Benutzerbild von DonMAKing

Tach zusammen,

im September steht für mich der Transalpine-Run an, den man mit Rucksack laufen muss. Ich habe mir von meinem Händler des Vertrauens den Deuter Air Exp 10 empfehlen lassen und mich dann auch dafür entschieden. Etwas irritiert hatte ich zwar zur Kenntnis genommen, dass er mit einem Zettel "Bike" versehen war, aber der Berater sagte, dass sie den Rucksack schon an viele Trailrunnter verkauft hätten.

Nach zwei Läufen habe ich nun meine Zweifel, ob es eine gute Entscheidung war. So hat er bei beiden Läufen (ein Testlauf über knapp neun km und ein Wettbewerb über 6,4 km) das Tshirt geschrottet - und zwar mit den Brust- und Bauchgurten. Ist das bei anderen Laufrucksäcken auch so? Dann ist mir zumindest gestern aufgefallen, als ich das Rennen auf Geschwindigkeit gelaufen bin, dass er im Bereich der Tragegurte nicht komplett abschließt. Macht das etwas aus? Außerdem habe ich das Gefühl, ich muss noch ungemein an Rücken-, Schulter- und Nackenmuskulatur aufbauen, um das Gewicht auch über 40km und weiter stemmen zu können.

Natürlich ist das Laufen mit Rucksäck ungleich schwieriger, aber mich würden mal Meinungen anderer interessieren. Hat vielleicht irgendwer Erfahrung mit dem gleichen Rucksack gemacht?

Händler

war der selbst Läufer??? Wenn du schon bei kurzen Läufen das Gefühl hast, dass das Ding nichts für dich ist - gib ihn zurück, sofort!
Ich habe den Raidlight Women's Endurance für längere Touren und den Salomon Skin Pro 3 Set für kürzere. Grundsätzlich müssen die Gurte relativ eng anliegen (nicht einschnüren), sonst wackelt das ja ständig und du scheuerst dir alles auf! Das Gewicht liegt relativ weit oben (anders als beim Wandern), also nicht auf der Hüfte sonder eher Richtung Rücken/Schulterbereich. Ja, die Shirts leiden, das ist kaum zu verhindern, allerdings sollte das nicht bei so kurzen Touren der Fall sein.
Viele Trailläufer haben gute Erfahrungen mit dem Salomon gemacht, je nach Geschmack mit oder ohne Lauf"weste".
Ich nehme meine Laufrucksäcke auch zum Radfahren, aber ob ein Radrucksack fürs Laufen gut ist, wage ich zu bezweifeln. ist auch egal, entscheidend ist, dass er dir passt. Ist wie mit Schuhen ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Habe mehrere Laufrucksäcke ausprobiert...

und die meisten passten mir nicht, da ich sehr schmal im Oberkörper und Schultern bin. Habe mir dann einen günstigen Quechua (Decathlon) Laufrucksack gekauft, mit 30 Km auch ein T-Shirt geschrottet, mir dann Gurtschoner von ATU geholt (war mir schnurz, obs blöd aussieht), eine 2 Ltr. Blase eingebaut und hatte bei knapp 70 km überhaupt keine Probleme, Druckstellen, Scheuerstellen oder ähnliches!
Und das gute Gore-T-Shirt hat auch nicht gelitten.

Wichtig ist, dass Du mit voller geplanter Ausrüstung im Rucksack längere Touren trainierst, denn er liegt ganz anders an, wenn er voll ist und Du kannst mit den Schnüren noch viel regulieren.
Um den Rücken bei den ersten Trainings zu schonen, brauchst Du die Blase ja nicht sofort ganz voll machen, aber auf Dauer damit trainieren für einen längeren Lauf macht schon Sinn. Schwimmen hilft dabei.

Lieben Gruß Carla-Santana

Ich hab auch probiert und probiert

und jetzt mit der Salomon Laufweste die Lösung für mich gefunden. Alles mit Riemen saß bei mir gar nicht. Männervarianten und Frauenvarianten getestet und für "Mist" befunden. Genau das Problem: die wackelten schon leer nur rum, die Gurte liefen genau da lang wo ich es nicht mochte. Muss dazu sagen, dass ich schon ziemlich schmal bin und natürlich kleinere Varianten probiert habe. Die Laufweste ist XS und hat reichlich Verstellmöglichkeiten. Da wackelt nix. Ich hatte auch noch einen anderen interessanten Rucksack mit Riemen, der aber erst Wochen später in einer vernünftigen Größe verfügbar sein sollte - und dann auch noch teurer gewesen wäre.

Die Laufweste geht übrigens auch gut auf dem Rad. Hat 10+3 Liter Fassungsvermögen. Also groß genug für z.B. langes Zeugs und Jacke und Trinkblase (die ist für sich in einem Extrafach). Und mit Halterungen für Stöcke, etc. - also ausbaufähig, wenn ich mal mehr will / kann.

Rucksack

Mit einem Deuter hatte ich mir auch ein paar Shirts aufgescheuert. Das lag mit Sicherheit auch an den Shirts.

Vor dem Transalpine 2011 habe ich mir einen von Inov-8 besorgt. Allerdings hat Inov-8 andere Trinkblasen, die eher um die Hüfte liegen. Ob der tiefere Schwerpunkt merklich etwas ausmacht, lasse ich mal offen.
Bei den letzten langen Vorbereitungsläufen auf den TAR (u.a. K78) hatte ich ihn mit verschiedenen Shirts getragen wo er keine nennenswerten Spuren hinterlassen hat.
Beim Transalpine trug ich ihn auf jeder Etappe mit unserem Teamshirt von Skinfit (das Shirt habe ich natürlich täglich gewaschen ;-)) und das Shirt sieht aus wie neu. Dieses Duett kam jetzt auch wieder beim Zugspitz Ultratrail zum Auftritt und es gab immer noch keine Misstöne.

An der Zugspitze gab es als "Startprämie" einen Salomon Laufrucksack, den habe ich allerdings noch nicht getestet.

Die Gore-Shirts, die Carla empfohlen hat, sind qualitativ mit den Skinfit-Shirts vergleichbar.

Viel Spaß beim TAR.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

geschrottete Shirts

mit dem kleinen Quechua vom Decathlon hab ich die gleichen Erfahrungen gemacht wie Du bei Deinem. Jetzt laufe ich mit dem Inov-8 race pro 12. Den gibts auch in einer groesseren Variante und laesst sich super einstellen. Besonders gut finde ich dass die Trinkblase teilweise im Beckengurt liegt. Damit ruettelt und wackelt das Teil so gut wie ueberhaupt nicht, und auch die Shirts bleiben ohne 'Knoesse' Einziges Manko: Keine Innenraumunterteilung und abgesehen von zwei kleinen Faechern im Beckengurt keine leicht zugaenglichen Aussentaschen. Der inov-8 wird uebrigends auch von Radfahrern gern genutzt...

Apropos Trinkblase

Auf meinem ersten Rucksackultra mit dem Inov-8 hatte ich noch keine Inov-8 Blase, ich hab dann meine Quechua Blase unten in das Fach vom Race Pro Rucksack gelegt, das klappt ganz prima.
Beim Quechua wird die Blase im Rucksack aufgehaengt. Ist das bei andren Rucksaecken auch so? Ich glaube nun dass das eines der Hauptprobleme des Quechua ist.

Jepp.

Diverse Inov-8, diverse 100km, keine aufgescheuerten Shirts.
Sind übrigens auch total toll für selbst üppigere Einkäufe, Radtouren oder als Tagesrucksack am Reiseziel - hab' meistens im Gepäck einen meiner leichten Inov-8 dabei.

---


Es empfiehlt sich, immer einen Pinguin im Haus zu haben, dem man die Schuld geben kann.

Am Sonntag

noch mit meinen Inov-8 + Trinkblase gelaufen und mein T-shirt war noch ganz.
Jedoch habe ich auch nur einen so das ich den Deuter nicht kenne.

Bei

den Nathan Rucksäcken wird die Blase auch eingehängt. Klappt aber sehr gut. Bisher auch keine Scheuer-Probleme. Aber die sind eher für die Straße als für Trails gemacht. Wenige bis gar keine Fächer und auch keine Laschen zum Stöcke aufhängen.

Zwar nicht ganz billig aber

Zwar nicht ganz billig aber meiner Meinung nach ist der Salomon Advenced S-Lab Skin 5 Set der beste Traillaufrucksack. Sitzt wie eine 2. Haut, ist leicht, gut zu fixieren, genügend Stauraum, ....

Den Rucksack gibt es in 2 Größen: 1 x mit 12 L, 1 x mit 5 L Volumen. Je nachdem welcher Lauf es ist und welche Vorschriften es bezüglich der Mitführung von Bekleidung gibt muss es der größere sein. In den Kleineren geht außer Verpflegung, Rettungsdecke und vielleicht noch eine Windjacke mit kleinem Packmaß nicht mehr rein.

Mit laufenden Grüßen Wiesel

----------------------------------------------------
Alles zum Thema Laufschuhkauf
www.laufschuhkauf.de
----------------------------------------------------

Danke für die vielen

Danke für die vielen Anregungen. Habe mich für den Salomon Skin Pro 10+3 entschieden, der bislang seinen Dienst tut. Schon nach wenigen Kilometern hat man ihn komplett vergessen.

Jetzt muss ich nur noch wissen, ob man ihn in die Waschmaschine stecken kann, denn das Ding riecht schon nach wenigen Läufen > puh!!!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links