Benutzerbild von smohr1976

Eine Frage an die Laufcrack´s:

Ist Euch das Laufsystem "weniger laufen - schneller Laufen" von Bill Pierce, Scott Murr und Ray Moss bekannt.

Da ich nämlich durch denn Job nicht mehr so oft zum Laufen komme, hört sich dieses System sehr interessant an.

Habt ihr Erfahrung mit diesem Trainingssystem und ist dies wirklich so effektiv wie beschrieben?

DANKE

Ein Arbeitskollege von mir

Ein Arbeitskollege von mir hat auch mal nach so einem Buch trainiert.
Kann sein dass es sogar das gleiche Buch war.
Das mit dem weniger Laufen wrude da aber durch andere Sportarten ersetzt.
Radfahren und Schwimmen....

LG

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Kenne zwar das beschriebene Programm nicht,

aber dafür ein paar Leute, die zumindest sehr effektives Training schulen und anwenden und damit sehr gute Erfolge selbst erzielen und bewirken.

Artikel "Schneller laufen kommt von schnell Laufen." in der Running - Das Laufmagazin: Querdenker

Trainingspläne erstellen sie auch.

intro-wolfsburg

Gruß, Lutz

ich hab's probiert

Hallo,

ich habe nach der Methode bereits trainiert. Trotz des geringeren Trainingsumfangs ist das Pensum aber für den Körper recht belastend und m.E. auf Dauer auch recht riskant bzgl. Verletzungen. Gut ist, das gezielt Trainingsimpulse gesetzt werden, nicht so gut ist, dass das (m.E. sinnvolle) lockere laufen und die Longjogs zu kurz kommen.

Meine Schlussfolgerung ist, je nach persönlichem Trainingsschwerpunkt 2 der 3 Läufe durchzuziehen und den 3. zu ersetzen, z.B.:
richtiger LongJog statt des schnellen langen Laufes oder lockerer Dauerlauf statt Intervall oder Tempolauf.

Und noch ein Tipp: Wenn Du von diesem Programm zurück in eines der üblicheren Programme gehst den Trainingsumfang langsam steigern: Trotz der reduzierten Belastung in de einzelnen Einheiten wird's dem Körper sonst zu viel und er holt sich die Pause mit Zwang (sprich: Muskelproblemen).

Viel Erfolg

Hendrik

Hallo Hendrik, mit der

Hallo Hendrik,

mit der Aussage kann man doch mal was anfangen. Werde das ganze erst mal nach dieser Methode angehen, und wenn es nicht passt deinen Rat beherzigen.

Danke und viel Erfolg

Gruß Stefan

Gern geschehen

Bzgl. Verletzungsrisiko spielt wohl auch eie Rolle, wie stark man die Tendenz hat, die eigene Leistung eher optimistisch zu sehen. Ein "ehrlicher" Testlauf kann nicht schaden.

PS: Das Buch selbst lohnt nicht. Alles wesetliche ist im Internet publiziert.

Hendrik

Ich kann Hendrik da nur voll

Ich kann Hendrik da nur voll zustimmen. Die Einheiten sind insgesamt sehr hart und belastend für den Körper. Das grundsätzlich Prinzip zu übertragen und an die eigenen Grenzen anzupassen, klappt bei mir ganz gut und gefällt mir auch sehr. Das Buch ist nicht wirklich nötig, ich hab's gelesen und soo viel interessantes stand nicht drin.

Guck dir die Trainingspläne an, teste vlt mal 1-2 Wochen und schau, welche Einheiten dir evtl zu hart sind (ich gestalte zB im 10km Training den langen Lauf langsamer und dafür im Schnitt länger und auch die Tempi der anderen Einheiten sind nicht dieselben (1 Woche 10km Plan enthält zB 5km im 10er Tempo und 10km in 10er+20sekunden...wenn ich das in Woche 1 schaffe, lauf ich dir den 10er in Woche 2 und brauch die restlichen 10 Trainingswochen nicht mehr)).

Zusammengefasst: Das Prinzip (Intervalle, Tempolauf, langer Lauf) findet in meinem Training schon seit 1,5 Jahren Anwendung ist aber angepasst und funktioniert so sicher nicht für jeden. Probier es aus!

P.S. Sehr viel wert wird im Buch auf die Crosstrainingseinheiten gelegt. Radfahren, Schwimmen, Rudern usw...die finden im grünen Bereich statt und sollen den Zweck von lockeren Läufen erfüllen und dabei den Laufapparat schonen...bei mir sind diese Tage durch Fitnessstudio belegt und evtl ist dann einfach eine Reduzierung des Tempos nötiger, als wenn man sich streng an die Vorgaben des Crosstrainings hält. Aber wenn du von Zeitmangel sprichst, wird das wohl bei dir auch eher schwierig...noch ein Tipp daher: Teste das Prinzip erstmal mit abgeschwächten Tempi und steigere dann, wenn dein Körper es verträgt.

Interessan, dass Du ähnliche Erfahrung beschreibst.

Noch 2-3 Gedanken:

- Wenn man sich den Marathontrainingsplan anguckt und bedenkt, dass man für einen Halbmarathon kaum länger als 20-25 km bzw. 2 h laufen muss dann kann man das für die Anpassung des Trainingsplans bestimmt verwenden.

- wg meiner Affinität für harte Trainingsbelastung habe ich letztes Jahr nach Hubert Beck trainiert und eine interessante Anregung erhalten: An 2 Aufeinanderfolgenden Tagen zuerst 8*1000 im realtsischen 10K-Tempo, dann am folgenden Tag 6-8 km HalbmarathonTempo. Das hat mir im WK geholfen, in der 2. Hälfte das Tempo zu halten.

- ich habe das Buch so gelesen, dass Crosstraining eher eine Ergänzung darstellt.

- Abgeschwächtes Tempo zu Beginn: Die Empfehlung findet meine volle Unterstützung.

Hendrik

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