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Halli hallo,

nachdem ich am letzten Wochenende meinen (ersten) Trainingsplan (http://www.laufszene.de/Training/Trainingsplaene/10%20km/Training%2010km_50.htm) viel zu erfolgreich mit einer Zeit von knapp 42min abgeschlossen habe, bin ich nun am überlegen, wie ich nun mit meinem Training fortfahren soll.

Die direkte Umstellung auf den Trainingsplan für 42min (http://www.laufszene.de/Training/Trainingsplaene/10%20km/Training%2010km_42.htm) scheint mir so aus dem Stand etwas ungesund.
Außerdem hätte ich auch nichts dagegen, wenn der Trainingsplan keine 20 Wochen lang wäre, wie zB. der von Runner's World (http://www.runnersworld.de/print/training/trainingsplan_/10_km_unter_40_minuten.83734.htm).

Es wird bei beiden Plänen jedoch so sein, dass ich die langsamen Einheiten nie und nimmer in dem vorgesehen Pulsbereich in der vorgesehenen Zeit absolvieren kann.
Lässt sich daraus eine Konsequenz ziehen wie ich mein Training gestalten sollte? Also verstärkt langsame lange Läufe?
Sollte ich, falls ich mich für einen Plan entscheide, eher auf die Pulsfrequenz oder die KM-Zahl und Geschwindigkeit achten? Und wie steigere ich meinem im Vergleich zur Zeit noch dürftigen Trainingsumfang am effektivsten?

Ich würde mich über eure Meinungen freuen.

Grüße,
Ben

Grübel???

Was willst du eigentlich wissen?
Wenn du die 10 km schon in 42 Min gelaufen bist, wieso solltest du mit einem Plan trainieren, der das erst anstrebt?
Außerdem wäre hilfreich zu erfahren, für welche Strecke(n) du trainieren willst. Es ist ja ein gewisser Unterschied, ob du für schnellere 10 km oder ein Marathon-Debüt trainierst...

Klugheit ist der vergebliche Versuch, das wahre bekloppte Leben zu vermeiden

angelrunners@CMOB

Hi dadarun48, also ein paar

Hi dadarun48,

also ein paar Fragen sind ja schon konkret ausformuliert worden. Mein Ziel ist es erstmal <40min auf 10km zu laufen, danach werd ich mich wohl einmal an den Halbmarathon wagen.

Meine Zielzeit war ja etwas über 42min, so dass ich den 42min-Plan in Erwägung ziehe, da ich ja auch mit dem 50er-Plan eine bessere Zeit herausgeholt habe. Bei Runner's World gibt es keinen 42er Plan, sondern nur n 40er und bei Steffny n 39er.

Wie gesagt, die langen Distanzen klappen halt nicht so doll. Ich bin mir auch nicht sicher, ob mir die längeren Distanzen einfach nicht liegen, oder es an an der Trainingsstruktur liegt. Oder anders formuliert, erkennt man an dem höheren Puls auf den langen Strecken die mangelnde Grundlagenausdauer?

Irgendwie zweifel ich doch sehr an diesem pulsorientierten
Training...

Gruß,
Ben

Das ist doch schon etwas

Also was die 10 km angeht: wenn du die schon in 42 Min. läufst, spricht m. E. nichts gegen einen Plan sub 40. Für diese Distanz sind lange Einheiten nach meiner unmassgeblichen Meinung auch sekundär.

Was die langen Läufe betrifft, ist der Sinn ja Training von Grundlagenausdauer bzw. ab HM aufwärts, Trainieren des Fettstoffwechsels, weil ohne das ein Marathon einfach nicht geht. Und für diesen letzten Punkt ist ein Laufen unterhalb von 72% des Pmax unabdingbar, weil sonst das angestrebte Trainingsziel nicht erreicht wird.
In deinem Fall geht es aber nicht darum, denn für einen 10er in deiner doch sehr flotten Zeit brauchst du keinen optimierten Fettstoffwechsel. Da würde ich mir wegen zu hoher P-Frequenzen keine Sorgen machen, denn in deinem Fall scheint mir eher sinnvoll, Tempo mit hoher anaerober Belastung zu trainieren. Die langen Läufe und ruhigen Einheiten dienen dann eher der Regeneration und nicht dem Training des Fettstoffwechsels. Allerdings sollten sie natürlich dann auch im entsprechenden P-Bereich gelaufen werden.
Grundsätzlich gibt es natürlich die Trainingsphilosophien des pulsgesteuerten oder geschwindigkeitsgesteuerten Trainings. Ich habe selbst nach Trainingsplänen trainiert, in denen beides enthalten war und mein Trainer meinte im Zweifel sollte ich mich eher am zweiten orientieren.
Wenn man allerdings regelmäßig die Trainingsvorgaben nur mit völlig überhöhtem Puls gerade so schafft, ist evtl. das Trainingsziel zu hoch (aber das scheint ja bei dir nicht der Fall zu sein).
Viel Erfolg beim schneller Werden!

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