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So, ich bin durch :-)
Eigentlich sogar schon seit letztem Sonntag, da hatte ich die letzte richtig harte Einheit, bin aber vorher nicht zum schreiben gekommen.

Heute habe ich dann die letzten wichtigen Sachen erledigt, mein Fahrrad nochmal zur Inspektion gebracht (neue Kette, neues Griffband usw) und ich habe meinen Neo zum flicken gebracht, da ich leider im Fühlinger See einige Leinen getroffen habe und die mir den Anzug beschädigt haben (wieso sagt einem auch keiner Vorher, dass die Böse sind).
Dann sollte ich Montag mein ganzes Material wieder haben und kann vor Roth noch gucken ob alles funktioniert.

Jetzt sind genau 111 Tage her, seitdem ich mich für die Challenge in Roth angemeldet habe und was habe ich erreicht?

-zu wenig Radkilometer
-zu wenig lange Läufe
-zu wenig Bahnen geschwommen

Na ja, vielleicht doch etwas übertrieben, zumindest das Laufen war ok, aber da bin ich ja beim Bonn-Triathlon baden gegangen.

Aus meiner Sicht bin ich eigentlich ganz gut vorbereitet, es hätte sicher von allem etwas mehr sein können, aber dafür war die Vorbereitungszeit ja auch etwas knapp bemessen.
Immerhin peile ich an die 3,8km durchzukraulen! Aber ganz locker und mit Neoprenanzug!
Auf dem Rad werde ich wohl einfach ums Überleben kämpfen, aber lieber etwas Zeit liegen lassen, wenn das bedeutet, dass ich nachher noch laufen kann.
Und beim laufen, keine Ahnung wie es ist nach 180km noch ne Runde zu laufen, ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Nach 120km war es schon ein seltsames Gefühl, die Füße fühlten sich an wie eingeschlafen und der Körper meinte einfach nur "muss ja" und dann läuft man halt noch ne Runde.

Zur Zeit fühle ich mich eigentlich richtig gut, kaum aufgeregt, nicht nervös und ich fühle mich fit. Zumindest nen Marathon sollte kein Problem darstellen, vielleicht finde ich in Roth noch ein paar Leute für ne Staffel :-)
Es ist im Grunde das gleiche Gefühl wie die 2 Wochen vor einem Marathon, man hat soviel Energie und darf sie nicht einsetzen. Ist wohl auch besser so, nur lockere und leichte Einheiten, einfach prima um sich zu akklimatisieren. Und als Triathlet wird man ja schon fast gezwungen sich regelmäßig abzukühlen :-)

Ziele habe ich auch welche, man darf ja wohl noch träumen.
1. Ziel natürlich finishen

Alles andere ist Bonus, aber Wünsche darf man auch äussern!
1. Wunsch Finish unter 12 Stunden
2. Wunsch Marathon unter 4 Stunden
3. Wunsch Marathon im Bereich 3:30 (einen 5er-Schnitt kann ich eigentlich immer laufen)
Hoffentlich spielt die Muskulatur mit.

Tja, die nächste Woche wird also locker für meine Verhältnisse, wenn man sich auf den Sport bezieht. Ich muss mich allerdings noch mit der Nahrungsaufnahme auseinander setzen, das wird glaube ich das schwerste an dem ganzen Wettkampf. Heute habe ich mal gesalzenes Wasser ausprobiert, aber das schmeckt nicht. Ok, muss es nicht, aber vielleicht gibt es doch eine angenehmere Lösung. Vielleicht hat ja noch wer Tipps (Kenianer)! Der Beitrag kommt ja leider erst noch bei Triathlon-Szene.de, bisher weiß ich nur, dass ich bis HM locker bleiben muss und dann schaun darf was noch geht. Und sich auf dem Rad schon abschießen ist auch schlecht, aber das hatte ich eh nicht vor, zuviel Respekt habe ich vor dieser Disziplin.

Ach ja, für alle die die nächstes Jahr in Bonn zum Triathlon kommen wollen!

So, ich lege jetzt wieder die Beine hoch und freue mich schon darauf, dass ich Samstag mein Fahrrad wieder abholen kann, damit ich am Sonntag nochmal koppeln kann.

Gruß Jan

Keine Tipps

nur grenzenlose Bewunderung!!!
Drücke alle Daumen und bin gespannt auf deinen Bericht.

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Tips für die Langdistanz

kann ich dir eigentlich nicht wirklich geben, da ich noch keine gemacht habe :-(.
Aber ich würde beim Essen über den ganzen Tag keine Gefangenen machen und auch schon mal etwas zu mir nehmen, was man normalerweise nicht in einem Wettkampf ist (also irgendwas Festes wie Gebäck, Obst oder auch mal etwas Salziges). Das langsamere Tempo sollte eigentlich dafür sorgen, das man Magenmäßig keine Probleme bekommt. So würde ich das für mich machen, aber jeder Jeck ist halt anders. Ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen, zwölf Stunden nur Gels und Power Bars zu essen, allein bei der Vorstellung wird mir schlecht. Viel Trinken versteht sich bei dem Wetter von selbst, wobei man auch das nicht übertreiben soll. Man kann auch zuviel Flüssigkeit aufnehmen und umsetzen kann der Körper das irgendwann nicht mehr.
Deine Ziele und Wünsche halte ich ehrlichgesagt für zu optimistisch, aber das habe ich dir ja schon mal per PM geschrieben. Vielleicht motiviert dich das ja, wenn ich hier öffentlich schreibe, dass vor allem deine Ziele fürs Laufen sehr hoch gegriffen scheinen. Aber bitte, ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich täusche.
Sieh vor allem zu, das du Finishst. Das wäre bei der kurzen Vorbereitungszeit und deiner (relativ geringen) Triathlonerfahrung schon sensationell genug! Und das meine ich wirklich so. Für mich wäre es eine Sensation, wenn du es packst und wenn nicht, sollte es auch kein Beinbruch sein. Dann hast du auf jeden Fall genug Kilometer gesammelt um den maladen Kenianer in Köln abzuhängen (auch wenn der bis dahin wieder gesund ist)!
Grüsse aus Düsseldorf

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