liebe tri-tops,
dann wandelt sich doch noch alles ins Gute! Samstag wollte ich Radfahren, aber, es hat geregnet. Natürlich, nur einmal, nämlich den g a n z e n Tag. Also verschob ich meine Planung auf Sonntag. Aber, Sonntag hatte ich eigentlich Dienst, den ganzen Tag, von morgens 06:00 bis Ende. Meine Frau gab mir den Nachmittag frei. Der Himmel war bedeckt, aber nach Regen sah es nicht aus. Also bereitete ich mich auf das Radfahren vor. Meine Strecke hatte ich im Kopf. Rund 58 Kilometer über ca. 1.420 Höhenmeter (rauf und runter). Kaum gestartet, begann es zu regnen. Ok, dachte ich, das vergeht, es verzieht sich. Ich fuhr von Bad Neuenahr hoch nach Königsfeld. Der Wald gab mir Schutz und bis zum Parkplatz Klimaschutzhütte hatte ich gar keine Probleme. Aber dann: es goß in Strömen, aus allem, was der Himmel so hergab: Eimer, Kübel,Schläuche, etc. ich fuhr weiter Richtung Königsfeld. Die Baumdichte veränderte sich, wurde dünner - und ich: nasser. Ich drehte schließlich um und stellte mich wartend unter einen Baum. Immer wieder fragend: zurück oder weiter? Dann kam ein anderer Rennradler, ebenfalls mit einem Canyon, den Berg rauf und grüßte trotz heftigstem Regen, fuhr weiter. Ja, das wars! Ich hatte inzwischen geflucht, dass sich die Bäume bogen. War sauer ohne Ende. Geholfen hat es nichts, es regnete in Strömen weiter. Aber, dieser Rennradler war mein Signal. Ich drehte abermals und fuhr nun in Richtung Königsfeld. Die Straße schwamm - ich auch. Nach Königsfeld orientierte ich mich Richtung Ramersbach und stoppte in einer Bushaltestellen-Hütte von Vinxtbach. Wieder das Zweifeln? Weiter oder zurück? Es fuhren einige Rennradler den Berg runter. Ok, ich zog mir eine andere Regenjacke an und strampelte die Serpentinen hoch nach Ramersbach. Von dort weiter Richtung Ahrbrück. Der Regen hörte auf, es wurde eine wunderschöne Radtour. Ich hatte den Eindruck, ich fahre durch den Bayrischen Wald. Ganz einsam, absolut kleinste Orte, eine dicke Kirche, sieben Häuser und dann erst wieder Einsamkeit. Ich durchquerte Blasweiler, Staffel, Kesseling und gelangte nach Ahrbrück. Von dort war es einfach, über Altenahr an der Ahr entlang, zurück nach Bad Neuenahr zu kommen. Die knapp 58 Kilometer habe ich dann schließlich in 2 1/2 Stunden bewältigt, dabei mein Rennrad besser kennen gelernt und mich letztlich beim Lieben Gott bedankt, dass ich dieses tolle Erlebnis haben durfte: eine wunder-wunderschöne Landschaft, verkehrsberuhigte Straßen und ein erfolgreiches Radtraining. Kurz: der Ausritt hat mir Spaß gemacht und ich kann Euch diese tolle Gegend nur wärmstens empfehlen.

mit ganz herzlich-sportlichen Grüßen
Euer
triatman57

Bei Regen fahre ich lieber

Bei Regen fahre ich lieber Mountainbike, da kann ich, wenn nötig auch bremsen. Beim RR habe ich bei den Abfahrten doch eher ein ungutes Gefühl- neulich war ich beim Laufen auf Hasenjagd. Erst hoppelte er mir entgegen, drehte im letzten Moment und zog vor mir her. So schnell hätte ich gar nicht bremsen können...
Noch viele schöne Läufe und Fahrten wünscht Astrid

Hört sich wieder gut an

Deinen leidenschaftlichen Schwerpunkt scheinst du zur Zeit beim Radeln zu haben, so begeistert wie du über deine beneidenswerten Touren berichtest.
Weiterhin schöne Stunden.

Ja, momentan ist Radfahren

richtig Klasse, liebe Fairy. Ich lerne mein Rennrad nun so ganz umfänglich kennen, traue mir mehr zu. Es ist ein Unterschied, ob Du mit einem 18 Kilo schweren Tourenrad, mit allem: Gepäckträger, etc. etc. durch die Lande tritts oder nur noch knapp 8 Kilo zwischen den Beinen hin und her schaukelst. Böen nehme ich jetzt richtig wahr, Geschwindigkeiten lassen sich ganz anders erfahren = kurz, das sind für mich ganz neue Erfahrungen und Erlebnisse. Hinzu kommt diese unglaubliche Landschaft, in die wir vor 2 1/2 Jahren gezogen sind. Zwischen Vulkanen, Nürburg-Ring, Rotweinparadies, Flußtälern und einsamsten Waldregionen, blicken dann plötzlich die Silhouetten von Köln oder dem Siebengebirge hervor. Ich genieße es und finde es gut, gut, gut. In Vorbereitung auf meinen ersten Triathlon in diesem Jahr muss ich natürlich das Training vom Laufen aufs Radfahren und Schwimmen verlagern. Aber, mal ganz ehrlich, Kacheln zählen ist so ziemlich das Langweiligste... Ich vermisse hier ein Naturschwimmbad, in dem Neopren-Üben möglich ist.
Zu allem Freizeitvergnügen gibts für mich noch eine weitere, ganz, ganz wichtige, entscheidene Erkenntnis: durch die Ernährungsumstellung (wir leben Vollwert) und die Gewichtsreduktion (14 Kilo seit August l. J.), verfüge ich über ganz andere Energien, Kräfte und Reserven. Ohne den Puls in die höheren Regionen zu treiben. Ich fahre Berge rauf, nicht einmal im kleinsten Gang und bin oben nicht ausgelaugt, sondern freue mich auf die Weiterfahrt. Das ist einfach super und macht die positive eigene Stimmung aus.

mit sportlich-fröhlichem Gruß
Triatman57

jaja, Regenfahrten sind was tolles!

Wenn ich einmal meinen Schweinehund überwunden habe, dann ist es eigentlich ganz egal. Nässe ist mir dann irgendwann egal, Hauptsache man friert nicht! Ärgerlich ist allerdings, das man danach doch etwas mehr mit der Radpflege zu tun hat! So eine Kette rostet sehr schnell, wenn sie einmal nass war...
Grüsse aus Kaiserswerth
Meine Peter Patella Seite

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