Hallo,

mich nerven Hunde, die ohne Leine herumlaufen und die rücksichtslose Hundebesitzer
nicht im Griff haben.

Wie bewältigt ihr die Situationen? Gehen ist ja auch blöd.

Hi. Dazu kann man dir keinen

Hi.

Dazu kann man dir keinen Tipp geben weil jeder Hund anders ist.Ich laufen immer mir meinen Hund und er reagiert auch auf jeden Menschen anders.Aber ich hab ihn auch zu 95 % im Griff.
Aber selbst er knurrt manchmal wenn uns ein Läufer in gegen kommt obwohl er 4 mal die Wochen mit mir läuft.

Gruß Henk

Neid muß man sich hart erarbeiten

Auch mit Leine kann es

Auch mit Leine kann es Probleme geben - bei mir neulich eine schmale Brücke, Typ aufm Rad mit Hund, er auf der einen Seite der Brücke und der Hund auf der andern - die Leine dazwischen gespannt und ich mit Notbremsung (man hat das Gummi meiner Schuhe gehört). Ganz toll.

...

Hallo,

ist sicherlich eine schwierige Situation.
Bis Dato haben schon viele Hunde meinen Weg gekreuzt aber gebellt/geschnappt hat noch keiner.

Sollte mich ein Hund "anfallen" würde ich vielleicht die Polizei alarmieren und zum Arzt gehen.

Viele Grüße,
Stefan

Ganz toll finde ich die

Ganz toll finde ich die Hundeleinen, die man weitermachen kann. Also wie Staubsaugereffekt, drückt man einen Knopf wird die Leine kürzer.
Da hatte ich mit dem Fahrrad schon oft Glück gehabt, weil hinter der Kurve solche intelligenten Hundebeziter waren. Diese Leinen sind oft auch ganz schön hoch gespannt, das alleine würde für eine Verletzung ausreichen. Aber ich möchte erst gar nicht wissen, wo so ein Wuffi regagiert wenn ich ihm reinfahre bzw. laufe.....

Was dagegen hilft - ich habe echt keine Ahnung. Ärgern nützt jedenfalls nicht viel und die Hundebesitzer zu bitten, ihren Liebling etwas mehr unter Kontrolle zu haben nützt erst recht nichst.

lg
sonja

leidiges thema

Ich kann mich nur anschließen. Habe selber einen Hund, mit dem ich mitlerweilen schon 10 Jahre joggen gehe. Wenn mir jemand entgegenkommt, muss mein Hund bei Fuß gehen.
Leider sehe das viele andere Hundebesitzer nicht so.
Meiner läuft bei Fuß und der andere kommt im Schweinsgalopp auf einen zu und der Besitzer brüllt sich die Seele aus dem Leib. Wenn man seinen Hund schon nicht unter Kontrolle hat, dann Leine.
Den freilaufenden Hund immer aus dem Augenwinkel beobachten,
gegebenfalls die Straßenseite wechseln und ein Stück gehen.
Dem Hund nie in die Augen sehen, dadurch fühlt sich der Hund bedroht. Man kann nur hoffen, dass es mal bei so manchem Hundebesitzer mal Klick macht, es geht nämlich auch anders, wenn man Rücksicht nimmt.

Ausziehbare Leinen

@sonja: ich hatte im Laufe vieler radgefahrener Jahre zweimal das Vergnügen, in so eine Flexi-Leine zu düsen - einmal im Nebel, einmal in der Dämmerung, hatte die Dinger echt nicht gesehen, dachte die Hunde laufen frei... Ergebnis hängt stark vom Gewicht des Hundes ab; der 3kg-Fifi ist geflogen, beim Rhodesian Ridgeback bin ich geflogen... aber zum Glück gab's beides mal keine ernsthaften Verletzugen auf irgendeiner Seite.

LG Helga
Die mit dem Hund läuft

Immer mit der Ruhe!

Ich hab frueher auch oefter mal Angst vor Hunden gehabt, aber inzwischen hab ich selber einen (mittelgrosser, braunschwarzer Satansbraten) und hab auch vor fremden Hunden keine Angst mehr (nur noch Respekt und gesunde Vorsicht).

Der beste Rat, den ich Dir geben kann:

Lerne Hunde kennen. Telefonier mal mit einer Hundeschule und frage an, ob Du bei einigen Hunde-Spielstunden dabei sein kannst und ob man Dir die Koerpersprache der Hunde dabei erklaeren kann. Hunde kommunizieren wortlos aber sehr deutlich. Dort kannst Du lachende, drohende, spielende und abstrafende Hunde sehen. Wenn Dir dann mal einer auf der Strasse begegnet, kannst Du viel besser einschaetzen, ob er was will von Dir oder nicht und falls ja, ob er nur neugierig oder doch gefaehrlich ist.

Ich versprech Dir, das ist keine vergeudete Zeit und Du wirst auch Spass haben dabei. :)

Hier zwei Webseiten mit Infos ueber die Koerpersprache der Hunde:

http://www.hund-mensch-harmonie.de/koerpersp.htm

koerpersprache_des_hundes.php

Einstweilen ein paar Ratschlaege:

Die oberste Regel ist: Fixier den Hund nicht. Also nicht direkt in die Augen schauen. Das ist fuer Hunde naemlich ein ziemlich aggressives, angriffslustiges Verhalten auf das sie dann entsprechend reagieren.

Es gibt verschiedene Moeglichkeiten, einem Hund schon von weitem koerpersprachlich zu signalisieren: "Ich will nichts von Dir, ich lass Dich in Ruhe, also lass mich in Ruhe."

Das geht so:

Weitermachen, was man grade tut und wenn moeglich laecheln. Das Laecheln entspannt Dich und das strahlst Du aus.

Betont am Hund vorbei schauen (natuerlich trotzdem aus dem Augenwinkel beobachten, was er macht).

Auch nicht das Herrchen/Frauchen direkt ansehen, denn das kann der Hund als Angriffsverhalten auf seinen Menschen fehlinterpretieren und dann "muss" er beschuetzen.

Den Koerper eher leicht wegdrehen vom Hund. Da Hunde sehr fein auf Koerpersprache reagieren, muss man nicht seitwaerts laufen. Nur den Oberkoerper ein bisschen wegdrehen.

Einen Bogen laufen, also tatsaechlich dem Hund aus dem Weg gehen. Der Hund sieht das nicht als Zeichen von Schwaeche, keine Sorge.

Kein hysterisches Verhalten! Bleib ruhig. Die allerallermeisten Hunde sind tatsaechlich voellig harmlos. Viele Hunde lieben Menschen so sehr, dass sie zu jedem hinlaufen und mal "Hallo" sagen moechten oder um zu schauen, ob sie ein Leckerchen oder eine Streicheleinheit abstauben koennen. Wenn ein Hund auf Dich zukommt, wird das in den meisten Faellen so einer sein. Nett, ein bisschen dumm und schlecht erzogen, aber nicht gefaehrlich, sondern nur laestig.

Natuerlich ist das keine „Entschuldigung“ fuer Hundehalter, die ihre Hunde nicht erziehen. So laestig und aergerlich schlecht erzogene Hunde auch sind: Man kann durch das eigene Verhalten eine Situation entspannen, jedoch auch eskalieren lassen. Was ist im Zweifelsfalle besser? Stunk und Aerger, aber "Recht" haben, oder ein friedlicher Ausgang der Episode?

Woran erkennt man, ob ein Hund wirklich gefaehrlich ist?

Hoch erhobene Rute, die "nervoes" hin und her schlaegt. Sieht auf den ersten Blick beinahe wie Wedeln aus, hat aber ueberhaupt keinen freundlichen Charakter. Du wirst den Unterschied erkennen, wenn Du’s siehst.

Starrer, steifer Gang oder Stand. Manche kommen daher, als haetten sie einen Stock verschluckt und keine Gelenke mehr in den Beinen.

Gestraeubtes Nackenfell, eventuell ueber den ganzen Ruecken bis zur Schwanzwurzel.

Der Hund zeigt die Zaehne, indem er die Nase kraus zieht. Die Mundwinkel sind relativ weit vorne (spitzes Maul). Die Ohren sind nach vorne gerichtet.
Dieses Gesicht kann gar nicht mit dem "lachenden" Hund verwechselt werden, der zwar auch die Zaehne zeigt, aber mit weit nach hinten gezogenen Mundwinkeln und anliegenden Ohren.

Was tun, wenn Du das Gefuehl hast, ein Hund sei gefaehrlich und habe es auf Dich abgesehen?

Wegschauen!
Stehen bleiben.
Zur Seite drehen.
Gaehne ueberdeutlich, blinzle mit den Augen und leck Dir ueber die Lippen
Laut "NEIN!", "PFUI!", "SITZ!" oder "PLATZ!" rufen. Die meisten Hunde kennen diese Kommandos. Wenn man dran denkt, kann man bei "Sitz!" auch den Zeigefinger erheben und bei Platz die ausgestreckte Hand mit der Handflaeche nach unten vor sich halten. Das sind die am haeufigsten verwendeten Zeichensprachekommandos fuer diese beiden Befehle.
Wenn der Hund auch nur ansatzweise "richtig" auf das gegebene Kommando reagiert, z.B. bei "SITZ" den Hintern Richtung Boden bewegt, sofort loben. Das entspannt die Situation noch ein wenig mehr.

Was man allerdings tun kann, wenn man tatsaechlich angegriffen wird, da bin ich ratlos. Hunde sind so schnell und stark und wenn sie sehr aufgeregt sind, auch ziemlich schmerzunempfindlich. Treten oder Schlagen duerfte wenig aussichtslos sein, aber was kann man sonst schon tun? Vielleicht wirklich durch einen moeglichst gezielten Tritt den Hund so schwer am Kopf verletzen, dass er kampfunfaehig wird. *gruebel*

Dennoch: Seit ich mich bei der Begegnung mit fremden Hunden wie oben beschrieben verhalte (vorbei schauen, Bogen laufen), habe ich nicht mal ansatzweise mehr Probleme gehabt. Die meisten Hunde trotten einfach vorbei. Ein paar gucken mal kurz rueber. Aber das war's auch schon.

Pfefferspray

werde mir demnächst welches zulegen, und überlegen demnächst das Handy mitzunehmen, ggf. fotografieren Halter & Hund und anzeigen, nicht zuletzt weil die Halter die Verdauungsendprodukte ihrer Lieblinge nicht vorschriftsmäßig - auch am Kinderspielplatz!- entsorgen!

Sind denn alle Jogger Hundehasser?

Ich jogge seit 30 Jahren und täglich kommen mir mindestens 10 nicht angeleinte Hunde entgegen. Bisher hatte ich nicht ein einziges Mal Probleme mit einem Hund. Solange man den Hund ignoriert, wird er sich auch nicht für den Jogger interessieren. Klar, wenn man ängstlich ist, herumkreischt und am liebsten alle Hundehalter ins KZ werfen will, ist man natürlich besonders interessant für Lumpi. Je mehr Angst sein Spielkamerad hat, desto mehr Spaß macht es ihm.

Die Tipps von susafas kann man nur bestätigen. Wer selbst einmal einen Hund hatte, weiß, wie einfach Hunde kommunizieren und wie einfach sie einzuschätzen sind. Aggressiv werden Hunde nur bei Bedrohung (des eigenen Rudels - Herrchen, Frauchen, des Reviers - Garten Wohnung, oder des Hundes selbst - dann ist aber in 99% Flucht angesagt.)

Ich habe in den Forum das Gefühl, daß hier von einigen Leuten Stimmung gegen Hundehalter gemacht wird. Das ist heute schon der 2. Beitrag in dieser Richtung. Mich würde auch mal interessieren, welches Verhalten der Menschen den berichteten Hundebissen vorrausging. Ich habe schon oft völlig induskutables Verhalten von Menschen gegnüber Tieren gesehen (Schläge, Tritte). Wenn sich dann das Tier wehrt ist natürlich der Hund schuld.

Ich habe dagegen mehr Probleme mit den Zwiebeinern beim Joggen, z.B. mit einem Radfahrer, der mit Absicht versucht hat, mich umzufahren. (leider war er schneller als ich, sonst ...)

@ayuki

bischen geschmacklos und deplaziert dein erster Absatz!

Schwach...

Hallo Ayuki1,

Klar, wenn man ängstlich ist, herumkreischt und am liebsten alle Hundehalter ins KZ werfen will, ist man natürlich besonders interessant für Lumpi.

Diese Aussage hättest du dir auch klemmen können!

Gruß,
Stefan

ganz toll

Gaaaaaaanz toll, lieber Sportsfreund. Mit dieser Lyrik bist Du hier ganz vorne dabei, sinnvolle und produktive Inhalte in Beiträgen sind aber herzlich willkommen.

Es ist mir bspw. wurschtpiepegal, wie ein Hund auf irgendetwas reagiert, welche Zeichen er sendet etc. Wenn das Frauchen oder Herrchen mit dem Vieh unterwegs ist, in der Öffentlichkeit, dann hat sie/er ihn definitiv unter Kontrolle zu haben - ob an der Leine oder ohne ist mir auch egal. Zudem gehe ich - als gutgläubiger Mensch - davon aus, dass ein Läufer während des Laufs keinerlei Interesse hat, den Hund durch Schläge, Tänze etc. nebenher zu provozieren.

Der Hund muss spuren, völlig egal, wer oder was ankommt.
Alles andere ist zu bestrafen und da man eine Sache (Tiere gelten vor dem Gesetz als Sache) nicht bestrafen kann, muss der Halter eben dran glauben.

Mich haben auch schon 2x Hunde gewzickt und gebissen - "weil ich auf ihn zugelaufen bin, hat er sich bedroht gefühlt" - so der Halter. Wenn ich auf einem Weg laufe und mir der Halter mit Hund entgegegenkommt, ist es wohl logisch, dass ich auf ihn zulaufe. Wieso muss ich mich anpassen, wenn der Hund nicht unter Kontrolle ist? Bei anderen geht es auch.

my 2 cents.

Verwunderung

Also ich wundere mich immer, woher die ganzen Probleme mit Hunden kommen.
Ich laufe 3-4 Mal pro Woche eine stark frequentierte Strecke, sowohl von Läufern, Fußgängern, Radfahrern als auch Hundehaltern.
Ich bin noch nie von einem Hund "angefallen" worden, allerdings habe ich selbst fast 30 Jahre Hunde gehabt und mir reicht meist ein kurzer Blick um einzuschätzen, ob der Hund mich überhaupt bemerkt hat.
Den meisten Hunden sind die Jogger herzlich egal, da muss man dann nur noch sehen, dass sie einem nicht direkt vor die Füße laufen, aber auch das ist eine lösbare Situation finde ich.
Nerviger finde ich Radfahrer/ Fußgänger, die zu viert nebeneinander den Weg blockieren und keinen Platz machen, wenn man ihnen entgegen kommt.
Oder Autofahrer, die aus Einfahrten raus geprescht kommen und dich erst im letzten Moment, wenn sie quasi schon auf deinem Fuß stehen, mit großen Augen anschauen

Ja, "Leben und Leben lassen"

Ja, "Leben und Leben lassen" wäre in der Tat eine wünschenswerte Leitidee, die viel zu selten realisiert wird!
Ich muss mich ebenfalls immer wieder sehr über die Stimmungmache gegen Hunde wundern! Leider Gottes decken sich der Tenor einiger vorangegangener Beiträge bzw. die dahinter vorscheinenden Einstellungen mit meinen tagtäglichen Spaziergeherfahrungen als Hundehalterin, die bereits mit Hunden aufgewachsen ist und seit rund 15 Jahren eigene Hunde hat. Ich werde sehr oft mit Intoleranz, ungerechtfertigt aggressivem Verhalten und schlichtweg Dummheit seitens entgegenkommender Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer, etc. konfrontiert, denen allein unsere Präsens übel aufzustoßen scheint - wohlgemerkt ohne dass mein Hund irgedeinen Grund zur Beanstandung geliefert hätte. Oftmals handelt es sich dabei um solche Leute, die sich bei schönem Wetter mal an die frische Luft begeben und so benehmen, als gehöre alles um sie herum ihnen: Wege blockieren, von hinten kommend haarscharf mit dem Fahrrad an einem vorbeischießen, ohne sich mal bemerkbar gemacht zu haben oder gar ein wenig Tempo herauszunehmen, die besonders im Sommer scharenweise in den Büschen verschwinden (das konnte ich mir angesichts des Hundekotkommentars, der durchaus berechtigt ist, jetzt doch nicht verkneifen ;-)), ihre ekligen Grill- und Trinkabfälle achtlos herumliegen lassen, etc. Natur ja bitte, aber ohne die lästigen Tiere, andere Menschen oder die Auflage, sich rücksichtsvoll gegenüber Mensch, Tier und Natur zu verhalten. Wenn man die Hunde heranruft und ihnen betont Platz macht, wird dies oftmals mit einer Selbstverständlichkeit entgegengenommen, die schon wieder etwas Unverschämtes an sich hat...
Diese - zugegebenermaßen polemisch gehaltene - Aufzählung läßt sich noch problemlos fortführen. Und nebenbei bemerkt gibt es durchaus auch die Treter und Schläger, von denen zuvor die Rede war. Ich habe den Eindruck, dass für viele dieser Leute Hunde/Hundehalter ein beliebtes Ventil darstellen, um ihre überbordenden Aggressionen auszulassen. Und extrem aggressiv ist das Verhalten allemal.
Selbst wenn sich ein Hund daneben benimmt (Bsp.: Joggern, die er nicht hat kommen sehen, in den Weg läuft, nebenherspringt, freudig wedelnd anspringt,... - finde ich persönlich alles nicht soo tragisch; oder die ernsteren Fälle: bellend drauf zu rennt oder weiß der Geier was macht, ohne dass es zu verletzungen oder nur der Gefahr einer solchen kommt), müßte es doch möglich sein, sich vernünftig mit dem entsprechenden Halter/in auseinanderzusetzen, sofern diese/r sich nicht im Ton vergreift und sich vielleicht entschuldigt. Und das passiert leider viel zu selten!
Gott sei Dank gibt es auch andere, erfreuliche Interaktionen, zu denen es nur ein wenig gegenseitige!!!! Rücksichtnahme und Verständnis braucht.

Prinzipiell

...stimme ich dir zu, allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass es für einen Hundelaien schwer zu beurteilen ist, wann genau von einem Hund der auf einen zugesprungen kommt, Gefahr ausgeht und wann nicht.
Natürlich zählt in solchen Situation die Reaktion beider Parteien, des Joggers und des Hundehalters.
Wie gesagt, mir ist so was weder als Jogger noch als Hundehalter passiert.
Dennoch finde ich die von die angesprochene "Verteufelung" der Hundehalter auch eine Unverschämtheit.
Immerhin zahlt man als Hundehalter auch Steuern, und das je nach Stadt wirklich nicht zu knapp.
Wenn ich am Montagmorgen am Main jogge und die Müllberge, Bierdosen, Grillabfälle von Wochenende sehe, sollte man vielleicht noch einmal darüber nachdenken, wer mehr Dreck verursacht und dass Hunde nicht nur geduldet sein sollten!!

Lesbarkeit der Körpersprache

...bzw. die Fähigkeit, harmloses von potentiell gefährlichem Verhalten zu unterscheiden, ist sicherlich bei Hundelaien nicht unbedingt gegeben oder erwartbar, vor allem nicht, wenn grundsätzlich Hundeangst im Spiel ist.
Da muss ich Dir Recht geben.
Aber auch hier vergibt man sich ja nichts, wenn man den/die Halter/in bittet, das Tier kurz ranzurufen, so dies denn (noch) nicht geschehen ist.
Wenn ich sehe, dass jemand Angst hat oder sonstige Merkmale hat, die ihn dazu prädestinieren, angebellt zu werden, halte ich meine Hunde so lange fest bis derjenige vorbeigegangen ist. Es kann aber auch immer mal vorkommen, dass ich denjenigen nicht gleich bemerke ... dann ist ein kurzes " Hallo, ich habe Angst. Können Sie den Hund bitte ranufen?" hilfreich und natürlich erfreulich - so einfach kann (positive) Kommunikation/Interaktion sein ;)

genau das...

..ist mir vorgestern abend passiert.
Ein Riesentier kam mir entgegen. Freilaufend. Leichte Kurve, Waldweg, kein Hundehalter zu sehen. Ich rufe: "bitte den Hund festhalten!" Nix passiert. Kurz danach sehe ich den Hundehalter. Einziger Kommentar: "Sie sehen doch, dass der nichts tut".
Was habe ich daraus gelernt? Dieses Gesicht merke ich mir. Ich kauf mir Pfefferspray. Nicht für den Hund - für den Halter. Bin stinksauer. Der Typ hatte NULL Verständnis dafür, dass ich vor diesem Tier Angst hatte.
Ich muss aber auch sagen, dass ich bis dahin durchweg positive Erfahrungen mit Hundehaltern gemacht habe, das war der Erste, der sich so unmöglich benommen hat.

Ich werde...

An alle Hundehalter:
Wenn ich angelaufen komme, erwarte ich nicht, dass ich mich an einen unkontrollierbaren und schwer einzuschätzenden Hund anpassen muss. Ich muss doch auch nicht bei einem entgegenkommenden Menschen langsamer werden, weil ich nicht weiss, ob er mich evtl. anspringt. Aus guter Laune oder sonstwas ist mir dabei egal. Ich erwarte, dass das Tier nicht oder kaum auf mich reagiert, egal, wie schnell ich an ihm vorbeilaufe, ob ich von vorne komme, oder von hinten. Ich erwarte, dass der Hund auf öffentlichen Wegen angeleint ist, um den anderen "Wegbenutzern" ein gefühl von Sicherheit zu geben. Alles andere finde ich eine Zumutung und eine Frechheit. Wer einen Hund hält, hat Pflichten!
Pfefferspray gegenüber Haltern ist originell, mehr nicht. Aggressivität als Antwort auf Dummheit ist genauso dumm.

Fahhradfahrer und deren Verhalten sind ein anderes Thema, hier geht es um Hunde.

Diese Erwartung an Hundehalter

habe ich auch. Allerdings entsprechen einige Halter diesen Erwartungen eben nicht.
Weiterhin lass Dir gesagt sein, dass ich keineswegs aggressiv bin. Ich bin nur nicht so unglaublich cool wie Du (vielleicht bist), wenn ein Hund in der Größe eines jungen Schaafes auf mich zugelaufen kommt. Mich deswegen von Dir als "dumm" bezeichnen zu lassen, finde ich schon ziemlich unverschämt. Zumal ich es definitiv nicht bin.

Aber IQ und Sozialverhalten ist ein anderes Thema. Hier geht es um Hunde.

IQ und Hund..

Hallo WWConny,
nein, nein, ich bin auch ganz und gar uncool, wenn ein Kalb, als Hund getarnt, auf mich zukommt - eben aus schlechter Erfahrung. Aber was hast Du davon, wenn Du dem Hunderhalter eine Ladung Pfefferspray reindrückst? - richtig, eine Anzeige, ein leeres Spray (kost` Geld) und noch mehr Ärger am Hals. Zeig` den Halter an, der hat dann keine Freude und denkt noch an Dich, wenn Du schon weg bist. Beim nächsten Mal wird es es sich dann überlegen. Glaube mir, ich spreche aus Erfahrung.
gruss

Ich glaub

wenn ich ein Hund wäre, hätte ich auch das Bedürfnis Dir in die Wade zu zwicken
;-)

Zucht und Ordnung muß auf unseren Wegen herrschen....genau, mein Nachbar , mit dem ich übrigens nicht mehr verbal kommuniziere sagte früher immer : Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit....genau !
Vielleicht sollte man ja den joggenden Ordnungsamtmitarbeiter ausbilden, der dann quasi die Knöllchen verteilt beim Training.

Grützli

Spindoc
Der mit dem Hund läuft!
GPSies - Tracks of Spindoc

Rechte und Pflichten

du sagst es, jeder Hundehalter hat Pflichten.
Wie siehts denn mit den Rechten aus?
Wo sind die denn geblieben?

"ich erwarte dass jeder Hund angeleint ist und ich jederzeit an ihm vorbei laufen kann, egal ob von hinten oder vorne kommend"
Entschuldige mal bitte, aber das geht jetzt wirklich zu weit!
Wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, ist man nicht der Nabel der Welt und muss sich auf andere Leute einstellen und gegenseitig Rücksicht nehmen.
Das gilt für Hundebesitzer genauso wie für Läufer, Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links