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Hallo liebe Läufergemeinde,

Macht das blutspenden in der Tapering Phase Sinn? Denn das ist ja die Zeit, in der man keine großartigen körperlichen Belastungen hat. Meine Überlegung basiert darauf,
dass ich mich momentan in der allgemeinen Vorbereitungsphase zum Herbstmarathon befinde und die wöchtenliche Trainingstaktung entsprechend hoch und intensiv ist.

Daher mal die Frage in die Läuferrunde.

Herzliche Grüße
Heike

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Sinn???

Also hilfreich ist es für deine Vorbereitung bestimmt nicht... Aber natürlich macht Blutspenden immer Sinn. Brauchst danach halt 2-3 Tage Pause bis du wieder voll fit bist. Ein kurzes langsames Läufchen schadet nichts, aber du wirst nicht gleich wieder deine Zeiten erreichen. In der Taperingphase unproblematisch. Direkt nach dem Marathon würde ich es nicht wagen, weil vermutlich deine Blutwerte katastrophal ausfallen werden ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ich würd's nicht tun!

Ich würd's nicht tun - jedenfalls nicht in der Tapering-Phase.
Unter der Annahme, dass Tapering-Phase bedeutet: Kurz vor dem Wettkampf.

Wenn Du das nicht schon öfters gemacht hast und genau weißt, dass Du nach kürzester Zeit wieder Top-Fit bist.
Aber selbst, wenn Du davon nicht mehr wirklich was spürst, einen Marathon wirst Du kurz danach nicht optimal laufen können.
Ein Freund von mir hat nach seiner letzten Blutspende mehrere Monate gebraucht, bis er sich davon wieder komplett erholt hatte.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

zu knapp VOR...

...dem Marathon würde ich es auch nicht machen.

Blutspende

Hallo Heike!

Ich gehe auch Blutspenden.
Würde es allerdings in der Trainingsphase vor einem Wettkampf, und dazu gehört für mich auch das Tapern, nicht spenden. Eine Woche oder zwei nach einem Wettkampf schon. Mein Denken ist, dass das Tapern ja dafür ist, dass der Körper sich vor einem Wettkampf ausruht um dann voll da zu sein. Nehme ich ihm dann einen halben Liter Blut inklusive Eisen, etc. ab, wird er geschwächt. Da Frauen nur alle drei Monate spenden dürfen, lässt dies für mich den Schluss zu, dass man nicht in drei Tagen diese Spende verarbeitet haben kann.

NEIN.


"Wenn Du eines Tages vor den großen Schiedsrichter trittst, so wird er Dich nicht fragen, ob Du gewonnen hast, sondern wie Du gespielt hast."

Hobby vor Lebensrettung?

Also das entsetzt mich schon wie ihr hier drauf seid.

Heike, läufst du nen Spaßmarathon im Herbst (das kann in 2-2,5 Monaten sein) oder läufst du mit der Weltspitze um die Wette?
Ich unterstelle dir das du Hobbyläuferin bist! Also, macht es einen Unterschied ob du in 3 Std den M unter den TOP500 Läufst oder in 3:30 unter den TOP1000?

Hallo ihr NICHTSPENDER - würdet ihr beim Trainingslauf auch einen Menschen verrecken lassen weil ihr grade eure Tempointervalle lauft?

Und wenn einer in der Hochphase des Trainingsplans ist, lässt sich der Lauf mit dem Tag erholung danach immer einplanen.....

"Ein Leben ohne soziales Engagement ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

sach ich doch....

@scooby: Aber sonst geht's Dir gut?

Hat irgendjemand gesagt, sie solle überhaupt niemals, z.B. irgendwann nach dem Marathon, Blutspenden gehen?
Wurde hier nicht sogar von mehreren betont, dass Blutspenden grundsätzlich eine gute Sache ist?

Darf ich darauf hinweisen, dass es unter Umständen möglich wäre, dass es nicht so gesund sein könnte, geschwächt von einer Blutprobe an einem Marathon teilzunehmen?
Und zwar unabhängig davon, ob man jetzt 2:30 oder 4:30 läuft, denn man kratzt ja in jedem Fall am eigenen Limit.

Darf sie diesbezüglich ihr eigenes Wohlergehen erst mal an 1. Stelle setzen?
Könnte es sein, dass nicht jeder eine Blutspende gleich gut verträgt?

Und das mit dem Verrecken lassen ist ja wohl völlig daneben - nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich!

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

@scooby

und wie urteilst du über die Millionen Menschen, die noch nie in ihrem Leben Blut gespendet haben, obwohl sie es könnten?

@all:
Ich hatte in diesem Jahr meine 50. und 51. Blutspende. Eine habe ich ausfallen lassen, weil sie 2 Wochen vor dem Hermannslauf gewesen wäre und die nächste wird auch um 3 Monate verschoben, denn sie wäre 3 Tage vorm Frankfurt Marathon.

Blutspenden habe ich meistens gut vertragen. Es ist aber auch schon passiert, das ich 2 Tage nach einer Spende einen lockeren Trainingslauf nach nur 2 km mit viel zu hohem Puls und Unwohlsein abgebrochen habe.

Also grundsätzlich:
Nach der Blutspende 3-4 Tage keine körperlichen Höchstbelastungen.
4 Wochen vor geplanten großen körperlichen Anstrengungen (Wettlauf) keine Blutspende. Verlust an mühsam aufgebauten roten Blutkörperchen wäre kontraproduktiv.



manchen bei youtube

ääähhh Scooby

Es ging lediglich um den Zeitpunkt. So habe ich die Frage zumindest verstanden.
Grüße, WWConny

Hallo, richtig lesen!!!

Also vorab - Es geht mir sehr gut! - Danke der Nachfrage...

So, zum Thema:

Es geht gegen diejenigen hier die pauschal gegen das B-Spenden sind oder nach Ausreden suchen, hier in diesm JM Kreis/Blog.

Ich habe 2-2,5 Monate zw. Spende und Marathon angenommen und nicht Nadel raus und los....

Ansonsten hat MANCHEN eine gute Einstellung zu dem Thema die ich Teile.

Sicher geht das Eigenwohl vor, aber das stand hier nicht zur Diskussion - die Frage war:"Blutspende in der Taperingphase?" und daruf muss man klar mit JA antworten.
Sicher geht das nicht wenn ich die Spende nicht vertrage oder kurz danach ein Wettkampf folgen soll - aber das war ausgeschlossen!

So, alle Klarheiten beseitigt?

"Ein Leben ohne schlechte Beispiele ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

so hatte ich dass

so hatte ich dass prinzipiell auch verstanden. Und es hat sich ja kein einziger gegen Spenden ausgesprochen. Aber wenn die frage kommt, ob zu nem bestimmten Zeitpunkt, kann man ja wohl auch seine Erfahrungen und Meinungen dazu mitteilen.
Und wenn man sich 10-12 Wochen auf einen Wettkampf vorbereitet, sollte man auch versuchen, diesen mit optimalen Vorausstzungen anzugehen.
Bei mir kommt ne Vollblutspende auch nur zwischen Wettkampfphasen in Betracht. Alternativ kann man ja Plasma spenden, welches länger haltbar ist. Und ich kann da zum Bsp am nächsten Tag wieder voll trainieren, während dies bei ner Vollspende einige Tage nicht drin ist, wie bei den meisten hier. Also bitte nicht gleich so überreagieren.

Hallo Heike, ich würde es

Hallo Heike,

ich würde es lassen, kurz vor dem Wettkampf Blut zu spenden. Bei mir dauert es ca. 2-3 Wochen, bis die HF sich nach der Spende wieder normalisiert hat. Ich kann zwar nach wenigen Tagen danach wieder laufen, jedoch nicht unter Wettkampfbedingungen.

Saludos,
turbosnail

Tapering

Tapering vor einem Marathon ist bei mir persoenlich 7 Tage vor dem Marathon. In dieser Woche wuerde ich (weiblich) definitiv KEIN Blut spenden. Ich spende regelmaessig (3 x im Jahr) und merke mindestens 3-4 Tage lang Einschraenkungen in meiner koerperlichen Leistungsfaehigkeit, selbst bei Lauefen von unter 10 km. 42 km muessen dann echt nicht sein. Buche den Termin doch lieber in der Woche NACH dem Marathon. So kannst Du Deine Regeneration mit einem guten Werk unterstuetzen.

@Scooby: Frauen brauchen
1. durch ihr meist kleineres Blutvolumen (eine Konserve nimmt einen hoeheren prozentualen Anteil ein als bei grossen -richtigen- Kerlen)
und
2. ihre eigentlich immer niedrigeren Haemoglobinwerte
3. oft eher schwaecherem Kreislauf

laenger als Maenner bis sie die Blutspende verpackt haben. Kollabierte Sportler die mit letzter Kraft sagen "ich war letzte Woche noch Blut spenden" sind ein Alptraum fuer die Spendezentralen, da sie nicht nur ein hohes Risiko beinhalten jene Person als Spender zu verlieren, sondern auch noch fuer einen ungeheuren Imageschaden in der Aufklaerungsarbeit sorgen.

cour-i-euse

Hobby vor Lebensrettung?

Nee, aber eigene Sicherheit geht tatsächlich vor.
Natürlich bin ich fit in Erste Hilfe.
Scooby auch? Jährliche Auffrischung?
Und ich würde mein Tempotraining unterbrechen, wenn ich einen Ertrinkenden, der z.B. auf einem Weiher ins Eis eingebrochen ist, holen soll. Joah, würde ich tun.

Könnte aber sein, dass er stirbt, weil ich ihn nicht retten kann, denn wenn das Eis zu dünn ist, kann ich nicht drauf, nur Jesus kann übers Wasser laufen. So... wat dann? Dann habe ich meine Sicherheit in den Vordergrund gestellt.

Und wenn der von mir alarmierte Rettungswagen/Feuerwehr zu spät kommt... (Haben alle ihre Handys dabei wenn sie laufen? Scooby?)

Denn wenn ich hinterher stürze und dann auch Hilfe brauche, ist wohl niemandem geholfen, oder?
Kopf anschalten sollte immer sein.
Ersthelfer-Grundsatz, sich zuerst zu sichern, bevor man andere rettet.

Darum schaue ich tatsächlich erst auf meine Gesundheit bevor ich andere rette, und sei es beim Blutspenden.

Aber zurück zum Thema.
Vielleicht sollten wir den Begriff "tapern" erstmal klären?
Für mich war es bis grade die "Woche" bevor der Wettkampf da ist. Da werde ich sicher kein Blut spenden. In meiner Tapering-Phase wird der Herr/die Dame auf meine 500ml verzichten müssen, brauche ich selber, sorry.

Wenn für andere Tapern bedeutet, dass sie zwischen dem Ende eines Wettkampfes und dem Beginn des nächsten Trainingsplans für den kommenden Wettkampf weniger trainieren... klar kann man dann Blut spenden.

Ich habe übrigens auch einen Organspendeausweis... die gebe ich aber auch erst ab, wenn ich tot bin, brauche mein Herz vorher nämlich auch selber... auch wenn ein anderer deswegen sterben muss.

Das ist also born im Kopf...

... interessant...

Tapering und Ruhewoche ...

...sind nicht unbedingt das gleiche. Sie meinte wohl eine Ruhephase in der allgemeinen Vorbereitung, und da dürfte wohl nichts Grundsätzliches gegen eine Blutspende sprechen. Mit "Tapering", worunter in der Regel das Runterfahren des Trainings unmittelbar vor einem Hauptwettkampf verstanden wird, hat sie halt einen mißverständlichen Begriff gewählt. Wobei aus dem Text schon hervorging, was gemeint war.

Aufmerksames Lesen hilft, so manch kleinliches Gezänk zu vermeiden...hehe.

+ + +
Vergesst nicht den Hund!

Mao Tse Tung

vielleicht klärt Sie uns ja

vielleicht klärt Sie uns ja noch auf

eine Woche nach einem Marathon

würde ich nicht spenden gehen, die Blutwerte sind da meist komplett im Eimer (hatte ich jedenfalls mal).

Übrigens ist der Flüssigkeitsverlust das größere Risiko als die verlorenen Blutplättchen. Daher viel trinken. Ich habe mich mal durchprobiert und 2 bis 3 Tage nach der Spende fühlte sich immer alles wieder ok an. Fürs Training wohlgemerkt, nicht für Wettkämpfe.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

14 Tage vor Wettkampfbeginn

- das meinte ich mit Tapering
- und ja ich bin eine Hobbyläuferin
- und ja, ich spende zum ersten mal (Asche auf mein Haupt). Aber das ist ja auch der grund weshalb ich das Forum angefragt habe? :-)

Hilfreich ist, was "manchen" gesagt hat. Das liegt wohl auch daran, dass "manchen" routinemäßig und schon sehr häufig Blut gespendet hat. Hut ab! und gut so!
Auch gut, was "courieuse" gesagt hat. Denn das Geschlecht spielt sicherlich eine sehr große Rolle.

Aufgrund der hier vielen unterschiedlichen Argumente bin ich zu der Entscheidung gelangt, auf jeden Fall Blut zu spenden. Werde dies aber in den Winter verlagern. Also in der zeit, in der ich lediglich meine Form erhalte für die kommende Saison und vielleicht mal bei den etwas "mehr ambitionierten" Hobbyläufern anzukommen :o)
Herzliche Grüße an alle die sich hier so rege verbal engagiert haben.

Heike

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