hi,

komme gerade total gefrustet von meinem (neuen) orthopäden.
ich habe seit mehr als einem jahr probleme mit der hüfte, rotationseinschränkungen, schmerzen, etc....
ein jahr lang hat mein arzt an mir rumgedoktort, und auch mein physio hatte irgendwann keine wirklich idee mehr. beckenverwringung, beckenverschiebungen, blockaden...viel dehnen, drücken, zerren- schmerzen ohne ende....aber keine wirkliche verbesserung.
nachdem mein arzt mit seinem latein am ende war- er wollte mir nur noch "müller- wohlfahrt- wunderspritzen" privat verabreichen, ohen zu wissen was es ist- hab ich dann den arzt gewechselt.
sowohl das MRT wie auch das Röntgenbild hat ergeben, dass ich wohl eine hüftdysplasie rechts habe. mein arzt hat mir dann so ein paar sachen gesagt, die wenig erfreulich waren. unter anderem, dass es besser sei, meine heissgeliebte sportart badminton an den nagel zu hängen, da stop and go sportarten ein "no go" seien, wenn ich meine hüfte nicht dauerhaft schädigen möchte.
auch vom joggen war er nicht wirklich begeistert, meinte dass walken deutlich besser sei....

wer kennt das problem? wer hat erfahrungen? ich bin echt restlos bedient. joggen tue ich nicht soooo häufig. letztes jahr bin ich auf 650 km gekommen, also im schnitt so 50 km im monat....aber nur noch radfahren und schwimmen????

****FRUST*****

ich bin für jeden tipp dankbar....

liebe grüße

rotrunner

meine Erfahrung

ich habe auch eine Hüftdisplasie, mein früherer Orthopäde meinte, ich dürfe nicht länger als eine Stunde laufen.
Durch das regelmäßige Laufen habe ich allerdings weniger Probleme, auch mit meine Knien, als vorher.
Diese Einschätzung wurde auch bei einer sportmedizinischen Untersuchung bestätigt.
Da allerdings Hüftdisplasien nicht alle gleich sind, würde ich mir einen Sportarzt mit Laufkompetenz suchen.
Hier bei Jogmap gibt es sicher jemanden, der die einen Arzt in deiner Nähe empfehlen kann.

Gruß

Gerald

Hi, ich würde dir auch

Hi,
ich würde dir auch einen Sportmediziner mit Lauferfahrung empfehlen um das individuell zu klären. Diese Probleme sind sicherlich immer sehr individuell. Bei mir hat man bei der Musterung mit 18 auch eine Hüftdisplasie festgestellt. Mir tut auch oft der Rücken weh wenn ich z.B. lange stehen muss. Ich laufe z.Zt ca. 30 km pro Woche und bin meinen letzten Halbmarathon vor einer Woche in 1 Std. 52 gelaufen. Bin übrigens jetzt 38 Jahre alt und die Lauferei tut mir verdammt gut.

Grüße el-barto

Hi, ich kann deinen Frust

Hi,
ich kann deinen Frust gut nachvollziehen, da ich vor Jahren ähnliches erlebt habe.
Bei einer Hüftdysplasie steht der Oberschenkelkopf- einfach ausgedrückt- nicht richtig in der Pfanne, d.h. dass es im Kontaktbereich zu einer stärkeren Gelenkbelastung und damit zu stärkerem Verschleiß kommt. Aus diesem Verständnis heraus ist klar, dass jede sportliche Belastung, die direkt über das "untere Fahrwerk" geht und mit Gelenkbelastung und Erschütterungen verbunden ist potenziell eine Reizung des Gelenks auslösen kann. Da Orthopäden ja gerne röntgen und der Vorgänger Deines jetzigen Orthopäden offenbar nicht gleich drauf angesprungen ist, scheint sich die Ausprägung ja in Grenzen zu halten...?
Ich habe den Rat damals dahingehend beherzigt, dass ich mein umfangreiches Lauf- und Aerobictraining für begrenzte Zeit deutlich zugunsten schonenderer Sportarten reduziert habe, um den chronischen Reizzustand endlich aus dem Gelenk zu bekommen. Danach habe ich langsam und kontrolliert wieder aufgebaut. Das Ziel muss sein mit bestmöglichem Material (Schuhe...) und einer guten Muskelführung möglichst Gelenkschonend ein sehr regelmäßiges Lauftraining aufzubauen.

Ich habe jetzt seit Jahren keine Probleme mehr mit der Hüfte. Man hat mir prophezeit, dass das Problem durch Schwangerschaften und Geburt noch gravierender werden könnte. Jetzt hab ich zwei Kinder, bin einen Marathon gelaufen und fühle mich bestens.

Also: Kopf hoch!

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