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"Niemals gehen - und schon gar nicht mit Stöcken!"

Das ist ja eigentlich mein Grundsatz. Aber nun bereite ich mich schon seit längerem auf einen Wettkampf vor, den ich wohl größtenteils gehend und mit Stöcken absolvieren werde: Den Oxfam Trailwalker über 100km (http://trailwalker.oxfam.de/)

Zusammen mit meinen 3 anderen Mitstreitern vom Team Engel&Helden (www.engelundhelden.org) werden wir am 8. September im Harz an den Start gehen, um gemeinsam die volle Distanz zu meistern. Maximal 30 Stunden haben wir dafür Zeit.

Für alle, die ihn noch nicht kennen: Der Oxfam Trailwalker ist ein Charity-Lauf, bei dem 4er Teams jeweils gemeinsam eine Distanz von 100km zu absolvieren haben. Entweder gehend, laufend, walkend, speed-hikend - wie auch immer. Vorher muss jedes Team aber auch noch 2.000€ an Spenden einsammeln, sonst gibt es keinen Start (uns fehlen aktuell noch 500€ - wenn Ihr uns also unterstützen möchtet, herzlichen Dank!)

Auf so eine Geschichte muss man sich natürlich auch irgendwie vorbereiten. Daher haben wir mittlerweile diverse Trainingswochenende absolviert. Herausgestellt hat sich dabei, dass wir den größten Teil der Strecke wohl nicht laufend absolvieren werden, um die Kräfte zu schonen. Und das Stöcke dabei sogar recht nützlich sind.

Irgendwie tut das meiner Läuferseele schon weh! Ich hoffe daher, dass wir wie im Training immer wieder Laufetappen einlegen können. Schon aus rein mentalen Gründen.

Aber am Ende geht es ja nicht um Laufen oder Gehen, auch nicht um die 100km. Es geht um mehr. Und das zählt!

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Es geht nicht nur um 100km - es geht um mehr!
http://www.engelundhelden.org

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Mentale Stärke

Ich wünsche Euch viel Glück für Euer Unterfangen. Vergiß die Kilometer. Konzentriere Dich auf die 30h. Nach 30h ist der Spuk vorbei, wenn Ihr vorher ankommt - auch gut.

Mir hat am Anfang geholfen: 50 Minuten laufen, 10 Minuten gehen. Sobald es anstrengend wird (Hitze, bergauf, durch Flüsse) - Gehen. Auch wenns am Anfang albern ist. So ein Ding entscheidet sich im Kopf, und wenn der nach 10h noch klar und fit ist, dann kannst Du die letzten 20 km auch noch traben..

Viel Spaß beim gemeinsamen Grenzen verschieben!

Viel Erfolg bei Deinem/Eurem Vorhaben …

… und für jemandem mit dem Motto "Niemals gehen - und schon gar nicht mit Stöcken!" hab ich auch noch einen:

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

warum nicht gehen?

Amerikanische Ultras trainieren und laufen nach dem Prinzip, außerdem musst du bei einer solchen Strecke eh was essen bzw. trinken. Ich bin meinen ersten 100er so gelaufen: 4km laufen, 1km gehen. Kam damit prima in 13:30h durch.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ein langsamer Beginn

ist im Ultra besonders wichtig, denn die Entscheidung fällt letzten Endes auf den letzten Kilometern! Insofern sind Gehpausen keine Schande, im Gegenteil, du musst ja deine Kräfte einteilen! Denn was bringt es einem, wenn man hintenheraus gnadenlos einbricht und die Zeit, die man sich mühsam im ersten und zweiten Drittel herausgelaufen hat, gegen Schluss doppelt und dreifach einbüßt?

Viel Erfolg!

:-)

Quasselwertung...

Smilie by GreenSmilies.com

Hm. Gab es da nicht neulich

Hm. Gab es da nicht neulich so ein Hinweis auf das Urheberrecht etc.? *hüstel*

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Hast Du wohl recht :-(

Hast wohl recht - bin zerknirscht.
Also, wenn dass gelöscht gehört, dann lösche man das.
Aber bitte nicht den ganzen Thread, wenn geht ;-)
Immerhin hab ich verlinkt, wo's herkommt …
*öchl*, *Räusper*

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Vielen Dank für die vielen

Vielen Dank für die vielen Tipps.

Ja, es vorsichtig angehen zu lassen und auch ruhig zu gehen ist wohl die richtige Strategie. Und wir werden das auch tun. Das Laufen nutzen wir dann, um immer mal wieder den Kopf freizubekommen - wenn der Trott zu groß wird.

Ehrlich gesagt habe ich die größte Bewunderung vor Ultra-Läufern. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man das durchhalten soll.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Gedanke nun ein Walker zu sein, dann aber schon :-) Aber ich denke, ab km 50 wird das quatschen weniger.

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