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Es sind Sommerferien. Das Wetter ist ideal. Sonnig und klar, aber nicht zu heiß. Ideal für des Urlaubers Radtour. Woran erkennt man nun den Radtouristen?

Radtouristen haben keine Kenntnis von Verkehrsregeln. Die Rechts-vor-Links-Regel ist Ihnen genauso unbekannt, wie das Anzeigen von Richtungswechseln. Das führt zu wilden Verrissen des Lenkers, wenn sie beim Entgegenkommen nicht wissen, wohin sie ausweichen sollen. Bei Radgruppen zerrt jeder in eine andere Richtung. Besonders beliebt in unübersichtlichen Steigungen. Letztendlich bringen Sie dabei den Radverkehr völlig zum erliegen. Der abrupte Spurwechsel dagegen scheint eher ein neckisches Spiel, um sich über vollbremsende einheimische Stadtfahrer zu amüsieren.

Radtouristen sind mit einem eingeschränkten Sehfeld und schlechtem Hörvermögen ausgestattet. Den klingelnden entgegenkommenden Stadtradler erkennen sie gar nicht und kurven selbstvergessen von einer Seite des Radwegs auf die andere. Gerne auch auf dem mit der Straße integrierten Radweg. Wobei ihr Kurvenradius bei der Unterhaltung mit dem Hintermann bis auf die andere Straßenseite reicht. Das Quietschen der Bremsen herannahender Autos nehmen sie gar nicht wahr.

Radtouristen sind höflich und zuvorkommend. Sie denken immer auch an den gestressten Stadtradler, der schnell ins Büro flitzen möchte. Mit ihrer Ruhe und ihren verträumten Ausblicken über die Stadt versperren sie den Weg und zwingen den Stadtradler zur Ruhe in sich selbst. Auch selbst im Auto sitzend sind Radtouristen immer noch sehr umgänglich. Am Zebrastreifen stehende Fußgänger, die nach dem 10ten vorbeigefahrenen Auto dieser kilometerlangen dahin schleichenden Schlange den Hinweis „Zebrastreifen?“ in die offenen Fenster der Radtouristen rufen, werden freundlich darauf hingewiesen: „Das ist gerade ganz schlecht anzuhalten.“

Wir sehen also, Radtouristen sind einfach nur zum Liebhaben. Und dem Spätherbst mit seinen kühlen Nebeltagen lässt sich auch etwas abgewinnen. Ohhhmmm!

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Und jetzt stelle dir diese

Und jetzt stelle dir diese Radtouristen auch noch in einer Universitätsstadt vor, in der schon ohne Radtouristen absolutes Chaos herrscht, weil die von dir angesprochenen Dinge den dort lebenden Studenten schon in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann potenziert sich das Ganze noch...

Oder stelle dir diese Radtouristen am Bodensee vor, da kommen noch die abrupten Bremsmanöver hinzu, sobald man um eine Kurve kommt hinter der dann plötzlich Seesicht herrscht, die man natürlich ausgiebig genießen muss, egal wen man dadurch zum quietschenden Bremsen zwingt, wunderbar...

Bin im Außendienst, also viel auf oben genannten Strassen unterwegs und habe so meine "Probleme" mit Radtouristen, kann dich gut verstehen... oohhhmmmmmmmm !!

Hier in der Südheide haben wir gerade auch

viele. Meine jüngsten "Liebsten" standen zu Dritt mit quergestellten vollbepackten Rädern und desorientiert-in-die-Karte-guckenderweise auf dem Radweg in einer Kurve (um einen Baum) herum. Auf der einen Seite war ein Graben, auf der anderen die Straßenböschung. Sie guckten mich schon von ganz weitem gelähmt-erschreckt an und riefen "Entschuldigung!" Schon mal gut, aber glaubt nicht, daß sie sich oder ihre Räder nur einen Zentimeter aus dem Weg bewegt haben, bis ich abgebremst und schimpfend vor ihnen stand... harghhh.

Ein weiteres Merkmal ist

Ein weiteres Merkmal ist auch das in einer Gruppe, drei von vier Radlern,beim absteigen über den eh schon tiefen Rahmen fallen.

Helden gesucht!!!

Stimmt!

Stimmt! Denn die knuddeligen Radtouristen können auch gar nicht radfahren ;-)

Nun weiß ich wenigstens wie

Nun weiß ich wenigstens wie man diese schlafwandelnden Radfahrer bezeichnet. Ich ärgere mich ständig darüber, Klingeln nützt nichts weil sie nichts hören. Wenn man scharf abbremst bevor es zur Kollision kommt, dann bekommt man eine Aussage wie "oh, tut mir leid, ich hab sie nicht gesehen/gehört" usw. Wie soll so eine(r) auch hören, wenn sie zusätzlich Stöpsel im Ohr haben? Zum Glück wohne ich nur in einer Kleinstadt, aber genau da habe ich das Gefühl das diese Radtouristen dort am häufigsten vorzufinden sind. Mit sportlichen Radfahrern habe ich überhaupt keine Probleme, man kann diese sehr gut von den schlafwandelnden Radtouristen unterscheiden. Ein Segen wenn es wieder herbstlich und winterlich wird, dann sind sie kaum vorzufinden. Toller Beitrag! :-)

Es gibt da eine wirksame Abhilfe

gegen verträumte Radtouristen: Das Air Zound III Bike Horn! Wenn man das richtig anwendet (wirkt auch bei Fußgängern) springen besagte Gruppen soweit auseinander, dass man hindurchhuschen kann, bevor sie wieder landen...

Bei uns ...

gibts die sogar in Kolonnen...Durchschnittsalter ü Rentenalter...vorne fährt ne Warnweste und hinten auch.
Viele haben große Rückspiegel an den motorisierten Rädern und riesige Packtaschen, die das Manöverieren nur in großen Radien möglich machen, weshalb sie meistens nur geradeaus fahren...um Kurven wird geschoben!;o)
Zwei Mal hab ich es auf meinem Rennrad MIT KLINGEL schon gewagt, solch eine Kolonne von hinten zu überholen (wobei Entgegenkommen auf Landstraßen auch nicht ungefährlich ist!)...natürlich im Schneckentempo mit persönlicher Anmeldung bei jedem Kolonnör!
WWWWWUUUAAAAAAAHHHHHH.....

Lieben Gruß Carla

Die kenne ich...

Die kenne ich. Die waren bei uns auch schon.

Da lobe ich mir doch die Schweizer Konvois. Da sind Kinder und anderes Volk zwischen zwei Warnwestenfahrer geklemmt. Und sobald man den Überholvorgang klingelnd startet kommt von hinten der Ruf "Achtung, Velo!". Der Ruf wird von einem zum anderen weitergegeben und alle halten sich diszipliniert rechts.

Klingeln???

Du klingelst doch wohl nicht ersthaft bei Radtouristen??? Wenn ich mich ihnen nähere "rufe" ich immer ganz laut KLINGELINGELIIIIIIING!!! Du glaubst gar nicht, wie schnell der Weg frei ist. Also ich habe nie Probleme mit ihnen, sie aber wahrscheinlich mit mir, *kicher!*

Tame,
schreit sich den Weg frei;-)

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