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Samstag ist mein erster Triathlon. Und gestern abend musste ich mich mal wachrütteln, dass ich nicht im falschen Film verbleibe. Ich habe gestern bestimmt die Hälfte des Tages rund um das Thema Triathlon verbracht:
- Erfahrungsaustausch mit Freunden, die schon mehrere Tri's absolviert haben
- Organisation eines Startplatzes für den eigentlich ausverkauften Hamburg-Sprint übernächstes Wochenende
- Einkauf der letzten Wettkampfutensilien (Babyöl, Babypuder, Gummibänder, Vaseline)
- x-mal gedankliches Durchspielen der Wechsel
- Checkliste der Sachen, die ich zur Wechselzone mitbringen muss
- Check ob neue Infos zur Wassertemperatur veröffentlicht wurden (wegen Neo or not) und
- natürlich die letzte Trainingseinheit.

Doch zum Glück bin ich im Auto von der Arbeit (die gestern eher eine große Triathlon-Internet-Surf-Veranstaltung war) bis zum Fitnessstudio mal kurz runter gekommen und habe mir den Kopf gewaschen. Hallo! Ich bin kein Profi oder so. Ich werde am Samstag bei einem kleinen, regionalen Volkstriathlon irgendwo im Mittelfeld landen.

Ist das normal? Was sind Eure Erfahrungen? Klar, es ist mehr als Schuhe anziehen und laufen. Aber doch nichts, womit man sich den ganzen Tag beschäftigen muss. Ich hoffe, dass es nur an den vielen "Unbekannten" liegt - Radcheck-inn, Wechselzone einrichten, Wechseln, Freiwasserschwimmen...und es alles ab Samstag abend "ganz normal" für mich ist.

Ich habe dann auf dem Weg zum Fitnessstudio extra noch einen Lebensmitteleinkaufstop eingelegt um etwas zu tun, wo ich mal wirklich nicht an Triathlon denken kann. Nach dem Training bin ich dann auch noch in die Sauna gegangen um dort einfach mal den Kopf abzuschalten.

Heute geht es wieder etwas besser. Ich warte einfach mal, was auf mich zukommt. Schließlich habe ich ja jetzt die Woche drauf gleich den nächsten Versuch in Hamburg, wo ich aus den Fehlern des ersten mal lernen kann.

Und eigentlich bin ich doch ganz gut vorbereitet. Ich bin die Radstrecke zweimal abgefahren und statt des angepeilten 30er-Schnitt gute 35km/h in die Pedale getreten. Ich bin gestern im Training mit 1000m-Intervallen und den zwischenliegenden Trabpausen 5km deutlich unter 20 Minunten gelaufen und ich habe in den letzten Wochen tatsächlich so etwas wie schwimmen gelernt und werde wohl nicht vor meinen beiden stärkeren Disziplinen völlig absaufen. Zumindest im Kopf bin ich in den Wechseln schon perfekt und ein paar Teilelemente habe ich auch praktisch geübt.

Also jetzt mal wieder auf die Arbeit konzentrieren, heute abend meinen Sohn in Empfang nehmen und mit ihn in ein tolles Wochenende starten. Seinen Beitrag zum Triathlon beherrscht er mit seinen weniger als 2 Jahren schon perfekt. Er brüllt "Papa schneller" sicher so laut wie kein anderer Fan an der Seite.

Also bis Anfang nächster Woche, wenn ich sicher an dieser Stelle von meinen Erfahrungen berichten werde.

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Nööö, total normaaaaal!;o)

Und anscheinend bestens vorbereitet!!!
Viel Spaß und Erfolg dabei und ärgere Dich nicht über kleine Fehler, Du wirst da ein klasse Ding abliefern!:o)

Lieben Gruß Carla

Ganz normal ... und

Ganz normal ... und irgendwas iss immer
Mach dir keinen Kopp!

Ich habe bei meinem "Volkstria" vorher die heimische Garage als Wechelzone missbraucht, damit ich ja nur sicher sein konnte, dass ich alles am richtigen Platz habe
Bin dann mit dem Neo unterm Arm (nein - ich hatte ihn daheim nicht an *grins*) aus dem Keller in die Garage, Wechsel aufs Rad - schnelle Trainingsrunde bis der Puls in einem "echten" Bereich war - zurück in die Garage - Wechsel zum Laufen - und noch ne Runde gedreht.
Paßt!
Als es dann "ernst" wurde, habe ich beim Radfahren meinen Gel-Chip verloren (den ich dann sehr vermisst habe), mich vorher auf dem Weg vom Wasser durch die Wechselzone fast hingelegt und ich war nach dem Wechsel zum Laufen steif wie ein Brett.
Also irgendwas ist immer. Aber ich bin gut angekommen und habe auch das Gefühl, dass da beim nächsten Mal mehr drin ist. Zumindest wenn ich meine Proviant besser verstaue und ich noch ein wenig trainieren kann
Und wenn man im Anschluß ein schöne alkfreies Weizen in der Hand hat, grinst man sich einen, weil man vorher so rumgehippelt hat.

Also: Es läuft doch gut, also lass es laufen :-)

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Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später. - Wilhelm Busch

OK, Danke Euch - gut zu

OK, Danke Euch - gut zu wissen, dass sich auch andere so einen Kopf machen. Nicht gut zu wissen, dass trotz aller noch so tollen Vorbereitung dann am Ende doch etwas schief geht.

@BikerPete...das mit dem "lass es laufen" mache ich gerne...denn wenn ich schon mal beim Laufen bin, dann habe ich die Disziplinen vorher ja überstanden ;-).

Ich wollte eigentlich noch geübt haben, wie man im Laufen auf ein Radl springt, auf dem die Radschuhe schon vormontiert sind. Ich habe die grobe Vorahnung, dass ich dabei mit dem Gesicht voran eine Notbremsung auf den Asphalt lege. Da ich aber wohl bis zum Tria keine Gelegenheit mehr haben werde nochmal zu üben, habe ich jetzt die Wahl entweder entscheidende Sekunden zu verlieren und wie gewohnt auf das Rad zu steigen oder mich ab Samstag mittag bei Filmstudios auf die Hauptdarstellerrolle als Opfer in Horrorfilmen zu bewerben. Ich denke ich werde es einfach spontan im Wettkampf entscheiden, ob ich mir den heldenhaften Sprung zutraue ;-).

Die paar Sekunden machens

Die paar Sekunden machens beim Freizeitsport auch nicht.
Auf die Fresse fallen hält länger auf und tut noch lange weh (oder das Rennen ist wg. Platzwunde gelaufen)
Tu dir das nicht an. :-)

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Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später. - Wilhelm Busch

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