Benutzerbild von köln42195

Boh eh, bin ich zur Zeit schreibfaul. Jetzt ist mein Mountainbike-Wochenende schon wieder 1,5 Wochen her und ich habe hier noch nix geblogt. Und auch sonst habe ich im Moment nicht allzu viel Lust, Blogs zu schreiben. Die Situation Kurzarbeit belastet mich mehr, wie mir lieb ist und jetzt wurden auch noch 6 Kollegen rausgeschmissen.
Zum Bike-Wochenende.
Beginn der Tour war der Mittwoch Abend. 19:30Uhr war treffen zum Auto packen.
Donnerstag Morgen sind wir dann auch fast pünktlich los, ein Kumpel hat beim Frühstück eine Krone verloren und hat darauf hin mal eben seine Zahnärztin aus dem Bett geklingelt. Die Fahrt war ok, aber langweilig ist so was immer. Am Donnerstag habe wir nur noch die Räder zusammengebaut, aber keine Fahrt mehr gemacht.
Freitag, Tour 1: 48km mit 1240 Höhenmeter bei wunderschönem Wetter. Super Tag, nur die Bierverpflegung in der Pension lief noch nicht ganz rund. Dieses Manko war aber in den nächsten Tagen bestens beseitigt.
Samstag, Tour 2: 63km mit 1560 Höhenmeter. Wetter wieder wunderbar, selbst oben auf dem Berg war es schön warm. Heute haben wir auch den längsten Einzelanstieg gemeistert, über 600 Höhenmeter am Stück. Gerade hier vielen die Leistungsunterschiede doch gravierend auf.
Dank meiner „Laufkondition“ konnte ich vorne weg fahren, schätze mal, dass ich auf rund 100 Höhenmeter 30sec schneller war, wie die Nr. 2. Durch kurze Pausen ließ sich das aber immer wieder ausgleichen, so dass wir beide nahezu zusammen den Berg hoch sind. Die Anderen 4 folgten mit recht großen Abstand, aber alle schön zusammen. So brauchte niemand wirklich alleine zu fahren. Bei dem 600 Höhenmeteranstieg betrug der Unterschied 20 Minuten.
Sonntag, Tour 3: 78km, 1310 Höhenmeter. Losgefahren sind wir noch mit Regenjacken, aber außer auf den ersten Metern hat es nicht geregnet. Immer wieder Glück gehabt. Zwei Gewitter sind schön im Nebental runtergekommen. Wurde nur zwischendurch heftig Windig und geblitzt und gedonnert hat es auch schon.
Heute war es die längste Tour, viele eher kurze Anstiege, dafür halt ein paar mehr.
Heftig war der „Radweg“ von Ruhpolding nach Inzell. Zuerst waren wir noch auf der Hauptstraße unterwegs und entdeckten dann aber den Hinweis „Radweg nach Inzell“. Nix wie runter von der Straße und den Radweg fahren.
Doch was kam da? Der heftigste Anstieg der ganzen Tage. Nicht lang, vielleicht 5 Minuten, aber einfach nur Steil. Oben stand dann auch das Gefahrenschild, Achtung, gefährliche Abfahrt, Mountainbiker absteigen.
Das warm-schwüle Wetter hat mir zu schaffen gemacht, ich war froh, als wir den letzten Berg hinter uns hatten und es nur noch runter ging. Geile Abfahrt Richtung Reit. Mit einem Kumpel den Berg so richtig runter gefetzt. Kurz bevor es auf die Hauptstraße ging musste eine Frau ihren Hund todesmutig vor uns in Sicherheit bringen. Eigentlich nicht wir nicht solche Raser, aber bei der Abfahrt ist es einfach mit uns durchgegangen. Die allerletzten Kilometer auf der Straße haben wir dann auch noch in Höchstgeschwindigkeit durchgezogen, einfach Spaß gemacht.
Tour 4: 42km mit 1110 Höhenmeter. Heute viel es allen schwer. Mir machte vor allem das Wetter – sehr warm und schwül – zu schaffen. Trotzdem heute den höchsten Punkt erreicht, über 1700 Meter von 700 Meter kommend. Aber auch nur hoch und wieder runter. War eher eine ruhige Tour zum Ausklang. Nach der Rückkehr noch die Räder wieder auseinander gebaut und ins Auto geladen.
Ein letzter schöner Abend in Reit im Winkl.
26.05. der Tag der Rückfahrt. Nicht unbedingt aus Lust, aber um ein bisschen anzugeben und weil ein Freund am Abend zuerst den Mund aufgerissen hat, komm wir fahren Morgen früh noch ein Runde, bin ich zum Abschied noch 7,6km gelaufen.
Fazit: Super Tour, geile Fahrten bei fantastischem Wetter und viiiieeeel Spaß.
Trotzdem überlege ich, 2010 zu Gunsten vom Hamburg-Marathon auf die MTB-Tour zu verzichten.
Die nächsten Wochen werde ich jetzt zur Steigerung der Laufkilometer nutzen, bevor ich dann irgendwann wieder in die Marathonvorbereitung für Köln einsteige.

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Oh...

...das mit der Kurzarbeit tut mir leid. Zerrt schon an den Nerven... vor allem, wenn's aussen rum noch Kündigungen hagelt.
Drück Dir die Daumen, dass es für Dich ein Happy end gibt.

...gar nicht verrückt, ist auch nicht normal...

das Gruppenduell: RUHR vs. BORN

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