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Nach der heutigen Aufgabe beim Halbmarathon(29. Trierer Stadtlauf)habe ich die Einstellung jeglicher Wettkampftätigkeit beschlossen,da die Wettkampfeinstellung schon seit Jahren schlecht ist,ich bin mental immer seltener in der Lage mehr als mittleren Trainingseinsatz einzusetzen,das war heute nur der Gipfel(es gab vorher auch schon häufige Ausstiege,oder lustlos durchgelaufene kürzere Wettkämpfe),der mich zu dem Entschluß bewog,zumal dieser Ausstieg mental begründet(ähnlich wie beim 10er in Neuss-Rosellen Mitte Mai)war.Nach anfänglich mäßigen Beginns auf dem ersten Kilometer wurde ich sogar etwas schneller,nur sprang der Funke nicht über,es kam keine Begeisterung auf,so waren die Beine in der Folge nicht mehr so locker,so ab 3km sank das Tempo ständig,da ich vom Kopf her nicht gegenhalten konnte,für reines Durchlaufen ohne Leistungsgedanke bin ich nicht zu gebrauchen,das geht nur bei lockeren Trainingsläufen.
Da weitere Wettkampfversuche mich weiter zermürben würden,gibt es in Zukunft nur noch lockere Dauerläufe,bzw.von Zeit zu Zeit Tempoläufe mit mäßigen Einsatz zur Belebung des Kreislaufs.

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Völlig okay

Wettkämpfe sind ja wohl ein Freizeitvergnügen und wenn es kein Vergnügen mehr ist, sollte man es bleiben lassen.

Eine Freundin hat nach vielen Jahren des Joggens auch vor längerem das Laufen ganz aufgehört - es hat keinen Spaß mehr gemacht.

Die meisten Läufer machen keine Wettkämpfe.

Du solltest die Freizeit so verbringen, dass es Spaß bringt. Wenn Wettkämpfe nicht dazu gehören, lass es. Im übrigen stimme ich meerunner zu: vielleicht kommt die Lust ja irgendwann wieder.

Es ist gut, dass du eine klare Entscheidung getroffen hast, dann musst du auch gar nicht mehr darüber nachdenken, ob du vielleicht doch irgendwo teilnimmst.

Kopf hoch und locker weiter laufen!

Mach dir keinen Stress.

Wenn du keine Lust mehr auf Wettkämpfe hast, ist es die logische Konsequenz, dass du damit aufhörst. Ich finde das völlig in Ordnung und du brauchst dich auf keinen Fall schlecht deswegen fühlen. Gönn dir erst mal ne Auszeit und wenn du irgendwann doch mal wieder Lust auf einen Wettkampf verspürst, dann steigst du eben wieder ein.

warum nicht?

Es gibt viele Möglichkeiten Spaß am laufen zu haben. Wettkämpfe zu laufen ist nur eine von vielen. In Gruppen zu laufen eine weitere Möglichkeit. Mit der richtigen Gruppe kann man ganz entspannt laufen und dabei klönen. Oder eine Karte besorgen und neue Wege entdecken/erlaufen. Da kommt es nicht auf's Tempo an, sondern darauf mit allen Sinnen auf Empfang eine neue Umgebung zu "erleben". Unterschiedliche Gerüche wahrzunehmen, Moos/Gras/Sand/Teer... unter den Füßen zu spüren, neue Landschaften sehenden Auges zu entdecken. - Schon mal Barfuß über eine Wiese, über Moos, am Strand gelaufen? Schon mal bewußt gerochen, wie Herbstlaub, Wiese, Algen am Strand, Harz, die Luft kurz vor und kurz nach einem Regen ... riecht?
... All das bekommen Stubenhocker nicht mit. Läufer schon, wenn sie sich darauf einlassen.

Gibt ja Menschen,

die machen das von vornherein so. Keine Wettkämpfe. Aus Überzeugung. Vielleicht auch ein Ansatz?!

täglichläufer

http://blacksensei.wordpress.com/

Is ja kein Zwang und damit

Is ja kein Zwang und damit kannste machen wie es dir beliebt ^^

LG
Jaimy

Sag niemals nie...

Wir haben ja schon öfters darüber gesprochen. Und ich verstehe Deine Entscheidung, hab ja auch den einen oder anderen Wettkampf von Dir gesehen. Mach mal eine längere Wettkampfpause. Ich könnte mir vorstellen, dass Dir in ein, zwei Jahren doch die Wettkämpfe als Trainingsanreiz fehlen werden. Dass Wettkämpfe keinen Spass machen, wenn man seine selbstgesteckten Ziele weit verfehlt, kenne ich nur zu gut. Vielleicht sind die eigenen Ziele auch nur zu hoch gesteckt. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich wieder fit bin und wieder mit Dir trainiere, auch wieder zu einem 10er oder HM mit Dir zu fahren. Der Spass wird wiederkommen... :-)

Liebe Grüße aus dem Lazarett
Deine Buddyline Renate

Längere Laufpause

Das letzte Wort

muss ja noch nicht gesprochen sein, denn man hat das ja auch in anderen Lebensbereichen, dass man mal Abstand oder eine Auszeit braucht. Auch, um sich klar zu werden, was man will und wohin die Reise in naher Zukunft gehen soll. Wir sind ja alle Freizeitläufer - mit vielen Verpflichtungen wie Job und Familie. Oft ist man genug gefordert, so dass einem kaum der Nerv für intensives Training nach Plan (!!) bleibt. Im Gegenteil, dann noch nach Plan trainieren, stresst zusätzlich und gibt einem das Gefühl, funktionieren zu müssen. Der Laufspaß und auch der Trainingserfolg bleibt da im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Weil man dann immer dieses "ich muss jetzt dies oder jenes tun" im Kopf hat, anstatt sich einfach ungezwungen auf das nächste Training freuen zu können, unabhängig davon, wie es später läuft! Geht zumindest mir so, bzw. das ist auch der Grund, warum ich es noch nie geschafft hatte, einen Trainingsplan einzuhalten und somit lieber nach Gefühl, Lust und Laune und nach Terminkalender und aktueller Tagesform (Stichwort: unterschiedliche Trainingsreize) trainiere! Denn dieses "ich muss..." muss man nicht auch noch in seiner FREIzeit haben!

Dir alles Gute und du weißt ja, in einem Neuanfang liegt ein besonderer Zauber!
;-))

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