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In einem Waldstück, nahe dem KIT, 400 m weiter eine Mutter mit 2 Kindern (ca. 2 und 6) unterwegs. Langsam gemacht, da auch eine grosse Radgruppe entgegenkam. Mit 12 km/h (laut FR305) an Familie vorbeigefahren, in dem Moment in dem ich auf gleicher Höhe bin, _schiesst_ der 2-jährige hinter der Mutter vor und steht vor dem Rad. Herz stehen geblieben, Schrei gelassen, Vollbremsung , Rad hinten hoch und über den Lenker abgestiegen, Gott sei dank so langsam, dass ich danach noch gestanden bin, wie ich das gemacht habe keine Ahnung. Den Kleinen fallen gesehen und selber versucht nicht zu fallen. Der Kleine wurde von meinem Rad auf den Boden gedrückt. Der Kleine natürlich in Tränen aufgelöst, aber nichts weiter passiert. Nicht mal ne Schramme für den Kleinen. Sorry Kleiner!
31 km unterwegs gewesen, 1:13 h und fertig mit den Nerven..

5
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Wieso

schießt der Kleine "hinter der Mutter" hervor??? Kleine Kinder fahren GRUNDSÄTZLICH VOR den Erwachsenen, sie können die Situation doch gar nicht einschätzen und müssen dirigiert werden. Dich trifft also so oder so überhaupt keine Schuld. Zum Glück ist ja nichts passiert. Das hätte Dir (und den Kleenen) die nächsten Radtouren zur Hölle gemacht. Also alles gut;-)

Tame,
gibt`s jetzt auch in Neongelb:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Die waren zu Fuss unterwegs,

Die waren zu Fuss unterwegs, ich hatte registriert, dass da ein Kleiner dabei war und war langsam. Der stand vor seiner Mutter, ich konnte ihn aus Fahrtrichtung daher nicht sehen, dann gab er Gas der Kleine.. Wir standen alle unter Schock. Gott sein Dank nichts passiert.

Solche Erlebnisse braucht kein Mensch!

Zum Glück ist weder dem Kind noch dir was passiert! Diese Tatsache solltest du dir ganz deutlich bewusst machen und Horrorszenarien a la "was wäre wenn" keinen Raum in deinen Gedanken lassen. Denn zum Glück IST ja nichts Schlimmes passiert.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Du hast zum Glück schnell reagiert...

...und so Schlimmeres vermieden. Egal ob man da Schuld hat, es bleibt immer ein ungutes Gefühl zurück, gerade wenn ein Kind betroffen ist. Ist ja Gott sei Dank gut gegangen, bis auf den Schreck bei dem Kind und auch bei Dir. Nein, sowas braucht kein Mensch!
Ich wünsch Dir in Zukunft eine unfallfreie Fahrt!

Liebe Grüße
Renate

Längere Laufpause

Scheint ein Naturgesetz zu sein,

... dass Kinder und vor allem auch kleinere Hunde gerade dann ihren Haken schlagen, wenn man gerade zum vorsichtigen Überholen ansetzt. Da biste garantiert nicht der Einzige!

Dass in solchen Situationen die Eltern ihre Kinder solange festhalten und man sich gegenseitig per Blickkontakt versichern kann, die Situation ist unter Kontrolle, hat man leider eher selten. Immer wieder beobachte ich, dass viele Eltern die Kinder gewähren lassen, bzw. diese wackelig auf ihren Erstlingsrädern in Schlangenlinien fahren lassen. Frei nach dem Motto: "soll doch der Radler aufpassen!" Wenn die Situation absolut unberechenbar ist, steige ich dann auch schon mal ab.

Andererseits ist's auch schwierig, als Einzelner auf zwei Wildfänge aufzupassen. Meine Kinder sind knapp zwei Jahre auseinander. Als die beiden noch klein waren, hatte ich ihnen oft Latzhosen angezogen. Da konnte man sie immer schön an den Trägern hinten schnappen, wenn's mal brenzlig wurde oder wenn es im überfüllten ALDI trotzbedingte Sitzstreiks gab! ;-)

sieh es positiv:

Der Vorfall war "zu klein" für ernsthafte Blessuren.
Der Vorfall war "groß" genug, um ordentlich zu erschrecken. Der Zwerg wird also ein bisschen was draus lernen, zumindest mittelfristig. Kinder, die in Watte gepackt werden, lernen nicht, Gefahren einzuschätzen. Und dann passieren u.U. die richtigen Unfälle, die ohne happy end.
Alles ist gut!

Alles noch mal gut gegangen

Da hattest Du Glück, dass durch Dein vorausschauendes Fahren für beide Seiten alles noch mal gut gegangen ist. Ich kenne diese Art der Vollbremsungen (bisher nur wegen kleiner Hunde) die bisher auch all gut gingen. Den Gedanken mal ein Kind zu verletzen will ich gar nicht zu Ende denken.

Unabhängig von der Schuldfrage muss man sich klar sein, dass man auch abseits der Straße als Radfahrer immer Verkehrsteilnehmer ist. So sehr ich das Radeln liebe, macht das für mich immer einen Teil der Entspannung beim Sport kaputt. Deswegen gebe ich meist dem Laufen den Vorzug... wenn die Gräten mitmachen. Oder ich suche mir zum Gas geben Zeiten, in denen ganz wenige unterwegs sind. Z.B. morgens um 6:00.

das ist bitter

aber du kannst nichts dafür wenn du langsam dran vorbei fahren wolltest und vorher geklingelt hast, dass man auf dich aufmerksam wurde. Die Mutter hat dich ja wohl auch gesehen und sollte dann ihre Schützlinge schnappen... so hab ich es jedenfalls immer gemacht.
...and miles to go before I sleep...

"angefahren"

Du hast alles getan, dich absolut richtig verhalten, die Mutter wohl auch. Solche Dinge geschehen, deshalb sind es "Unfälle". Ich habe mal meiner eigenen Tochter die Heckklappe auf den Kopf gehauen, die Wunde musste in der Klinik geklebt werden. Doof, aber nicht zu ändern. Hat mich aber auch verfolgt.
Letztlich ist dem Kind nichts passiert und dir auch nicht, also alles gut gegangen. Ich fahre auch Rad und habe vier Kinder, ich weiß, wie schnell was passiert. Ist menschlich. Dass dir das nachgeht, kann ich verstehen. Es ehrt dich ;-) Aber erhol dich von dem Schock und setz dich wieder aufs Rad. Das Leben ist eben gefährlich (blöder Spruch, aber wahr).

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Boah, ich kann Dich verstehen!

Aber Kinder kann man nie einschätzen. Zum Glück ist keinem von euch was Schlimmes passiert - also wieder rauf auf's Rad - und nicht "was wäre wenn" spielen!

Meine Tochter fuhr auf einer Radtour vor mir (die war etwa 12) und entgegen kam eine Familie mit einem kleinen Kind auf dem Rad. Meine Tochter ist zwar nach ganz rechts ausgewichen, aber das Kind hat sie umgefahren! Knie blutig aufgeschürft, Packtaschen angeschlissen, Tretkurbel verbogen und Pedal platt. Du glaubst doch nicht, dass das die Familie interessiert hätte? Weiß nicht mehr, wie ich sie motiviert bekommen habe noch bis zur Jugendherberge zu fahren (ach ja, da war die Sache mit dem fetten Eisbecher im nächsten Ort). Radladen dann am nächsten Morgen vor der Weiterfahrt - neue Pedale und Tretkurbel gerichtet; auf meine Kosten. Kind hat's überlebt und fährt heute noch Rad. Manche Dinge passieren - kann man leider nicht verhindern.

Schlimmer ist es, wenn Du als Radfahrer von Autos oder Mofas umgenietet wirst - auch das hab ich schon überlebt (einschließlich Radkauf anschließend weil meins platt war). Mein Kind zum Glück noch nicht. Da passte einmal aber auch nur der Daumen vom Schutzengel dazwischen! Und das auch nur, weil sie sofort (!) auf mein STOP gehört und gebremst hatte.

Ich wünsche Dir noch viele schöne, unfallfreie Fahrten!

Gut...

...das keinem von Euch was passiert ist!!!

Aber das nächste mal bisschen langsamer fahren!!

;0) Kaw.

Gut Buddy, dass nix passiert

Gut Buddy, dass nix passiert ist. Der Vorfall macht Dich jetzt noch aufmerksamer und beim nächsten Mal wirst Du noch vorsichtiger sein und so einen "beinahe-Unfall" noch besser vorausahnen und vermeiden können. Alles ist für irgendetwas gut!
Weiterhin gute Fahrt.

volker

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