liebe Jogmapper,
dann wandelt sich doch noch alles ins Gute! Gestern wollte ich Radfahren, aber, es hat geregnet. Natürlich, nur einmal, nämlich den g a n z e n Tag. Also verschob ich meine Planung auf heute. Aber, heute hatte ich eigentlich Dienst, den ganzen Tag, von morgens 06:00 bis Ende. Meine Frau gab mir den Nachmittag frei. Der Himmel war bedeckt, aber nach Regen sah es nicht aus. Also bereitete ich mich auf das Radfahren vor. Meine Strecke hatte ich im Kopf. Rund 58 Kilometer über ca. 1.420 Höhenmeter (rauf und runter). Kaum gestartet, begann es zu regnen. Ok, das vergeht, es verzieht sich. Ich fuhr von Bad Neuenahr hoch nach Königsfeld. Der Wald gab mir Schutz und bis zum Parkplatz Klimaschutzhütte hatte ich gar keine Probleme. Aber dann: es goß in Strömen, aus allem, was der Himmel so hergab: Eimer, Schläuche, etc. ich fuhr weiter Richtung Königsfeld. Die Baumdichte veränderte sich, wurde dünner - und ich: nasser. Ich drehte schließlich um und stellte mich wartend unter einen Baum. Immer wieder fragend: zurück oder weiter? Dann kam ein anderer Rennradler, ebenfalls mit einem Canyon, den Berg rauf und grüßte trotz heftigstem Regen, fuhr weiter. Ja, das wars. Ich hatte inzwischen geflucht, dass sich die Bäume bogen. War sauer ohne Ende. Geholfen hat es nichts, es regnete in Strömen weiter. Aber, dieser Rennradler war mein Signal. Ich drehte abermals und fuhr nun in Richtung Königsfeld. Die Straße schwamm - ich auch. Nach Königsfeld orientierte ich mich Richtung Ramersbach und stoppte in einer Bushaltestellen-Hütte von Vinxtbach. Wieder das Zweifeln? Weiter oder zurüch? Es fuhren einige Rennradler den Berg runter. Ok, ich zog mir eine andere Regenjacke an und strampelte die Serpentinen hoch nach Ramersbach. Von dort weiter Richtung Ahrbrück. Der Regen hörte auf, es wurde eine wunderschöne Radtour. Ich hatte den Eindruck, ich fahre durch den Bayrischen Wald. Ganz einsam, absolut kleinste Orte, eine dicke Kirche, sieben Häuser und dann erst wieder Einsamkeit. Ich durchquerte Staffel, Kesseling und gelangte nach Ahrbrück. Von dort war es einfach, über Altenahr an der Ahr entlang zurück nach Bad Neuenahr zu kommen. Die knapp 58 Kilometer habe ich dann letztlich in 2 1/2 Stunden bewältigt, dabei mein Rennrad besser kennen gelernt und mich letztlich beim Lieben Gott bedankt, dass ich dieses tolle Erlebnis haben durfte: eine wunder-wunderschöne Landschaft, verkehrsberuhigte Straßen und ein erfolgreiches Radtraining. Kurz: der Ausritt hat mir Spaß gemacht und ich kann Euch diese tolle Gegend nur wärmstens empfehlen.

mit ganz herzlich-sportlichen Grüßen
Euer
triatman57

3
Gesamtwertung: 3 (3 Wertungen)

jaja, Regenfahrten sind was tolles,

wenn ich einmal meinen Schweinehund überwunden habe, dann ist es eigentlich ganz egal. Nässe ist mir dann irgendwann egal, Hauptsache man friert nicht!
Grüsse aus Kaiserswerth!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links