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Eigentlich könnte ich mir eine Ruhephase gönnen und die Füße hochlegen, schließlich liegt der Liechtenstein-Alpin-Event gerade mal zehn Tage und der Luxembourg-Marathon zwei weitere Wochen zurück. Eigentlich.
Doch ich habe noch zwei Wochen Aufenthalt am Bodensee und die wollen genutzt sein. Nach einigen kleineren Läufen in der letzten Woche hatte ich mir gestern eine etwas längere Route ausgesucht, um das touristische Potenzial der Region auszunutzen.
Von Radolfzell tangierte ich den Mindelsee und überquerte den Bodanrück zur Marienschlucht und Ruine Kargegg. Von dort lief ich ein Stück am Überlinger See entlang und durch das Echotal wieder auf die Höhen des Bodanrücks. Von dort genoss ich die Aussicht über den Untersee. Bis ich wieder zurück war, zeigte mein gerade vier Wochen alter Forerunner 31 Kilometer an.

Bei der Trockengymnastik auf der Mettnau war heute Lauf-ABC und Rumpfstabilisierung angesagt, eine ganz schön schweißtreibende Sache, aber schön war’s. Zumindest als nach den ersten Schritten die Schwere aus den Beinen vertrieben war. Im Schwimmbad wurde Kondition gebolzt. Am frühen Nachmittag dann Entspannungstraining, für manche Teilnehmer zeitweise betreutes Schlafen. Um etwas für die Koordination zu tun, bin ich danach zum Latino Dance marschiert.

Zur Abrundung hatte ich mir dann noch ein „kürzeres“ Läufchen auf der Karte ausgesucht. Vorbei am Mögginger Schloss bin ich über Güttingen nach Stahringen gelaufen, wo ich die Ruine Homburg als Ziel auserkoren hatte. Unterwegs bemerkte ich, dass ich die Zeit unterschätzt hatte. Dennoch machte ich mir die Mühe den Berg hoch zu laufen. Whow, mit welch grandioser Aussicht ich dort oben belohnt wurde. Vor mir breitete sich der nördliche Zipfel des Überlinger Sees, der Untersee mit der Mettnau und der Höri, der Schiener Berg und über dem Seerücken die Schweizer Alpen, die Hegau-Vulkane mit dem Hohentwiel und ein weiter Blick in das Hinterland aus. Eine tolle Landschaft und das profilierte Trainingsrevier, das ich mir manchmal vor meiner Haustür wünsche. Bis ich zurück war, hatte ich schon wieder 22 Kilometer auf dem Tacho.
Am Mittwoch wird –abgesehen vom Mettnau-Trainingsprogramm- der verdiente Ruhetag eingelegt. Versprochen.

Gerhard

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Klingt nach herrlichen Läufen!

Und ich weiß jetzt endlich wo der historische Raddampfer "Hohentwiel" im Harder Hafen seinen Namen her hat. Viel Spaß noch am Bodensee und wünsche gut zu ruhen!

Gruß maecks


Wir sind BORN - Laufen wie bekloppt!

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