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Nach meinem gestrigen Lauf brauchte ich erst einmal eine Pause, bevor ich das Erlebte niederschreiben kann.

Ich habe in der letzten Woche eine wunderbare Variante einer Strecke gefunden. Ein herrliches Stück entlang eines Trimm-Dich-Pfads, der selten bis nie genutzt wird. Es gibt dort einen richtig grünen Tunnel, Brombeersträucher ragen auf den schmalen Weg und unter kleinen Birken muss man unter her tauchen.

Gestern lief ich dort also entlang und genoss in vollen Zügen. Ich war wirklich auf Wolke 7. Bis mich ganz plötzlich ein Schlag am Hinterkopf trifft. Was ich da gedacht habe will ich gar nicht niederschreiben. Ich dreh mich in Panik um und sehe einen ziemlich großen Vogel. Er fliegt ungefähr 5 m über mir und kommt schon wieder auf mich zugeflogen. Es war kein Knüppel greifbar, also blieb mir nur die Flucht. Einmal schreie ich noch um das Biest zu verscheuchen, was ihn überhaupt gar nicht beeindruckt. Aber anscheinend merkt der Vogel, dass ich fliehe und dreht ab. Völlig fertig rase ich also Richtung nach Hause, immer wieder schaue ich nach oben, ob mich der Vogel verfolgt. Bin ich froh, als ich endlich zu Hause bin. Gottseidank bin ich nicht gestürzt und ich habe auch keine Kratzer oder sonstige Schrammen. Da bin ich wohl einem Horst eines Bussards mit Nachwuchs zu nahe gekommen.

Was alles hätte passieren können, mag ich mir gar nicht ausmalen. Den Rest des Tages brummt mir noch der Kopf, aber heute ist alles wieder in Ordnung und ich plane schon die neue Strecke.

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sei froh...

Da hast du aber noch ziemliches Glück gehabt - die Bies... ähm, hübschen, eindrucksvollen Tiere krallen sich auch gern mal am/im Kopf fest. Dann würdest du bestimmt nicht am nächsten Tag wieder ans Laufen denken ;-).

Was meinen die denn eigentlich? Phöse Vögel!

Am besten unverzüglich ausrotten, damit der Jogger-Fun nicht getrübt wird! Canis familiaris in all seinen Varianten ist dagegen eine absolute Bereicherung der Fauna - insbesondere die antiautoritär erzogenen Exemplare ("komm doch endlich her!")...

Das hatte ich auch schon mal ..

.. allerdings zum Glück nur die "Drohgebärden" eines Greifvogels, sprich zwei Anflüge ohne direkte Berührung. Aber gutes Tempotraining war es schon ! Umgeschaut habe ich mich auch noch eine Weile und jetzt bin ich meist sehr aufmerksam, wenn ich am Waldrand entlanglaufe.
Aber sowas gehört eben zum Erleben der Natur - genau wie kleine Mäuse vor den Füßen, die einen zwar erschrecken, aber nicht wirklich gefährlich sind ...

Aua!

ich hatte zwar auch schon so manche Begegnung der tierischen Art, doch das gefährlichste Erlebnis hatte ich jedoch mit einem Canis familiaris und dem dazugehörigen Homo uneinsichtigus extremica!

MC :-)

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born
Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos!

überall vögel

so ein bursche hat mich auch schon mal verfolgt, von baum zu baum, bestimmt einen kilometer lang, da kommtman echt ins rennen...und dann waren sie zu zweit, und ich noch immer allein auf weiter flur, seitdem bin ich die strecke nie wieder alleine gelaufen. aber der schreck sa tief!!!

Das kenne ich auch schon

Mich hat der Bussard 3 Mal angeflogen, Gott sei Dank ohne mich zu berühren. Beim zweiten Anflug war ich mir sicher: Der meint mich. Und dann war ich auf der Flucht.
Aber ich kenne 3 Laufkollegen, die er gekratzt hat. Einer musste sich beim Arzt behandeln lassen.
Wir meiden die Strecke jetzt bis Ende Juli. Dann hat sich der Vogel wieder beruhigt.
Das Gute ist, dass er sich immer mit einem Warnruf ankündigt. Fies ist, dass er immer von hinten anfliegt, der Kampfflieger. Wenn er kommt, hilft es stehen zu bleiben oder langsam weiter zu gehen. Spaziergänger macht er nämlich nichts. Wir Läufer gehören wohl zu seinem Feindbild.

@pfadschleicher


sach ma bruder.....wat kiffst denn du für nen zeug ????
oder hat dich der greifvogel auch erwischt??????lach

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