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Finde im Moment noch nicht die Zeit und die Worte, ausführlich über die Erlebnisse vom letzten Wochenende zu berichten. Meine Enttäuschung über die Startabsage des T 71 beim Irontrail war jedenfalls riesig, zumal der Grund bei organisatorischen Mängeln lag, die der Veranstalter Tuffli Events inzwischen auch offiziell eingestanden hat. Durch den Abbruch von T201 und T141 in der Nacht, haben zusätzliche Helfer vom T 71 abgezogen werden müssen. Zu unsere Startzeit hatte sich die Wetterlage nämlich schon deutlich verbessert und eine Durchführung wäre möglich gewesen.

Neben den organisatorischen Mänglen und dem hohen Risiko das Tuffli Events schon dadurch gegangen ist, die Pontresina-Schleife über die zwei Gletscher einzubauen, gab es noch die unverantwortliche Vorbereitung einiger Teilnehmer, die in Sachen Ausrüstung schlicht unterversorgt waren und keine Dropbags mit Wechselkleidung deponiert und insgesamt nur den Mindeststandard an warmen Sachen dabei hatten. Die waren schon nach sechs Stunden halb erfroren, während alle anderen kaum Probleme hatten. Der Rennabbruch ist auch darauf zurückzuführen, dass manche Leute meinen, man käme auch mit Minimalausstattung durch so einen Monumentallauf.

Die 45-km-Pontresina-Schleife über die Gletscher, die zu Beginn des Rennens gelaufen werden sollte, wurde dann zunächst mit der Startverschiebung des 201 aus dem Streckenverlauf genommen. Trotzdem benötigten selbst gute Läufer 10:30 Stunden für die ersten 56 km. Ich bin am Sonntag die Gletscherpassage plus Auf- und Abstieg mit einer Gruppe gelaufen. Wir hatten einen Bergführer dabei und haben 2 Stunden für 5 Kilometer gebraucht. Mir war da schon klar, dass es an dieser Stelle im Rennen massive Probleme geben würde, auch mit den Cut Offs, und schon nach der Schleife mindestens ein Drittel der Teilnehmer aus dem Rennen sein würde. Wir hatten einige UTMB-Finisher dabei. Deren O-Ton unisono: Gegen diese Passagen ist der UTMB Kindergeburtstag.

Tuffli Events (Swiss Alpine / k78) hat nicht nur die Gletscherpassage unterschätzt, sondern auch den Umstand, dass sich so ein langes Rennen über so viele schwierige Stellen zieht und das mit einem extrem verteilten Teilnehmerfeld. Beim k 78 gibt es im Grunde nur eine Gipfelsituation zwischen Kesch und Sertig/Scaletta. Beim 201/141/71 gibt es davon gut 12. Und zwei Nächte, durch die gelaufen wird.

Der Rennabbruch von 201 und 141 geht angesichts der Gemengelage aus Wetter, Orga-Mängeln und Teilnehmerunvernunft in Ordnung, denn die Lage wurde zu heikel. ABER: Der Veranstalter hat die Lage zum Teil selbst heraufbeschworen. Wer Bergultrarennen organisiert und damit hausieren geht, den UTMB übertrumpfen zu wollen, muss wissen, mit welchen Wetterkapriolen er zu rechnen hat. Auf das Glück zu hoffen, ist jedenfalls reichlich unverantwortlich. Es wären auch Alternativrouten möglich gewesen, ohne dass die Attraktivität der Strecke nennenswert gelitten hätte.

Irgendwann schreibe ich mal mehr und liefere auch schöne Bilder. Denn laufen war ich - trotz Absage - trotzdem in diesen Tagen.

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Jep... Habe das Geschehen aus der Ferne

...verfolgt. Kann deinen Ärger gut verstehen. Unverständlich und überhaupt nicht nachvollziehbar sind derartige organisatorische Mängel. Tuffli ist ein wirklich erfahrener Organisator. Was ihn geritten hat so einen Lauf ohne entsprechende Alternativen zu planen... Am Geld kann es nicht liegen, wer bereit ist soviel Geld für einen Startplatz zu bezahlen, der hätte auch noch 20 oder 30 € mehr bezahlt...
Die Trainings- und Ausrüstungsmängel sind doch bei all diesen Ultras zu sehen. Die Veranstalter gehen zu Gunsten höherer Teilnehmerzahlen immer größere Risiken bei der Zulassung ein. Vor einigen Jahren waren solche Leistungen nur ganz wenigen ausgemergelten Extremsportlern vorbehalten. Inzwischen hat ein 100er mit 3.000 HM fast schon Breitensportcharakter...
Die Gefahren eines Über-die-Nacht-gehenden Bergultras werden von vielen dramatisch unterschätzt ... Und belächelt... Schließlich trägt ja der Veranstalter die Verantwortung ... Und wenn was passiert auch noch die Schuld... Ich finde die Hürden für eine Zulassung sollten entsprechend hoch sein... Wohlgemerkt für beide Seiten! Gibt es eigentlich jemand der sich von der Sicherheit/Durchführbarkeit einer solchen Veranstaltung überzeugt?

05.08. Klingenpfad (73,5)
01./02.09. Rüningen (24h-Lauf)
09.09. Münster M
30.09. Berlin M
20.10. Rothaarsteig M
28.10. Röntgenlauf

Ich sehe es ein wenig anders.....

... denn jeder ist für sich selber verantwortlich, grade beim laufen!

Grundsätzlich bin ich aber für eine vorgeschriebene Mindestausrüstung die soweit geht das sie die Qualität der Kleidung bestimmt (z.B. Merino 150, 200, 400) und wenn die Strecke ohne Kletterausrüstung zu bewältigen ist, keine Naturkatastrohpen lauern oder sowas, na dann los....

So, ist aber alles total egal - hier wurden einigen vernünftigen Läufern ein schönes Event versaut, das ist schade!

"Ein Leben ohne Hunde ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

Ich weiß nur,....

sollte hier in Germanien jemand eine öffentliche Veranstaltung von größerem Ausmaß (mehr, als 1000 Zuschauer glaube ich) planen, muss für die Gemeinde oder Stadt ein Sicherheitskonzept erstellt werden, welches vom Bürgermeister bzw. Verantwortlichen freigegeben/unterzeichnet und auf vor Ort überprüft wird.

Ich weiß nicht, wie das bei Extremsportveranstaltungen ist, aber sicherlich fordern sowas auch die Versicherungen, ohne die so was gar nicht auszurichten wäre.
Der Veranstalter selber muss natürlich dieses abgenommene Konzept auch umsetzen.
Diese ganze Geschichte ist auf Grund von diversen schlimmen Erfahrungen, wie Duisburg oder Zugspitzextremlauf zur Pflicht geworden und es wird garantiert nicht einfacher und nicht billiger für die Veranstalter.

Wie das in der Schweiz ist, weiß ich nicht, aber für den ZugspitzSupertrail/Ultratrail gabs zwar Mindestanforderungen in der Ausschreibung, aber ob die jemand wirklich gesundheitlich/körperlich erfüllt oder sich völlig überschätzt, wurde lediglich unterwegs beim Ärztecheck und durch die, soweit autorisiert, Streckenposten oder den Race-Chef in Augenschein genommen und ggf. wurde man rausgenommen, wegen der Cutzeiten, Erschöpfung oder mangelnder Ausrüstung, usw.

Für mich selber muss ich zugeben, dass ich das Bergablaufen bei Dunkelheit unterschätzt habe mit meiner kleinen "Billigstirnlampe". Alles andere ist sicherlich kein Kinderspiel, nicht ungefährlich und um ein vielfaches anstrengender, als ein Marathon, Hermannlauf oder GM Null!

Einmal umknicken und nicht mehr weiter können, dann wirst Du zur Not mit dem Hubschrauber da rausgeholt, wenn die überhaupt so einfach an Dich rankommen!!
Als ich einmal im Schneefeld weggerutscht bin, wurde mir das sehr bewußt!
Da gings steil runter und am Ende des Schneefeldes wäre nicht Schluss gewesen!!!
Wenn man jedoch konzentriert, vorsichtig und gut trainiert und vorbereitet und vielleicht nicht unbedingt beim ersten Mal allein ist, ist das ein tolles Erlebnis und machbar.
Rucksackkontrollen bei Androhung von Disqualifikation wurden gemacht, teilweise nur stichprobenmäßig, aber gefragt wurde man.
Für den Zugspitzlauf kann ich nur sagen, top Orga bei zum Glück top Wetter und Bedingungen!
Die Fehler, die beim Irontrail in Kombi mit den schlechten Wetterbedingungen gemacht wurden, sind sehr ärgerlich, aber wenn Höhere Gewalt und dann schlechte oder überforderte Orga zusammen kommen, gibt das eine unverantwortliche Situation, die leider zu einem Rennabbruch führen musste.
Am Ende gehts immer nur darum, wer Schuld hat, WENN was passiert....und die will keiner haben!!

Lieben Gruß Carla

Beim TAR 2011 ...

... gabs von Schruns nach Galtür die Alternativroute wegen Regen und ich kannte die Originalroute. Es war eine sehr gute Entscheidung! Da brauchst du nicht mal Schnee da oben, um viele ins Trudeln zu bekommen. Sicher nicht die Spitze, aber die breite Masse (solcher Läufe) schon.
Bei der Zugspitze hat beide Jahre das Wetter mitgespielt. So riesig technisch anspruchsvoll ist der ZUT aber auch nicht - im Hellen und bei guter Sicht (von wegen der Orientierung).
Beim TAR war jeden Tag Rucksackkontrolle und beim ZUT 2011 ebenfalls eine sehr intensive. Dieses Jahr ging es da eher lax zu. Vielleicht auch aufgrund der guten Wettervorhersage.
Das sind meine Erfahrungen mit anspruchsvollen Berg-Ultraläufen.
Vorletztes Jahr gabs beim UTMB Abbruch wegen Wetter. Das ist nun mal in den Bergen so. Muß man akzeptieren. So eine Katastrophe wie beim Zugspitz-Extremlauf, der ja "nicht mal" 20km hat, braucht kein Mensch wieder und in den Bergen muß man manchmal einfach runter. Das ist so.
Aber Abbruch wegen nicht geplanter Alternativen oder ein Gesamtabruch wegen einiger "Schönwetter-Läufer" bei fehlendem schönen Wetter auf über 2000m Höhe? Das ist doof!
;-)

Was Carla und

Schalk sagen kann ich bestätigen:
Beim Salomon4Trails 2012 gab es zweimal eine Alternativroute aufgrund des Wetters.
Der Veranstallter hat jeden Tag beim Briefing nochmal ausdrücklich die Teilnehmer über die evl. Gefahren informiert und zur besonderen Vorsicht auf einigen Passagen hingewiesen.
Geprüft wurde die Ausrüstung ebenfalls jeden Tag.
Auf der Strecke befanden sich auch einige mit Funk ausgerüstet, die nach meinem Gefühl bis auf 4km- 6km wussten wo sich welche Startnummer befindet.
Ich glaube das es ist auch der gleiche Veranstalter wie beim TAR und Zugspitz Ultra.

Im Falle eines Falles kann die negative Presse doch keiner gebrauchen.

Fraggle

Also als direkt Betroffener...

melde ich mich mal zu Wort. Die Gletscherpassage schon am Mittwoch abzusagen und durch die Alternativroute auf die Diavolezza zu ersetzen war die richtige Entscheidung. Mehrere Läufer, die die Route in den Tagen zuvor begangen haben sprachen von blankem Eis. Den Start auf die verkürzte Strecke um 16.00 uhr zu schicken war sicherlich eine schwere Entscheidung von Tuffi events, nach den mir vorliegenden Informationen jedoch richtig.
Das inhaltslose briefing vor dem Start: O-Ton Andrea Tuffi: Wettervorhersagen sind gut, anfangs ein bißchen Niesel, dann wirds besser - war der blanke Witz. Kein Hinweis auf verschiedenste Beschilderungsvarianten und Streckenänderungen gegenüber Plänen und gps-track. Nix, nada, niente.

Zum Rennen: Ich bin gut losgekommen, vielleicht ein wenig zu schnell. Bis zum ersten VP hatte ich 3h:35min eingeplant, nach 03:17 war ich in St. Moritz. Nur kurzer Aufenthalt, um den See noch ein wenig Tempo gemacht, danach habe ich bewußt Tempo rausgenommen. die fehlende Beschilderung in St. Moritz war nicht so das Problem. Ich bin der Masse hinterher - die, wie sich herausstellte alle falsch gelaufen sind - egal wir kamen aus dem Kaff und seinen nicht enden wollenden Treppen raus auf einen Trail.

An einer Hütte ca. 15 Min. vor der Corviglia machte ich mich nachtklar, in einem Holzstadel auf 2.500 m Höhe zog ich mich komplett um, dünne Regenjacke und nasse Klamotten aus, neues Langarmshirt und Goretex-Überklamotten an und stapfte frohen Mutes Richtung Piz Nair. Es regenete in Strömen, oben Graupelschauer, aber mir war warm. Der Boden war sehr glitschig und ich machte langsam. Auf dem Weg nach oben überholten mich sicherlich 10 Leute. An der Gipfelstation kam ich um 23.10 Uhr an, ging kurz rein. Dort waren ca. 30 Leute, die irgendwie keine Anstalten machten weiterzugehen. Einige in Aludecken eingewickelt, es gab 2 Wolldecken. Getränke nur kalt (Wasser/Iso, ein paar Riegel).
Ich habe mir das so 10 Minuten angeschaut und dachte, wenn ich noch lange hierbleibe fange ich an auszukühlen. Auf der Toilette versuchte ein schlotternder Koreaner sich seine lebensenergie mit einem Händetrocknerfön zurückzublasen - vergeblich. Ich brach auf, der Rennarzt bat mich den Abstieg nur in Gruppe zu machen, ich sagte: da vorn läuft doch einer, wir laufen zusammen und dann begannen wir mit dem Berablauf. Mit jedem Höhenmeter wurde es spürbar milder und es ging mir gut. Von links kamen plötzlich eine Menge Läufer, das waren dieSpitze der T141, die auf der Corviglia umgeleitet wurden und den Piz Nair umgangen hatten.
Durch das flache Bevertal kamen wir gut voran, einige Geröllfelder und Schneefelder sowie breite Bäche waren zu durchqueren, es nieselte leicht, ab und zu lugte der Vollmaond durch - richtig g... Trailwetter. Kurz vor dem Aufsteig zur crap alv dann ein Geländewagen und Abbruch.

Für mich zu diesem Zeitpunkt schade und unverständlich, in der Summe sicherlich gerechtfertigt. OK trägt die Verantwortung und hat so entschieden - basta.
Alle heil runtergekommen bis auf einen Beinbruch, eine logistische und menschliche Meisterleistung der Helfer.

Der abgesagte Start T21 und T71 war wettertechnisch sicherlich unnötig, durch die Entwicklungen der nacht standen jedoch nicht mehr ausreichend Personal zur Verfügung.
Das zeugt davon, daß das Hauptaugenmerk des Veranstalters wohla uf die Langstrecke ausgerichtet war - sehr schade.

Was mittlerweile allerdings von Tuffi event kommuniziert wird grenzt an Frechheit. Abbruch des Laufes wegen zu schlecht trainiertem/unzureichend ausgerüsteten `Läufer-Mittelfeld´ Das ist schlichtweg eine Unverschämtheit. Siehe
hier

Wer einen solchen Lauf ausschreibt, die Kontrollzeiten so legt, die Durchlaufzeiten sich alle in dem vom OK vorgegeben Zeitlimit bewegen - trotz der zum Teil desaströsen Beschilderung und diesen Wetterverhältnissen angepaßten Geschwindigkeiten - und sich danach mokiert hier seien zu viele unerfahrene Laien an den Start gegangen - der hat doch was falsch verstanden. Wer mit dem größten, härtesten, längsten, schwersten ... kurzum ein Lauf der Superlative wirbt, und ein solch großes Teilnehmerfeld anzieht, der darf sich nicht über deren mangelnde konstitution beschweren.
Wer selbst so viele organisatorische Fehler begeht: ich sag nur schwarzes Mammutband zur Markierung von Teilen der Strecke in der Nacht...die Leute werden in abgesperrte, mit Flatterband gesperrte Bereiche einer noch nicht für die Bevölkerung freigegebenen Downhill-Mountainbike-Strecke geschickt, man streicht kurzerhand den VP für die T 141 auf dem Piz Nair und somit haben die Leute erst nach 33!! km die erste VP - also so jemand darf sich über mangelnde Professionalität seiner Läufer - Anmerkung am Rand: zahlende Kunden - wirklich nicht beschweren.

Sicherlich war das für den ein oder anderen zu viel - die meisten sind aber vernünftigerweise alle in Selbstverantwortung ausgestiegen.

Sowas schmerzt immer!

Es tut mir für alle Beteiligten wirklich sehr leid!!! Total schade)-:

Tame,
freut sich schon auf die schönen Bilder;-)

Danke, Ussi!

Genau auf Deinen Kommentar habe ich gewartet und wollte eben posten, dass da doch noch wer vom Lauf selbst berichten kann. Was ich bisher in Foren zum Irontrail fand, ist doch deutlich weniger fundiert. So macht das, was man aus der Presse im Netz liest auch Sinn.
Sehr schade für dich und alle Läufer, die sich gut vorbereitet auf diesen Trail gemacht haben! Von der Organisation ausgeknockt zu werden, ist seh, sehr bitter!
Wieviel Zeit steckt in der direkten Vorbereitung für diesen Lauf? Ein halbes Jahr alles auf diesen Lauf zugeschnitten. Das ist schließlich kein Kindergeburtstag. Da fährt man nicht einfach mal schnell hin und läuft und gut. Vom Geld (Anreise, vor allem aber die nicht billige Schweiz dann vor Ort) mag ich gar nicht reden.
War das der erste Nachtlauf, den diese Organisatoren gemacht haben? Mir lag vorhin schon die Vokabel auf Zunge. Der Vergleich ist dann sehr zweideutig. Aber dem Veranstalter fehlte offenbar Plan B. ;-) Nein, Blödsinn. Die Leute von UTMB und anderen Ultraläufen können das ja auch. Das Planen von Alternativen.
Eine Sache hat sich ja schon geklärt. Ich verstand nicht den Termin im Juli. Es ist keine neue Erfindung, dass die Wetterlage Ende August/Anfang September sicherer, stabiler ist. Und ein kaltes Frühjahr kann die Berge oben auch im Juli noch recht weiß aussehen lassen. Aber das haben wir ja jetzt. Neuer Termin 2013 ist eine Woche vor dem UTMB.
;-)

Mensch Klada, ...

... so um diesen Lauf gebracht zu werden, ist ja fast noch bitterer als das Desaster für die Starter am langen Kanten.
Da gibt ja selbst der Veranstalter zu, das es nur noch an der Orga gelegen hat.
Und dafür ruinierst du dir fast Leben und Gesundheit auf befahrenen Bahnstrecken.
Für Mitleid kannst du dir auch nix kaufen, aber es tut mir trotzdem irre Leid für dich!
;-(

Trotz vom Veranstalter

zugesagtem "Trostpflästerli" für nächstes Jahr, ist das absolut schade!
Dieses Mega-Erlebnis hätte ich euch echt gegönnt!

Als ich zum ersten Mal von den 201 km gehört hatte, dachte ich nur: immer höher, weiter, schwieriger! Ist das ein bloßes Grenzen Verschieben oder nun doch Größenwahn? Der UTMB ist ja schon heftig genug und verlangt nicht umsonst den Nachweis von Qualifikationspunkten, während man - soweit ich weiß - den Startplatz des K201 auch "so" haben konnte! Insofern ist's insbesondere für die Läufer, die sich akriebisch auf diese Expedition vorbereitet hatten, besonders ärgerlich, wenn Hinz und Kunz meint, da mitmischen zu müssen und somit dazu beitragen, dass die ganze Veranstaltung floppt, von den sonstigen Organisationsmängeln mal abgesehen.

Bei aller Enttäuschung, aber wer weiß, wozu es gut war! Kopf hoch!

Smilie by GreenSmilies.com

Danke Uusi!

"Ein Leben ohne Hunde ist denkbar, jedoch sinnlos"

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