Benutzerbild von kirby812

AAAAlsoo... ihr denkt jetzt wahrscheinlich eh schon, dass ich nix zu tun habe, weil ich alle paar tage neue fragen in meinen sich summierenden blogeinträgen habe;-).
heute sagte mir meine stiefmutter, dass ich zu kurz und dafür zu schnell laufe (trainiere immer 2km für den cooper-test). ihrer meinung nach sollte ich langsamer, aber dafür viel längere strecken laufen.
ein marathonläufer hat mir allerdings vor ca. 1 woche gesagt, dass auch professionelle marathonläufer nie die volle strecke im training laufen, sondern immer nur ein teil.
jetzt bin ich echt überfragt und weiß gar nich, auf wen ich hören soll.
tipps? danke dafür=)

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lieber langsam lang

Die Grundlagenausdauer ist das Wichtigste. Ansonsten wird das mit dem schnell laufen auch schwer.

Zeig mal Deinen aktuellen Trainingsplan. Dann brauchen wir nicht so ins Blaue zu schießen. Das ganze im zum Forum zu klären. wäre auch toll, da es bestimmt noch Cooper-Trainierer gibt.
Such auch mal nach "Cooper" hier auf der Seite. du findest einige, die den Test (erfolgreich) hinter sich gebracht haben. Die sind auch gute Ansprechpartner.

marcus
Laufen in Leipzig (z.B. beim 10. Cross "Rund um den Bismarckturm" am 26. Juli

Jedem das seine, ...

... aber eigentlich haben ja beide Recht.

Ich habe früher gemeint mich quälen zu müssen. Bin immer gerannt (habe versucht meinen Puls zwischen 160 und 170 zu halten) und habe mich verausgabt. Das ganze ging natürlich nicht so richtig lange. Danach habe ich mich erledigt, aber glücklich gefühlt. Spaß hat es trotzdem keinen gemacht.

Tja, heute bekomme ich meinen Trainingsplan und halte mich dran. Das lustige ist, dass ich mich immer einbremsen musste (muss?). Ich habe angefangen mit einem Puls von 135 im Grundlagenbereich zu "laufen". Die Schnecken, Regenwürmer und Ameisen sind an mir vorbei gezogen und haben gelacht. Aber nach einer Stunde hatte ich die Schnecke dann wenigstens wieder eingeholt, da ihr die Luft ausgegangen ist.
Was soll ich sagen, seit Samstag liegt mein Grundlagenbereich (nach 20 Wochen) bei einem Puls von 145. Ich werde mich auch in diesem Bereich nicht quälen müssen (guter Indikator, man kann fast ausschließlich durch die Nase atmen), kann aber wohl schon ganz gut mit den Ameisen mithalten.
Von daher vertrete ich die Ansicht, langsam und länger zu laufen. Natürlich dürfen Steigerungen nicht fehlen, aber diese müssen gar nicht lange sein. Bei meinen Wettkämpfen (ganze zwei an der Zahl *lach*) bin ich in einem Pulsbereich über 50 Minuten gelaufen, den ich im Training maximal 12 Minuten gelaufen bin.

Meine Einschätzung daraus ist, dass man zwar die Strecke nie in dem Tempo gelaufen sein muss, aber den körperlichen "Reiz" schon mehrfach erlebt haben sollte.

So, wieder viel gequatscht! Bin mal gespannt was die "alten Hasen" sagen.

jeder hat recht!!!

Ich bin zwar kein alter Hase aber habe selbst mal vor vielen vielen vielen Jahren fuer den Coopertest trainiert und glaube deshalb ich kann hier ruhig meinen Senf mal abgeben. Ich wuerde Dir vorschlagen am besten nicht immer die selbe Strecke im selben Tempo zu laufen, sonst stehst Du Dir bei Deinem Fortschritt selbst im Wege! Wechsel ruhig mal ab zwischen laengeren Laeufen von 3-5 km ohne Pause, Zeit egal, hauptsache Durchhalten, und beim naechsten Mal versuche dann 3x 500m in jeweils 3 min oder weniger zu laufen, unterbrochen von 100 m gehen. Durch die laengeren Laeufe trainierst Du vor allem Deine aerobe Grundlagen, also die Ausdauer. Bei den Intervallen trainierst Du Deine anaerobe Leistungsaehigkeit und uebst auch die Bewegungsablaeufe des schnellen Laufens.
Wie weit genau musst Du kommen? 2 km oder 2.4km????

Auf...

... die richtige Mischung kommt's an! Also sowohl ganz langsam und schnell muss mit dabei sein. Wenn man immer nur die nötige Strecke trainiert, verliert man ziemlich schnell die Lust dazu.

So weit ich weiß, muss man bei der Polizei nur 2km laufen, oder? Bei der BF musste ich 2,4km schaffen, und die Anforderungen sind generell um einiges härter.

Wann hast du denn den Test?

Marathon - Cooper Test

Das mit dem Marathonläufer stimmt sicher, aber der läuft im Wettkampf auch mindestens 2 Stunden. Bei den kürzeren Distanzen (so bis 10 km) läuft man für die Grundlagenausdauer auch längere Strecken als im Wettkampf.
Also hat deine Mutter recht und der Marathoni auch, du trainierst aber zur Zeit ja nicht für eine Marathon.

Weiterhin viel Erfolg wünscht dir

Gerald

... Abwechslung beim

... Abwechslung beim Training ist wichtig. Unterschiedliche Distanzen, unterschiedliche pace, Intervalle, ruhige Läufe, etc. Wenn du lange genug für die Grundlagenausdauer trainiert hast - ca. 3 Monate, wirst du erfolgeicher Tempo trainierten können.

Marathontraining ist ne ganz andere Nummer.

lg

Training für Cooper-Test???

Also ich weiß nicht...
Ich gehöre ja hier zu den eher fortgeschrittenen AKs und habe in meinem ersten Läuferleben so um 1974 herum mit dem Cooper-Test Bekanntschaft gemacht (gab da ein kleines Büchlein "Fit nach Punkten").
Der Cooper-Test ist eine Art Einstufungstest, der dein momentanes Leistungsvermögen messen soll (was kannst du in 12 Min für eine Distanz zurücklegen?), um darauf fußend ein Trainingsprogramm vorzuschlagen.

Dafür zu trainieren ist in meinen Augen viel zu eingeschränkt.
Autofahren lernst du auch nicht, indem du für die Fahrprüfung paukst, sondern durch fahren. Und dein Leistungsvermögen als Läuferin wird durch vielfältige Trainingsformen (abhängig vom Ziel) wachsen: lange, langsame Läufe, Tempo-Einheiten, Wiederholungs-, Steigerungsläufe usw. Das lässt sich nicht übers Knie brechen, sondern braucht Zeit.

Klugheit ist der vergebliche Versuch, das wahre bekloppte Leben zu vermeiden

angelrunners@CMOB

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