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Um mit funktionalem Training trotz Laufpause in die Form meines Lebens zu kommen, ist ganz schön Arbeit angesagt. Für den Körper und den Kopf. Also wieder gerade Aufrichten, mit den Händen in den Schlaufen des Schlingentrainers, gestreckt nach hinten absenken und in der Schräglage stabilisieren. Jetzt in die Kniebeuge. Dabei das rechte Bein gestreckt halten und den Fuß nach vorne schieben. Gleichzeitig zur rechten Seite rotieren und unter dem Arm durchschauen. Das alles dann wechselseitig in fließenden Bewegungen wiederholen. Wenn man sich nicht durchhängen lässt wie eine Nudel, ist das richtig anstrengend, dehnt wunderbar die Hüften in der Rotation und Mitdenken muss man bei der Übungsausführung auch noch.

Das Schlingentraining ist einer von 5 Gerätevorschlägen von Justin Price, um mich in die Form meines Lebens zu bringen. Er bietet für alle Geräte … und Turnen ohne Geräte … 3 Schwierigkeitsstufen an. Aber jeder! soll bei den Anfängerübungen starten. Und das ist auch gut so. Gerade bei diesen Übungen werden die Grundlagen für Beweglichkeit und Balance gelegt, die man bei späteren Übungen brauchen wird. Mit der nächsten Übung hebe ich die eingeschlauften Arme gestreckt nach oben und gehe in den Ausfallschritt nach vorne. Bei dieser Bewegung werden die gestreckten Arme von den Schlingen nach hinten gezogen und der gesamte Schulterbereich über die Komfortzone hinaus gedehnt. Sieht läppisch aus, aber man merkt das in den Schultern und den hinteren Oberarmmuskeln ganz schnell.

Bei den gerätelosen Übungen bin ich inzwischen in der Mittelstufe angelangt. Einige der Anfängerübungen sind aber so angenehm, dass ich sie immer noch einmal vorweg stelle, bevor ich die zwei Zirkel anfange. Die Therabandübungen habe ich jetzt schon ganz gut verinnerlicht. Da wage ich mich kommende Woche vielleicht mal an die Mittelstufe heran. Uns seit Freitag nenne ich einen Low-Cost-Schlingentrainer mein eigen. Für meine Körpergröße und Gewichtsklasse ist er völlig ausreichend.

Wieder mit gestreckten eingeschlauften Armen in die stabile Schräglage. Mit einem Klimmzug hochziehen. Am Ende der Bewegung die Arme flüssig nach hinten ziehen mit Oberarmen parallel zum Boden auf Schulterhöhe. Anstrengend, aber es tut sau gut. Der Schlingentrainer war eine Superinvestition und ist auch noch reisetauglich. Jetzt kann ich 3 Zirkelvarianten abwechseln, mit unterschiedlichen Geräten und Schwerpunkten. Perfekt. Da wird es nicht langweilig und man kann die Übungen eigentlich täglich machen, da sich immer ein Schwerpunktbereich etwas erholen kann.

Über die anderen Geräte muss ich allerdings noch nachdenken. Ein Bosu Ball für Wackelübungen ist einfach unglaublich teuer. Vielleicht gibt es da Alternativen. Und bei Medizinball und Kettlebells hardere ich noch mit dem Gewicht. Womit soll ich anfangen? Ich kann mir doch keine 10 Bälle und Kettlebells hinlegen. So gross ist meine Wohnung dann doch nicht. Man wird sehen. Erst mal mit dem was ich habe komplett in die Mittelstufe vorarbeiten. Dann sehe ich weiter.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

Slings

Ich habe jüngst bei meiner Weiterbildung auch das Training mit den Schlingen kennengelernt. War das anstrengend! Füße einhängen und Liegestütz und dann die Knie unter den Bauch ziehen. Jetzt überlege ich auch die Anschaffung für zu Hause.
Viel Spaß beim Weitertrainieren!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Danke!

ich habe das Buch nun bestellt, was Du schreibst hoert sich naemlich echt gut an!

cour-i-euse

Viel Spaß damit...

Inzwischen war ich auf der Webseite von Justin Price und habe ein wenig recherchiert. Er ist nicht nur Personal Trainer, sondern setzt gezielt Funktionales Training zur Therapie von chronischen Schmerzen ein, die durch Fehler in der Biomechanik hervorgerufen werden.

Das hebt das Buch für mich von anderen ab. Er weiss, wie wir uns bewegen und bewegen sollten und hilft die Lücke im Sport und! im Alltag zu schließen. Und seine Co-Autorin Frances Sharpe ist letztendlich diejenige, die das Buch so wunderbar einfach und griffig zu lesen macht. Fast idiotensicher ;-)

Ich hoffe, dass Du auch so viel Spaß am Buch und der Umsetzung hast wie ich. Da ist ja jeder etwas anders und braucht vielleicht einen anderen Zugang zu den Übungen. Ich habe mich auf jeden Fall seit 10 Jahren nicht mehr so konsequent auf eine Trainingsmehtode eingelassen. Ich freue mich richtig auf das tägliche Training und die Fortschritte, die ich im Nacken- und Schulterbereich schon schneller merke, als ich für möglich gehalten hätte.

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