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Puhhh, was tue ich mir da nur an? Bereits letztes Jahr kaufte ich mir einen Startplatz für den Berlin-Marathon und langsam sollte ich mit dem Training beginnen, denn zu meinem entsetzen stellte ich am Wochenende fest, dass es keine 3,5 Monate mehr bis zum Tag X sind :(

Leider war ich Ende April bis Ende Mai verletzt und konnte gar nicht trainieren. Glücklicherweise scheine ich trotzdem nicht allzu viel von meiner Form verloren zu haben - auf der Halbmarathon-Distanz gerade mal 5 Min.
Nichtsdestotrotz will ich meine alte Form wieder vollständig bis zum offziellen Beginn meines Trainingsplans aufbauen und meine HM-Zeit im Test-Lauf verbessern, wenn möglich auf 1:53 Stunden. Ich sage es mit Vorsicht und nicht als festes "Komme-was-wolle-ich-laufe-um-mein-Leben"-Ziel, weil ich keine weitere Verletzung riskieren will und lieber in 2 Std. ins Ziel komme als verletzt nach 1:53 Std. ;)

Am Samstag habe ich, nachdem ich den Schock über den baldigen Marathon-Termin überwunden habe also sofort mit Intervall-Training angefangen (das vergesse ich außerhalb meiner Wettkampfvorbereitung gerne mal). Meine Marathon-Schuhe (Asics Kayano 18) wurden dann am Sonntag bei einem lockeren 20km-Lauf eingeweiht und sie liefen sich wirklich sehr gut ;). Übrigens ist es mir das erste Mal gelungen wirklich langsam zu laufen (6:25 Min/km), aber dazu musste ich mich auch zwingen. Gestern absolvierte ich dann einen kurzen Tempolauf beim Essener Firmenlauf (5,6 km in 27:16) und kommenden Sonntag ist ein längerer Tempolauf über 12km beim Haldener Volkslauf geplant.

Mein offizieller Laufplan wird Mitte Juli beginnen, aber ich hoffe, dass ich bis dahin meine alte Form wieder ein bisschen aufbauen kann und mir somit meine Zwangspause nicht mehr allzu sehr schadet.

Vor dem Marathon habe ich auf jeden Fall wahnsinnigen Respekt, auch wenn ich die HM-Distanz locker laufe und auch ohne Muskelkater - schließlich ist ein HM nur die Hälfte *bibber*

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FF

Viel Vergnügen wünsch ich dir da für die Vorbereitung!! Ich hab noch 6 Wochen bis das N Training mal wieder anfängt. Aber so lang trainier ich noch den HM in 1:45 ;-) Mann muss ja fit bleiben!!

GT

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ich drück die daumen.das

ich drück die daumen.das packst du schon. Meine premiere ist am 7.10. Beim bremen-marathon . Anvisiert ist eine zeit (ich weiss, sEhr ambitioniert :) von 3:30 std ! Viel glück und liebe grüße
björn

rofl

nach ausgestandener Verletzung gleich mal Intervalle;)

Genau die richtige einstellung für Marathon!!!

Viel Spaß beim Training!

vielleicht machst du erstmal

Grundlagentraining und stellst Intervalle und son Zeugs hinten an, so lange bis du muskulär stabiler bist? HM ohne Muskelkater ist schon sehr klasse aber Intervalle können tückisch sein. (ich bin eh viel zu faul für Intervalle und deshalb auch kein Freund der selbigen- aber immer wenn ich mal schnelle kurze Läufe gemacht habe, hatte ich danach ein Zipperlein) Dein Plan sollte Marathon in Freude ankommen und genießen sein, vor allem wenn du schon im Vorfeld lange verletzt warst.
...and miles to go before I sleep...

Danke, ihr macht mir Mut

Danke, ihr macht mir Mut :)!

Ich will beim Marathon vorrangig Spaß haben und werde im Training bzw. nach dem Halbmarathon-Testlauf in Bochum entscheiden, welche Zielzeit ich unter optimalen Bedingungen anpeile.
Mein Trainingsplan ist für ein Finish unter 4 Stunden ausgelegt ;)

Achja, von Zeiten unter 3:30 Std. kann ich nur träumen? Sehr ambitioniert! Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal unter 3:40 Std., denn dann dürfte ich den Boston Marathon mitlaufen *träum*

Der heutige 12km-Volkslauf in Haldern war supi. Nächstes Mal muss ich wohl noch etwas schneller laufen, für den Fall, dass es wieder anfängt dermaßen zu schütten ;). Glücklicherweise waren da schon 11km geschafft und nach 1:05:16 Std. erreichte ich das Ziel.

null Bedenken

Habe ich für Deine Premiere in Berlin ;-)

Du machst das schon und ich bin auch auf Deinen Bericht von Bochum gespannt!

LG

Total versagt :(

Nachdem mein Trainingsplan nun vor zwei Wochen begonnen hat, laufe ich jede Einheit in der vorgegebenen Zeit (teilweise etwas zu zügig *rw*, aber immer problemlos). Daher habe ich mir um meinen heutigen 10km-Test keine Gedanken gemacht. Zwar weiß ich aus anderen Läufen, dass mir "kurz" einfach nicht liegt, aber 52:30 Minuten sollte doch machbar sein.

Heute morgen... Mist verschlafen: Erst um 7:20 Uhr habe ich meinen Wecker gehört, schnell zwei Waffeln und eine Banane gegessen (ich hatte alternativ nur Körnerbrot *rw*) und einen halben Liter getrunken. Um 8:20 schnell in meine Laufschuhe und los ging es.

Erster Kilometer in 4:58 Min. - also Tempo raus, was aber nicht sofort gelang. Nach drei Kilomenter und einem Puls von 184 war ich schon echt k.o. - fragt mich bitte nicht warum, denn übermäßig heiß war es noch nicht. Aber hilft ja nichts... 10 Kilometer mussten schließlich überlebt werden. Mit Ach und Krach und ohne Endspurt und immernoch mit einem Puls von 172 gelang es mir schließlich auch nach lächerlichen 54:40 Min.

Eigentlich fühlte ich mich heute sehr gut, aber ich bin es einfach zu schnell angegangen (was bei zu geringem Trinken und fehlendem Frühstück wohl nicht die beste Idee ist). Nichtsdestotrotz ist diese Zeit unterirdisch - da laufe ich ja im HM fast eine schnellere Kilometerzeit :(.

Ich hoffe, dass der 10km-Test in zwei Wochen besser laufen wird!

ROFL

total normal!
Die Tagesform macht einfach auch sehr viel aus. Marathon hat halt den Vorteil, dass man die Strecke wesentlich entspannter angehen kann.

Das wird schon ;)

Bis heute gab es nichts

Bis heute gab es nichts großartiges zu berichten... Training läuft und das auch recht gut. Lediglich der 10km-Test am Sonntag musste wegen Temperaturen von 39 Grad (auch um 23 Uhr hatten wir hier noch 31,2) durch einen lockeren Dauerlauf ersetzt werden. Dafür habe ich am Donnerstag einen 6 km-Lauf in 30:29 Minuten absolviert (nur nichts übertreiben - vor allem in Hinblick auf dieses trainingsintensive WE).

Der erste längere Lauf über 22 km war easy, 27 km liefen auch gut, aber heute? Mein erster 30er! Ein bisschen Bammel hatte ich ja schon, auch wenn es nur 3km mehr sind. Los ging es heute morgen am Kemnader See. Wie immer sind die ersten 5 km zäh, aber dann lief es ;)... ersteinmal zumindest. Aber nach 28,5 km konnte ich nicht mehr bzw. meine Beine. Jedes Bein wog gefühlte 100 kg und meine pace - die war schon fast gar nicht mehr messbar ;). Ich bin zwar noch gelaufen, aber jede Schnecke hätte mich wohl überholt :(. Die letzten 1,5 km haben mir daher auch keinen Spaß mehr gemacht - ganz im Gegenteil... es war reine Quälerei und ich war froh, dass es vorbei war! Übrigens: Der Mann mit dem Hammer kann es nicht gewesen sein, denn ich hatte einen Puls von 148... meine Beine hatten einfach keine Lust mehr ;).
Obwohl ich die letzten Meter sehr langsam gelaufen bin, stoppte meine Garmin bei Kilometer 30 nach 3:16:13 Stunden, d.h. ich war "nur" 2 Sekunden zu langsam pro Kilometer.

Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden und hoffe, dass mir die 32 km in zwei Wochen leichter fallen werden. Nun stehen aber ersteinmal wieder einige Einheiten Dauerlauf und Tempolauf an und vor allem mein HM-Test kommenden Sonntag.

Wow

du hast dein Training ja super strukturiert!
Da werd ich ja richtig neidisch ;)

Höhenprofil HM in Bochum...

Danke, ich trainiere genau nach Plan - sonst wird das nichts bei mir ;)

Ich werde neidisch, wenn ich deine Jahreskilometer sehe - du brauchst sicher kein strukturiertes Training, sondern würdest einen Marathon auch ohne gezielte Vorbereitung finishen!

Nach den 3 x 3000 a 17 Minuten (leider nicht ganz gelungen; die ersten 3 km bin ich leider in 15:32 Minuten gelaufen, danach wurde es besser...) und dem heutigen lockeren Lauf a 6 Min./km, warte ich nun gespannt auf Sonntag.
Pünktlich zum letzten "richtigen" Lauf vor meinem Halbmarathon-Test (am Samstag steht nur ein kurzer Lauf im Schneckentempo an) leide ich natürlich wie immer an Phantomschmerz - nie ist was, aber ein, zwei Tage vor dem "Wettkampf" ziept es hier und da. Spätestens nach dem Überqueren der Matte ist der dann aber auch wieder bis zum nächsten Wettkampf verschwunden :).

Ich bin wirklich gespannt auf den Rewirpower Halbmarathon, der von der Streckenführung anspruchsvoll sein soll. Auch das Höhenprofil lässt kein entspanntes Laufen erwarten: http://www.laufforum.de/1-halbmarathon-bochum-am-4-9-2011-a-58422-2.html.
Blöderweise müsste ich eigentlich PB laufen (laut meinem Plan: genauer gesagt 2:52 Minuten schneller letztes Jahr beim Köln-HM), aber bei der Streckenführung? Warten wir es mal ab.
Beim Bostoner HM waren die Steigungen zwar wesentlich extremer, dafür konnte man sich auch mal 4 Kilometer "ausruhen" und seinen Puls bei Temperaturen von knapp 30 Grad wieder beruhigen. In Bochum gibt es scheinbar keine Ausruhphase, daher kann ich es absolut nicht einschätzen, wie es laufen wird. Ich werde nicht enttäuscht sein, wenn es mit der PB nicht klappt, aber sub 2 Stunden müssen es schon werden :)!

Naja

ein strukturiertes Training ist schon sinnvoll. Nicht nur wegen des besseren Trainingseffekts, sondern vor allem wegen den Verletzungen. Ich neige zum Übdertraining und versau mir so den Marathon ;) Daher gehe die nächste Vorbereitung auch strukturierter an. Zumindest Ruhewochen werden fix eingeplant und die Wochen km festgelegt.

Wahrscheinlich lege ich mir sogar einen Plan für danach zu recht... Es kommt aber auch sehr stark darauf an, wie du den Marathon läufst. Einfach durchkommen war bei meinen ersten Läufen auch das Motto (Und das hat wirklich Spaß gemacht). Wenn Zeitziele dazu kommen (also richtige und nicht sowas wie gen 4 h), bekommt so ein Lauf noch eine andere Dimension. Wenn man mal 3 Stunden hart an der Leistungsgrenze gelaufen ist, zieht das Wochen danach noch rein. Sowas macht dann, also mir zumindest, keinen Spaß mehr.

Lustig! Wie Phantomschmerzen kenne ich auch!!! Die tuen sogar richtig weh bis der Startschuss fällt. komisches Phänomen. Und bei mir immer an der selben Stelle.

Autsch, dein HM hat ja echt ein böses Profil. Leg dich nicht zu sehr auf die PB fest. Da kommen einfach zu viele Faktoren hinzu, z.b. Profil, Wetter... nachher schaffst du die PB nicht und das haut dich mental runter. Geh einfach mit der Einstellung ran, dein bestes zu geben! Dies ist immerhin ein Trainingslauf. Es kommt daher auf die Belastung währendessen an und nicht auf die Zielzeit.

Ich wünsch die viel Erfolg!!!

Bin ich froh, dass ich im Training Steigungen laufe...

Andernfalls hätte es mich sicherlich heute erwischt und ich hätte den Rewirpower Halbmarathon nicht oder sehhhhr langsam gefinishet.

Nachdem es heute morgen um 9:30 Uhr hügelig losging, konnte ich erahnen, warum die Strecke als anspruchsvoll eingestuft wird, aber was dann nach einigen Kilometern vor mir sah, übertraf meine Erwartungen gewaltig - Ich dachte in diesem Moment nur "Mist, da muss ich ja in 11 Kilomtern nochmal hoch", aber so what... ändern konnte ich es eh nicht, aber in dem Moment war ich wirklich nicht sicher, ob ich das Ding überhaupt durchziehen kann (ja, Selbstzweifel - das schlimmste was einem meiner Meinung nach passieren kann :( ).
Mein Puls war schon nach kurzer Zeit bei 170, nie aber höher als 176 (bis kurz vor Kilomter 20 - da hab ich die Anzeige weggedrückt getreu dem Motto: "Aus den Augen, aus dem Sinn"). Wie meine Laufbücher mir prophezeiten hatte ich keinerlei Probleme diesen für mich recht hohen Pulsbereich die gesamte Strecke durchzulaufen... von einem körperlichen Einbruch keine Spur, obwohl ich den eigentlich auf der zweiten Runde erwartet hätte. Schließlich bin ich noch nie eine solch lange Strecke in so hohen Pulsbereichen gelaufen (laut Laufbüchern könnte ich einen HM auf 182 HF im Durchschnitt durchlaufen).

Nach 1:59:x (offizielle Zeit noch nicht bekannt, laut Garmin 1:59:31 Stunden) finishete ich den HM. Zwar war es nicht PB, aber das habe ich bei dem Profil auch nicht erwartet. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen schneller laufen können, aber gerade in den höheren Pulsbereichen bin ich mir unsicher, daher laufe ich lieber auf Sicherheit ;)

Nun wird das Training wieder lockerer... Bis Übermorgen habe ich nun ersteinmal Regeneration, morgen steht nur ein bisschen Kraft auf dem Plan ;)

Hey Jassi

war doch eine perfekte Trainingsleistung! Immerhin war ja PB auch nicht das Ziel. Das Profil gibt heute bestimmt gut Muskelkater ;) Ein sehr schöner TrainingsHM.
So was welliges baue ich in mein nächstes seriöses Marathon Training auch ein.
Puls und Pace im Training sind wirklich nicht mit dem Wettkampf Puls und Pace Bereichen zu vergleichen! Im Wettkampf liege ich locker bei 15-20% mehr Leistung als ich nur aus den Trainingszeiten denken würde. Wobei ich auch schnell überziehe und die Quittung dann in den Wochen danach bekomme...

LG, r.

P.S. mach lieber mal wieder nen neuen Blog auf. Ich glaub ich bin der einzige der noch auf seine Watchliste so weit zurück schaut ;)

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