Benutzerbild von Anja Bongard

Nachdem unser Hofpoet den Lauf "Le petit Medóc" publik gemacht hat, hiess es, schnell zur Anmeldung, denn die Teilnehmerzahl war limitiert auf 400 Starter.
Da wir bereits den ein oder anderen (längeren) Lauf im Siebengebirge absolviert hatten, kam dieser als kleines Schmankerl gerade recht.
Bei uns laufen wir zwar auch häufiger durch die Weinberge, aber ein bisschen Abwechslung tut ja immer gut.
Samstag also mitsamt Göga aufgemacht in Richtung Königswinter. Göga ist noch schnell zur Apotheke, um sich ein paar Lutschtabletten zu holen und kam und kam nicht wieder. Als er dann wieder auftauchte, hatte ihm die Apothekerin vom Laufen abgeraten, also wieder Richtung Heimat, Göga abgesetzt und dann der nächste Versuch, auf die Schääl Sick zu kommen. Zwischendrin ging schon ein heftiger Regen runter, was viele dazu veranlasste, nur noch über die Strassen zu kriechen. Die Zeit bis zum Eintreffen am Start schmolz nur so dahin, aber ich hatte mir fest vorgenommen, zur Not auch hinter dem Feld herzulaufen. Also Auto abgestellt und den ersten Kilometer bis zum Start zum Einlaufen genutzt, mich durchs Gewühle zur Startnummernausgabe durchgekämpft und diese auch noch 1 Minute vor Start ergattert - so knapp wars noch nie und auch nur deshalb möglich, weil der Start sich ein klein wenig verzögert hatte. Den Hofpoeten mit seiner illustren Truppe noch kurz getroffen, ratze hatte ich in dem Gewühl nicht gefunden.
Dann ging es los, ein heftiges Gedränge auf der schmalen Strasse, aber die Stimmung war klasse. Kaum losgelaufen kam auch schon der erste VP, den ich aber rechts liegen liess, da es mir noch zu voll auf der Strecke war. Die Strecke war nett, hier und da ein kleiner Hügel und VPs bis zum Abwinken. Man lief inmitten von jede Menge Jecken, die offensichtlich einen Heidenspass hatten, hin und wieder kamen ein paar überambitionierte Läufer an einem vorbei geschossen. Auf dem Rheinsteig hatte man einen herrlichen Blick über Bonn und Königswinter.
Und schon war die erste Runde vorbei und der Spass ging von Neuem los. Leider rebellierte mein Bauch inzwischen, so dass ich gar keinen der VPs angesteuert habe, zumal mein Chauffeur ja auch nicht mehr mit von der Partie war. Also entspannt weiter gelaufen, vorbei am laufenden Ghettoblaster aka Hofpoet, ratze am VP entdeckt, dritte Runde und fertig - leider viel zu schnell vorbei der Spass.
Im Ziel erhielt jeder ein Weinglas, im Hof des Weingutes gab es Flammkuchen und andere Leckereien und natürlich Wein der hiesigen Weingüter.
Noch ein bisschen mit einer Friesathletin gequatscht und dann doch irgendwann den Heimweg angetreten, da es im Top doch ein wenig kalt wurde.
Dem Göga zu hause eine lange Nase gemacht, noch eine Runde mit ihm durch die Felder gedreht und dabei selber rumgesponnen, ob wir nicht auch mal einen Lauf organisieren sollten...
Letzteres steht noch nicht fest, eine Teilnahme beim Petit Medóc 2013 aber schon.
Vielen Dank für einen gelungenen Samstagnachmittag.

LG, Anja

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Herrlich...

Schade für den Göga, aber toll, dass du trotzdem so nen guten Lauf hattest! Das klingt wirklich wundervoll, das Event werde ich mir nächstes Jahr ganz bestimmt auch anschauen, es klingt nach genialer Stimmung. Gute Kombination, Wein und entspanntes Laufen :-)

ich melde mich schon

mal an. Flammkuchen, Prickelwässerken, Rotwein,...ganz nach meinem Gusto.(und das mehrere Runden lang, wahrhaft luxuriös)
...and miles to go before I sleep...

Anja

dawillischamlmitdirlaufenabernurverkleidet.
LG, KS

"dem GöGa ne lange Nase gedreht"

Hihi, aber mal ehrlich, so 'ne gechillte Weinverkostung hätte dem doch bestimmt auch nicht geschadet!

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