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In meinem Blog wurde ja schon darüber Diskutiert über Motivation und Weicheier. Doch ich habe mir bei all dem was ich dort als Antworten erhalten habe auch mal die ein oder andere Frage gestellt hier nun diese welche:

Ich würde gern noch eine Frage stellen, viele von euch laufen ja meist lange Läufe, wie Rennsteig oder sowas, ihr habt meistens ja kein ambitoniertes Ziel(Gewinn des Laufs).
Was ist also eure Motivation das zu tun? warum?

Was bedeutet für euch der Genuss dabei, wie äussert sich das?

Ich möchte verstehen was z. B. die Motivation ist, "nur" auf Ankommen zu laufen?

Würde mich freuen, wenn der ein oder andere dazu noch was schreiben könnte..vielleicht sehe ich dann klarer. Da ich diese Motivation/Einstellung zum Laufen irgendwie nicht verstehen kann.

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aus meinem Post von 27 Juli, 2012 - 20:41 mal eingefügt:
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ich hatte "oder sowas" eingefügt um nicht nur die Langläufer unter uns anzusprechen...

Ich kann ja auch mal einen raushauen, warum ich manche Dinge so mache wie ich sie mache.

Letztes Jahr im Januar wurde ich Menschlich schwer enttäuscht und hatte von einer Frau ne harte Abfuhr bekommen und dann zu Ostern wurde ich von meinen Freunden noch schwerer enttäuscht, setzte dem die Krone auf. So kam in mir der Gedanke auf, ich muss mich verändern.
Habe meine langen Haare abgeschnitten und bin ins Laufen nach Plan eingestiegen. Gelaufen habe ich vorher schon seit ca. 1996 etwas intensiver. Aber ich merkte gleich das es eine Grenze ist die ich brauchte, es war eine Art Selbstbestrafung versagt zu haben und das Menschliche nicht vorausgeahnt zu haben...Mit diesem Schmerz lebe ich nach wie vor und daraus hat sich bisher auch der Grad ergeben, warum ich doch ziemlich Stark am Limit im Training sein kann... Meine Energie schöpfe ich auch daraus, dass ich noch nie etwas Gewonnen habe, nie etwas Geschenkt bekam, alles musste ich mir erkämpfen, vielleicht fällt deshalb so manches auch "leichter"!
So das war meine Seite der Medallie..

würde mich über weitere Anworten zu den Fragen noch freuen...

Fremde Welt

Eigentlich meinst Du mich mit Deiner Frage gar nicht, denn "Rennsteig oder sowas" ist vollkommen jenseits meiner Möglichkeiten. Zum Thema Motivation habe ich aber durchaus etwas zu sagen.

Deine Gleichsetzung "ambitioniertes Ziel" = "Gewinn des Laufs" ist mir sehr fremd. Das ist nun mal für eine gigantische Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Volksläufen vollkommen abwegig (Wir sind übrigens der Breitensport, der dafür gesorgt hat, dass es inzwischen so viele Läufe gibt, die die ehrgeizigeren unter uns - also z.B. Du - gewinnen können!). Aber hey, wir haben auch Ambitionen - nur halt nicht gerade die zu gewinnen!

Für meine Begriffe siehst Du "Ambition" viel zu eng. Ambition heißt erst mal Ziel, Ehrgeiz, Bestreben. Meine Ziele kann ich doch immer nur an den eigenen Möglichkeiten messen - und genau das ist der Witz, die eigenen Grenzen zu erfahren und vielleicht ein Stück zu verschieben. Dafür ist der Laufsport geradezu ideal. Jeder und jede kann auf dem eigenen Niveau einsteigen und Erfolgserlebnisse haben. Der Einsatz an Zeit, Kraft und Material ist dabei höchst individuell, das Ergebnis ebenfalls, aber gerade das gefällt mir so gut.

Ziele müssen übrigens nicht immer in km und Zeiten gemessen werden und Motivation ist nicht immer an Wettkämpfen orientiert. Das kann auch einfach die Freude am Laufen sein: tolles Licht, schöne Landschaften, laufend unbekannte Gegenden erkunden, gemeinsam mit anderen laufen und endlos quatschen, alleine laufen, um zu erkunden, was im eigenen Kopf und Herzen los ist, Spannung weglaufen, oder schon ganz entspannt loslaufen, Natur erleben, Städte erkunden, und und und.

Und dann noch: ich habe gerade hier unglaublich tolle Läuferinnen und Läufer kennen gelernt - und die, die mich am meisten beeindruckt haben, waren die, die nicht nur beachtliche Leistungen vollbringen, sondern die sich außerdem noch über die "relativen" Leistungen von kleinen Lichtern wie mir aufrichtig mitfreuen können. Darüber habe ich mich dann jedes Mal riesig gefreut, und genau das hat auch immer wieder zu meiner Motivation beigetragen, mir weitere Ziele zu stecken.

yazi - hoch motiviert und sehr ambitioniert im Rahmen meiner Möglichkeiten ;-)

eins nach dem anderen

Hallo Sven,

mich meinst du mit deiner Frage auch nicht, "Rennsteig oder sowas" ist auch weit weg von meinen Möglichkeiten.
Aber nichts desto trotz kann ich etwas zum Thema beitragen.

Ich habe Ambitionen, und wie. Meine erste Ambition war, regelmäßig zu laufen (geschafft), etwas Gewicht zu verlieren (geschafft), die Strecken verlängern zu können (geschafft), schneller zu werden (geschafft), meinen ersten Halbmarathon zu laufen ("nur" auf ankommen!, geschafft).

Und da stehe ich jetzt, bis dahin alles erreicht. Das nächste Ziel ist, HM in einer bestimmten Zeit, darauf trainiere ich. Zwar nicht so verbissen, aber doch sehr zielgerichtet, ich lasse keine Trainingseinheit ausfallen.
Wenn ich dieses Ziel dann geschafft habe, dann suche ich mir das nächste. Es ist also nicht so, dass wir "nicht Sieger" keine Ziele haben, nur befinden sich diese auf einem anderen Niveau.

Mein erstes "größeres" Ziel war einen HM zu finishen, damit würde ich mich aber jetzt nicht mehr zufrieden geben, so einfach ist das.

Eins nach dem anderen halt. Würde ich mir Ziele setzen, die durch meine aktuelle Konstitution und Kondition überhaupt nicht erreicht werden können würde ich mich doch nur frustrieren, also setze ich mir Ziele, die ich mit einem gewissen Aufwand auch erreichen kann, und das ist eben nicht das Siegertreppchen.

aha

Ich entnehme den Zeilen des Verfassers daß eine Teilnahme am Rennsteig oder sowas(könnte ja auch leicht ein 100 k Lauf sein) nicht ambitioniert ist und keiner Motivation bedarf.
Nun denn, es überrascht mich schon kann aber die Gedanken nachvollziehen.
Nichtsdestotrotz können wir gerne mal zusammen laufen, im nächsten Jahr würde sich unser schöner Etappenlauf Berlin-Dresden dazu anbieten, der vermutlich mitten durch die heimatlichen Gefilde des Verfassers führt.
@Yazi, ich freu mich daß ich mit solch lieben Menschen wie dir am Sonntag schön langsam laufen darf!
Solche Dinge machen bei mir aus dem Laufen ein Hochgenuss.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

aha

edit

ich hatte "oder sowas"

ich hatte "oder sowas" eingefügt um nicht nur die Langläufer unter uns anzusprechen...

Ich kann ja auch mal einen raushauen, warum ich manche Dinge so mache wie ich sie mache.

Letztes Jahr im Januar wurde ich Menschlich schwer enttäuscht und hatte von einer Frau ne harte Abfuhr bekommen und dann zu Ostern wurde ich von meinen Freunden noch schwerer enttäuscht, setzte dem die Krone auf. So kam in mir der Gedanke auf, ich muss mich verändern.
Habe meine langen Haare abgeschnitten und bin ins Laufen nach Plan eingestiegen. Gelaufen habe ich vorher schon seit ca. 1996 etwas intensiver. Aber ich merkte gleich das es eine Grenze ist die ich brauchte, es war eine Art Selbstbestrafung versagt zu haben und das Menschliche nicht vorausgeahnt zu haben...Mit diesem Schmerz lebe ich nach wie vor und daraus hat sich bisher auch der Grad ergeben, warum ich doch ziemlich Stark am Limit im Training sein kann... Meine Energie schöpfe ich auch daraus, dass ich noch nie etwas Gewonnen habe, nie etwas Geschenkt bekam, alles musste ich mir erkämpfen, vielleicht fällt deshalb so manches auch "leichter"!
So das war meine Seite der Medallie..

würde mich über weitere Anworten zu den Fragen noch freuen...

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Hallo Sven, ich kann nicht

Hallo Sven,
ich kann nicht glauben das deine Motivation ist, ein Lauf zu gewinnen! Also immer, bzw. ggf in deiner AK. Oder habe ich dich falsch verstanden?
Wenn nein, dann finde ich das schlimm! Laufen soll doch kein Kampf sein! Oder verdienst du dein Geld damit? Das sind dann natürlich andere Voraussetzungen.
Motivation für mich? Laufen um des laufens willen!
Ich liebe es, es ist elementar für mich, meine Gesundheit, mein Wohlbefinden, mein Leben!
Natürlich freue ich mich, wenn ich eine gute Zeit gelaufen bin. Ich fahre auch zu Wettkämpfen, trainiere darauf hin u streng mich auch an, ich kann beißen u rennen bis zur Kotzgrenze (sorry, ist eben deftig).
Aber ich will auch im Rahmen meiner Möglichkeiten möglichst lange Spaß haben. Ich will auch mit 80 noch laufen, wenn ich dann doppelt so lang brauche wie heute, so what?? Lieber langsm, dafür lange.
Motivation bedeutet auch an meine Grenzen zu gehen. Ich wollte wissen, ob ich eine halbe Std. durchlaufen kann, 5km, 10km, HM und vor drei Jahren bin ich meinen ersten Marathon gelaufen. Und ein Jahr später wollte ich wieder wissen, ob ich es noch kann. Ich kann! Mensch, ich kann 42km am Stück laufen und ich kann auch fünf Std am Stück laufen, wenn ich das kann, kann ich vielleicht auch 50? Oder Rennsteig?? Ich werde es ausprobieren, irgendwann!
DAS ist Motivation, das auseinandersetzten mit mir selbst, Lebenskriesen zu bewältigen, schlimme Arbeitstage zu "verarbeiten", sich mit Tod u Sterben auseinandersetzen und doch festzustellen: hey, ich lebe, ich bin sogar sehr lebendig u ich kann jetzt hier durch den Regen laufen, oder durch die Sonne, oder den Schnee oder was auch immer! Wievielen Menschen ist dieses Glück nicht vergönnt, ihre Beine selbstverständlich zu benutzen und einfach zu laufen, das was wir Menschen seit Urzeiten tun! Was sind dagegen schon Zeiten, Siege oder Treppchenplätze...eine, zugegeben, nette Zugabe, aber nichts, was dir hilft, wenn es dir schlecht geht.
Und, ja, auch ich habe hier Menschen kennengelernt, die, obwohl sie "nur" das gleiche Hobby haben wie ich, wichtig für mich sind, Freunde geworden sind und ich möchte sie auf keinen Fall missen!! Sie ticken genauso wie ich, wir verstehen uns ohne Worte, ich muss ihnen nichts erklären. Und sie freuen sich mit mir, wenn ich meine Grenze wieder mal ein wenig verschoben habe :)
Ich wünsche dir, das du ein wenig von den Antworten hier für dich mitnehmen kannst, damit du mit etwas mehr Spass und Gelassenheit an die Sache rangehen kannst. Dann mußt du auch nicht immer so streng mit dir selbst sein ;)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

also, ich finds

toll, wenn du antrittst und gewinnen willst. Wenn du hart trainierst, um dein Ziel zu erreichen. Klasse! Mach weiter. Das meine ich völlig ernst. Für mich gilt allerdings etwas anderes. Ich laufe unambitioniert, das heißt ohne die Illusion etwas gewinnen zu können. Geben tu ich aber immer mein Bestes. Warum? In W40 kann ich selbst wenn ich mich totmache nix reißen. Dafür bin ich zu langsam, zu unsportlich und untrainiert. Spaßhaben kann ich unterwegs aber jede Menge. Gut, ich brauche meine Zeit bis ins Ziel, meine Motivation ist anzukommen bevor abgebaut wird und mit Stil ins Ziel zu kommen: soll heißen hinterher entspannt zusammensitzen, kein Schaum vor dem Mund und nicht vollkommen rücksichtslos durch die vielleicht langsameren Läufer zu pflügen. Ich will sehen wie weit ich kommen kann, das motiviert mich. Ich finde, jeder, egal ob schnell oder langsam hat Respekt verdient. Denn nicht jeder ist mit den gleichen körperlichen Vorzügen ausgestatt. Für einen sind 100 Meilen völlig easy und für den anderen sind schon 5km sehr weit. Alles egal, Hauptsache man versucht sich!
...pain only hurts...

fühle mich angesprochen ;-))

2x Rennsteig (einmal super, einmal besch...), Biel (ganz besch....), Leipzig Auensee 100 (super) usw. In der Regel bin ich das Besenfahrrad. Ok, ich gucke, dass ich den Zielschluss schaffe, alles andere fänd ich unfair dem Veranstalter gegenüber. Was mich motiviert? Angefangen habe ich mit 36 und etlichen Kilos zuviel; ich wollte mal 5 km am Stück laufen können. Daraus ergab sich mehr. Schnell bin ich nicht und werde ich nicht mehr, das lange meditative Laufen begeistert mich. Ok, kurze schnelle Einheiten (für mich schnelle) dürfen auch mal sein; ich liebe die Abwechslung: mal 3000m Bahn (letzte Woche), dann Ottonenlauf 69km (nächste Woche) ;-)) Ich mag nicht hetzen und an die K...grenze kommen, aber lange Landschaftsläufe: super. Oder Citymarathons: mit der Stimmung, im Pulk laufen, andere Läufer treffen, genial.
So richtig ging es bei mir allerdings aus ähnlichen Motiven wie bei dir los: Trennung, große Enttäuschung, Depression (mit allem ;-), dann langsames Leben sortieren mit vier Kindern. Ging nur mit Laufen. Danach geht es mir besser, die Akkus sind wieder voll, ich kann mich wieder dem zähen Alltag widmen. Besser als jedes Antidepressivum ;-)) Ich bewundere neidlos den Schalk und andere ganz vorne; ich will nur ankommen!

Edit: brihoha hat Recht: lebendig fühlen!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ich verstehe Dich sehr gut.

Diese Form der Selbstbestrafung ist nicht selten.
So entäuscht zu werden ist schlimm und es bohrt.
Du wirst Dich trotzdem damit auseinandersetzen müssen, auch wenn es unangenehm ist.
5% Wahrheit ist an allem.

Meine Motivation ist ähnlich gelagert, wie bei Brihoha.
Und ich versuche es in meinen Blogs aufzuschreiben und zu vermitteln.
Wenn Du Interesse hast, kannst ja mal drin schmökern.

Lieben Gruß Carla

Betrachtungsweise

... ambitioniertes Ziel ist bei mir eine Frage der Blickrichtung.

Bei dem einen geht es vielleicht darum als erster am Ziel anzukommen. Also ein Lauf gegen andere bzw ein Vergleich mit anderen Läufern. Das heißt dann allerdings "nur" das man bei diesem Lauf der Schnellste war. Bei einem anderen Lauf zur gleichen Zeit kann durchaus jemand schneller gewesen sein. Schnellster Läufer ist also nur eine relative Aussage. Natürlich bleibt da noch das Gefühl, einen "Gegner" eingeholt und abgehängt zu haben, andere Läufer sportlich besiegt zu haben. - Nicht mein Ding. Dazu fehlen mir die passenden Gene und ich habe überhaupt keine Ambitionen das mit der Brechstange zu erzwingen. Wer schneller laufen kann, darf das neidlos tun.

Eine andere und eher meine Variante ist der Lauf "gegen" mich selber. Ich habe Erfolgserlebnisse dabei meine Ausdauer und mein Tempo zu verbessern. Meine "ambitionierten Ziele" bestehen darin meine Bestzeiten zu verbessern und evtl meine Strecken im WK zu verlängern. Also mich vielleicht zukünftig an dem einen oder anderen Ultra zu versuchen. Mein weniger ambitioniertes Ziel, aber damit nicht weniger wichtig, ist es, Fitness zu erreichen und zu erhalten bis ins hohe Alter. Denn laufen tut mir gut und macht mir Spaß. ... und den Zustand möchte ich mir erhalten. Mein WK besteht also im Wesentlichen im Kampf gegen meinen inneren Schweinehund.

Hi Sven

Ich habe aus ähnlichen Gründen mit dem Laufen angefangen.
Allerdings ohne jede Ambitionen überhaupt an einem Rennen teilzunehmen. Mir ging es nur darum mich draußen in der Natur zu bewegen und einfach abzuschalten und das natürlich so lange wie möglich. So wurde ich dann wohl zum Marathon Läufer.

Irgenwann hab ich dann festgestellt dass ich mit einer 1000m Schulbestzeit von sowas zwischen 7-8 min doch tatsächlich und erschreckender Weise ganz gut laufen kann. Und so kamen dann die Ziele dazu.

Aber, wie meine Vorschreiber es bereits niedergeschrieben haben, eine tolle Platzierung werde ich auch nie erreichen. Meine Ziele / Ambitionen setze ich alleine mir selber. Hey, vor 3 Jahren hätte ich noch nicht einmal vom Marathon geträumt. Jetzt liegt mein persönliches Ziel bei sub 3h.

Aber ich laufe auch einfach so. Lasse die Garmin zu Hause und trabe einfach los. Gerade wenn es mal wieder hart wird, ist Laufen meine Medizin.

LG, r.

P.S. Ist mir gerade noch eingefallen, irgendwo habe ich mal gelesen, dass Langstreckensportler einen Hang zu Depressionen haben und sich über das Laufen selber Therapieren (Stichwort Serotonin Ausschüttung).
Kann man jetzt sehen wie man will. Tatsächlich hilft mir das Laufen sehr in schwierigen Phasen.

Motivation

Tja, das ist DIE Frage schlechthin. WAS motiviert uns zum Laufen...

Bei mir fing es an aus schnöder Eitelkeit. Kollege "Schönling" traute mir keine 6 km zu. Mein erstes Erfolgserlebnis war, ihn eines Besseren zu belehren. Da war ich 38.
Ich blieb dabei, weil ich merkte, dass es mir einfach gut tut, regelmäßig bissel zu sporteln. Ich kriege den Kopf frei, keiner will was von mir, wenn ich laufe - Zeit nur für mich alleine. Gedanken sortieren in aller Ruhe. Absoluter Luxus in meinem Leben. Ich habe mittlerweile Unmengen Seelenmüll im heimischen Wald entsorgt.

An Wettkämpfen nehme ich teil, weil ich wissen will, wie sich meine Leistungsfähigkeit entwickelt. Bei einigen (für mich längeren oder auch höheren) will ich einfach innerhalb der Zielzeit ankommen. Bei anderen mal 'ne neue Persönliche Bestzeit schaffen. Bei manchen einfach nur Spaß haben mit netten Menschen.

Ich bin jetzt 41, und das mit dem Gewinnen lag schon immer außerhalb meiner Möglichkeiten. Mein Gewinn ist, einigermaßen im Normalgewichtsbereich zu bleiben. Weiterhin erfreue ich mich einer wesentlich größeren Fitness im Alltag als viele Gleichaltrige. DAS zu erhalten - DAS ist meine Motivation. Ich würde mir aber nicht anmaßen, das als das allein Seeligmachende zu betrachten.

Wenn Gewinnen für Dich ein Anreiz ist - klasse! Talent hast Du allemal!
Aber laufend die Seele baumeln lassen hat auch was für sich.

Bin wegen Sohni zum Laufen gekommen

Ja, die Idee, einfach Schuhe an und loslaufen hat mir schon immer gefallen. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich entspannt durch die Wälder traben. Die Wirklichkeit war eine andere. Ich bin kaum 100 Meter weit gekommen. Das wußte ich schon vorher, denn ich bin eine Ausdauer-Niete gewesen.

Mir fehlte außerdem der Anreiz, Schue zu kaufen und es zu probieren.
bis...
mein Sohn für seinen Handball-Sport Ausdauer trainieren sollte und wir beide ausgemacht haben, dass ich ihm (und mir gleich mit) Laufschuhe kaufe und mit ihm loslege.
Ich habe ihn vorgewarnt, dass ich nur wenige Meter schaffen werde, er wollte sich drauf einlassen.
Was soll ich sagen. Es war letztes Jahr Ende Juli.

In diesem einen Jahr habe ich mich auf die unten erkennbaren km hochgelaufen, habe es geschafft, meine Zeit im Volkslauf zu verbessern, habe weiterhin geschafft, die langsamen Läufe auf bis zu 16 km zu verlängern, habe 5 Kilo verloren, habe Muskeln aufgebaut, da ich nun auch Kraftsport mache um den Laufstil zu vebessern...
Habe Laufbücher und hier in den Foren gelesen, mir einiges an Wissen angeeignet und es umgesetzt.
Habe meinen Mann motiviert, mitzulaufen. Er ist seit Anfang des Jahres dabei und natürlich mittlerweile schneller als ich.
Was mich motiviert? Immer wieder mal was zu schaffen.
Sei es ein km mehr, oder eine Minute weniger oder ein Eis ohne schlechtes Gewissen zu essen.
Die bewundernden Blicke meiner Kolleginnen... all das motiviert mich.
Im Sonnenschein durch den Wald zu laufen, den Schatten zuzusehen... einen Berg flott hochzulaufen, meine Grenzen zu spüren, aber auch, dass ich es schaffe, nicht tot zusammenbrechen. Den Erfolg zu spüren, dem inneren Schweinehund nicht nachgegeben zu haben.
Alles das ist Motivation vom Feinsten... und ich werde nie was gewinnen. Vielleicht ist es auch das, was mich zufrieden sein läßt. Ich mag diesen Druck nicht, darum würde ich mich nie in diesen Erfolgsdruck begeben.
Mein Sohn hat übrigens schon längst wieder die Lust am Laufen verloren, meine Tochter kommt immer mal mit.

Ich genieße. Und ich erfreue mich an meinem Leben. Wie es ist, was ich geschafft habe, was mir geschenkt wurde. Auch ich habe in meinen 43 Jahren einiges an Mist erlebt, das gehört in der Tat dazu. Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen, ich bin immer wieder aufgestanden... OHNE mich zu bestrafen. Ich habe mich gelobt, für jeden kleinen Erfolg.
Und ich bin gewachsen.

...auch mit Hilfe eines Therapeuten, als ich merkte, dass ich an meine Grenzen komme. Das ist nun auch schon wieder über 4 Jahre her.

Aus all diesen Gründen kann ich mir im wahrsten Sinne des Wortes selber erlauben, nicht die erste und auch nicht die 10. beim Volkslauf zu sein. Ich bin bei den letzten, ich bin die Rennschnecke, aber ich schaffe es vielleicht wieder ein wenig schneller. Und wenn nicht, dann vielleicht ein wenig entspannter als beim letzten Lauf. Ich muss mir nichts mehr beweisen.

Und das ist so wunderbar! Und sehr zu empfehlen... aber dafür braucht es sicher auch ein gewisses Alter und eine gewisse Reife.

Alles ist relativ und alles kann in der nächsten Sekunde vorbei sein.

Vergiss das nie. Und freue dich über Deine Erfolge, belohne dich dafür und weiß sie zu schätzen, wie du dich zu schätzen wissen solltest!

Alles Liebe, VIEL SPASS und viele weitere Erfolge wünsche ich dir von Herzen!

Lächle... :-)

Hey! Meine Motivation zu

Hey!

Meine Motivation zu laufen war eigentlich schon immer da, leider gab ich es des Öfteren wieder auf. Seit 1,5 Jahren cirka bin ich aber regelmäßig dran mich "zu bewegen". Mich nervte hauptsächlich das auf und ab meines Gewichts. Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass ich mir die Termine für die Massenversanstaltungen als Motivation fürs Training stecke. Ich habe immer im Kopf..der Tag X kommt. Ich mach das aber nur halbjährlich, sodass ich mir genügend zeit gebe, mich darauf einzustellen und auch mal zeit habe "mir den hänger zu geben". Der Geldfaktor fürs vorher anmelden spielt eigentlich eine unwesentliche rolle, eher dass zuvor erreichte Ziel an zeit ein wenig zu übertrumpfen. Auch wenn es nur "ne Minute" ist, aber das ist für mich ein Erfolg, woran ich dann anknüpfe.

Bisher hatte ich nur erfolg: 7-8kg gewichtsverlust, unter die 2 Stunden im HM zu kommen, und bei der disziplinierten Einhaltung der Ernährung einfach Gesünder zu essen!

Mich persönlich macht nicht

Mich persönlich macht nicht die Zielzeit zufrieden oder motiviert mich. Das Laufen selber steht ganz vorne, denn es gleicht den Streß zum Alltag aus. Was ich als Ziel durch aus habe ist die nächst längere Strecken zu laufen.
Und wenn ich dann am Ende eines Wettkampfes diese Strecke gut gemeistert habe, sprich ich habe mich nicht überfordert und fühle mich gut,dann bin ich glücklich.Und das ist dann meine Motivation für das nächste mal.

Ich finde mich ja in den

Ich finde mich ja in den "Ankommen-Läufern" auch nicht wirklich wieder, würde zB meine Wettkampfstrecke nicht verlängern, wenn ich auf der Strecke "davor" keine bestimmte Leistung erbracht habe...100km Lauf bei 10km-Bestzeit von >50 Minuten? Versteh ich nicht, verurteile ich aber auch nicht.

Soviel zu meiner Motivation, jetzt muss ich aber auch mal deine Hinterfragen: Aus meiner Sicht sind die einzigen Läufer, die berechtigterweise die Platzierung über die Zeit stellen, diejenigen die damit ihr Geld verdienen. Olympiasieger, Berlinmarathon usw...da geht's vorne um Platzierungen und eben Geld. Was gibt es dir, einen kleinen Volkslauf zu gewinnen, wenn du zB 10km in 34:40 gelaufen bist? Du hast doch nur gewonnen, weil keiner dabei war, der 34:39 oder schneller gelaufen bist, woran du ihn nicht hättest hindern können...wäre deine Leistung in diesem Fall denn schlechter gewesen?

Warum soll es so schwer zu verstehen sein?

Ich kann Biketime nur zustimmen. Platzierungen oder gar Siege sind völlig ungeeignet als Ziele, weil man die überhaupt nicht beeinflussen kann. Du kannst alles machen was du willst, meinetwegen 30sek schneller pro km laufen, trotzdem, wenn schnellere Läufer sich für den Lauf anmelden, wirst du immer gegen die verlieren. Was bringt einem, wenn man eine "gute" Platzierung erzielt, weil an einem kleinen Lauf zufällig nur schwächere Läufer teilnehmen? AUßerhalb des richtigen Leistungssports haben Platzierungen überhaupt keine Bedeutung, sind völlig willkürlich und deswegen als Ziele ziemlich sinnlos.

Ziele sollten spezifisch, messbar, beeinflussbar, realistisch und trotzdem anspruchvoll, motivierend... sein. Im SPort arbeitet man seit Jahren schon mit den sog. SMART-Kriterien für die Formulierung von guten Zielen.

Dagegen wäre das Ziel "Anzukommen" ein sehr gutes Ziel, wenn es anspruchvoll und motivierend ist. Es ist spezifisch, messbar etc. Für mich persönlich wird "Ankommen" nie ein Ziel sein, es motiviert mich nicht. Dafür laufe ich lieber kürzere Strecken so schnell ich kann. Aber ich kann absolut nachvollziehen, dass es für andere ein tolles Ziel ist. Warum sollte das so schwer zu verstehen sein?

Übrigens, für 99% der Läufer sind "Siege" bei Voksläufen absolut unmöglich, egal wieviel und wie lange sie tranieren mögen. Siegeschancen haben nur eine winzige Minderheit der Läufer (die wiederum nur überhaupt siegen können, wenn gerade kein besserer Läufer sich für eine Teilnahme entscheidet). Selbst sehr gute Hobbyläufer haben überhaupt keine Chance einen Volkslauf zu gewinnen.

Warum Selbstbestrafung?

Die Konsequenzen für das eigene Tun, bekommt man doch sowieso zu spüren! Lieber aus seinen Fehlern lernen und gerade beim Laufen hat man ja genügend Gelegenheit, darüber nachzudenken, was man ändern könnte oder nach einem anstrengenden Tag schlicht abzuschalten, die Seele baumeln zu lassen und Kraft für das Kommende zu schöpfen. In Zeiten des Hardcore-Pubertismus hatte sich bei mir das Motto "Greife zum Laufschuh, statt zum Kind" bestens bewährt! ;-))

Auf Ankommen laufe ich dann, wenn ich mich auf neues Terrain wage oder verletzungs- oder sonstwie bedingt nicht optimal trainieren konnte und somit nicht einschätzen kann, wo ich gerade stehe, bzw. wie sich der Körper bei der überlangen Distanz, im Gebirge oder bei Nachtläufen verhalten wird. Zum Zeitpunkt der Anmeldung habe ich bei den vertrauten Distanzen natürlich schon ein Zeitziel anvisiert, aber gerade dann, wenn das Training suboptimal war, ist Improvisation oder ein Setzen von einem Minimal- und Idealziel angesagt. Das ist dann zwar schade, aber wenn man noch 'ne Menge anderer Dinge an der Backe hat, geht das oft nicht anders. Aber wer weiß, vielleicht kommt er ja noch, der Lauf meines Lebens, an dem alles zusammenpasst! :-)

Allerdings sind diese Läufe auf Ankommen meines Erachtens die schönsten Läufe, da hierbei der permanente Zeitdruck wegfällt und man somit auch die Landschaft geniesen und bei super Stimmung an der Strecke auch mitfeiern kann.
;-))

Ich danke für die schönen

Ich danke für die schönen und teilweise für mich bereichernden Antworten.

aber zu den letzten beiden Antworten möchte ich gern noch etwas sagen.
Wenn man in einen Wettkampf einsteigt mit der Einstellung, dass evtl. jemand schnelleres dabei sein könnte und es heute nicht der große Tag werden könnte, na dann kann ich es auch sein lassen.
Wenn man das Potenzial und das Training hat und dann antritt um zu siegen. Für mich ist dieses Argument völlig fehl am Platz und gehört nicht in meine Gedankenwelt. Einen Sieg zu erreichen und zu hoffen, dass zufällig nicht jemand besser ist? Kommt das kann doch nicht euer ernst sein? Antreten um zu verlieren und das ist eure Argumentationsweise, sowas ist die Grundlegend falsche Einstellung und führt automatisch zu einem schlechtem Ergebnis. Man muss sich immer bewusst sein wie hart man Trainiert hat, wie Stark man ist. Sollte man es dennoch nicht schaffen, darf man das nicht auf den Zufall schieben, sondern in sich gehen, evtl. den Fehler suchen und es von neuem Versuchen mit noch härteren Training und besserer Taktik. Alles liegt an einem Selber auch das. Und ich möchte nicht in Wunden bohren, das ist es auch was ich über die Kenianer höre, sie wollen das, es gibt auch verlieren, aber niemals die Einstellung, das jemand besser ist als man selbst. Ist schon egoistisch aber nur so geht es.

Wenn man zu einem Wettkampf antritt hat man drei Stufen bzw. drei Ziele die man sich vornimmt falls eines fehlschlagen sollte. In meinem Fall: Stufe 1 Sieg erreicht, Ziel Stufe zwei Zeitziel erreicht, Stufe drei minimal Ziel z. B. Ak Sieg oder Zeitziel Nr. zwei.

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

MC und laufloser haben Recht

mein Vater sagte mir mal als Kind (nicht bezogen auf Sport), wenn du am Ende sagen kannst, du hast alles gegeben, dann war es richtig. Recht hat er, wie ich heute beim Sport feststelle. Ich bin schon bei Volksläufen mit schlechteren Zeiten als sonst weiter vorne gelandet und mit PB "nur" 11. geworden, aber es war mein Lauf und meine Zeit und ich war stolz und glücklich. Aber gerade bei Ultras oder Trails geht es wirklich ums Ankommen, zuviel kann passieren auf der Strecke. Beim k 78 war ich froh überhaupt heil angekommen zu sein; dass ich mit 30min vor Zielschluss eine der letzten war, störte mich da wenig ;-))

@ biketime: so pauschal kann man das auch nicht sagen. eIne Freundin von mir schafft flache 10km nicht unter 50min, aber gib ihr Berge (Zermatt, K 78) und Trails und du siehst von ihr vermutlich nur noch die Sohlen ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

In meinen Augen liegst du

In meinen Augen liegst du hier falsch. Ich laufe im Wettkampf gegen die Uhr. Ich habe ein Zeitziel und die Atmosphäre des Wettkampfs lässt mich Leistungen bringen, die ich im Training nicht abrufen kann (Adrenalin usw) und macht mir weiterhin Spaß. Deswegen nehme ich an Wettkämpfen teil, es pusht mich zu besseren Leistungen. Auf dieses Ziel ist mein Training ausgerichtet und wenn ich es erreiche, habe ich gewonnen. Hat sich zufällig der 10km-Olympiasieger angemeldet, weil er die Dorfschönheit flachlegen will und ist 12 Minuten schneller unterwegs gewesen als ich? Mir egal! Würdest du nicht antreten, wenn du 1 Woche vorher erfährst, dass ein Läufer dabei ist, der 10km in 30 Minuten läuft, weil du nicht mehr gewinnen kannst?

Andersrum: Zum 10km-Lauf haben sich nur dicke Kinder angemeldet und ich stolpere mit 47 Minuten als Erster durch's Ziel. Huuuuuiiii, ich habe GEWONNEN, ZIEL NR 1 erreicht???

Sicher, das sind konstruierte Beispiele, aber im Kern gilt die Aussage, dass ich nicht beeinflussen kann, wie schnell meine Gegner laufen und die Platzierung deswegen nicht viel aussagt.

@strider: Ja, das schließe ich ja auch nicht aus, aber es ist eben nicht mein Weg. Es wäre vermutlich eine größere Herausforderung für sie, einen entsprechenden 10km Traingsplan für 45 Minuten durchzuziehen, was für mich dann zuerst auf der Liste stehen würde...aber da zieht eben jeder seine eigenen Grenzen, bei gewissen Distanzen und grad bei Läufen durch's Gebirge, sehe ich auch einfach einen anderen Sport. 100m und 10km vergleicht man ja auch nicht.

Möglicherweise...

....hilft es auch, sich von der Illusion zu verabschieden, immer alles und jeden verstehen zu wollen (und zu können) .
Habe ich grade wieder im Urlaub gemerkt. Es gibt Menschen, die denken, leben, agieren in völlig anderen Welten als ich. Sie reden auch anders, verstehen vieles anders als ich. Ich werde sie NIE verstehen. Es sind "Marsmännchen" für mich (und ich für sie).
Vielleicht gehts Dir mit dem (Nicht-)Verständnis der Laufmotivation Anderer so ähnlich.
Gräme Dich nicht - mach Dein Ding!

J.D.Rune,ich kann deine

J.D.Rune,

ich kann deine Einstellung überhaupt nicht nachvollziehen. Gegen Läufer, die unter 3min/km laufen werden wir logischerweise nie im Traum gewinnen... Wer sagt dass wir unbedingt der Beste sein müssen??? Was soll überhaupt diese Siegesbesessenheit? Es ist nur mein Hobby und ich verdiene keinen Cent damit, warum muss ich überhaupt jemand anders schlagen als mich selbst (was schon sehr viel Training erfordert und verdammt schwer ist)? Was bringt mir das überhaupt?

Für mich eine von den besten Sachen vom Laufsport ist, dass der mir meine Grenzen zeigt und eine realistische Einschätzung meiner Möglichkeiten beibringt. Gleichzeitig hat der mir gezeigt, dass ich mich enorm steigern kann wenn ich viel dran arbeite d.h. ordentlich trainiere. Ich finde klasse, sowohl im Laufsport wie allgemein im Leben meine Grenzen langsam besser zu kennen und zu akzeptieren und zu versuchen im Rahmen dieser meinen Möglichkeiten mein bestes daraus zu machen. Unrealistische und willkürliche Ziele sind eine Einladung zum Unglücklichsein. Das mache ich einfach nicht mit. Laufen macht mir wirklich Spaß und dieser Spaß wird nicht aufhören, weil ich zufällig zu den 99% der Läufer gehöre, die keine Gesamtwertung gewinnen können

Meine Antworten

zu meiner Motivation (der Wille, ein Ziel zu erreichen):
Muss also erst mal mein(e) Ziel(e) definieren, als da wären: unverletzt einen Wettlauf beenden (habe zwei Todesfälle bei Wettläufen erlebt, das war nicht schön), die Distanz schaffen, eine bestimmte Zeit schaffen. Und da ich die erreichen möchte, habe ich auch den Willen, dafür zu trainieren. Da ich Spaßläufer bin, bricht für mich keine Welt zusammen, wenn ich das ein oder andere Ziel nicht erreiche. Und wenn es an suboptimalem Training gelegen hat, dann war es halt so.

zu Lang:
Zitat: viele von euch laufen ja meist lange Läufe, wie Rennsteig oder sowas, ihr habt meistens ja kein ambitoniertes Ziel(Gewinn des Laufs). Zitatende

Warum haben Rennsteigläufer kein ambitioniertes Ziel? Ich verstehe Ambition als "Streben nach Höherem" und das kann sehr individuell sein und muss nicht das Erreichen des 1. Platzes sein, während alle Anderen dahinter Loser wären.

zu Genuss:
Genauso wie Geschmäcker unterschiedlich sind, definiert sich der Begriff Genuss auch für jeden anders. Da ich NordicWalking, Joggen und Laufen als schön empfinde, ist es für mich ein Genuss, meine freie Zeit mit diesen Beschäftigungen zu verbringen, für andere mag es Angeln, Schach oder TV sein.

zu dir:
Menschen, die nicht deinem Leistungsniveau entsprechen, als Weicheier zu bezeichnen, zeugt in meinen Augen von einer Menge Unreife, die sich aber auch erst mit zunehmendem Alter einstellt. Nennt man dann Lebenserfahrung.

Wünsche dir viel Erfolg beim Erreichen deines Ziels.



manchen bei youtube

war gerade nachdenken.....

habe als WEICHEI heute einen schönen langen langsamen Lauf von 25km gemacht und über deinen Blog, den ich vorher gelesen hatte, sinniert.

Es wurde aber alles schon von vorher gesagt, insbesondere für mich auch von Tommit und MC, mein Fazit deckt sich mit dem von WWConny und manchen. Ich glaube aber nicht, das Du mit deiner Einstellung überhaupt in der Lage bist, das nachvollziehen zu wollen, können oder gar nachfühlen zu können.

Die Leistung und die Erfolge, die ich für mich erbracht habe, sind nicht in einem Wettkampf messbar. Andere hier im Forum können diese aber genau so nachvollziehen und würdigen, wie ich dass von deren erbrachten Leistung kann. Hierzu bedarf es keiner Stopp-Uhr und Platzierung, sondern Emphatie. Die fehlt in Deinen Beiträgen, so dass ich ein generelles Defizit vermute. Hier hilft vielleicht die von "manchen" ins Spiel gebrachte fehlende Lebenserfahrung.

Conny

hat es denke ich ziemlich gut umschrieben.
Es gibt eben, wie in anderen Lebenslagen auch, verschiedene Philosophien.
Vermutlich ändern sich diese auch mit dem Alter, zwangläufig lässt ja auch die Schnelligkeit nach, auch wenn das jetzt noch bei vielen weit weg ist.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Zeitziele sind ganz

wundervoll- wenn man sie verletzungsfrei erreicht. Viele aus meinem Verein, die ganz schnellen Hirsche und Rehe trainieren sich kaputt. Mehr Intervalle, schnellere Tempoläufe, alles gut und schön. Aber gesund soll es auch sein und wenn ich meine Kilometerumfänge mit denen meiner schnellen Vereinskollegen vergleiche, bin ich deutlich öfter finisher.Das macht mir, auch wenn ich langsam bin, unendlich mehr Spaß als auf einen 10er in 37 Minuten zu trainieren und dann nicht mal anzutreten weil ich leider eine Zerrung habe. Deshalb habe ich auch noch keinen offiziellen 10er in unter 53 Minuten, sehr wohl aber einen 100er in 12h, einen 80er in sub 10h und einen 42er in 3:46h. Das alles ohne Trainingsstress und Zeitzieldruck, sondern einfach mit SPASS. Wenn jetzt irgendwann mal ein 10er sub 50min afällt, um so besser. Aber dafür kaputtrainieren wie meine Vereinskameraden-NIEMALS! Oder nur damit ich mir sub irgendwas auf die Habenseite schreiben kann? Ich bin zu alt für so'n Scheiß.

...pain only hurts...

Hmmm...

Also ich kann mich hier vielen nur anschließen.

Meine Motivation damals, als ich angefangen hab mit dem Laufen, und heute ist grundsätzlich immer die gleiche: aus Lust am Laufen.
Es macht mir schlichtweg Spaß, es bringt mir Entspannung, es baut Stress ab.
Als ich noch einen reinen Schreibtisch-Job hatte, war es zudem DER Ausgleich schlechthin.
Ich bin gelaufen, als ich aufgehört hab zu rauchen. Davor gabs ne etwas längere Laufpause - einfach keinen Schnüff drauf gehabt, laufen zu gehen.

Laufen find ich zudem so einfach bzw. pratisch:
es geht immer (wetterunabängig, denn Regen, Schnee oder Wind halten mich nicht ab, genauso wie Sonne - wobei ich letztere in diesem Jahr eher meide, früher war ich so drauf, selbst im Hochsommer am frühen Nachmittag laufen zu gehen).
Es geht überall.
Es geht zu jeder Tageszeit.
Es bedarf keiner großartigen Vorbereitung, vom Reinwerfen in die Laufklamotten mal abgesehen.

Ich kann nicht mit ersten Plätzen bei Wettkämpfen aufwarten - aber das ist mir auch völlig wurscht.
Wenn ichs bei nem Wettkampf schaffe, einige Läufer zu überholen und sie abzuhängen, ist das mein persönliches Vergnügen. Ich hab hier eh keine Stellfläche für Pokale im Regal frei ;-)

Ich bewundere Läufer, die mich mal bei nem 10er in einer derart rasenden (sprintenden) Geschwindigkeit überholt haben, als ich auf 5 km war - waren die schon fast im Ziel. Geniale Leistung!! Wirklich. Aber ich würds nie erreichen. Und auch nicht wollen. Selbst wenn ich es mit sehr viel Training ansatzweise auf die Geschwindigkeit bringen könnte - ich würd mich für mein Hobby nicht kaputtmachen wollen. Echt nicht. Laufen ist für mich Gesunderhaltungs-Sport.

Ich kann auch nicht mit Marathon- oder Ultra-Läufen dienen.
Marathon ist irgendwann mal Ziel - aber aktuell gehts aus privater und beruflicher Situation heraus erstmal vordergründig um Wichtigeres bei mir.
Der erste Marathon kann gerne noch auf mich warten ;-)

Bei meinen persönlichen (also nicht wettkampfmäßigen) langen Läufen gehts mir in erster Linie darum, mich selbst eins mit der Natur zu fühlen. Nur ich, der Weg, die Bäume, der Wind, mein Schweiß, mein Herzschlag. Alles eins geworden über die Strecke.
Das ist Gänsehaut für mich und das macht Laufsport für mich aus.

Als ich angefangen habe (und zum Teil ist es heute noch so), hatte ich keine besondere Ausrüstung. Ein Paar x-beliebige Turnschuhe, raus und go!
Mehr war nicht.
Heute hab ich mir ein ziemliches Equipment zugelegt. Von Trinkflaschen-Systemen (ja, Plural), Lauf-Sonnenbrillen, dem FR 305 usw.
Hatte ich früher alles nicht, brauchte ich auch nicht.
Ob ich das heute alles brauche, um MEINEN Lauf zu bestreiten... ich weiß ja nicht. Manchmal denke ich, für mich persönlich ist weniger mehr.
Puristisches Laufen.

Was mir beim Wettkampf der Applaus der Zuschauer für Gefühle gibt, ist großartig.
Mindestens genauso großartig ist jedoch das Gefühl, nur ich sein zu dürfen, Kopf ausschalten, in das Gefühl fallen lassen.

So, das war jetzt mein poetisches Wort zu deiner Frage ;-)

Liebe Grüße,
Koru

für mich als Fazit:

Ich fand die ersten Antworten sehr schön. War einiges lustiges, ernstes, schönes und für mich neues dabei. Schön war die Antwort von brihoha, hat mir gut gefallen. Ich hatte mich daher gefreut über das Thema weiter schöne Antworten zu erhalten. aber...

mal was offthread:

Ich weiss garnicht wozu manche mich anbellen müssen, ich habe hier nix geschrieben was dazu führt das zu tun.
Wer auf die Fragen nicht eingehen möchte und lieber irgendwas bellen möchte schön, aber dann bitte woanders ich habe keine Lust mich mit solchen Quatsch aus einander zusetzen.

Hier spreche ich speziell mal anh Herr runandbike1 und herr laufloser, die scheinbar nach wie vor angepisst sind oder mich nicht mögen und alles madig macht kann ich nix für. Es geht hier für mich nicht darum irgendwelche Grabenkämpfe auszutragen, dafür ist dieses Thema nicht da und war auch nicht meine Bewandnis.
Das hat für mich die Anfangs schöne Diskussion in einen negativen Sog gezogen, schade.

Nach wie vor kann ich dieses irrwitzige Beispiel zu den schnellen Läufern nicht verstehen. Ich möchte dazu auch keine Antwort.

Für mich ist das Thema hier geschlossen!

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Was bist du denn für einer???

also ich habe für mich nur einen Anspruch! Zu Siegen oder zumindest vor der ersten Frau!!! Irgendetwas muss mich doch auch antreiben ...

Meine Motivation...

... damals war das ich mal bischen zuviel Kilos für meine Körpergrösse hatte. Jetzt nicht so viel wie bei anderen Leuten, aber da ich als Jugendlicher wortwörtlich fast "ein Strich in der Landschaft" war, wusste ich ich muss mal wieder etwas machen.

Da merkte ich auch, dass meine einstige relativ gute Kondition weg ist, ich fing auch wieder klein an, über 5 minuten laufen, eine Minute gehen etc. bis zu ner halben Stunde wieder durchlaufen zu können.

Und dann setzte ich mir das Ziel Halbmarathon zu schaffen. Das habe ich auch geschafft und nun eventuell das Ziel HM in unter 2 Stunden zu schaffen, oder vielleicht auch nächstes oder übernächstes Jahr vielleicht einen Marathon zu schaffen.

Mit diesen, wie ich denke erreichbaren Zielen hole ich mir die Motivation. Und vor allem: Ich habe die Freude am Laufen wieder gefunden :)!!

LG vom Kaiserstuhl

Stimmt, so kann man es

Stimmt, so kann man es zusammenfassen: Du verstehst einfach einiges nicht richtig!

Und für mich zum Beispiel gilt das auch: Sich was auf einen Sieg bei einem kleinen Dorflauf einbilden, den ich mir vorher rausgesucht habe, weil ich wusste, dass das Feld nicht so stark ist...für mich nicht nachvollziehbar und so garnicht die Mentalität von Siegertypen, im Gegenteil!

Senf

Geb auch noch meinen Senf dazu:
Bis im Jahr 1991 ging es bei mir auch nur um den Sieg!!
Und das nicht auf irgendeinem Volkslauf oder so. Nein, da ging es um einiges mehr!!
Tja aber wie vilese im Leben, es passieren Dinge die nicht planbar oder vorhersehbar sind.

Heute nehm ich meine Motivation daraus, immer wieder was neues zu lernen, zu finden und einfach Spass zu habe. Laufen ist für mich Spass!! Auch wenn ich mich dazu quälen muss, aber das geschieht nur weil es mir Spass macht. Würde es keinen Spass machen, würde ich mich nicht quälen.

Zu dir selbst, kann ich nur sagen, irgendwann wirst du gg eine "Wand" laufen. Du wirst spüren, dass du ausgebrannt bist, das du nicht mehr voran kommst. Was machst du dann?? Wenn du mental nicht in der Lage bist, das zu kompensieren, fällst du in ein Loch. In ein sehr tiefes Loch.

Ich perönlcih, wünsch dir so viele Erfolge wie möglich. in welcher Form auch immer. Und das du auch den Spass wieder findest!

GT

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Interessantes Thema. Befinde

Interessantes Thema.
Befinde mich momentan auf einem vergleichbaren Niveau wie du und habe auch schon einige Läufe gewonnen. Irgendwann fällt einem aber auf, dass es nur Zufall ist, dass niemand schnelleres da ist. Und das es Sechszehnjährige gibt, die deutlich schneller unterwegs sind, als wir es je sein werden. Also alles sehr relativ ;-)
Spätestens wenn bei deinem Ziellauf auf einmal ein fremder, schneller Läufer am Start steht, wirst du verstehen, dass es um mehr geht als nur zu gewinnen. Stichwort eigene Möglichkeiten&Grenzen und einfach Spaß haben. Klingt langweilig, ist aber wunderbar.

Wenn man an einem Lauf

Wenn man an einem Lauf teilnimmt sollte man auch einen Plan B und Plan C haben um die eigene Motivation nicht aus den Augen zu verlieren. Ich möchte 15 km in 55 Min laufen, was evtl. Sieg bedeuten würde. Ist halt einer dabei der schneller ist, dann habe ich immer noch meine 55 Min. Man sollte für alles einen Plan B und C haben. Deshalb verstehe ich diese Relativierung nicht. Für mich ist es negatives Denken gehört nicht in mein Spektrum. Hätte Dieter Baumann bei seinen Rennen und vorallem beim Deutschen Rekord daran gedacht "wenn heute ein Weltrekordhalter dabei wäre dann...", man muss sich von solchen negativ Denken befreien. Und ich tue das, weil ich weiss, das 55 Min auf 15 km nicht jeder laufen kann, es ist nix besonderes aber es können vieleicht von 100 Läufern höchstens 2-3...

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Du vergleichst jetzt aber

Du vergleichst jetzt aber nicht 55min auf 15km mit dem Olympiasieg von Baumann? Ich will dir ja nicht zu Nahe treten, aber irgendwie wirkt das alles bei dir sehr verkrampft. Mit ein bisschen mehr Lockerheit läuft es sich besser ;-) Vor einem Jahr war ich auch noch deutlich verbissener, vielleicht kommt es mit der Zeit von allein.

wenn du es als Vergleich

wenn du es als Vergleich sehen möchtest...
Es sollte ein Beispiel dafür sein wie man Selbstmotiviert bleibt und solche Dinge wie andere vermeintlich bessere Läufer ausblendet. Zu Nahe kannste mir eh nicht komm, bin dann schon schnell wech ;) und erklären warum ich das tue und wie ich es tue möchte ich keine zweites mal. Du hättest aber weiter machen sollen damit du die 10 km noch unter 35 min schaffst und dann in 33 dann in 30 und dann in 29...
Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Aber Sven, du bist doch der

Aber Sven, du bist doch der einzige, dem die vermeidlich besseren Läufer etwas auszumachen scheinen. Zumindest erreichst du, unabhängig von deiner gelaufenen Zeit, nicht alle deine Ziele, wenn jemand schnelleres dabei ist, siehst es also als Niederlage an. Andererseits versteh ich einige deiner Beiträge jetzt wieder so, dass du dich auf deine Zeit konzentrierst und natürlich gerne Siege mitnimmst, wenn diese Zeit dafür reicht.

Vergleich Baumann

Dein Vergleich mit Baumann hinkt leider ;-) Er rannte nicht bewusst auf Sieg! Er wollte damals nur das beste geben, was er zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung hatte!!
Das es für einige Siege gereicht hat ist immerhin bemerkenswert!!

Und was aus Menschen wird die immer Siegen wollen, es aber nicht immer schaffen, das siehst du dann, wenn wieder einer beim Dopen erwischt wurde!!

Vllt hast du dich aber bisher nicht so ausgedrückt, wie du es eigtl meinst. Und wir verstehn dich daher nicht wirklich!

Meine Laufphilosophie ist inzwischen der Spass an der Bewegung. Ziele habe ich noch viele, aber ich brauche keine Plan B oder C! Wenn es nicht klappt, dann klappt es vllt ein ander mal oder gar nicht.

Viel wichtiger find ich für mich, es immer weider zu probieren. Auch mal neue Dinge auszuprobieren.
Man kann nicht immer der schnellste und der beste sein!!

Aber wie gesagt, vllt verstehn wir dich nur nicht richtig!

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ne da hinkt nix. er gab sein

ne da hinkt nix. er gab sein Bestes, bestimmt sein Zeitziel zuerreichen, dabei war wohl ehr ein Sieg eine Art Bonus und schlaue Taktik wird eh belohnt ;)

Ein Beispie für gute Taktik Siehste ja an WR von Makau, da hat sich der Haile am Anfang rund laufen lassen ist mitgegangen, war wohl die Taktik von Makau nicht darauf zu warten, dass Haile seine starke zweite hälfte läuft. Gut am Ende hat es bisschen Feuer gekostet, für mich aber war es aber ein schönes Rennen.

Für mich könnte bei 55 Min ein Sieg bei rum kommen, warum sollte ich diese Chance nicht ergreifen? aber ich weiss auch, dass ich das nur erreiche, wenn ich ein Starkes Finisch habe, deshalb mache ich spezielle extra Übungen die nicht im Plan stehen(wie Endbeschleunigung, Ermüdungsintervalle und und)..ich möchte mit meinen Mitteln das Beste erreichen, diese Gelegenheit möchte ich nutzen.
Nach dem Motto das es später sein kann möchte ich nicht verfahren, Geduld ist nicht meine Tugend, will es jetzt bzw. am 16.9

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Leider hinkt

Leider hinkt es nach wie vor. Dieter hatte nämlich ein anderes Zeitziel, was nicht ganz so schnell war. Aber es lief gut und er lies es laufen. Er hatte nie darauf gehofft mit Zeit X der Sieger zu werden. Was du aber gerne möchtest!! Er hatte eine Zielzeit und hoffte mit dieser weit vorne zu landen. Denn er kannte im Gegensatz zu dir, seine Mitstreiter ganz genau!!

Das ist für Leistungsläufer eh ein wichtiger Gesichtspunkt. Ich laufe nicht gg Feinde sondern gg Freunde und sehen es als sportlichen Wettstreit.

Das rennen Makau und Haile war genauso, die beiden kennen sich und die stärken des anderen. Und aus diesem Grund wusste Makau, wie er Haile schlagen konnte. Zumal Kenner der Szene das schon vorher geahnt haben. Die Läufe von Haile in der Vorbereitung waren wirklich nicht gut!

Auch will ich dir nochmal sagen: Ich gönne dir jeden Sieg und jede neue Bestzeit, nur vergiss den Spass an der Sache nicht!! Burnout gibt es nämlich auch in Sport! Und ich muss ehrlich gestehn ich mach mir da bei dir echte Sorgen!!

GT

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Spaß hab ich doch...ich

Spaß hab ich doch...ich trainiere gern und ich trainiere gern sehr hart...das macht mir Spaß und im Training immer wieder neue Erfolge messen, dass ist es wofür ich das mache...Warum auch nicht? es ist mein Ding. Es ist meine Art warum ich das tue. Warum will man mir hier fast jeder anderes Einreden?
Ich habe zumindest verstanden, warum mancher gern langsam durch die Landschaft läuft, es für Ihn Genuss und Spaß ist. Sage ich was dagegen?
Einer Seits ist dein Satz nett gemeint aber ich kann darin auch eine gewisse Häme erkennen...
Nur habe ich das Gefühl, dass wenn man es so macht wie ich es geächtet wird, gar verpönt ist. Hatte mich schon aus der Diskussion verabschiedet und das tue ich jetzt noch mal.

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

ups

Sven, da hst du mich aber echt falsch verstanden!! Da ist keine Häme drin!! Ich will dir nur sagen das Siegen für die meisten nicht alles ist!
Und es für dich auch nicht alles sein sollte!! Was du ja selber auch sagst!

GT

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