Mein Leidensweg
Hallo zusammen, erst einmal meine Geschichte. Ich h bin nun 45 Jahre alt und meinen Letzten Marathon bin ich 2005 gelaufen (3:24Std.). Neben meinem Laufen, hab‘ ich auch noch Fußball gespielt, aber nur Hobbymäßig. Meinen letzten Wettkampf(8,5 Km) habe ich im Sept. 05 bestritten. Ohne Probleme!
Dann kam die Hallensaison im Fußball und damit auch meine Probleme. Ich konnte mein rechtes Bein nicht mehr anheben und die Schmerzen zogen bis in den Leisten, Hodenbereich. Es wurde so schlimm dass ich das Fußballspielen aufgeben musste. Aber damit war die Geschichte nicht beendet, sonder das war nur der Anfang! Nun war es mit dem Laufen auch vorbei.
Also erst einmal Pause gemacht und abwarten ob es besser wird. Drei Wochen Später dann die ersten Laufversuche! Keine Besserung !
So, jetzt kann nur noch der Arztbesuch helfen. Also auf zum Hausarzt. Diagnose=) Leistenzerrung, das heißt, Pause machen, aber dieses mal sechs Wochen!
Nach den sechs Wochen wider erste Laufversuche. Ergebnis , leider kein Erfolg. Der Schmerz strahlt vom Sitztbereich bis in die Leiste.
Nun kommt die erste Überweisung zum Orthopäden, Röntgenbild, Knochenmässig alles OK. Diagnose Beckenschiefstellung, die Beine sind nicht gleichmäßig lang. Kann man einrenken. Ergebnis: Danach konnte ich gar nicht mehr laufen.
Der zweite Besuch beim gleichen Arzt endet mit der Aussage: Ich kann ihnen nicht helfen, Sie müssen damit Leben. Dankeschön!
Dann nach einigen Selbstheilungsversuchen wieder zum Hausarzt. Überweisung zum nächsten Orthopäden.
Nach ersten Untersuchungen kommt man zu keiner eindeutigen Diagnose, also machen wir mal ein MRT.
Leider ist auf dem MRT nichts zu sehen ´. Also machen wir das Ausschlussverfahren. Urologe , kein Befund , Schierogie , kein Befund. Was kann man noch tun? Physiotherapeut, sechs Behandlungen, es geht etwas besser.
Ich habe nie aufgehöhrt zu laufen. Das auch die Aussage des Therapeuten. Die Schmerzen kommen so bei Kilometer 5 und halten sich dann meistens auch den folgenden Tag darauf. Schmerzen im Sitzbereich bis zur Leiste kann mein Bein kaum anheben.
Was kann man noch tun? Es könnte ja vom Rücken kommen! Also Schmerzteraphie! Untere Wirbelsäule und Becken. Leider kein Erfolg !!! Ich könnte kotzen!!!
Aussage vom zweiten Orthopäden: Meine Möglichkeiten sind ausgeschöpft!
Ich bekomme einen Tipp, ein bekannter Sportmediziner der seine Praxis in Haltern hat soll die Rettung sein!
Nach der ersten Untersuchung gibt es leider keine Diagnose. Also machen wir nochmal ein MRT. Es kommt wie es kommen muss, es ist leider nichts zu sehen! Aussage ich solle halt andere Sportarten ausüben, nicht unbedingt laufen! Dankeschön! Wir haben nun Ende 2007. Ich beschränke meinen Spot nun auf Biken und meinen Crossstepper, Laufen geht immer noch nicht. Probleme stellen sich auch ein wenn ich die rechte Seite beim tragen stark belaste. Entlastung habe ich auf den Rückenliegend, wenn mir jemand leicht an meinem Bein zieht. Beim Autofahren merke ich ein ständiges ziehen im ganzen rechten Bein. Es ist nur die rechte Seite betroffen.
Ich würde so gerne wieder laufen gehen, was kann ich noch tun?

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das ist ein mist über sooo

das ist ein mist über sooo lange zeit beschwerden zu haben! trotzdem: schön erstmal, daß man nichts gefunden hat.
ich empfehle dir den gang zu einem ausgebildeten, guten (soll heißen: mit berufserfahrung) osteopathen. vielleicht kann er/sie dir helfen. physios, ärzte oder heilpraktiker können eine ausbildung zum osteopathen machen. diese dauert 5! jahre und ist knallhart. für mich sind das die absoluten gurus in anatomie und den zusammenhängen im körper. leider muß man im normalfall selbst zahlen. manche physios lassen es über ein "manuelle therapie" - rezept laufen. ich wünsche dir viel glück. solttest du erfolg haben, meld dich mal. es interessiert mich.
LG christiane

?

Beckenschiefstellung,ist es Hüftdisplasie??????Falls ja,meld Dich übers Postfach bei mir,meine Frau hat das,eine Op schon hinter sich,sie könnte dir da einiges zu sagen,FALLS es das ist?!Ansonsten kann ich Dir nur das Beste wünschen,Mist sowas,bey Lukas

Erstmal...

...trotz der Nicht-Diagnose alles Gute und das sich das irgendwann mal klärt.

Würde dir auch Osteopathen vorschlagen. Mein Vater stand kurz vor einer OP wegen dem zweiten Bandscheibenvorfall, konnte weder stehen, sitzen noch liegen, musste Meetings mittendrin verlassen, da sein gesamtes Bein eingeschlafen ist und er unglaubliche Schmerzen hatte, konnte nachts nicht mehr durchschlafen...

10 Besuche beim Osteopathen (die sind auch in Grenzen hielten vom Finanziellen, etwas 30€ pro Besuch) und der läuft wieder 2-3x in der Woche seine 8km...alle 6-8 Monate besucht er in zu einem kurzen Update und mein Dad, der eigentlich meist den Schulmedizinern vertraut, empfiehlt seitdem jedem mit Beschwerden jedlicher Art seinen Osteopathen :-)

Wie gesagt: ich drück dir Daumen!

Definitiv Ostheopath!!!

Keine Ahnung ob das jetzt unter Werbung fällt (wenn ja, bitte nur den Eintrag löschen und mich nicht bannen!!!), aber ich habe im Rahmen meines Studiums unter anderem auch hier Kurse/Seminare absolviert, und kann es Dir absolut empfehlen:

Ortho mobile

Liegt in Hattingen; also ca. 30min Fahrt auf der A43 von Dir entfernt. Und glaub mir =>Das ist es wert!!!

No worries.....LeSmou......

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How much can you take and keep moving forward??

Nicht aufgeben, das schaffst du!!

Hallo du armer alter Knochen, kann dein Leiden nachempfinden, meine Tochter hat die gleiche Diagnose. Sie ist an eine gute Orthopädische Praxis und Physiotherapie geraten. Aus dieser Therapie heraus hätte ich folgende Tipps. Stell dich, wenn machbar doch mal mit jedem Fuß auf eine Waage und schau, ob du irgendwo ein Übergewicht hat. Bei meiner Tochter war das Verhältnis 20 kg zu 28 kg also sehr deutlich. Die "unterlegene" Seite gilt es dann zu stärken. Wir haben ein "Wackelboard", auf dem wir Übungen auf einem Bein zur Kräftigung machen. Außerdem viele Übungen, bei denen die tiefer gelegene Hüftseite angehoben und diese Position gehalten wird. Die Erfolge waren total verblüffend. Einrenken nicht notwendig. Allerdings müssen die Übungen fortgesetzt werden und wir machen zudem Yoga für die Gelenkigkeit und den Gleichgewichtssinn, denn es hat sich gezeigt, dass die Schieflage und alles damit zusammenhängende an Schmerzen etc. ursprünglich von den Füßen kam, die sehr instabil waren. Schau doch mal nach. Meine Tochter macht inzwischen nach langsamen Aufbau wieder Wettkämpfe und hat inzwischen 3 Bestleistungen hingelegt - sie ist schmerzfrei- ich drück dir die Daumen!!! Behalte deinen Mut und immer auf den Körper hören!!!!

ist alles nicht so schlimm

Ich rate Dir, nachdem ich eine zwar nicht ganz so weitreichende Medzinreise gemacht habe, einen Orthopädenfernen Osteophaten zu suchen, der sieht , wenn er gut ist andere Zusammenhänge.
Bei mir ist eine Ischias Dauerreizung innerhalb von 2 Behandlungen weg gewesen, mit der ich mich 3/4 Jahr herum geplagt habe.

Zusätzlich mache ich gute Erfahrungen mit Tai Chi als Ergänzung.

Vielleicht mal aus der Untersuchungsschleife ausbrechen.

Probier es aus.
Ich wünsche Dir Glück dabei, Gruss Putz28

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