Ich bin Läufer(-IN) - und Studentin.
Das passt sehr gut zusammen. Ich sitze nicht 8-10 Stunden im Büro oder ähnliches. Meine Zeit kann ich mir frei - und auch gut - einteilen.

Aber irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem es sich ausstudiert hat und ich mache mir ein bisschen Sorgen, ob ich dann meine Lauf-Sucht noch ausreichend befriedigen kann ohne meiner Umwelt mit Entzugs-Symptomen auf die Nerven zu gehen.

Daher würde ich mich total freuen über viele vielfältige Erfahrungsberichte, wie sich 50-100 Wochenkilometer in einer Arbeitswoche unterbringen lassen. Es gibt hier ja einige Jogmapper, bei denen unglaublich hohe km-Angaben vermuten lassen, dass sie diese Kombiation (joggen und Geld verdienen) ziemlich gut hinbekommen.
Da bin ich besonders gespannt auf Berichte!

Morgens laufen, abends laufen? Und woher die Energie nehmen?
Und gibt es jetzt schon "Präventions-Maßnahmen", damit mir der Umstieg später leichter fällt?

Ich bin total gespannt auf eure Beiträge!

Hi!

Auch im Beruf sitze ich 8-10 Stunden am Tag vorm Rechner.
So bis 110 Wochen km passt das noch ganz gut in den Tag (das war meine Marathon Vorbereitung für Kandel dieses Jahr):

Mo: Ruhe
Di: 15 km Tempo in der Mittagspause
Mi: Lockere 10 km Regenerativ nach der Arbeit
Do: 15 km in Dauerlauf der Mittagspause
Fr: Locker von Arbeit nach Hause traben (21 km)
Sa: 15 km locker
So: 30 - 35 km

Schwierig wird es dann wohl wenn noch Familie mit dazu kommt.

Ich laufe morgens und kann

Ich laufe morgens und kann Dir das sehr empfehlen. 5h los, 7h in der Dusche, 8h im Büro. Klappt bei mir seit drei Jahren sehr gut. Zwar erreiche ich noch keine 50-100km/Woche, allerdings habe ich im letzten Sommer zum Laufen ab 6h regelmäßige Schwimmeinheiten im See gemacht.
Der deutliche Vorteil für mich: Ich bin im Büro hellwach und habe schon richtig was geschafft.
Noch ein Vorteil: Du gewöhnst Dir das Fernsehen am Abend ab. Nach dem 5. Film/Tatort, den ich aufgrund von Müdigkeit nicht zu ende gesehen habe, mache ich jetzt aktiv etwas anderes und bin spätestens um 22:30 in der Falle. Wecker geht dann wieder um 4:45. :)
Am Wochenende ab 6h die "längeren" Einheiten und um 9h Frühstück mit der Familie.

Erst mal auf Glotze verzichten!!

Das spart unglaublich viel Zeit!

Für mich ist morgens früh aufstehen und vor der Arbeit laufen oder Schwimmen kein Problem, im Gegenteil, ich komme frischer zur Arbeit.

Ich laufe allerdings auch abends später und auch bei jedem Wetter.

Meine Arbeitswoche hat auch täglich 9,5-10 h inkl. Fahrt zur Arbeit.
Die Hin- und Rückfahrt kann ich manchmal aber auch mit dem Rennrad als Training machen oder ich könnte die 23 km auch zurücklaufen, hab ich aber noch nicht, weil nur Ashpalt.

Die langen Läufe gehen natürlich meistens nur am Wochenende oder Feiertagen, wofür ich auch schon mal sehr früh aufstehe und auf vieles andere verzichte.

Mein Umfeld hält mich trotzdem für bekloppt, da ich ja auch noch reite, schwimme und Rennrad fahre und sogar verheiratet bin!!;o)

Alles eine Frage des Managements und der Toleranz und Hilfe der besseren Hälfte.:o)

Lieben Gruß Carla-Santana

geht eigentlich mit dem laufen

Ich hatte schon stressige Phasen im Projekt, da ist das laufen schon etwas zu kurz gekommen. Wenig Zeit und abends ausgelutscht. Wenn ich dann aber doch loslief tat es mir gut. Geholfen hat es auch mit Kollegen nach der Arbeit zu laufen. Wobei die Rolle natürlich auch ein Lauftreff oder Freunde übernehmen könnten.

Da mich fernsehen wenig interessiert, komme ich meist nach Hause, klöne einen Augenblick und laufe dann los. Bloß nicht zu lange darüber nachdenken, ob man Lust hat. Spätestens beim laufen ist sie da.

Ich trainiere nach einem Plan von Peter Greif ... manchmal etwas frei interpretiert ... mit 1-2 Tagen Laufpause. Den längsten Lauf mache ich am Samstag. Da habe ich ameisten Zeit. Ohne WK-Vor- oder Nachbereitung kommen so locker 100km die Woche zusammen.

Geht auch mit Familie

Letzte Woche:
23.06 Mauerweg Nachtlauf 52km Start 22 Uhr, davor normalen Sammstagablauf, danach 2 Std schlafen, dann mit der Familie gegessen und Sonntag nachm. Ausflug gemacht.
Montag: Pause
Dienstag: Tochter mit Fahrrad, ich zu Fuß 15 km 5er Schnitt um 18 uhr.
Mittwoch, Donnerstag: Pause, bzw Radeln zur und von der Arbeit nach Hause, je Strecke 12 km
Freitag: nach Feierabend (14 Uhr) mit zwei Vereinskameraden getroffen, 18 km Trails gelaufen, hinterher beim Bier gechillt, 17 Uhr zuhause, Familienabend
Samstag früh: 15 km 10:30 wieder zuhause, Familiensamstag,bzw noch ein wenig gearbeitet.
Sonntag früh: 20 km, 10 Uhr wieder zuhause Sonntagsfrühstück.
Macht von Sonntag Bis Sonntag 115 Lauf km, etwa die hälfte Rad km, 46 Arbeitsstunden usw........
Geht also

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

"Bloß nicht zu lange

"Bloß nicht zu lange darüber nachdenken, ob man Lust hat. Spätestens beim laufen ist sie da."

So sehe ich das auch, vor allem nach einem stressigen Arbeitstag.

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Hier könnte ihre Lauflust stehen

geht

wenn auch unterschiedlich gut, auch mit vier Kindern und Job ;-)) Entweder morgens, wenn ich später arbeite, oder eben abends, wenn ich früh muss. Oder mittags, wenn Pausen sind (bei mir sind es die Freistunden). Auch 30min können effektiv genutzt sein. Sportklamotten mitnehmen und von der Arbeit nach Hause laufen, morgens dann hinlaufen. Laufsachen im Auto deponieren und Lücken nutzen. Lange Läufe spätabends oder am Wochenende sehr früh morgens (wenn Kinder schlafen). In manchen Wochen habe ich eben mehr Zeit, dann kommen auch schon mal 80 bis 100km zusammen, in anderen Wochen sind es dann mühselig zusammengekratzte 30 bis 40km. Kollegiumsausflug, Fortbildung? Prima, da kann man auch mit dem Rad hinfahren oder laufen. Geht alles, nur keinen Stress machen. Pläne befolge ich eh nicht.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Kommt drauf an....

nicht nur, ob du deinen Lebensunterhalt verdienen musst, sondern auch, ob du einen Anhang hast, der das Laufen akzeptiert. Hier musst du immer auf deinem Egotrip bleiben. In dieser Hinsicht habe ich eine Menge Erfahrungen gesammelt.

Ansonsten: Im Augenblick laufe ich meist nach der Arbeit an fünf Tagen in der Woche und komme auf eine Laufstrecke von etwa 60-70 km. Das ist ein Zeitaufwand von durchschnittlich bis zu zwei Stunden täglich (mit Vor- und Nachbereitung). Vor der Arbeit bin ich auch mal gelaufen, da wohnte ich allerdings ganz nah an meiner Arbeitsstelle. Ein gute Möglichkeit, beides zu verbinden ist es, den Heimweg von der Arbeitsstelle laufend zu erledigen. Da spart man die Zeit des Rückwegs komplett ein; kann ich aber nicht immer machen.

Morgens laufen hat den Vorteil, dass man den ganzen Tag über fit ist, wie ein Turnschuh. Das ist Abends (bei mir) manchmal etwas schlafhinderlich.

Mit anderen Worten: Du musst dir deine Freizeit einteilen und Prioritäten setzen.

Mittagspause

Ideal ist wenn man eine Duschmöglichkeit auf der Arbeit hat und in der Mittagspause laufen kann.

Meine Mittagspause wird dadurch zwar etwas länger, ich bleibe Abends dann aber einfach entsprechend länger, hab dann aber Feierabend und kann den Abend geniessen.

Bei einem Arbeitsweg von 11-15km nutze ich auch den regelmässig zum Training, das geht aber auch nur bei Duschmöglichkeit im Büro.

Ansonsten wie der Rest hier entweder am Morgen oder Abend. Im Verhältnis zu den 8-10 Stunden Arbeit ist die eine Stunde die man sich am Tag frei machen muss doch recht wenig und die wirklich langen Läufe kann man gut am Wochenende machen.

Flexibilität

Es ist zunächst mal 'ne riesen Umstellung, wenn man plötzlich 8 Stunden oder länger ans Büro gebunden ist. Das ist dann auch die Phase, bei welcher viele ihren Sport an den Nagel hängen, weil ja vermeintlich keine Zeit mehr dafür ist. Als Berufstätige musst du erst mal Prioritäten setzen - z.B. was ist wichtiger, der Fernsehabend oder die Laufrunde? Wenn es Letzteres ist, hast du schon mal gute Karten.

Mit Flexibilität komme ich (4-Tage-Woche, 2 Kinder, Mann und Katz) am weitesten - im wahrsten Sinne des Wortes. Je nachdem, was in der Woche an sonstigen Verpflichtungen anliegt, kann es schon mal sein, dass ich schon im Vorfeld die Woche planen und die einzelnen Faktoren abwägen muss. Wenn ich z.B. abends noch einen Arzttermin habe und am gleichen Tag die Chefin nicht im Haus ist, laufe ich in der Mittagspause oder so wie heute noch vor der Arbeit. O.k., Unvorhersehbares kann immer mal kommen, so dass auch die beste Organisation wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen kann. Der normale Wahnsinn des Alltags also! Da ist Kreativität gefragt, doch wenn dir eine Sache sehr wichtig ist, wirst du schon einen Weg finden, diese auch umzusetzen! Oft laufe ich gleich nach Feierabend oder in der Mittagspause. Die Arbeit und den Sport zu kombinieren, hat sich bei mir bestens bewährt, denn mit dem Bewusstsein nach Hause zu kommen, nicht nur die Arbeit, sondern auch schon gleich die Trainingseinheit geschafft zu haben, ist viel besser, als erst mal heim zu kommen und sich womöglich erst noch bequeme Sachen anzuziehen und sich gar noch auf die Couch plumpsen zu lassen! Wenn man erst mal gesessen hat, fällt es nämlich wesentlich schwerer, wieder loszudackeln! Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass es im familiären Umfeld absolut akzeptiert ist, später heimzukommen und anschließend dafür daheim zu bleiben, anstatt gleich nach Feierabend daheim zu sein und dann nochmals loszulaufen! Da heißt's eher mal "was, du gehst schon wieder?" Dieses Modell funktioniert gut bei großen Kindern, bei Kleineren sieht's wieder anders aus. Aber wie gesagt, mit Flexibilität und Kreativität ist schon viel gewonnen;-))

Auswärtstätigkeit

Ich bin beruflich unter der Woche häufig in einer anderen Stadt im Hotel untergebracht. Da hat man abends eh nicht viel zu tun außer vielleicht noch mal nach Hause zu telefonieren.

Daher sieht mein "Gewicht-Halten-Programm" unter der Woche wie folgt aus:
Mo: 9,5 KM direkt nach dem CheckIn
Di: Krafttraining (für den Rücken)
Mi: 9,5 KM (nach Ankunft im Hotel - Uhrzeit egal)
Do: 9,5 (wenn noch unterwegs - sonst 7,5 KM zu Hause)
=> Alternativprogramm: Tanzen mit meiner Frau
Fr: 7,5 KM zu Hause

Am Wochenende kommt dann je nach Lust und Zeit noch ein Lauf oder Krafttraining dazu.

Ich laufe nur, um einen Ausgleich zu haben. Daher werde ich nie die 100 KM in der Woche schaffen. Aber von der Zeit her wäre es ggf sogar drin.
Sollte ich aber zu Hause bleiben, kommt der Schweinehund und familäre Verpflichtungen dazu. Dann könnte es eng werden.

irgendwie geht alles ...

... mal besser mal schlechter - mal mehr, mal weniger ...

Sitze 10 Std. im Büro (+ 1,5 h Arbeitsweg), habe 2 kleine Jungs, und am Wochenende/Urlaub noch Landwirtschaft ...
laufe am kommenden Samstag meinen ersten Marathon und hab mich darauf mit ca. 50 - 70 WochenKM vorbereitet - mein Chef gewährt mir da kulant ausgiebige Mittagspausen :-) Gleitzeit sei dank ... ist nicht immer perfekt, aber möglich ! Und macht oftmals den Kopf auch wieder frei für den Nachmittag !!! Spass machts sowieso :-)

Ich denke, es muss sich halt alles einspielen - Möglichkeiten ergeben sich schon irgendwie, wenn man wirklich will ...

In diesem Sinne, viel Spass dabei !

VLG

Da habe ich ein Riesne-Glück...

...mit meinem Job:

Ich hab sehr flexible Arbeitszeiten, kann um 10 Uhr kommen (oder auch um 6) und um 19 Uhr oder um 20 Uhr gehen (oder auch um 16 Uhr).

Mit 40 Stunden/Woche komme ich aus, hab jetzt nicht den Anspruch immer 60 Std. runterackern zu müssen.

Eine Dusche gibts hier auch.

Das heißt: Ich kann früh aufsstehen und vor der Arbeit laufen, oder früher anfangen und nach der Arbeit laufen. Oder länger Mittagspause machen und Mittags in den Park laufen. Oder ich lauf abends von der Arbeit heim. Und vielleicht am nächsten Tag wieder hin.

Eigentlich perfekt!

Wenn du was mit IT machen willst in München oder Ingolstadt, dann schreib mir ne PM. :-)

Ich bin nach einer

Ich bin nach einer Zwangspause gerade wieder eingestiegen.
Also ich laufe vor der Arbeit zu familienfreundlichen Zeiten (5:30 oder 6:00 Uhr - je nach Umfang). Da vermisst mich keiner.
Da ich auch Gleitzeit habe (es lebe der IT-Job ), kann ich auch mal etwas später eintrudeln und dafür länger bleiben.
Abends geht bei mir irgendwie garnicht. Daheim werde ich nämlcih gleich von den Kiddies in Beschlag genommen. Und die finden alles doof, was mich wieder von daheim wegbeamen würde
Der Arbeitsweg fällt für mich als Laufstrecke aus - obwohl man bei ca. 40 km pro Weg eine gewisse Ausdauer entwickeln würde *weglach*
Gelegentlich gehe ich direkt nach der Arbeit noch ins Schwimmbad, um einen Ausgleich zum Laufen zu schaffen. Das packe ich dann in meinen freien Tag als "aktive Regeneration" ein.
Also laufe ich unter der (Arbeits-)Woche die kurzen (5 bis 10 km) und am Samstag oder Sonntag dann einen längeren Lauf.
Aber eins ist gewiss: Wer mit Familie und Beruf anfängt genaue Lauftermine zu planen, hat in der Regel schon verloren. Fieber, Durchfall, KiGa-Veranstaltung, Seminare, Schulungen, Meeting, Kundenbesuch, ... such dir was aus

Achja: Ich habe festgestellt, dass es auf der Arbeit eher akzeptiert wird, wenn man später kommt und länger bleibt. Wer früher geht, hat gerne mal die "Aura des Faulenzers" - auch wenn man schon um 6:00 Uhr da war und die Stunden schon locker voll sind.
Ist zwar von der Logik her relativ dämlich, aber anscheinend ticken viele Leute so.

Erstmal nen Kaffee ... war früh heute *grins*

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Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später. - Wilhelm Busch

Ein bischen planen und spontan sein

Mit ein bischen Planung und Spontanität kann man auch wenn man im Schichtbetrieb seine 40h arbeitet ordentlich laufen.
Ich bin als Erzieher in einem Heim. Wenn ich Nachtbereitschaft habe, bin ich z.B. um 8.30 Uhr fertig, da ich meine (eigenen) Kinder erst um 13.00 Uhr aus dem KiGa hole. ist das immer der Tag für die langen Einheiten.
Sonst nutze ich gerne Randzeiten wie den Abend oder den Morgen.
Viele Dinge kann man auch mit dem Laufen verbinden. Vor kleinen Einkäufen einen kuren Tempolauf, dann gemütlich heimgehen.

... und was Carla-Santane schon geschrieben hat, verzichte auf Zeitfresser wie Fernsehen und zuviel I-Net.


Uli

Morgens hin und abends zurück...

...also den Weg zur Arbeit nutzen. Klappt nicht bei allen (z.B. keine Duschmöglichkeit oder zu große Entfernung).

Aber der Jens macht es so - und läuft dann z.B. auch mal 122 km in 12h wie letztens in Brühl. Also wenn der Jens es mit seiner Kilometerleistung schafft, dann sollte es auch der Normalo wie Du und ich hinkriegen.

Ich habe im Regelfall 3-4 Trainingseinheiten in der Woche - abends. In Summe 50-80 km.

Im Grunde ist es ganz einfach: Wenn Du laufen willst, findest Du einen Weg.

Keep on running,
Holger



12.08. Monschau Ultra
01./02.09. Rüningen 24h
14.10. Baldeneysee M

Mittagspause???

Ich hab 25 min Mittagspause und kann, dank meines Arbeitsplatzes selbige auch nicht ausdehnen, da ich in einer Montagelinie arbeite. Früh morgens vor der Arbeit wäre möglich, dafür müsste ich aber um 3:30 Uhr loslaufen, um pünktlich geduscht am Arbeitsplatz zu stehen. Nach hause laufen... kein Problem, solange nicht Temperaturen jenseits der 25° Marke sind... hier gehts (ab und an recht steil) bergan und nur teilweise Wald/Schatten.
Flexibilität... ich lauf annähernd nach Plan heißt, ich hab diverse Laufeinheiten, die ich unter der Woche absolvieren sollte. Diese aber verschiebe ich mir innerhalb der Woche so, dass es passt. So werd ich zum Beispiel heute noch meinen langen langsamen laufen, der eigentlich für Sonntag geplant ist, für den ich aber Sonntag mittag (viel eher wirds wohl nicht werden) bei ca 30° keine Lust hab.
-> 4x/Woche laufen in unterschiedlichen Längen und Tempi, dazu montags Yoga/Stretching und mind. 1x/Woche Krafttraining. Der einzige feste Tag ist Montag, weil Kurs. Ansonsten schieb ich mir das zurecht, achte dabei darauf, dass nach tempointensiven Tagen ein Tag Ruhe oder eben andere Muskelbelastung ist.
Achso... Vollzeitjob mit 20 min Autoan/abfahrt, dazu Kind und WE-Familie und Do und So Tanzklub. Allerdings hab ich den TV nur für mein Kind.
Es kommt drauf an, was du nach dem Studium tun wirst, wie deine Arbeitszeiten sein werden. Wenn es geht, nutze die frühen Morgenstunden. Da ist meist die Luft noch frisch (grad im Sommer) und du bist wach bei der Arbeit.

Viel Erfolg
lonelysoul


Laufen formt Körper, Geist und Seele.

Ist alles...

... eine Frage der Organisation und des Schweinehund Überwindens. Ich bin beruflich extrem viel unterwegs und komme so auf 50 - 60h pro Woche plus Reisezeit. Laufschuhe sollten immer dabei sein und man muss sich schon auch überwinden irgendwo in Frankfurt aus dem Hotel raus um 21:00 noch laufen zu gehen.

Gut ist es immer, wenn man ein paar gleichgesinnte Kollegen hat und mit denen einen festen Lauftermin hat oder die animiert ihre Laufsachen auch mitzunehmen. Ich hatte in den letzten 2 Jahren eigentlich kein mehrtägiges Meeting, bei dem ich nicht mindestens einen Mitläufer hatte.

Wichtig ist vor allem, sich die Zeit zu nehmen. Die Arbeit wird eh nie fertig ;) Ich blocke mir meine Läufe fix in meinem Kalender und teile das auch mit Kollegen und Chefs und ich erwarte, dass das respektiert wird.

Einen interessanten Hinweis dazu habe ich mal in einem Zeitmanagement Workshop gehört: Barack Obama macht mehrmals die Woche Sport und wer, wenn nicht er, hätte genug Möglichkeiten zu sagen, dass er "keine Zeit" hätte ;)

Also, es geht. Man muss es organisieren aber es gibt nicht "keine Zeit". Jeder hat gleich viel ;)

Mir ist noch was eingefallen

Immer darauf achten, dass du einen Satz Laufklamotten griffbereit hast! Sei es bei der Arbeit oder im Auto! ... und nach dem Gebrauch gleich wieder einen frischen Satz bereit halten, denn der nächste Lauf kommt bestimmt!
;-))

Auf jeden Fall schön fleißig fertigstudieren...

...denn bei vielen Jobs, die man mit som Studium bekommt, mag zwar der Mehrwert für Volk und Vaterland oft fraglich sein, doch vom Laufen regenerieren kann man da meist ganz gut dabei (eigene Erfahrung) - bei richtiger Arbeit oder gar prekären Sklavenjobs kann das schon anders aussehen.

+ + +
Vergesst nicht den Hund!

Mao Tse Tung

Ich hab mit dem Laufen als

Ich hab mit dem Laufen als schon voll Berufstätige angefangen, kenne also den Luxus von viel Zeit daher gar nicht, von dem her war´s keine Umstellung für mich, wenn auch zu Anfang schon eine Überwindung.
Viele Tipps die hier schon gegeben wurden kann ich so bestätigen, erstmal weniger die Glotze an, das spart schon echt viel Zeit. Klar, ich habe einen full time job, aber mehr wie 10 Stunden am Tag sind´s dann doch auch nicht, also von morgens 6 Uhr oder 7 Uhr bis nachmittags 16 oder 17 Uhr, da bleibt schon noch viel Zeit zum Laufen, vor allem im Sommer. Im Winter wird´s schon etwas schwieriger wenn man nicht im Dunkeln und bei Tiefschnee laufen möchte, da hab ich das Glück eines Laufbandes daheim. Und die langen Läufe mache ich dann einfach frühmorgens am Wochenende.

Geniesse ..

..dieses Leben bei dem Du noch soviel Zeit für das Laufen hast.
Durch Job und andere Hobbies (spiele in 3 Bands) habe ich jetzt einen Halbmarathon
in einer Schneckenzeit geschafft, aber irgendwie leidet das Laufen immer, ich würde lieber viel mehr laufen, aber das geht beim Besten Willen nicht.

Grüsse aus Noviand

Also 10km laufen...

das geht eigentlich immer. Ist eine Stunde mit den Gedanken gassi gehen. einfach so. Partner zum Laufen überzeugen, ist natürlich genial. Da bekommt man auch am Hochzeitstag einen gemeinsamen 20km Lauf hin. Einfach genial.

Wie gesagt nicht lange nachdenken, wenn du Lust auf Laufen hast, Laufschuhe anziehen und los geht es!!

Riggoo

ich staune immer...

....wenn die Studenten hier von viel Zeit berichten. Hatte ich irgendwie nie im Studium. Aber das war ja nicht Deine Frage.
Ich laufe im Durchschnitt nur 30-35 km in der Woche, habe aber einen 36-Wochenstunden-Job mit Reisetätigkeit, 2 Kinder, Haus und Garten. Leider keine Duschen im Büro.
Im Sommer laufe ich meistens abends, wenn zuhause alles leidlich fertig ist.
Im Winter nehme ich gelegentlich die Laufsachen mit ins Büro und mache mich gegen vier vom Acker, um noch ein bisschen Tageslicht abzubekommen und fahre dann erst nach dem Laufen heim. Oft lauf ich aber dann auch abends im Dunkeln (mit Stirnlampe). Oder auch mal in die Schwimmhalle und im Sommer immermal bissel Fahrrad.
Ich denke mal, was 2-3 mal in der Woche klappt, ist das sicher auch 4-5 mal machbar (oder auch ganz anders) für Leute mit Disziplin.
Probier es aus!

Stimmt...

und vor allem so hinlegen, dass man sie gleich sieht. dann fällt der LAUFgroschen schneller und dein inneres Haustier hat keine Chance! :-)


Laufen formt Körper, Geist und Seele.

ab 130wo-km

... Wirds grenzwert. Alles vorher geht auch mit nem 10h Tag. Einfach von Arbeit heim laufen. Sind bei mir 20km. Spart die heimFahrt.
;-)

das geht alles. ich laufe

das geht alles. ich laufe (noch?) nicht soooo viel, aber auch immer 4x die Woche. Samstag Vormittag den langen Lauf, ca 1,5h-2h.

Montag nach der Arbeit Lauftreff etwa 1h und Donnerstag morgens um 6:30 aufstehen, 1h laufen, um 9Uhr am Schreibtisch.

Mittwoch Abend und Samstag Tanzen kommen noch dazu.

ab September mache ich einen Schwimmkurs (Kraulen). ob ich einmal laufen ersetzen werde, weiß ich noch nicht.

vor allem im winter, wenn es außerhalb der Arbeitszeiten dunkel ist, ist es schwer, aber es hilft sich zu verabreden und Wettkämpfe einzuplanen. dann hat man ein Ziel und eine Motivation.

Laufen geht immer.

Auch neben körperlicher Arbeit - manchmal habe ich den Eindruck, dass es neben 7x12 Stunden Messebau besser lief als heute als Bürofuzzi.
Damals bin ich einfach jeden Morgen gelaufen. Quasi als Aufstehroutineprogram.

Heute habe ich 10 Minuten Weg ins Büro, 100 Meter in den Wald und alles schön hügelig. Dennoch laufe ich nur unwesentlich mehr und gesunder oder gar ausgeruhter fühle ich mich mit Nichten. So viel abwechselungsreiche Bewegung wie damals krieg ich heute nicht mehr - geschweige denn bezahlt.

Aber man muss das mit dem Laufen ja nicht gar zu sehr übertreiben.

Oft riecht es hier doch sehr nach anankastischer Persönlichkeitsakzentuierung.

Ich kann sogar 20 Wochenkilometer ohne schlechtes Gewissen :-P


Wenn Ghandi es geschafft hat, einen ganzen 3-Std.-Film lang auf Nahrung zu verzichten, schaff ich das hier auch! (Marge Simpson)

als berufsanfänger

ist es vielleicht erst schwierig, laufen und job unter einen hut, besser: in die schuhe, zu bringen. da musst du prioritäten setzen, wie die anderen auch sagen.denn ohne job keine neuen laufschuhe....
aber vielleicht hast du ja jemanden, der sich immer wieder ganz doll freut, mit dir zu laufen, den du motivierst und der dich dann wieder motiviert ...

lG

Vielen Dank....

...für die vielen tollen Antworten!!!!!!

Jetzt kann in dem Einstieg in mein späteres Berufsleben schon gelassener entgegen sehen. "Nichts ist unmöglich" - das gilt auch wohl an dieser Stelle.

Und wenn man dann noch tolle Menschen / Laufpartner / Bekannte / Freunde / Familienmitglieder hat, kann man "Unmögliches gemeinsam möglich machen" und die wunderschönen Laufmomente gemeinsam teilen.

Was kann es schöneres geben :-)

anankastischer Persönlichkeitsakzentuierung

was für ein wunderbares Wortungetüm! Merk ich mir (vielleicht).
Ansonsten seh ich das janz jenau so.
Grüße, WWConny (die grad vom Fahradsattel auf den Bürostuhl gewechselt hat)

Job und Laufen

Ein Job verlangt Disziplin und diese läßtsich auch auf das Laufen übertragen.
Morgens um 6 aufstehen und loslaufen, da lassen sich gut 10km in deer Stude schaffen. 5x pro Woche sind das 50km und dann hast dunoch das Wochenende.

Also gar kein Problem.

Anan...dingens

Für mich riecht das eher nach Laufsucht!

Das meint eine MC, die ihre Sucht völlig ohne Reue kultiviert!

;-))

Tagesablauf!

*Aufstehen: 3:00 Uhr
Loslaufen: 3:45 Uhr
14-17 km
Duschen: 5:00 Uhr
Arbeitsbeginn: 5:45 Uhr
Feierabend: 15:30 Uhr
Loslaufen: 16:30 Uhr
10-14 km
Duschen: 18:00 Uhr
Heia: 21:00 Uhr

*Aufstehen ist fix, der Rest kann sich nach vorne oder hinten verschieben

Macht ca. 140 km in 5 Tagen oder knapp 200 km in 7 Tagen. Am Wochenende stehe ich natürlich später auf ;-)
Alles Andere wird drumherum organisiert.

Zum Glück gehe ich Arbeiten, sonst wüsste ich nicht wohin mit der vielen freien Zeit und den Kilometern.

komische Frage. Energie

komische Frage.

Energie beim Laufen ist eine andere als arbeiten - ausser man arbeitet körperlich. Aber davon gehe ich nach einem Studium mal nicht aus. Dementsprechend ist es am wichtigsten sich einen Plan vorzunehmen - und diesen in den Wochenplan zu integrieren.
Wer arbeitet hat nun mal festgelegte Zeiten. Dementsprechend bieten sich halt nur früh, mittags oder abends an - plus Wochenende. Aber Wochenende ändert sich nichts - bzw. wird eher freier. Womit man ja zwei Einheiten von Freitag nachmittag bis Sonntag locker machen kann. Bleiben für Normalläufer noch 2-3 Einheiten von Montag früh bis Freitag mittag. Also eigentlich nicht wahnsinnig viel.
Da ich früh aufstehen als Irrsinn betrachte, komme ich am ehesten am Mittag oder abend zum laufen. Im Sommer ist das kein Problem. Da ist es am Abend lang genug hell und somit hat man die freie Wahl. Im Winter wird es dann hart. Will man bei Licht laufen, bleibt nur Mittagspause. Und da halte ich bis zu 10 km für machbar.

Nein, man kann normal leben. Muss nicht extrem früh aufstehen oder extrem spät ins Bett gehen. Beispiel: 5 Tage à 9 Stunden plus Arbeitsweg von sagen wir mal einer Stunde pro Tag. Das wäre täglich von 7:30 bis 12:30 und von 13:30 bis 18:30. Da lässt sich mittags ein Läufchen unterbringen, oder um 19:00... Dementsprechend sollten 50-60 Kilometer in der Woche locker mgölich sein. Oder einfach mal zwei Einheiten am Tag.... Das wird schon.
Ist aber jobabhängig. Dementsprechend kaum vorbereitbar.

___________________________________________________________________
Ich brauche keine Ziele, ich liebe es zu Laufen!

Wortungetüm? Ja, ne!?

Die geneigte Studentin merkt an dieser Stelle auf!

WWConny, die im Studium keine Zeit hatte (s.u.), kann, jetzt im Beruf, vom Bürostuhl aus bloggen. Tststs...

Nimmt man mal an, der Bürostuhl stünde im Büro und sei ein Möbel, dann sehe ich für die Studentin keinen Anlass zur Sorge :)

hab auf dem mobiltelefon...

... Nicht geschaut von wem der Beitrag kam, aber beim Lesen war es mir sofort klar. Konnte nur Gazelle sein.
;-)

ja, siehste mal...

....das ist höhere Gerechtigkeit oder auch der Lohn für den Stress dereinst ;-)

Im Übrigen blogge ich nie aus dem Büro - sooooviel Zeit für Nebenbei-jogmap hab ich da in der Tat nicht. Aber für ein bisschen lesen und ggf. 'nen Kommentar reichts schon ab und an mal.
Ich rechne meinen Chefs ja auch nicht vor, wieviel Zeit ich z.T. unbezahlt auf Dienstreisen vergammel. Leben und leben lassen...

wahre Worte, Conny!

Ganz ehrlich?

Da würde ich mir keine Gedanken machen.
Vor allem nicht vorher schon.
Wenn Dir das Laufen wichtig ist, wirst Du das irgendwie in Deinen zukünftigen Alltag integrieren.
G, KS

Hallo, ich nutze die

Hallo,

ich nutze die Möglichkeiten während meiner Arbeit, da mir mein Arbeitgeber (Bw) mindestens 2 x 90min die Woche vorschreibt. (Was selten klappt, da ich oftmals am Bürostuhl gefesselt bin) Ansonsten nutze ich während den Freien Tagen wo ich keine Abendschule habe das laufen auszukosten. Wie zum beispiel jetzt während meiner Schulferien.

Der Faktor der Motivation ist oftmals bei mir oftmals ein Ausgleich und geistig recht Tagesabhängig. Zurzeit habe ich jedoch einen kleinen Hänger, der nun schwinden wird, weil bald der nächste HM vor der Türe steht.

In der Regel und so ist das im Moment gut für mich bekomme ich jedoch nur 30km max 40km in der Woche unter den Hut.

Grüße
Marc

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