Hallo,

okay mit dem Betreff kann man nicht viel anfangen, aber immerhin verführt es vielleicht zum Weiterlesen ;-)

Konkret geht es darum, dass ich im Moment nicht auf einen Event trainiere sondern einfach so laufen gehen. 2-3x pro Woche, je 10-11km. Ich versuche also nicht schnell zu werden mittels Intervall oder Tempoläufe (das habe ich vor meinem letzten (=ersten) WK gemacht) sondern einfach die Ausdauer zu erhöhen und gesundheitlich was gutes zu tun. Ich laufe so bei 75% HFmax im Schnitt, also locker und ohne Probleme mich dabei zu unterhalten. Gegen "Ende" der 10km juckt es aber dermaßen, dass ich meistens schneller werde - 15% mehr Pace und gut 90% HFmax. Meistens so das letzte Drittel/Viertel (deshalb der Betreff 7+3 - 7 locker und dann 3 schnell). Ich fühle mich dabei gut (hinterher natürlich erschöpfter als wenn ich komplett locker durchlaufe).
Im Anschluss stehe/gehe ich noch ein paar Minuten und dehne mich ein wenig.

Jetzt die Frage: ist das "am Ende rennen" für meine Gesundheit oder Kondition schlecht und sollte ich es lieber bleiben lassen und dedizierte Tempoläufe machen? Oder es zumindest nicht oft tun? 3 von 4 Läufen absolviere ich so...

Klar, es macht Spaß, ob's was bringt oder sogar negativ ist, ist die andere Frage...

Danke,
Pac

Diese Temposteigerung bis

Diese Temposteigerung bis zum Schluss findet man auch in einigen Trainingsplänen, das gibt nochmal etwas Tempohärte damit man am Ende des Wettkampfes nicht schlapp macht, sondern sich daran gewöhnt nochmal etwas schneller zu laufen.
Die Profis laufen die 2te Hälfte immer schneller als die erste. Ist also keine schlechte Idee, nur völlig verausgaben solltest du dich nicht. Heb dir das fürs Intervalltraining auf.
Die Geschwindigkeit am Ende deines 7+3 Laufes sollte in etwa Wettkampftempo sein.

Schmerzen sind geil!!

Ja, das seh ich auch so. Im

Ja, das seh ich auch so. Im Wettkampf sollte man auch jeden Fall zum Schluss noch alles rausholen, auch wenn der Puls dabei auf 100% geht.

Im Training würde ich es nicht übertreiben aber etwas Endbeschleunigung tut sicherlich gut. In etwa Wettkampftempo tönt nicht schlecht. Puls etwa auf 90% ist da meiner Meinung nach durchaus noch akzeptabel.

Ich würds allerdings nicht ganz aufs Ende legen, sondern so dass Du am Schluss noch 1-2 Kilometer locker auslaufen kannst.

Glaub nicht das das schlecht

Glaub nicht das das schlecht ist. Wie oben schon stand, findet man das auch in diversen Trainingsplänen wieder.
Was du aber machen solltest ist umbedingt noch 1 bis 2 KM ganz Locker auslaufen, gerad nach der Temposteigerung am Schluß.
Das soll helfen das Laktat schneller abzubauen und ist so ne art Sauerstoffdusche.

Gruß
Gänseblümchenpflücker

Mal so,mal so

Mit der Geschwindigkeit spielen ist doch nicht verkehrt.
Verkehrt ist seine Läüfe immer im gleichmäßigen Tempo abzuspulen.
Erst langsam angehen damit du warm bist und die letzten Meter langsam auslaufen.
Dazwischen kannste machen was du willst.
Manchmal laufe ich die ersten 500 Meter in 6:30 die nächsten in 5:30.Damit ich meinen Schnitt von 6:00 für einen lockeren Lauf erhalte.
Oder ich streue einige Steigerungen ein.
Da wird 800 Meter gemütlich gelaufen und die restlichen 200 bis nahe Höchstgeschwindigkeit.
Wenn ich lustig bin mische ich beide Varianten.
Oder ich laufe nach dem warm machen 2 Kilometer dann den Rest langsam.
Oder die letzten 2-3 Kilometer mal schnell.


Hey vielen Dank für die

Hey vielen Dank für die Antworten.

Bin beruhigt, dass es nicht so falsch ist und habe vorhin auch gerade beherzigt, nicht am Ende aufzudrehen sondern zwischen drin um dann am Ende noch mal ein wenig gemütlich zu joggen (und vorgestern bei knapp über 13km hab ich mich komplett zurückgehalten).

Hab' also Euren Rat direkt umgesetzt :)

Weiterhin viel Spass im Forum und unterwegs zu Fuß ;-)

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