Benutzerbild von Ricamara

Um es vorweg zu sagen: ich glaube erst mal so ziemlich alles, was in Laufbüchern und -plänen steht.
Ein Tipp: um dem Körper eine lange Strecke zu suggerieren, teile doch die lange Strecke in zwei Teile auf und laufe sie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
Gesagt, getan.
Freitag abend: 7 km. Kein Problem.
Sonnabend Vormittag: an die 20 km geplant.
Ich also am Sonnabend los.
Um zu sehen, wo ich stehe, bewußt eine nicht leichte Strecke gewählt - jedenfalls für mich (+72,0/-43,6).
Die ersten 3km spürte ich die Muskulatur vom Vortag, aber dann ging's leicht bergab, und ich wurde lockerer.
Wie immer, wenn's mir leicht fällt, fing ich wieder im Kopf an zu reimen.
Das Ergebnis will ich mir selbst mal ersparen. Ich erinnere mich nur noch an "die Brooks gucken zwar scheel, aber ich entscheide mich für die Asics Gel" / "Jeder Muskel, ob Beuger oder Strecker, fing gleich an mit dem Gemecker"...
Also: am Ende waren es ca 19 km mit einer kurzen Pause, aber die Strecke fiel mir doch ziemlich schwer.
Kann man gut an folgendem Phänomen erkennen: auf dem Hinweg freute ich mich über die bunten Wiesenblumen, die mich in Hülle und Fülle am Wegesrand begleiteten.
Und auf dem Rückweg? Ich sah nur noch Meere von Brennesseln!!
Konsequenz der Bestandsaufnahme: 1. Erst mal für nen guten HM trainieren und so einige Hirngespinste ganz schnell vergessen!
2. So leicht läßt sich der Körper doch nicht überlisten
Aber eins freut mich doch: die alten Sprinterbeine funktionieren immer noch. Ich kann noch so kaputt sein, die letzten Meter kann ich meistens noch nen Schritt zulegen.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

Liebe Rica,

Liebe Rica,
so ist es wahrscheinlich der bessere Weg, ohne die Knie wieder all zu sehr zu strapazieren, die Mara-Vorbereitung für´s kommende Jahr jetzt zu starten. Ein paar HMs als Appetithäppchen, eine gute Grundlagenausdauer über den Winter aufbauen und im nächsten Jahr ganz entspannt einen ganzen Marathon laufen. Dann macht er auch richtig Spaß und Du kannst die 42 Kilometer genießen.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

"Sah nur noch Meere von Brennesseln" - *kicher*!!!

Aber Du hast Recht und machst es wirklich genau richtig! Hut ab vor Deiner vernünftigen Entscheidung! Ich drücke Dir für ein paar richtig schöne HM-Erlebnisse die Daumen! Und nächstes Jahr wird es garantiert auch noch die eine oder andere Marathonveranstaltung geben;-) Vielleicht sehen wir uns ja im Frühjahr beim HH-Mara am Start?

Tame,
gibt`s jetzt auch in Neongelb:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

"Sah nur noch Meere von Brennesseln"

Wie die innere Einstellung doch die Wahrnehmung beeinflusst. Und dann schreibst Du, der Körper lässt sich nicht überlisten? Klar lässt er.

Für Dein Training wünsche ich Dir noch viel Erfolg und hoffentlich mehr Blumenwiesen als Brennessel Meere.

Klar!

Die innere Einstellung beeinflußt die Wahrnehmung natürlich erheblich. Wenn Du kaputt bist, findest Du die ganze Strecke blöde und entgegenkommende Radler schon allemal. Auch die waren nâmlich auf dem Hinweg viel netter.
HH-MT: hoffentlich mit gaaanz vielen Neongelben!!

ich nehme

die alten Sprinterbeine ;-)))

Also ich finde das wirklich gut mit dem Aufteilen der Strecke! Ultraläufer machen das auch nach Plan, also samstags 30 und sonntags 20km oder so. Ich mache es schon aus Notwendigkeit: splitten wenn sonst keine Zeit da ist ist allemal besser als gar nicht laufen ;-))

Und das mit den Brennesseln kann ich bestätigen...

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links