Benutzerbild von zwerg1

Hallo
ich habe hier mal eine frage, ich frage mich nun schon öfter ob es nicht doch besser wäre meine garmin uhr beim wettkampf mal wegzulassen, ich konzentriere mich immer sehr darauf und schaue wirklich alle paar meter drauf vor allem auf die pace
was meint ihr
gruss stefan

Ich würde zuraten

Hi,

also in Anbetracht der Tatsache, dass Du selbst schon davon genervt bist, dass Du da dauernd drauf starrst, würde ich das an Deiner Stelle wirklich machen - also die Uhr weglasen. Kannst ja viellicht 'ne ganz "normale" Stoppuhr mitnehmen, falls vorhanden. Dann kannst Du zumindest bei den Kilometer-Markierungen mal kontrollieren, ob's passt.

Brauchen tut man eine GPS-Uhr bei einem Wettkampf nun wirklich nicht - die Länge ist ja gemeinhin vermessem ;-)
Und für's Tempo-Gefühl würde ich Dir dringend raten, die auch mal beim Training weg zu lassen.

Aber hör nicht nur auf mich - da werden bestimmt noch ein paar was schreiben - mir erschließt sich die Notwendigkeit einer Garmin o. dergl. sowieso beinahe fast überhaupt nicht.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Ich stimme zu!

Ich lasse die Uhr auch gern weg. Habe auch keine Garmin.
Als erstes hatte ich den Brustgurt weggelassen,weil der mich (meiner Meinung nach) noch mehr irritiert hat. Oft bin ich auch ganz ohne Uhr unterwegs, dann kontroliere ich die Zeit halt hinterher.

Mein Vorschlag wäre, bei den gleichmäßigen Trainingsläufen einfach mal auf den Körper hören und spüren, was langsam und was ruhig ist. Bei Intervallen ist die Uhr natürlich sehr hilfreich. Und wie bereits vorgeschlagen mal einen Lauf nur mit Stoppuhr machen, dann kann man bei den km-Schildern kontrolieren und muss auch noch rechnen, was den Kopf vom Laufen ablenkt.

Viel Spaß beim testen.

Gruß Nicole

zukleben?

Den Tipp fand ich ganz gut: Display zukleben, dann hast du hinterher deine Werte, musst aber zwischendurch auf die Technik verzichten.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Falls Du aber...

... wie ich zum Beispiel einen leichten Hang zum Zahlenfetischismus verspürst und Dir die Satellitenbildchen hinterher große Freude machen, kannst Du ja einfach die Ansicht verändern und z.B. nur die Zeit - oder irgendwas anderes, was Dich nicht unter Druck setzt - auf dem Display anzeigen lassen und dann im Kopf mit den Kilometermarkierungen abgleichen (den Pulsgurt ziehe ich übrigens zu Wettkämpfen nie an, was der meldet, interessiert mich, wenn überhaupt, nur im Training).

yazi (die ihre Garmine total toll findet)

Persönlich

Ich lauf immer mit GPS Uhr, weil ich nen kleinen Zahlenfetisch habe ;-) Naja und gelgentlich aus 15 KM mal schnell 19 werden können, wenn ich mal nen Weg entdecke und Denke: "Da bin ich noch nicht gelaufen". Auch bei Wettkämpfen hab ich sie dabei! Aber ich schau eigtl kaum noch drauf. Wobei zukleben für mich, wenn es mich nerven würde die beste Möglichkeit wäre!

GT

Spendenaktion

Weglassen!

Man macht sich sonst bloß verrückt und das wiederum ist 'ne Spaßbremse! Je länger du ohne läufst, desto mehr lernst du deinen Körper kennen, d.h. mit der Zeit weißt du auch so ganz genau, wie weit du gehen kannst, bzw. welches Tempo das richtige ist! Wenn dann noch mittendrin der Akku schlapp macht oder schlicht kein Satelittenempfang da ist, ist man so schlau wie vorher! Doch selbst wenn nicht, Letzten Endes muss man sowieso auf seinen Körper hören!

Allenfalls beim Intervalltraining macht die Uhr Sinn, aber da reicht auch eine normale Stoppuhr!

Ein Technikfreak sieht das sicher anders, aber für diesen ist ja das ständige Draufschauen auch nicht nervig! ;-))

:-)

Angst zu Überziehen

Ich hätte ohne Uhr beim Wettkampf Angst am Anfang vor lauter Euphorie und Spaß und Aufregung zu überziehen. Ich würde die Uhr deshalb lieber im Training mal weglassen oder überkleben, aber keinesfalls im Wettkampf, da hätte ich mein Anfangstempo sonst nicht im Griff...;).

@HeKa

"da hätte ich mein Anfangstempo sonst nicht im Griff"

Genau das ist in meinen Augen das Problem: Gefühlt niemand hat sein Tempo mehr in Griff ohne GPS-Fernsteuerung, die meisten können gar nicht mehr ohne.

Das kann man aber lernen, oder könnte - dafür müsste man dann aber tatsächlich mal konsequent auf den Garmin beim Training verzichten oder eben nicht drauf stieren, wie schnell man denn nun gerade ist. Stoppen kann man die Zeit ja immer noch und per JogMap/GoogleMaps die Strecke vermessen kann man auch. Die Durchschnitt-Pace wird einem dann sogar von JogMap ausgerechnet, wenn auch mit merkwürdigen Rundungsfehlern, die aber nie mehr als eine Sek./km betragen.

Dann kommt ja immer das Argument "ich bin aber Zahlenfetischist", wobei immer mitschwingt, dass die Leute ohne GPS-Gedöns keinen Wert auf Auswertung ihrer Leistungen legten, sich also quasi unprofessionell verhielten.
Aber bei Wettkämpfen gibt es Kilometermarkierungen, die sind zwar auch nicht immer 100%ig genau aber das ist der Garmin auch nicht. Da nimmt man dann eine Stoppuhr mit Zwischenzeit-Speicher (ab ca. 40€, Batterie hält min. 2 Jahre) und drückt bei den Markierungen die Lap-Taste, dann hat man das nachher prima in Uhr und kann so viel auswerten wie man möchte.
Und dass man das bei Trainingsläufen so dringend bräuchte kann mir keiner erzählen, mal abgesehen davon, dass man sich bei viel gelaufenen Strecken auch Markierungen merken kann, die einen Kilometer abstecken - auch hier wieder Lap-Taste oder einfach Durchlaufzeiten merken und KM-Zeit ausrechnen - nicht so höllisch schwer.
Ich bin (oder eher. war) nun wahrlich selbst Zahlenfetischist, was die Lauferei angeht, aber ich bestreite einfach die Notwendigkeit dieses ganzen Gedöns.

Und nach meinem persönlichen Empfinden: Wer kein Tempo anschlagen, halten, einschätzen kann, der kann irgendwie nicht wirklich Laufen.
Ich weiß das ist etwas übertrieben - aber so empfinde ich es.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

WENN

es Kilometrierungen gibt! Beim night52 gab es keine und da war ich froh, dass mir die Uhr zeigte, wieviel ich noch zu laufen habe - und wieviel ich hinter mir hatte! Umso mehr als in der Dunkelheit jede Orierientierung fehlte.

nein, notwendig ist nichts beim Laufen - nicht mal Schuhe ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ich laufe mit...

Ich laufe auch beim Wettkampf immer mit GPS-Uhr. Auch wenn ich es beim Training schaffe - ohne auf die Uhr zu schauen! - quasi jeden km mit fast auf die Sekunde identischer Pace zu laufen, so fehlt mir diesen Tempogefühl am Anfang eines Halbmarathons, wenn ich in einer riesengroßen Masse starte und nur beschäftigt bin, meine Ellenbögen einzusetzen.

Nach der Startphase benutze ich meine Uhr erstmal gar nicht (schaue also nicht drauf)... in der Mitte bei km 10 schaue ich dann mal, wie meine Pace bislang ist. Am Ende (letzten 5km) eines Laufs benutze ich dann doch häufiger mal den Blick auf die Uhr, um mich zu motivieren, dass das Aufstellen einer neuen persönlichen Bestzeit doch noch möglich ist. :-)

Das ist jetzt kein eindeutiger Vote für das Tragen einer GPS-Uhr beim Lauf. Gerade wenn man sich selbst damit nervt, dauernd draufzuschauen, kann ich mir vorstellen, dass es hilfreicher wäre, wenn man gar keine dabei hat (beim Wettkampf zumindest).

@DonCarracho: sei mal nicht so streng

Selbst wenn es Leute gibt, die nicht mehr ohne können (Quatsch, wenn es drauf ankommt, können sie natürlich doch): na und? Das soll doch jede und jeder so halten, wie es am meisten Freude bringt. Und ehrlich gesagt: Strecken von Hand bei Jogmap oder GoogleMaps ausmessen bringt mir keine Freude, sondern frisst viel Zeit, in der ich lieber noch ein bisschen laufen gehe.

Und gut, Du hast geschrieben, dass das Dein persönliches Empfinden ist, aber dennoch: "... der kann irgendwie nicht wirklich Laufen" ist schon ein bisschen grob. Nö, ich finde nicht, dass es Dir zusteht oder überhaupt irgendeinen Sinn macht, die Lauffähigkeit anderer Leute so hart zu beurteilen.

Ist jedenfalls das ganz persönliche Empfinden von
yazi

GPS-Uhr (egal welcher

GPS-Uhr (egal welcher Bauart)im Wettkampf und für Tempotraining ist für mich Käse; finde ich viel zu ungenau. Die zeigen dir irgendeine Pace an, die niemals nicht stimmt, weil die Reaktionszeit viel zu lahm ist. Ich habe es in einem anderen Thread schon mal geschrieben; die schnellsten Laufzeiten (schnell ist natürlich relativ;-))beim Tria hatte ich immer dann, wenn ich ganz ohne Uhr gelaufen bin. Und vorm "Überziehen" hätte ich keine Angst, dein Körper sagt dir schon, was geht und was nicht. Beim WK gilt doch eh nur "alles was geht"; warum dann mit Technik künstlich ausbremsen? Viel Erfolg beim Testen.:-)
VG Ute

@Yazi: Streng? @Strider: Fehlende Markierungen

@Yazi:
Streng? Hart beurteilen?
Ich schrieb "irgendwie nicht wirklich", dass ich wisse, dass das etwas übertrieben sei und mein eigenes Empfinden wiedergebe. Was soll ich noch tun um dem Ganzen die Strenge zu nehmen?
Ich spreche auch niemandem die Lauffähigkeit ab, das wäre bei z.B. jemandem wie Strider (die ja bekennende Garmine ist ;-) auch geradezu lächerlich - natürlich kann sie toll Laufen, und weit und überhaupt.
Ich meine eher das Bild eines "kompletten" Läufers, das ich vor (meinen) Augen habe - und zu dem gehören eben die genannten Fähigkeiten. Niemand muss sich das aber zu eigen machen.

Was die Vermesserei per JogMaps angeht:
Ja das ist mühsam, es ginge aber auch viel schneller und einfacher:
Kartenmessrädchen vom Optiker (kost nich viel) nehmen und 'nen Stadtplan/Wanderkarte und die Strecke darauf ausmessen. Dauert 1-2 Minuten, kann auch vor dem Lauf gemacht werden, so dass man vorher bereits weiß, wie lang die Strecke ist und bietet vollkommen hinreichende Genauigkeit für unser Hobby-Tun.

@Strider:
Zu den fehlenden Markierungen im Wettkampf:
Das meine ich ja, dass man eigentlich ohne auskommen müsste, soweit es ums Tempo geht. Allerdings: Bei einem derart langen Lauf ohne jegliche Markierung ist es natürlich äußerst nachvollziehbar (auch für mich), wissen zu wollen, wie lange man noch muss, schon allein aus psychologischen Gründen.
Auch wenn man z.B. bei einem großen Marathon als Hase fungiert (Glückwunsch dazu) würde womöglich selbst ich mir so'n Dingen geliehenerweise umschnallen, denn da geht's ja nicht nur um mich, sondern ich habe dann ja auch Verantwortung für das Tempo, Wohlergehen und Erfolg anderer Leute, obwohl: beim Lauftreff schaffe ich das ja auch so … wobei wiederum: Da isses auch nicht sooo wichtig.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

P.S.: Ich bin halt altmodisch …

P.S.:
Ich bin zwar noch nicht so Hölle-alt (42) aber was das Laufen angeht bin ich halt doch ein alter Knochen (32 Jahre alt um genau zu sein) und ich frag mich dann halt schon, wie "wir" das früher™ bloß geschafft haben, vernünftig zu trainieren, unsere Leistungen auszuwerten und ja: auch ein paar recht ansehnliche Wettkampfzeiten hinzulegen - alles ohne GPS und in vielen Jahren sogar ohne Computer. Was das angeht war ich sogar ziemlich schnell dabei und hab mir per Excel 4.0 (5 Disketten!) ein Lauftagebuch geschustert, nach Vorlage des damals recht beliebten Adidas Lauftagebuchs (Papier) aber mit reichlich Auswertung inkl. diverser Diagramme - da muss JogMap erst noch hin. Damals hab ich mir das mit den eben schon verlinkten Formeln zur Bewertung von Läufen auch ausgedacht.

Davon ich einige Jahre in Baumwoll-Klamotten gelaufen bin ohne daran zu sterben, rede ich mal besser gar nicht ;-)

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Ich würde sie auch

Ich würde sie auch weglassen. Stoppuhr oder Zugeklebt hilft bestimmt, das solltest du öfters mal testen auch im nicht WK. Ich kann bis heute nicht nachvollziehen wie man Intervalle mit solch einem Ding läuft. Man lernt doch dabei garnicht zu fühlen was man da macht, da steht nur ne Zahl und an diese Zahl hält man sich. Wer weiss ob du das überhaupt stehen kannst was man sich vorher ausgedacht hat. Es kann ja auch anders laufen und dann macht man sich wuschich weil es zu schnell oder zu langsam ist...

Tipp nebenbei:
Wenn du den Wk motiviert bestreiten möchtest setze dir drei Ziele:
1. Hauptziel, z. B. AK-Sieg oder eine gute Zeit wie 40 Minuten
2. Ziel das für dich etwas weniger wichtig ist, aber dennoch nen dickes Ding wäre wenn du es erreicht hättest, z. B. Zeitziel Nr. zwei wie 42 Minuten
3. Ein Ziel das dich immer noch zufrieden stellt aber nicht all zu groß ist. z. B. Zeitziel Nr. drei wie 44 Minuten...
So erhälst du deine Motivation während des WK und du fällst nicht in eine Motivationslücke und schließt dann schlechter ab als gedacht.

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

@DonCarracho

Keine Sorge, ich fühle mich nicht angegriffen :)), und ich bin schon der Meinung, durchaus laufen zu können, auch wenn ich erst kürzlich wieder ernsthafter angefangen habe, früher habe ich schon auch Sport gemacht und bin auch schon 37 Jahre alt, kenne also auch noch die Zeit ohne Garmin, Pulsuhr und in Baumwoll-Shirts :).

Und natürlich geht das Laufen auch ohne Garmin, wenn ich trainiere schaue ich eher selten auf die Uhr und sehe dann danach, dass ich ein sehr konstante km-Zeiten habe (wenn nicht grad mal wieder irgendeiner der vielen Berge hier dazwischen kommt :)).
Allerdings habe ich halt schon auch gemerkt, dass ich durchaus dazu neige vor lauter Euphorie und Spaß am Beginn des Laufes zu überziehen, passiert mir manchmal auch im Training, im Wettkampf wäre es natürlich echt schlecht, deswegen nach der Hälfte einzubrechen oder vielleicht sogar abbrechen zu müssen.
Und dann die Alternative ne Stoppuhr mitzunehmen und nach den Kilometerbegrenzungen die Zeit zu stoppen ist in meinen Augen genau das, was ich von meiner Garmin will, warum also sollte ich das händisch machen wenn´s mir die Uhr doch unaufgefordert anzeigt?

Warum die Technik nicht nutzen die es mittlerweile gibt und mir dabei hilft Überziehen am Anfang zu vermeiden, auch wenn es natürlich auch ohne ginge, irgendwie, vermutlich nach einigen "Rückschlägen" und "Lernkurven".

Obwohl ich ohne Handy aufgewachsen bin, meinen ersten Rechner erst nach dem Abi hatte und auch ohne Navi jede Adresse gefunden habe genieße ich diese ganzen tollen Errungenschaften der Technik mittlerweile schon und verschließe mich dem nicht, wenn´s mir das Leben leichter macht, warum auch??

Ich gebe es zu. Ich bin ein

Ich gebe es zu. Ich bin ein absoluter Zahlenfetischist. Ganz besonder liebe ich die Datenauswertung nach dem Lauf. Schade nur, dass ich davor laufen muss, am besten würde ich die ganze Zahlerei genießen ohne mich davor quälen zu müssen:)

Was ich bei WK mache, ist die Daten auf dem Display auf das absolute Minimum zu reduzieren (bei mir sind das Zeit und Puls, bei den meisten wird es nur Zeit sein) um nicht von zu vielen Daten gestört zu werden.

Die aktuelle Pace beim Garmin ist manchmal so was von falsch, dass es ein Fehler wäre, sich darauf zu verlassen. Das brauchst du dir nicht mal anschauen. Also, wenn du die Daten nach dem WK brauchst, dann vereinfache dein Display auf das absolute Minimum. Wenn du die Daten nicht brauchst, dann nimm eine ganz normale Stoppuhr ohne weitere Funktionen.

..bei dem ganzen

..bei dem ganzen Zahlensalat, wurde wohl vergessen, den Fred ins Richtige Forum zu schieben("Laufen Allgemein")...wäre schön das noch zu machen. Ordnung muss sein.

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