky

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