Nachdem mein letzter Lauf über ein Jahr her ist, habe ich mich entschlossen jetzt wieder loszulegen. Was war der Grund. Nun, ich habe gemerkt das ich bei Spielen (Rugby) sehr schnell abbaue. zwar im Spiel selbst schnell regeniere, aber man wird doch verdammt lauffaul, je länger das Spiel dauert. Da ich was meinen Sport angeht sehr ehrgeizig bin, konnte es nicht mehr so weitergehen.

Ausserdem steht dieses Jahr der Run ´n´Roll Day wieder an. Unser Verein will die 5 km Zwecks Vereinswerbung wieder mitlaufen. Und bisher waren 5 km für mich eine Marke, die ich noch nie erreicht habe. 2km am Stück waren Maximum für mich. Zwar regeneriere ich während des Spiel gefühlt sehr schnell und schnelle Sprints sich für mich kein Problem, nur die allgemeine Kondition war schon immer Mangelware bei mir.

Da dachte ich mir, setzt ich mir die 5km Marke. Sollte bis September mehr als locker zu schaffen sein.

Nun, letzte Woche bin ich dann zum ersten Mal wieder losgelaufen. Die Strecke bin ich letztes Jahr schon ein, zweimal gelaufen. An einem Stück habe ich die noch nie geschafft. War froh, wenn ich einen Kilometer am Stück geschafft habe.

Doch da die Überraschung. Ich bin es diesmal langsamer angegangen. Biser bin ich etwas flotter gelaufen, da mir sonst die Unterschenkel brannten. Also diesmal ehrlich zu sich selbst sein und das Tempo drosseln. Bin also mit einem entspannten Pace von ca 7min/km gelaufen. Und siehe da, ich konnte die 2,6km plötzlich ohne große Erschöpfung durchlaufen. War sogar kurz davor weiterzulaufen, aber wollte es nicht sofort übertreiben.

Heute war ich ein wenig nervös. Würde ich es wieder schaffen durchzulaufen? Ich hatte Angst vor dem Frust wenn es nicht klappen sollte. Aber siehe da, es ging wieder gut. Wieder ohne großartige Erschöpfung. die letzten 300 meter bin ich dann ein wenig flotter geworden, ich wollte diesmal ein wenig ausgepowerter ankommen. Nur das überraschende war, sogar die 300 Meter im recht flotten Schritt bereiteten mir keinerlei Probleme. Ich fand es angenehm. Zwar glaube ich nicht, dass ich es ewig durchgehalten hätte in dem schnelleren Tempo, aber es war ein gutes Gefühl.

Überraschend finde ich, dass sich das langsame Laufen anfühlt, als ob man ewig weiterlaufen könnte.

Ich bin jedesmal kurz davor einfach weiterzulaufen, aber da hält mich jedesmal die Angst zurück, dass das dann doch nicht so lange hält wie man dachte und sich in dieses euphorische Gefühl dann doch etwas Frustrierendes einschleicht.

Jetzt steht die Frage im Raum, soll ich die Länge der Runde erweitern, oder erstmal die runde so lassen und langsam das Tempo steigen. Denn gefühlt ist der Pace von 7min/km für mich langsames Trotten.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

mal schnell ne Antwort beim Frühstück...

Beides! Gestalte das Training abwechslungsreich. Z. B. Einmal die Woche kurz und schnell und einmal lang und langsam.

Aah, endlich noch ein

Aah, endlich noch ein Rugby-Mensch ;)
Laufffaulheit resultiert nur aus dem ständigen Gedränge, keine Frage ;)

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Da weiß jemand wovon er

Da weiß jemand wovon er redet :-D

Ja das stimmt. Gerade bei einigen Refs, die dich schon in der ersten Halbzeit gefühlte 20 mal ins Gedränge schicken.

Andererseits bekommst Du

Andererseits bekommst Du dadurch zweifellos eine erstklassige Kräftigung der Beinmuskulatur ;)

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