Hallo Liebe Läufer,

mein Betreff sagt eigentlich schon alles.
Aber zunächst ein paar Worte zu mir:
Ich bin 22Jahre jung (weiblich) und liebe das Laufen....doch leider habe ich noch kein gesundes Mittelmaß gefunden.
Laufen gehe ich seit ich ca.15 Jahre alt bin. Zunächst so 2-3mal pro Woche, was ich nach und nach hochgeschraubt habe...und -ich würde sagen, in eine Art Rausch gekommen bin.

Seit ca. 2Jahre gehe ich -fast- jedem Morgen schon vor der Arbeit ca. 45min laufen -mal 10min mehr/weniger-.
Dann wird geduscht und ab gehts zur Arbeit wo ich dann auch Frühstücke.

Seit ca. 6mon. gehe ich mind 6mal pro Woche zum Laufen. - zwischendrin war meine Form mal so super, dass ich ohne Probleme vor dem Frühstück am Wochenende um die 25km laufen konnte. - mittlerweile gehe ich unter der Woche ca. 45min und am Wochenende versuche ich ca. 1,5 std zu gehen.

Warum ich so viel laufe: vor 6monaten habe ich neben meinem Beruf noch ein Studium begonnen. D.H. ich gehe 3x pro Woche nach einem vollen Arbeitstag noch zur Vorlesung (3std) - dann komme ich nach Hause und falle tod müde ins Bett - und hoffe nur das ich am nächsten Morgen wieder fit für den Lauf bin- weil ich sonst den ganzen Tag nur sitzen würde.
.....tja, wenn ich das so lese, ist mir auch klar, dass das der Körper nicht lange aushält!

UND JETZT ist als eine Art Übertraining eingetreten - äußert sich in der Hinsicht, das ich total schwere Beine habe, mein Kreislauf nicht mehr wirklich stabil ist, ich bis vor ein paar Tagen ständig Kopfschmerzen hatte....
Wenn ich jetzt locker laufen gehe, fühle ich mich als wäre ich noch NIE joggen gewesen - ich komme kaum voran, kann in einem super langsamen Tempo schon ein STück weit rennen, brauche aber immer wieder Pausen zwischendrin.

....SO kann es nicht weitergehen.
Nun zu euch! Hat jemand ähnliche Erfahrung, was hat er/Sie dagegen gemacht?
Kennt jemand außerdem die Doppelbelastung mit Beruf und Studium - und will noch Leistung im Sport bringen?

....mein Beitrag wird zum Roman, trotzdem noch ein paar Eckpunkte zu mir.
Bin 1.65m groß und wiege ca. 57/60 kg (ich wiege mich nur sehr sehr selten)
Ernährung sieht sehr gesund aus( vielleicht zu gesund?) - viel Obst und Gemüse, kein Fleisch/Wurst etc ab und zu Fisch, ansonsten morgens Müsli, viel Joghutr, Sojaprodukte, am Wochenede BrötchenFrühstück mit Rührei; abends versuche ich meistens Kohlenhydrate zu meiden.

Um wieder zu einem gesünderen Laufstil zu kommen habe ich mir folgendes vorgenommen:
Montag: Run vor der Arbeit ca. 45min (abends UNI)
Dinestag: Pause (abends Uni)
Mittwoch: rund vor der ARbeit (abends UNI)
Donerstag: abends Pumping Kurs im FitnessSTudio
Freitags: evt Schwimmen
Samstag / Sonntag : langer Lauf ca 1,5 std

Eure Meinung?
Ich danke euch !!!!

Vielleicht vorher ...

... erst mal eine oder zwei Wochen gar keinen Lauf und dann langsam wieder reinkommen - vielleicht auch so, wie von dir beschrieben.
Manchmal braucht man auch gar nicht die Pause, sondern nur etwas Abwechslung. Einen Tag die Woche mal richtig Gas geben - Das aber dann nicht gleich über 45min, sondern Einlaufen, 20min Gas und dann Auzslaufen. Das macht den Kopf frei und gibt den Beinen mal ein anderes Laufgefühl. Aber dabei kann es auch mal passieren, dass dir die Beine wie Blei sind. Ich sag mir immer: "Da muß ich jetzt durch." Vielleicht ist dann ein Abbruch und die Wiederholung am nächsten Tag sinnvoll. Finde es für dich raus.
Viel Spaß beim Finden des Schlüssels zum Ausgang aus dem Keller. Das wird schon. Nur, höre auf deinen Körper. Der weiß meist besser über dich bescheid, als du denkst.
;-)

Was ist Übertraining???

Bin fast doppelt so alt wie du, habe Job und Kinder/Haushalt, bin etwas größer und etwas leichter; laufe 4-5x die Woche (im Schnitt kommen um die 60km zusammen), dazu kommen noch Schwimmen (2-3x/Woche) und Rad (sehr unterschiedlich, aber meist so um die 100km/Woche). Bin fit und gesund. Ernähre mich längst nicht so gesund wie du, weil ich gerne Süßes esse und abends Schokolade für mich Nervennahrung ist ;-)) Soweit zu mir.

Die 6x pro Woche erschließen sich mir wie folgt; jeden Morgen 45min macht fünf Einheiten, am Wochenende eine längere Einheit und einen Ruhetag. Finde ich nicht schlimm oder zuviel. Das habe ich häufig auch, andere haben viel mehr (und viele viel weniger, ich weiß ;-). Aber das ist nicht die Frage: DIR scheint DEIN Pensum nicht zu bekommen. Beruf kann du nicht einschränken, Studium willst du machen, also kann nur der Sport runtergefahren werden, soweit habe ich dich verstanden. Also mach es einfach? Von 6x/Woche auf 3x/Woche (plus Pumping und evtl. Schwimmen) herunterzufahren ist möglich, wenn dir das in deiner Lauf"sucht" reicht. Wenn du dein Pensum allerdings als Sucht siehst und mit anderem Sport bekämpfen willst, wirst du damit wenig Erfolg haben, das verlagert dein Problem nur.

Übertraining hieße im übrigen, dass du soviel trainierst, dass deine Leistungen schlechter werden, weil die regenerativen Einheiten fehlen und der Körper die Bremse zieht. Von Leistungen hast du gar nichts geschrieben: wie läufst du? Langsam im Quasseltempo oder immer am Limit? 45min locker quatschend sind trainingsmäßig fast eine Pause ;-)) Jeden Morgen 45min an der K...grenze plus 1,5h am Wochenende an selbiger Grenze bringen dich körperlich nur an den Rand der Erschöpfung.

Fazit: Mach Pause, bis es dir gut geht und das Laufen (oder der andere Sport) gut tut. Mach weiter, wenn es dich juckt und du willst und nur solange, wie es Spaß macht. Dann sollte alles im grünen Bereich sein.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Meine Meinung:

Ich bin eigentlich Triathletin (übrigens auch aus dem Grund, dass es mir meine Gelenke danken, wenn ich zumindest drei verschiedene Sportarten mische *ggg*), 46 Jahre alt und verstehe einerseits deinen Ehrgeiz/Wunsch so oft wie möglich zu laufen (is halt einfach schön!) andererseits habe ich mir im April eben durch Übertraining Gelenksergüsse in beiden Kniegelenken und im rechten Knöchel "eingefangen" und DAS hat mir persönlich gereicht! ich konnte ein Woche kaum gehen und war drei Wochen "außer Gefecht"!

Also kann ich mich dem nur anschließen:" Hör auf deinen Körper und nimm dir Regenerationszeit!

ps:
Auch ich hab bis letzten Sommer neben meiner Arbeit als Trainerin studiert....
auch der Stress zehrt! Aber: du schaffst das!

Übertraining

Das Thema kenne ich auch von einer Marathonvorbereitung vor zwei Jahren. Heftig nach Steffny trainiert bis ans Limit und am Start war ich stehend k.o. Seitdem lasse ich es langsamer angehen und zwinge mich erstens bei längeren Läufen auch wirklich langsam zu laufen, auch wenn es schwer fällt und zweitens halte ich regelmässige Pausentage ein, auch wenn ich die gefühlte Energie zum Sprinten hätte. Ergebnis: bin physisch immer gut drauf, meist auch mental, und meine Pace ist besser und stabiler geworden. Also wie meine Vorredner schon sagten, leg' mal öfter die Beine hoch, dann wird alles wieder gut. Ach ja und nicht vergessen, dass sich der Trainingseffekt in den Erholungsphasen einstellt und eben nicht während der Belastungen.

Lieber mit drei Sprüngen ans Ziel, als sich mit einem den Fuss brechen.

Hmmm??

Das Training ist glaub ich nicht die Ursache! Auch wenn ich dir eher zu etwas mehr abwechslung raten würde. Aber da ich das auch nicht mach ;-).

Aber mal einen anderen Ansatz ausprobieren: Wie lange schläfst du pro Nacht??? Eher 6 Stnden oder Richtung 8 Stunden?? Wie erholst du dich??

Als meine Tochter auf die Welt kam, konnte ich aufgrund von Job und Kind teilweise nur 4-5 Stunden nachts schlafen. Effektiv sogar eher weniger! Dadurch hatte ich einen enormen Leistungseinbruch. Nach einem dreiviertel Jahr wurden die Näche ruhiger, der Schlaf wieder länger und die Leistung war auch wieder da.

Vllt solltest du aber auch mal nur zwei Wochen PAuse machen

GT

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Trainingsform

Ganz klar fehlen hier die Angaben wie Du das Training gestaltest. Wenn Du immer gleich trainierst wird es für den Körper irgendwann langweilig. Da fehlt dann Intervalltraining und mal ein Tempolauf oder ein Berglauf. Regeneration macht der Körper am besten beim Nichtstun - oder bei einem ganz langsamen Lauf. Zu wenig Schlaf und Stress ist ein zusaetzlicher Aspekt den man nicht unterschätzen sollten. Bei Dir kommen wohl einige dieser Aspekte zusammen. Von daher - mach mal Pause. Und dann: Training ist nicht eine Frage der Quantitaet sondern eine Frage der Qualitaet.
Wünsche Dir alles Gute.

Danke Euch!

Wow! -das ging ja rasend schnell mit den Antworten! Ich danke euch vielmals!

Tja, warum ich so viel Laufe: teilweise weil es mir Spaß macht, teilweise weil ich denke ich muss...wenn ich den ganzen Tag nur sitze und teilweise weil ich immer ein STück weit eine noch fittere und athletischere FIgur möchte - ich denke 3 der 4 Faktoren tendieren leicht dazu in menthalen STreß auszuarden: UND soweit ich das beurteilen kann ist DAS das Problem...; meine Angst, dass ein Leistungseinrbuch kommt (den ich jetzt habe) bzw dass ich von jetzt auf nachher 10kg zunehme (was unwahrscheinlich ist bei meiner Bewusstheit zur seh gesunden Ernährung und einfach dass ich mich sowies sehr gesund ernähre..)

Zur ganzen Vorgeschichte vielleicht noch ein Wort - mit 15 hatte ich eine Magersucht; die ich mittlerweile überwunden habe (schon seit 4Jahren) - doch der Kopf denkte eben nach wie vor noch nicht zu 100% so wie ich es doch eigentlich gern möchte.

Thema Schlaf: ich versuche mindestens auf 7 - 7,5 std unter der Woche zu kommen; was teilweise klappt manchmal sind es aber auch nur 6 - für eine gewisse Zeit geht das, doch dann merke ich irgendwann: jetzt ist es zu wenig und dann Versuche ich mich wieder bewusster um mehr Schlaf zu bemühen.

Thema TRainingsgestaltung: ich bin ein: "Schaun wir mal wie ich heute drauf bin" Läufer. D.h. wenn ich mir vornheme: morgen werde ich einen Tempo Lauf machen, dann habe ich am nächsten Morgen ganz gewiss schwere Beine und kann gerade mal im lockeren Tempo die Standard Runde (ca.10km) oder weniger laufen.
Von dem her kann ich nicht sagen, dass ich immer Montags Tempolauf mache,..etc.-das ganze muss spontan ablaufen!

Vom Tempo her kann ich leider keine genauen Zeitangaben machen, aber im vergleich zu anderen sportlichen Läufern die ich sehe bin ich doch eher flott unterwegs (wenn ich gut drauf bin)
Für die 25km (im März) war ich inklusive kurzer PinkelPause ca 2.10 std unterwegs.- Tempo war optimal für mich (die Strecke war abwechselnd, flach, hoch,runter)

Kennt ihr das nicht auch, dass ihr die sogenannten "Hummeln im Arsch" habt und euch einfach bewegen wollt?
Ich muss eine ausgewogene Balance finden, dass ich allem: Job, Studium, SPort, Freund und Freunden genügend Zeit wittmen kann.
Job und STudium lassen sich nun nicht zurückschrauben -das muss ich so akzeptieren und ich geh auch gerne zum Studium.
Den Sport sollte ich irgendwie lockerer ansehen - möchte aber eben nicht wirklich an Leistung verlieren und Gewicht gewinnen.

ICh danke euch für eure mentale Unterstützung!

Sind wir alle nicht ein bischen GaGA?

Hallöchen! wenn ich Deinen Bericht so lese, scheint mir doch der Wurm ganz woanders drin zu stecken: Nicht die Menge und der Umfang sind "Dein" Problem, sondern dieses absolute Regelment, der absolut durchgeplante - manchmal minutiös durchgeplante Tag. Ganz klar, brauchst Du zur Zeit etwas Pause, bzw. einfach ein kleineres Pensum - generell bist Du Sklave Deines Terminkalenders, was wohl auch mal zu einem kleineren Unmut führen kann. Ich spreche da nur aus Erfahrung - mir geht es ganz genauso :-)). Wünsche Dir den nötigen Abstand und auch mal den Mut oder die Kraft, mal 5 gerade sein zu lassen. Viele Laufgrüße Ute

Abwechselung ist schon mal suuuper

Ich war die letzten beiden Wochen weniger Laufen, dafür aber um so mehr Schwimmen und auch mal radeln. Und da fühlen sich plötzlich gute 54 Km Laufen + 100 Radkilometer (in den Harz) + 3500 Meter Schwimmen (2 Termine) + das übliche Kraft- und Stabi leichter an, als 65 Kilometer Laufen. Und es hat bei dem Wetter auch 3 mal so viel Spaß gemacht.

Alles unter 1000 Meter Schwimmen gilt bei mir als Pausentag. So hatte ich in der oben beschriebenen Woche derer 2, weil ich den einen Tag nur 800 Meter schwimmen war.

Und ich habe mir Tischtennisschläger und eine Frisbee zugelegt. Auch Bewegung :)

Laufen ist doch ziemlich einseitig und asozial, irgendwie. Gut für die Kondition, aber für den Körper, naja, Koordination null, Reaktion null, Beweglichkeit null, Rücken null...

Das Hauptproblem stellt f. mich die Jogmap-Alterklassenliga da.... Da zählen nur die doofen Laufkilometer. Cooler wäre eine Kalorienliga ;) So muss ich jetzt leider laufen gehen ;)


Wenn Ghandi es geschafft hat, einen ganzen 3-Std.-Film lang auf Nahrung zu verzichten, schaff ich das hier auch! (Marge Simpson)

Gut du bist noch jung, aber

Gut du bist noch jung, aber ich halte auch schon die maximalen 7,5 h für zu wenig. wenn du zeit für ne Siesta hast mache es mal, das wirkt Wunder.

Du bist ungefähr in der Leistungsklasse und Situation wo ich letztes Jahr war. Hatte auch viel mit Arbeit und so um den Hals. Bin aber dann nicht 6 mal die Woche laufen gewesen, sondern nur 5 nur und habe am freien Tag wirklich nix gemacht. Das habe ich bisher so übernommen und lege meine freien Tage an Tagen wo ich eh weiss, das Sport nicht passt und mit Zwang noch paar Kilometer machen ist nicht mein Ding.

Versuche erstmal nur 5 Tage die Woche zu laufen und wenn du am Wochenende den langsamen machst, dann aber auch wirklich langsam. so bei 5:30 - 6:00 min/km.
Beim Schlaf würde ich dir so zu 8-9 h raten und wenn es sich ergibt 1-1,5 h am Mittag..

Dann fällt mir noch was ein. isst du täglich deine Dosis Eiweiss? Ich versuche immer Quark oder Fisch(geräucherte Forelle oder Garnelen) zu essen, seit ich das mache geht es mir auch etwas besser.

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Hallöchen zusammen! Das mit

Hallöchen zusammen!

Das mit dem Schlaf wird schwierig werden! - wenn es jetzt so heiß ist dann gehe ich meistens schon morgens laufen -wenn die luft noch schön frisch ist!: das heißt dann aber um 5.20Uhr raus aus den Federn; bzw raus aus dem Wasserbett (seit gestern ganz neu!;-) ) und rein in die Laufschuhe - davor ein Glas Wasser und eine halbe, manchmal eine ganze Banane bzw ggf ein Glas Sojamilch.
Dann geh ich je nach dem wie es läuft 45 - 60 min rennen -mal schneller mal langsamer.
Leider ist das Problem mit dem Schlaf dass ich vor 10 nicht wirklich müde bin und wenn ich um halb 10 dann von der UNI nach Hause komme, dann brauche ich auch noch ca. eine STunde bis ich etwas abgeschalten habe.

Heute morgen bin ich in den Wald geradel, ca. 4km und war dann gut 1std rennen - grandios war es!- zwar sehr langsam aber ich habe die runde gut durchhgehalte, mich gut dabei gefühlt und es war einfach schön das gezwitscher zu hören. - das werde ich in Zukunft fest einbauen; weil immer nur auf dem öden Feld die gleiche runde zu springen....nunja, sehr eintönig & die Lust vergeht auch schnell.

ERnährungstechnisch - ich schau schon dass ich viel Eiweiß esse.
Morgens meistens Müsli (selbstgeh´mixte Flocken, Sonnenblumenkerne,Leinsame, Kürbiskerne, paar Rosinen) mit Obst und Joghurt/sojajoghurt.
Mittags Gemüse, auch mit meistens Tofu oder Bohnen, mal ein hart gekochtes Ei oder ein bisschen Mozarella
und abends auch Gemüse/salat mit Fisch, Mozarella, Tofu etc (versuche Kohlenhydrate zu meiden)
zwischendrin mal ein Johurt plus Obst; oder ein Glas Buttermlich
...trotzdem denke ich das meine Ernährung noch zu optimieren ist.
Wie ernährt ihr euch denn, einfach nach Gefühl?-eine bestimmte Ernährungsform? - habt ihr einen speziellen Plan; 5std Pause zwischen den Mahlzeiten? etc?

Am Sonntag soll ich eigentlich 10km bei einem Sportevent von der Firma meines Freundes mitlaufen - bin mal gespannt wie fit ich bin
und hoffe, dass ich eine gute Leistung erziehlen kann.

Euch allen einen erfolgreichen letzten Arbeitstag und ein tolles sporliches Woend!

Ernährung

für einen Läufer sind mir da eindeutig zu wenige Kohlehydrate in deinem Essensplan (aber es gibt hier welche, die kommen mehr oder weniger ohne aus ;-)), woher soll die Kraft kommen? Irgendwas muss dein Körper auch umsetzen können.

Ich esse normal, zu viel Süßes vermutlich, wenig Fleisch, trinke dafür zu viel Cola (dafür keinen Alkohol ;-)). Und einen Plan habe ich sowenig wie beim Laufen: der richtet sich in beiden Fällen nach hungrigen Pubertätsmonstern und den jeweiligen Stundenplänen!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Hallo. Du läufst wirklich

Hallo.

Du läufst wirklich nicht so viel, zumindest nicht für ein Laufforum:) Deine Behauptung, dass es klar sei, dass der Körper nicht so viel laufen aushält, ist nicht richtig. Du läufst zwar sehr oft aber dein Umfang an sich ist nicht so viel dass ein trainierter Körper damit Probleme haben muss.

Sehr viele hier laufen viel größere Umfänge seit vielen Jahren. Gesundheitlich muss der von dir beschriebene Laufumfang kein Problem sein sondern ganz im Gegenteil: Laufen ist sehr gesund für Leute die den ganzen Tag sitzen und generell für alle die STress haben. Ein bisschen Sport jeden Tag ist das Beste was du machen kannst, um alles Andere besser bewältigen zu können.

Also, dein Problem ist nicht dass du "viel" läufst. Jeder kann so viel laufen. Dein Übertraining kommt wahrscheinlich weil du falsch trainiert hast. Es gibt vieles was man im Training falsch machen kann (wir alle haben zumindest am Anfang viel falsches im Training gemacht): zu viel Intensität, zu wenig Regeneration, zu schnelle Umfangs- und/oder Intensitätssteigerung, zu wenig Abwechslung...

Ich glaube, dein Ansatz mit mehr Laufpausen und anderen Sportarten ist schon eine sehr gute Lösung.

Trotzdem, wenn du 4 bis 6 mal pro Woche laufen willst, ist es schon erforderlich dass du die Grundlagen des Lauftrainings richtig lernst. Zu einem solchen Laufumfang gehört z.B. Stabilisations- bzw. Krafttraining, richtige Ernährung (du brauchst mehr Kohlenhydrate, wenn du lange Läufe machst. 25km ohne Frühstück und ohne Kohlenhydrate am Vorabend???) und viel Wissen über die Gestaltung des Trainings. Ich würde dir empfehlen, einen Laufverein, -gruppe oder -partner zu suchen, oder 1-2 Bücher über Lauftraining allgemein zu lesen. Damit wirst du dein Training und deine Regeneration besser gestalten und wenn du willst, 6-mal pro Woche joggen können

Es geht Bergauf!!!

Juhu,
langsam aber sicher geht es wieder bergauf!

Vergangenen Sonntag bin ich beimn Megathlon am Bodensee 10km mitgelaufen in 45min und 47sek. Meine Zielzeit waren 50min - also perfekt!

Die Woche war ich dann zweimal im Fitness-Studio : einmal in einem Pumping Kurs :-)
und dann noch in BBP und Aerobic! - super! + zusätzlich habe ich mich so fit gefühlt, dass ich ohne Probleme 5mal die WOche gelaufen bin - und das mit unterschiedlicher Itensität und länge!

Und heute Morgen war ich seit langem mal wieder auf einem Long-Jog unterwegs 23km ind 2.07 std - perfekt aber jetzt bin ich platt!

Danke für eure guten Ratschläge - ich bin davon überzeugt, dass ich auf einem guten WEg bin!
& Morgen ist REGENERATION angesagt: evt eine runde locker schwimme aber sonst einfach nur relaxen.
Am Montag früh möchte ich dann 40min locker Joggen gehen!

Euch allen ein sportliches Wochenende!

Es klingt besser

Es klingt besser, da war mehr Vielfalt in deinem Training, wobei es insgesamt ein bisschen zu viel sein könnte. Regeneration ist ein so wichtiger Teil des Trainings wie die Trainingseinheiten selbst. Wenn du einen 10-er mit PB läufst, solltest du die Tage danach nur in regenerativem Bereich trainieren.

23km in 2h07 ist sehr anstrengend für einen 45min/10km-Läufer. So einen harten langen Lauf solltest du nicht oft machen. Der lange Lauf darf ruhig langsamer sein, damit du den komplett im aeroben Bereich absolvierst (das ist der Sinn des langen Laufs). Du wirst am Ende diesen Laufs den anaeroben Stoffwechsel viel zu sehr mit beansprucht haben. Das bedeutet, dass du ausreichend Regeneration auch von diesem Lauf brauchst (mind. 1-2 Tage ohne zu laufen) sonst bist du gleich wieder im Übertrainingszustand.

Und ganz wichtig: für einen 23km Lauf in 2h07 solltest du unbedingt viele Kohlenhydrate essen davor und danach.

Insgesamt klingt dein Training besser. Es hört sich aber so an, als ob du viel zu viel Wert auf die Intensität im Training legst. Ich würde dir raten, den Kontakt zu erfahrenen Läufern in deiner Umgebung zu suchen, damit du dir langsam ein effektiveres Training aneignest.

-

-

Hmm, ...

... nur noch eine klitzekleine Anmerkung zu den Kohlehydraten für die lange Distanz (also 23km oder mehr). Ein sehr gutes Training für lange Distanzen ist eher das Gegenteil. Nämlich eine schrittweise Reduzierung der KH vor dem Lauf bis hin zu langsamen Dauerläufen (ldl) ohne vorher etwas gegessen zu haben, also (diesbezüglich) nüchtern - z.B. am Wochenende Früh nach dem Aufstehen. Zähneputze, einen Schluck trinken, Wasser mitnehmen und los. Essen kannst du dann nach dem Lauf. Das Hungergefühl kann man mit Wasser übergehen. Dadurch lernt der Körper auf die Fettreserven zurückzugreifen. Aber so etwas muß schrittweise geschehen und du wirst an Leistungseinbußen bei den ersten nüchternen ldl's feststellen, dass der Körper das auch erst lernen muß.
Mit Futtern von Kh vor und beim Training (von ldl!) wird man sich immer schwer auf der langen Strecke tun.
Das nur als seperate Anmerkung.
;-)

Was heißt ldl ?

Hallo! hab vielleicht irgendwas verpasst... was heißt " von ldl" ? Habe auch Probleme mit Ernährung / Training - stimmt nie, entweder zu wenig (Hungerattacken, Schwindel) oder wieder zu viel (= werde die Kilos nicht los :-( ) OK - gehört vielleicht in andere Rubrik hier -a ber über Anregung freu ich mich immer.

Grüße Ute

Schalk

Schalk,
deine Anmerkung ist zwar richtig aber gilt nur für Marathonis. Die große Mehrheit der Läufer und Jogger sind keine Marathonis und brauchen diese Stoffwechselform nicht zu trainieren. Hier handelt es sich nicht um eine erfahrene Marathonläuferin sondern um eine Hobbyläuferin, die kürzere Strecken läuft, und momentan keine konkreteren WK-Vorbereitungen zu machen scheint und noch nicht viel Erfahrung mit Training und so hat. Aber du hast recht, nach einem 23km-Trainingslauf sollte sie ausreichend Kohlenhydrate essen. Sie scheint zu wenig davon zu essen um regelmäßig Ausdauersport zu betreiben

ldl

"ldl" ist die Abkürzung für "langer Dauerlauf"

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